rudolf07

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RE: B'Tselem kämpft für Menschenrechte in Israel | 13.12.2009 | 20:25

»Und wie stehst Du nun zu B'Tselem?"

Die Frage würde ich gern in zwei Teilen beantworten, wenn du gestattest. Genauer gesagt nur den ersten Teil, für den zweiten Teil werde ich auf eine Seite verlinken, die zu dieser Thematik umfangreiches und gut recherchiertes Material bereithält.

Grundsätzlich sind Menschrechtsorganisationen wichtig und unabdingbar, auch in demokratischen Staaten. Ihre Unabhängikeit von staatlicher Einflussnahme sollte oberstes Prinzip sein. Soweit die Theorie, in der Praxis sieht es leider all zu oft anders aus.

Ich halte wenig von nationalen Organisationen, die hauptsächlich durch das Ausland alimentiert werden. Frag dich doch mal, inwiefern es
deine Einstellung zu einer beliebigen deutschen NGO tangieren würde, wüsstest du, dass sie vorwiegend durch die OIC, das iranische Aussenministerium und einige saudi-arabische Stiftungen finanziert wird. Oder warum dich das bei B'Tselem anscheinend nicht stört.

Was nun deren politische Zielsetzung und Arbeit betrifft, so stimme ich vollkommen den folgenden Aussagen aus einem Auszug der Seite "NGO Monitor" zu.

»Website: www.btselem.org
B’TSELEM – Das israelische Informationszentrum für Menschenrechte in den Besetzten Gebieten wurde 1989 von einer „Gruppe prominenter Akademiker, Anwälte, Journalisten und Knesset-Mitgliedern“ gegründet, die zum großen Teil aus Meretz und Arbeitsparteien stammten.
Schlüssel-Mitarbeiter: Jessica Montell, geschäftsführende Direktorin; Najib Abu Rokaya, Fieldwork Director; Sarit Michaeli, Communications Director; Risa Zoll, International Relations Director
Erklärt, dass man „in erster Linie handelt, um die israelische Politik in den Besetzten Gebieten zu verändern und sicherzustellen, dass seine Regierung, die die Besetzten Gebiete regiert, die Menschenrechte der dortigen Einwohner schützt und sich an ihre Verpflichtungen unter dem internationalen Recht hält“. B’Tselem berichtet nicht über Menschenrechtsverletzungen innerhalb Israels.
Berichte von B’Tselem werden von internationalen NGO-Supermächten wie Amnesty International, Human Rights Watch wie auch palästinensischen NGOs kopiert. B’Tselem drängt seine politische Agenda aktiv israelischen Gerichte und der Knesset auf.
Analystiker haben gezeigt, dass die Methodologie von B’TSelem problematisch, oft widersprüchlich ist; sie spiegelt die politische Agenda der Organisation. Die Organisation identifiziert Verluste entsprechend ihres angenommenen Handelns im Moment des Todes; daher werden diejenigen,m „die getötet wurden, ohne an Feindseligkeiten beteiligt zu sein“ – einschließlich Terroristen, Terrorführern und Organisatoren und Randalierern – werden gelegentlich als „Zivilisten“ falsch eingeordnet. Sie verlässt sich auf Statistiken und Berichte anderer NGOs, trotz deren politischer Agenden und Glaubwürdigkeitsproblemen dieser anderen Gruppen.
B’Tselem kategorisiert Selbstmord-Bombenanschläge und Raketenangriffe, die sich gegen israelische Zivilisten richten, als „Kriegsverbrechen“ und „eine schwere Verletzung des Rechts auf Leben“, entsprechend dem internationalen Menschenrecht. Ihre politische Agenda wird jedoch durch die minimale Aufmerksamkeit klar, die sie innerpalästinensischen Menschenrechtsverletzungen widmet (einschließlich Folter, außergerichtlicher Hinrichtungen und Entführungen“.
Sie spielt regelmäßig israelische Sicherheitsbedenken herunter und ignoriert die Tatsache, dass Straßensperren z.B. maßgeblich für die Verhinderung von Anschlägen gegen Zivilisten in Israel gewesen sind.
Das Budget für 2006 betrug rund 7 Millionen Schekel (knapp €1,3 Millionen nach dem Wechselkurs von 2009). Zu den Hauptgeldgebern gehören die EU und zahlreiche europäische Regierungen, Christian Aid (GB), DanChurchAid, Diakonia (Schweden) und andere Kirchengruppen, die Ford-Stiftung und der New Israel Fund (Israel).«
Übersetzung aus dem Englischen: H.Eiteneier
www.ngo-monitor.org/index.php

RE: B'Tselem kämpft für Menschenrechte in Israel | 13.12.2009 | 14:42

Kleine Korrektur; Chanuka ist ja schon seit Freitag Abend.

RE: B'Tselem kämpft für Menschenrechte in Israel | 13.12.2009 | 14:36

Solange Gänsefleisch und Apfelmus drauf sind. Nein Scherz, dafür sind die Jelly Donuts gedacht.

RE: Spielt nie mehr die Herren | 13.12.2009 | 11:25

Der Unterschied zwischen einem Medium (z.B. "nicht-jüdische Zeitungen", obwohl vor kurzem im Kommentarbereich der ZEIT zu lesen war, dass es die ja gar nicht gibt), welches die Aufgabe hat über Weltereignisse zu schreiben und einem Dokumentarfilmer, der sich sehr wohl thematisch fokussieren darf, müsste ihnen doch klar sein. Lanzmanns Aussage ist keineswegs paradox angesichts der Tatsache, dass von arabischer Seite so gut wie nichts objektives über die Situation der palästinischen Araber, geschweige denn über die der Israelis gedreht wird. Also warum sollte er auch noch deren Arbeit leisten?

RE: B'Tselem kämpft für Menschenrechte in Israel | 13.12.2009 | 11:02

Ich spende regelmässig Pizza für die Jungs und Mädels von der IDF.
pizzaidf.org/
Da ja bekanntlich Chanuka vor der Tür steht, sind auch Jelly Donuts jederzeit willkommen.

RE: Spielt nie mehr die Herren | 12.12.2009 | 03:01

»Die Antwort auf die Fragen (...) lese man bitte hier nach«
Na klar doch Dieter, auf einer jämmerlichen Fakeseite der Antisemiten von SoL und B5. Tzzz.
Die echte Seite hier.
b-g-h-u.blogspot.com/
Indymedia hält sich erstaunlich bedeckt in der Angelegenheit, zumindest in Deutschland. Nicht so in der Schweiz.
ch.indymedia.org/de/2009/11/72350.shtml

RE: Mein Problem mit Minaretten | 11.12.2009 | 16:42

Bevor ich es vergesse, Gratulation zum erfolgreichen Lifting. :-)

RE: Mein Problem mit Minaretten | 11.12.2009 | 06:39

»(...) Wer bist du, dass du dir einbildest, deine "ganz persönliche spontane Wahrnehmung" interessierte das Publikum: dass du dich in Bedrängnis fühlst, dir mulmig ist? Welche argumentative Kraft liegt darin, dass du keine Kreuze in Klassenzimmern "möchtest", keine Minarette, keine Männer, die Frauen nicht die Hand geben? Wen interessieren deine Toleranz- und Akzeptanzgrenzen? Andere haben andere, na und? was ist daran ohne Argumentation mitteilenswert? (...)«

Nur mal so gefragt, @ Onanierer - uups heisst ja "oranier" (ich brauche dringend `ne neue Brille), für wen klopfst du so munter in die Tasten?

RE: Mein Problem mit Minaretten | 11.12.2009 | 06:19

Schön erkannt @I.D.A. Liszt. Abraham = Ibrahim!
Problem nur; Isaak
Ismail! Sie sind nämlich STIEFBRÜDER.
Ismail ist der Ältere, den Abraham/Ibrahim mit Hagar, der Haussklavin seine Ehefau Sara zeugt. Diese verstieß Hagar samt Sohn, als ihr eigenes Kind Isaak geboren wurde. Isaak gilt als Stammvater der Israeliten und Ismail als der Stammvater der Araber.