rudolf07

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RE: Die Kinder von Teheran | 04.02.2010 | 19:02

@ zelotti
»(...) Er wurde öffentlich als Jude wahrgenommen und hatte auch mit Antisemitismus zu kämpfen. (...)«
Das mag schon sein, macht aber ihre Behauptung, bezüglich einer angeblich von Küntzel aufgestellten Verschwörungsthese, nicht wahrer.
Denn der erwähnte den Baron nur im Zusammenhang mit dem „künstlichen Djihad“, den Oppenheim VOR dem WKI als militärische Hilfe für das deutsche Kaiserreich gegen die Briten organisieren wollte. Und nicht, wie sie kolportieren, als quasi pre-nazionalsozialistischen Brückenkopf in den Iran. Von einer Stilisierung zum Antisemiten durch Küntzel also keine Spur.

RE: Die Kinder von Teheran | 03.02.2010 | 01:38

»(...) Soweit mir bekannt, gibt es auch bei jeder Parlamentswahl festgelegte Sitze für die Vertreter der jüdischen Minorität. (...)«
Sitz, Einer, Singular. Und die jüdische Gemeinde im Iran besteht nur noch aus 25000 Mitgliedern, nach ehemals über 100000 zur Zeit des Shas. Die Altersstruktur ähnelt der jüdischen Gemeinde von Miami, das als prosperierend zu bezeichnen, wäre ein Hohn.
@ zelotti
»(...) Max Freiherr von Oppenheim kam übrigens aus einer jüdischen Bankerdynastie... Soviel zum Thema muslimischer Djihat gegen Juden. (...)«
Max Freiherr von Oppenheim war, ebenso wie sein Vater Albert Freiherr von Oppenheim, Katholik und sowas wie das "deutsche Pendant zu Lawrence von Arabien". de.wikipedia.org/wiki/Max_von_Oppenheim
Es ging auch nicht um einen "muslimischer Djihat gegen Juden", sondern um Unterstützung gegen die Briten.

RE: Zu Jakob Augstein, Die Zukunft der Zeitung, Fortsetzung meines Blogs | 05.01.2010 | 12:35

»(...) als Anwendung der mehr oder weniger infamen Methode, die Kritik an einem Text, statt sie auf ihre sachliche Berechtigung hin zu überprüfen, zur Kritik an dem Kritiker umzukehren. Als würden irgendwelche nachgewiesenen Fehler des Kritikers auch nur das Geringste am kritisierten Text verbessern! (...)«
»(...) Deine Spielchen um mein Wissen, meine Bildung und meine Intelligenz bitte ich dich aber freundlichst zu unterlassen. Solche auf die Person zielenden Bemerkungen empfinde ich als meine Privatautonomie verletzende Vergiftung des Diskussionsklimas. (...)«
Mein lieber Scholli, da ist ja einer empfindlich. Und ziemlich vergesslich, wie mir scheint.
www.freitag.de/wochenthema/0950-klara-koerting-blog-minarett-streit
Hier haben sie (und andere "Helden" des Kommentarbereiches) ziemlich gnadenlos zugelangt und sich einen Dreck um die "Privatautomie" der Bloggerin geschert. Beispiele gefällig?
»(...) Ich habe ja schon einige Texte von dir gelesen und teilweise auch fürsorglich kommentiert, in denen ich eine gewisse Art von Denkstörung ausgemacht habe. (...)«
»(...) Wer bist du, dass du dir einbildest, deine "ganz persönliche spontane Wahrnehmung" interessierte das Publikum: dass du dich in Bedrängnis fühlst, dir mulmig ist? Welche argumentative Kraft liegt darin, dass du keine Kreuze in Klassenzimmern "möchtest", keine Minarette, keine Männer, die Frauen nicht die Hand geben? Wen interessieren deine Toleranz- und Akzeptanzgrenzen? Andere haben andere, na und? was ist daran ohne Argumentation mitteilenswert? (..)«
Ist schon blöd, wenn man beim Austeilen den Tiger gibt und sich beim Einstecken als Kläffer entpuppt.

RE: Pfefferspray im Polizeikäfig | 15.12.2009 | 23:29

»(...) Für den heutigen Mittwoch haben Aktivisten angekündigt (...)«
Sensationell, Susanne Götze ist zurück aus der Zunkunft.

RE: B'Tselem kämpft für Menschenrechte in Israel | 14.12.2009 | 01:37

»(...) es ist doch immer wieder spannend zu erfahren, wo andere so denken lassen...«
Hoppla, wird der Stubentiger etwa zickig?
dl.dropbox.com/u/1013576/Music/Zickig.wav
Da man ohne Zweifel davon ausgehen kann, dass es sich bei dir nicht um ein Exemplar der äusserst seltenen Gattung Homo sapiens perpetuum mobilus handelt, wo steht denn eigentlich dein geistiger Futternapf?

RE: B'Tselem kämpft für Menschenrechte in Israel | 14.12.2009 | 01:30

Entgegen meiner üblichen Angewohnheit, nämlich sofort zu springen, wenn jemand im oberlehrerhaften Ton zum Raport ruft, sage ich in diesem Fall; sie zuerst. Denn selbst wenn ich es wollte, kann ich ihnen nunmal nicht ständig vorkauen, wie sie etwas zu verstehen oder sich vorzustellen haben.

RE: B'Tselem kämpft für Menschenrechte in Israel | 13.12.2009 | 22:48

»(...) werden gerichte und die knesset mit vorgehaltener waffe zum lesen gezwungen (...)«
Wenn, dann wäre das sicher ein fette Schlagzeile wert.
Ich denke, damit ist der Versuch einer politischen Einflussnahme über das normale Mass der üblichen Tätigkeit als NGO gemeint. Also mehr allgemeine politische Kampagnen, statt konkreter Projektarbeit.
»(...) schon mal was von "rule of law" gehört/gelesen? (...)«
Wie es der Zufall will, gerade gestern.
www.libinst.ch/?i=rule-of-law-unverzichtbar-aber-uberschatzt

RE: B'Tselem kämpft für Menschenrechte in Israel | 13.12.2009 | 22:36

»(...) Du solltest allerdings keine Vermutungen darüber anstellen, was mich stört oder nicht stört, bevor ich mich dazu nicht geäußert habe. (...)«
Warum sollte ich das tun wollen?
»(...) Auch nach dem Lesen seines Beitrags hatte ich nicht vor, gleich loszuspenden. Ich werde allerdings auch der israelischen Armee keine Pizza spendieren, denn ich denke, dafür reichen die Dollars dann auch noch. (...)«
Was immer du für richtig hälst, ist ja deine Entscheidung.