zu Guttenberg > Krieg und der Adel <

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Guttenberg, der Schloss-Schnösel? Wenn Adelige den heimlichen Reserve-Kanzler lobpreisen: Jutta Ditfurth würde am liebsten auswandern. Der «Baron da aus Bayern» (Gerhard Schröder), der gerade mal seit anderthalb Jahren am Kabinettstisch mitmachen darf.
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Karl-Theodor zu Guttenberg kann Kanzler werden, mindestens CSU-Chef und in nicht allzu ferner Zukunft vielleicht Ministerpräsident von Bayern; so schalmeit es von überall aus dem Blätterwald. Man mag es kaum glauben: Als steckten wir mitten drin im tiefsten Sommerloch, wird «KT» plötzlich zum royalen Heilsbringer hochgeschrieben - eine Art Big King XXL der deutschen Politik. «Kann ein Mann allein die Politik adeln?»
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Guttenberg selbst hält sich bei den Spekulationen über seine Karriere wohlweislich zurück («völliger Scheiß»). Die hochwohlgeborenen Von und Zus dürfen den Tugendkatalog aufblättern und dem Fußvolk erklären, warum «KT» so ein dufter Typ ist: geschliffene Manieren, Pflichtbewusstsein, Unabhängigkeit, klassische Bildung (man erzählt sich, zu Guttenberg habe einst Platons Politeia im griechischen Original gelesen, nur so zum Vergnügen). Obendrein kann er wunderbar reden und sieht auch noch verdammt gut aus, findet die Society-Lady von Rehlingen - kurz: Der Mann ist einfach toll! Nicht wirklich, alles Show. Die meisten Barone waren damals "Gefolgsleute, Generäle und Majore".
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Ich denke wir sollten doch alle einmal überdenken woher die sogenannten Adligen Ihr vieles Geld, Ihren Reichtum haben. Wenn ich im Geschichtsunterricht gut aufgepasst habe, ist dieser Reichtum, diese Macht durch Unterdrückung, Leibeigenschaft, Ausbeutung und aus der Kriegsbeute usw. entstanden. www.news.de/medien/855079178/jubelrunde-fuer-den-schloss-schnoesel/1/
www.rrpublizist.com/krieg-und-frieden/

11:19 29.10.2010
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Geschrieben von

Roland Regolien

Krieg verändert die Persönlichkeit des Menschen, er erzeugt Hass, Gewalt und tötet das Gefühl der Mitmenschlichkeit.
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Roland Regolien

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