rudy fehren

Gedanken über dies und das
Schreiber 0 Leser 0
Avatar
RE: Mindest-Lohn oder Maxi-Schwachsinn | 05.11.2011 | 16:58

Werter Herr Meister,
nachweislich haben alle und zwar seit 1952 an der entscheidenden ( Regierung) Stelle sitzenden versagt, auch schon deren Vorgänger so wir wollen aber mal eine Grenze festlegen also 1952 ab diesen Datum bis dato war der Deutschland immer in den Miesen. So gesehen wer will denn da schon hin.
Seit diesem Zeitraum bis Dato veracht bis verneuntfachte sich die Produktivität die Löhne im Gegenzug aber nicht.
Sie stimmen mir doch wohl zu das wir alle Steuern zahlen selbst der/die Bezieher von SGB II Leistungen zahlen Steuern sobald diese/r konsumieren. Da das SGB II eine steuerfinanzierte Leistung der Gesellschaft ist, refinanziert der/die Bezieher diese zumindest teilweise über den Konsum ob er/sie nun einkauft oder sogar telefoniert es werden Steuern fällig die sofort gezahlt und somit geleistet werden zBsp Einkauf.

Bei anderen Teilnehmern am Markt zBsp. Beamten sind wir da etwas zurückhaltender obwohl deren Bezüge deren Altersversorgung von der Gesellschaft ebenso geleistet werden über das Steueraufkommen.

Das nehmen wir als selbstverständlich hin und billigen diesen Teilnehmern etliche Privilegien zu Stichwort Altersversorgung die um den Faktor 3 bis 4 mal so hoch ist wie bei einem Durchschnittsverdiener der diese Altersversorgung zusätzlich zu seinen Steuern selbst finanzieren muss in dem er/sie in ein Umlagesystem einzahlt das wiederum etliche Privilegien zubilligt Stichwort Bemessungsgrenze des Beitrages.

Sie ahnen sicher aus was ich hinaus will genau auf ein Bedingungsloses Grundeinkommen alles andere ist nur Heftpflaster das eher Probleme verschärft als diese beseitigt.

Sie fragen sicher nach der Finanzierung solch einer Utopie
1.) Entweder durch eine negative Einkommenssteuer bemessen an den Lebenserhaltungskosten
2.) Oder alternativ über die längst überfällige Transaktionssteuer und zwar nicht die lächerlichen 0,nochwas Sätze die da vorsichtig angedacht werden sondern ab 5 Prozent aufwärts
3.) Oder ganz radikal eine zweite Währung meinetwegen auch Vollgeld geht in eine ähnliche Richtung mit Umlaufsicherung.

So dann wären Sie ein Haufen Probleme los und diese Abwärtsspirale bei den Einkommen und da können Sie noch so konservativ sein wäre durchbrochen....

Nur seine parteiische Brille sollte man weglegen und mal den Taschenrechner bemühen sie würden feststellen das es geht...

Desweiteren hat mir nie eingeleuchtet das ein Fussballspieler im 6 stelligen Bereich verdient während ein Belader im Logistik Bereich richtig das was unserer Gesellschaft unmittelbar das Überleben sichert bei Vollzeit genau die 900 Euro verdient in 3 fach Schicht und an den Wochenenden.

Das Unternehmen solche Gewinne einfährt das Werbung in nahezu allen Sportarten möglich ist und praktiziert wird besonders in der Formel1...

Also hätte ich mal gerne Ihre Begründung auch ökonomisch was sowas etwas rechtfertigt

RE: Grenzen der Kritik | 03.11.2011 | 18:31

Meine Hauptkritik an diesem Artikel ist wenn man schon Persönlichkeiten der Zeitgeschichte benennt und kritisiert sollte man das auch den Historischen Kontext setzen. Gesell war eben kein Sozialdarwinist im Gegensatz zu Marx und hier sollte man Briefwechsel und Schriften lesen, ehe man diese Keule schwingt.

Sucht man neutrale Quellen wären die Anarchisten und Ihre Analysen auch lesenswert insbesondere bekommt man dann mal auch ein anderes Bild von der selbsternannten Antifa die immer diese Keule schwingt aber die Marxisten und Sozialdemokraten aussen vor lässt. Das zum Geschichtlichen Aspekt!

So man kann auch Gustav Ruhland lesen dem Vater der Modernen Nationalökonomie um zu folgenden Schluss zu kommen man kann Finanzkapitalismus und Kapitalismus nicht trennen! Ergänzend Hyman Minsky ist hier anzuraten, aber auch ein Blick auf das Hier und Jetzt macht doch deutlich das Eigenkapital eher die Ausnahme anstatt die Regel ist.

Auch die Spekulation auf jedwedes Gut wie zum Beispiel Wetterderivate die am OTC Markt gehandelt werden werden eingepreist alles hängt zusammen.

MFG

RE: Nach dem Protest - Die Bürgerwirtschaft | 27.10.2011 | 18:27

Hallo,

das wichtigste das man hin bekommen sollte ist es einen Kreislauf aufzubauen. Das kann man im Kleinen aber auf im Großen dann muss man verhindern das dieser Kreislauf von aussen zerstört werden kann, da0 geht nur über Solidarität und auch wenn es abgedroschen klingt Basisdemokratische Strukturen bis in die kleinste Zelle.

Ich liefere Ihnen mal ein Beispiel jüngere deutsche Geschichte Stichwort WÄRA, das System funktionierte nachweislich erfolgreich. Es wurde nur durch Agitation der Banken auf die damalige Regierung beendet.
Genau daraus sollte man anfangen zu lernen also der erste Schritt starke Strukturen aufbauen und Macht begrenzen, das geht nur in der und über die Gemeinschaft und nach meiner Überzeugung ohne Parteien dann der zweite einen Kreislauf aufbauen.

Nicht alles was alt ist muss schlecht sein, das entscheidende ist nur aus den Fehlern zu lernen warum und wieso etwas scheiterte.

RE: OCCUPY DEEPER! ihr kratzt nur an der oberfläche... | 27.10.2011 | 18:05

Diese Aussagen kann man so nicht unkommentiert stehen lassen, weil die Finanzmärkte eben nicht das überschüssige Kapital aufnahmen. Dafür sollten sie in übrigen Quellen liefern. Fakt ist das in etwa die 6 bis 8 fache Menge an Geld weltweit im Umlauf ist wie der Wert gegenüber steht.

Da es sich zudem um de.wikipedia.org/wiki/Exponentielles_Wachstum und nicht um linear Wachstum de.wikipedia.org/wiki/Wachstum handelt verschlimmert das ganze noch

Quellen > rpoth.at/serendipity/index.php?/archives/89-Weltweite-UEberliquiditaet-Wiederholt-sich-die-Geschichte.html

www.berliner-zeitung.de/newsticker/europaeische-zentralbank-erhoeht-leitzinsen-und-will-dem-markt-liquiditaet-entziehen-die-globale-geldschwemme,10917074,10461588.html

Ihre Aussagen sind somit nicht haltbar zu Ihrer Aussage bezüglich der Regierungszeit von Bill Cinton rate ich Ihnen dringend den Ökonom Hyman Minsky zu lesen oder sich alternativ mit Ponzi Effekten dezidiert auseinander zu setzen.

> de.wikipedia.org/wiki/Hyman_Minsky
> blog.zeit.de/herdentrieb/2007/08/22/minsky-und-die-krisen-des-kapitalismus_196
> diepresse.com/home/wirtschaft/economist/324459/Wirtschaftswissenschaft_Warum-die-Kreditblase-platzen-musste?direct=324472=/home/index.do=107