Rüdiger Heescher

Rüdiger Heescher ist Gründungsmitglied von attac und hat von 2006-2010 für die Bundestagsfraktion und Parteivorstand der Partei Die Linke gearbeitet.
Rüdiger Heescher
RE: Ohne Sahra wird alles … | 15.03.2019 | 09:20

Die Beerdigungsrede eines Protestanten. Amen

Zu früh gefreut

RE: „Es geht nicht um die Nation“ | 22.10.2018 | 11:00

Es ist doch sowieso ein Witz schlechthin, dass ausgerechnet Deutsche die EU jetzt angeblich toll finden.

Deutsche sind nach wie vor Untertane. Das einzige Land in der EU, wo es kein Referendum gab zum Lissabon Vertrag und kein Bürger drüber abstimmen durfte, im Gegensatz zu allen anderen Ländern, scheint jetzt das Land mit der höchsten Zustimmung zur EU laut einer Studie zu sein. In Frankreich, Irland und Holland musste sogar noch ein zweites mal gewählt werden damit das Ergebnis stimmte und diese Länder zustimmen zu einem totalitär Neoliberalen System, was per Verfassung nicht mehr geändert werden kann. Deutsche wurden nie gefragt, ob sie das wollen und jubeln jetzt. Mediale Gehirnwäsche funktioniert wunderbar. Orwell lässt grüssen.

Was die MAcht der EU angeht, so kann man sie nicht in Haushaltsbudget beziffern, denn Neoliberale wollen ja einen schwachen Supranationalstaat. Darum geht es ja. Umverteilung durch einen Steuerstaat bedeutet für Neoliberale "soziale Wohltaten" zu verteilen und Polizei oder Bildung soll ruhig in den Händen der Länder liegen wie bei uns im föderalen System auch.

Worauf kommt es an?

In Brüssel und Strassburg wohnen mehr Lobbyisten als Politiker. Das ist ähnlich wie in Washington, wo jede Party immer auch Netzwerk knüpfen bedeutet und wenn man nicht eingeladen wird, dann weiß man dass man unwichtig ist.

Wenn eine NAtionalregierung etwas durchsetzen will, dann tut sie so, als wenn sie dagegen wäre und bringt es über die EU ein und kann dann später sagen, dass sie es umsetzen muss, denn schliesslich ist es eine Richtlinie der EU und da hatten sie keine Mehrheiten es zu verhindern.

Und worum geht es bei den EU Richtlinien? Knallharte neoliberale Gesetze.

Was man mit der DOha Runde nicht mit GATS durchsetzen konnten, das wurde auf EU Ebene mit der Bolkestein Richtlinie umgesetzt und keine Sau weiß in Wikklichkeit worum es geht.

Es ist unser nationales Entsendegesetz und das sogar noch bevor es überhaupt einen Mindestlohn gab mit vielen Ausnahmen, die nach meiner rechtsauffassung alle rechtswidrig sind. Wer Lust hat kann ja mal bei Wiki nachlesen, was das Entsendegesetz beinhaltet.

Ich habe damals mit Münte drüber gesprochen, der alle und mich beschwichtigen wollte, dass es ganz sicher nicht gegen die deutschen Arbeiter gerichtet wäre. Heute wissen wir, dass es genau das tat und Münte tat so als wenn er doch alles tun würde um die deutschen Arbeiter vor Lohndumping zu schützen. Genau das Gegenteil war der Fall.

Münte war tatsächlich im wahrsten Sinne des Wortes der Arbeiterverräter aber trotzdem jubelten sie ihm zu. Genauso wie Schulz. lol Da packt man sich wirklich an den Kopf.

RE: „Es geht nicht um die Nation“ | 21.10.2018 | 16:50

Bei den "Vereinigten Staaten von Europa", was ein Supranationalstaat wäre, ist der Lissabon Vertrag die Verfassung. Es ist die neoliberale DNA. Da lässt sich nix mehr transformieren und reformieren. Nach SPD Taktik wären Reformen nur Euphemismen. Man kann aus einem Gorilla keinen Menschen im Nachhinein machen. Oder haben sie einen Retrovirus parat, der die DNA an den ganzen Machtzentren vorbei umschreiben könnte wie im SciFi? Den gibt es nicht.

Mit den Vereinigten Staaten von Europa hätten wir den totalitären Neoliberalismus als Faschismus.

»Faschismus sollte man besser Korporativismus nennen, weil es die Verschmelzung der Staatsmacht mit der Konzernmacht darstellt.« – Benito Mussolini

RE: „Es geht nicht um die Nation“ | 21.10.2018 | 16:10

Sahra hat völlig recht. Sie ist mit Oskar wohl die einzige führende Politikerin, die überhaupt nich geradeaus denken kann.

Olivenbaum Strategie kann nicht mehr funktionieren, wenn die Identität von Rothaarigen, die nicht mit Menschen mit große Nasen und Magersüchtigen zusammen passt, weil es keine gemeinsame Wirklichkeit mehr gibt. Identität ist wichtiger und entsprechend gibt es andere Wirklichkeiten die konstruiert wurden. Das ist der Erfolg des Poststrukturalismus der letzten 20 Jahre.

Erkenntnis wird nur noch aus Mengenlehre und Statistik gewonnen und nicht aus Analyse und Logik. Wenn man sich Wirklichkeiten konstruieren kann, dann braucht es nur noch die richtige Hermeneutik. Und voila! Wir haben alle wunderbar "diversifiziert". Dann braucht nur jemand Alpha sagen und im Umkehrschluss sagt der andere Omega. Dabei gibt das griechische Alphabet noch soviele andere Buchstaben her. In der Hermeneutik ist die Binärdenke strategie und Umkehrschlüsse erlaubt. Aber nicht in der Prädikatenlogik. Da ist ein Umkehrschluss falsch. Die meisten linken haben durch Poststrukturalismus verlernt logisch zu denken.

Es gibt für Linke nur das Kerngeschäft von Frieden und Soziales (Eigentumsfrage) und alles was damit sozioökonomisch zusammenhängt. Alles andere ist Gedöns.

Die Vereinigten Staaten von Europa würde den Lissabon Vertrag als Verfassung haben und damit wäre es die DNA eines solchen Supranationalen Staates. Es gibt ein paar kosmetische Euphemismen, wie Scholz Vorschlag einer europäischen Arbeitslosenversicherung und etwas mehr Demokratie für das Parlament. Aber ändern am neoliberalen System wird es nix und ginge auch nicht, weil es die Verträge nicht erlauben. Jede Träumerei man könnte dann diesen Supranationalen Staat transformieren von einem neoliberalen Staat in einen sozialistischen Staat sind nicht mal Utopie sondern schlicht Dummheit. Im Nachhinein kann man nicht die DNA verändern. Kann man im nachhinein aus einem Gorilla einen Menschen machen?

Das geht nicht.

1. Es sind Verträge als Verfassung und alle Staaten müssen es verändern wollen - nicht eine Mehrheit. Und Deutschland wird ganz sicher nicht die Verträge ändern wollen, denn wir haben sie gemacht.

2. Die Macht von Konzernpolitik ist viel zu groß, dass keiner mehr gegen an kommt, wenn es eingetütet ist.

»Faschismus sollte man besser Korporativismus nennen, weil es die Verschmelzung der Staatsmacht mit der Konzernmacht darstellt.« – Benito Mussolini

Das wäre dann mit den Vereinigten Staaten von Europa vollendet.

Linke lassen sich von einer Faschismusgefahr in einzelnen Ländern in die Arme der wahren Faschisten treiben und merken es nicht mal. Sie stehen zahnlos da und beschwichtigen, aber können letztlich nix anderes als Lösung anbieten sich dem anderen Faschismus zu ergeben, der sich nicht so offensichtlich als Faschismus darstellt. Schliesslich bekommen Frauen dann auch 50 % der Aufsichtsratsposten und ein böser konservativer Nationalismus will schliesslich die Frau hinterm Herd. Man schaue sich nur mal die Wahlplakate von der AfD an. Sie haben in ihrem "Alternative für D EU tschland" das EU mit Sternchen umkreist auf blauem Grund. Ich bin mittlerweile völlig überzeugt davon, dass die AfD nur geschaffen wurde um Linke endgültig platt zu machen und in die Arme der neoliberalen Faschisten zu treiben. Wieso hat die AfD eine Goldmann Sachs Tussi und einen neoliberalen Ökonom als Vorsitzende? .

Es gibt eigentlich nur eine einzige Lösung. Da es für Länder wie Griechenland nicht möglich war aus der EU auszutreten, was uns ja sehr deutlich gemacht wurde, dass Griechenland nur überleben darf, wenn es geknebelt wird als Protektorat der EU (besser gesagt von Deutschland, denn wir sind diejenigen, die Griechenland bluten lassen und dabei jede Menge verdienen.) muss das Land was die EU dominiert und letztlich auch die Führung hat in allen wirtschaftlichen Fragen, aus der EU austreten, damit andere Länder auch aus der EU unbeschadet austreten können. Erst wenn es keine EU mehr gibt, dann können sich alle Länder wieder zusammen finden und neue Verträge machen. Aber dann keine neoliberalen mehr. Nur so geht es. Nur dann haben wieder alle Angst von Faschismus und Nationalismus und die EU wäre doch die große Friedensdividende. Mit der EU gibt es keinen Frieden. Wie lange glaubt ihr denn dass sich die Griechen und Italiener das gefallen lassen?

Das Problem ist Deutschland und die Konzernmacht. Am deutschen Menschenrechtswesen wird die Welt sicher nicht genesen.

RE: Widersprüche im bürgerlichen Denken | 21.10.2018 | 15:23

Leider sind Linke schon durch den Poststrukturalismus zu gehirngewaschen. Da braucht man keine Verschwörungstheorie mehr.

RE: Widersprüche im bürgerlichen Denken | 20.10.2018 | 22:09

Die Grünen sind die Merkel CDU. Sie beten ja sogar schon für Merkel.

Die Neoliberalen sind einfach zu clever. Und Linke fallen drauf rein. Manche glauben sogar noch cleverer zu sein als die Neoliberalen genauso wie immer Sozis glaubten den Kapitalismus austricksen zu können mit Steuertricks wie CBL oder mit PPP usw. lol Manche hoffen sogar, dass Verelendungtheorie für die Linke funktionieren würde. Da fasse ich mir nur noch an den Kopp

Der grosse Coup kommt noch erst. Und da mischen Grüne kräftig mit.

Linke fallen wieder drauf rein. Oder sind schon gekauft, habe ich den Eindruck.

Was jetzt nach #unteilbar ansteht, das ist zwangsläufig der Ruf nach den "Vereinigten Staaten von Europa". Und Linke machen dann mit. Grüne treiben es voran.

Die Vereinigten Staaten von Europa würde den Lissabon Vertrag als Verfassung haben und damit wäre es die DNA eines solchen Supranationalen Staates. Es gibt ein paar kosmetische Euphemismen, wie Scholz Vorschlag einer europäischen Arbeitslosenversicherung und etwas mehr Demokratie für das Parlament. Aber ändern am neoliberalen System wird es nix und ginge auch nicht, weil es die Verträge nicht erlauben. Jede Träumerei man könnte dann diesen Supranationalen Staat transformieren von einem neoliberalen Staat in einen sozialistischen Staat sind nicht mal Utopie sondern schlicht Dummheit. Im Nachhinein kann man nicht die DNA verändern. Kann man im nachhinein aus einem Gorilla einen Menschen machen?

Das geht nicht.

1. Es sind Verträge als Verfassung und alle Staaten müssen es verändern wollen - nicht eine Mehrheit. Und Deutschland wird ganz sicher nicht die Verträge ändern wollen, denn wir haben sie gemacht.

2. Die Macht von Konzernpolitik ist viel zu groß, dass keiner mehr gegen an kommt, wenn es eingetütet ist.

»Faschismus sollte man besser Korporativismus nennen, weil es die Verschmelzung der Staatsmacht mit der Konzernmacht darstellt.« – Benito Mussolini

Das wäre dann mit den Vereinigten Staaten von Europa vollendet.

Linke lassen sich von einer Faschismusgefahr in einzelnen Ländern in die Arme der wahren Faschisten treiben und merken es nicht mal. Sie stehen zahnlos da und beschwichtigen, aber können letztlich nix anderes als Lösung anbieten sich dem anderen Faschismus zu ergeben, der sich nicht so offensichtlich als Faschismus darstellt. Schliesslich bekommen Frauen dann auch 50 % der Aufsichtsratsposten und ein böser konservativer Nationalismus will schliesslich die Frau hinterm Herd. Man schaue sich nur mal die Wahlplakate von der AfD an. Sie haben in ihrem "Alternative für D EU tschland" das EU mit Sternchen umkreist auf blauem Grund. Ich bin mittlerweile völlig überzeugt davon, dass die AfD nur geschaffen wurde um Linke endgültig platt zu machen und in die Arme der neoliberalen Faschisten zu treiben. Wieso hat die AfD eine Goldmann Sachs Tussi und einen neoliberalen Ökonom als Vorsitzende? .

Es gibt eigentlich nur eine einzige Lösung. Da es für Länder wie Griechenland nicht möglich war aus der EU auszutreten, was uns ja sehr deutlich gemacht wurde, dass Griechenland nur überleben darf, wenn es geknebelt wird als Protektorat der EU (besser gesagt von Deutschland, denn wir sind diejenigen, die Griechenland bluten lassen und dabei jede Menge verdienen.) muss das Land was die EU dominiert und letztlich auch die Führung hat in allen wirtschaftlichen Fragen, aus der EU austreten, damit andere Länder auch aus der EU unbeschadet austreten können. Erst wenn es keine EU mehr gibt, dann können sich alle Länder wieder zusammen finden und neue Verträge machen. Aber dann keine neoliberalen mehr. Nur so geht es. Nur dann haben wieder alle Angst von Faschismus und Nationalismus und die EU wäre doch die große Friedensdividende. Mit der EU gibt es keinen Frieden. Wie lange glaubt ihr denn dass sich die Griechen und Italiener das gefallen lassen?

Das Problem ist Deutschland und die Konzernmacht. Am deutschen Menschenrechtswesen wird die Welt sicher nicht genesen.

Ich höre mich ja schon wie ein Antideutscher an lol Aber ganz sicher nicht wie die Antideutschen, die ständig nur noch die EU mit der Israel und USA Fahne hoch halten. ;-)

RE: Erste Schritte | 02.10.2018 | 12:40

Über die Linke Wessi Enttäuschung über Ossis, dass sich Ossis für 100 DM haben kaufen lassen, will ich hier nicht reden. Das betrifft eher nur eine Minderheit im Westen, denn damals herrschte das bürgerliche Lager vor.

Naja, ganz ehrlich. Hätte ich nicht für die Linke gearbeitet, dann wäre ich bis heute wahrscheinlich nicht mal im Osten gewesen (ausser Berlin). Und was ich gesehen haben vom Osten waren letztlich mehr nur Bahnhöfe und Veranstaltungsorte.

Wenn ich in Cottbus schon gröhlende Nazis in den 0er Jahren am Bahnhof gesehen habe, dann hatte mir das auch schon gereicht. Ob ich nun wirklich nach Dresden muss stellte sich mir nie die Frage, wenn es nicht um Politik ging. Münster ist genauso schön und genauso eine Provinzgroßstadt. Von der Größe her das gleiche. Denn mehr ist es ja nicht.

Wenn man eine Reise macht, dann will man was anderes sehen. Spießigkeit und Banalitäten sind nicht das was man sucht. Berlin ist da was anderes, weil es schon immer für "Das andere" stand. Da kann keine kleine Provinzgroßstadt mithalten.

Ich denke das ist der Grund letztlich, warum kaum jemand von Wessis wirklich im Osten war. Warum sind so viele im Urlaub in Bayern? Was machen die anders? Für uns sind die Bayern eigentlich schon fast Ösis und für uns ist es dann eher so als wenn man nach Tirol in den Urlaub fährt als etwas zu sehen, was man sowieso schon kennt und davon Urlaub haben möchte.

Ganz davon abgesehen, dass ich als Kind die Winterurlaube in Österreich gar nicht so toll fand und ich Berge nicht mehr sehen konnte lol Aber das war die Attraktion.

Im Osten wüsste ich wirklich nicht, was es überhaupt an Attraktion geben könnte um dort Urlaub zu machen. Ostsee Urlaub vielleicht. Aber da ist es genauso wie an der Nordsee. Vielleicht Rügen. Das hätte noch was. Aber ansonsten wird man dann bestimmt nicht wegen der Menschen hinfahren sondern wegen der Landschaft.Insofern schwierig. Wenn ich Tourismusveranstalter wäre, dann würde ich nur auf Landschaft setzen. Dort sind ja die versprochenen blühenden Landschaften. In Thüringen gibt es 90 % Wald und der Rest sind Bäume. Seenplatte in MacPom ;-) und im Norden die Ostsee.

Mit Ossis kommt man auch im Westen in Kontakt. Es sind ja 11 % seit Mauerfall ausgewandert und in den Westen gekommen. Da merkte man schon gleich, dass es Unterschiede gab. Sie sind angepasster gewesen und alles was es im Westen gab war super toll für sie.

Wir hatten zu der Zeit in den 90ern auch gerade viele Polen und Deutschrussen, die zu uns kamen und da konnte man als Wessi durchaus eher den Eindruck gewinnen, dass Ossis mehr mit Polen und Deutschrussen gemein haben als mit Wessis. So war das damals halt. Ich denke solche bleibenden gefühlten Eindrücke verschwinden auch nicht.

Jedenfalls nicht bei der Generation die bewusst noch den kalten Krieg mit erlebt haben. Für deine Generation sicherlich überhaupt nicht nachvollziehbar. Alle die jetzt um die 30 sind, können das überhaupt nicht verstehen, wovon ich jetzt geschrieben habe.

Was linke Wessis angeht, so kommen noch erschwerende Umstäde hinzu wie oben schon einige beschrieben haben. Linke Wessis haben eine völlig andere Mentalität, die eher anarchistisch ist und aus den 68ern resultieren. Traf man auf SEDler, dann wusste man gleich, dass man es mit Spießern zu tun hatte, die man sonst im Westen nur von CDUlern kannte. Heute kann man auch sehen, dass letztlich der Eindruck, den Wessi Linke hatten von Ossis, bestätigt wird. Ist ja nicht nur im Osten so. Diese Spießigkeit gibt es ja auch in Polen oder Tschechien usw. Das ist alles meine Generation und älter, die sich nun bemerkbar macht.

Die jüngere GEneration kann heute nur etwas extrem auf der linken mit No border antworten, was falsch ist oder extrem auf der Nationalismus Schiene der Rechtsextremen, was genauso falsch ist. Irgend etwas dazwischen ist als Antwort der jüngeren Generation schon fast unmöglich geworden als Antwort zu finden für die Zukunft und verharrt jetzt in Binärdenke.

RE: Spaltung gegen die Spaltung? | 16.01.2018 | 20:59

Anscheinend will man Sahra missverstehen. Man muss nur nach Frankreich schauen. Beispiel Jean-Luc Mélenchon. Er holte mit seiner Bewegung „La France insoumise“ (unbeugsames Frankreich) aus dem Stand knapp 20 Prozent der Stimmen. Wenn eine Linke mit Katja Kipping an der Spitze glaubt wie Westerwelle Projekt 15 % ausrufen zu wollen, dann wird man eher bei 5 % landen.

40,9 % der SPD 1998 vergessen! Das beste Wahlergebnis seit Willy Brandt! Wer hat es vollbracht? Wer hat 1995 in Mannheim das Ruder übernommen?

Wer hat 2009 die Linke auf 11,9 % gebacht? Wer hat es vollbracht?

Wer hat 2005 die Linke gegründet und das Ruder übernommen? Wenn es wirkliche Strategen gibt, die auf dem linken Spektrum je erfolgreich waren, weil sie klar und geraus denken können, dann sind es wohl ‪Oskar Lafontaine‬ und ‪Sahra Wagenknecht‬.

Wer glaubt klugscheissen zu können, der muss erst mal liefern. Und geliefert hat noch keiner und könnte so etwas vorweisen.

Wer keine Liste Sahra Wagenknecht will für einen linksruck im Land und Bollwerk gegen Neoliberalismus ist unsolidarisch. Es braucht jetzt Geschlossenheit. Es gibt keine andere die es reissen kann und auch Menschen packt und motiviert mitzumachen.

Ich kann mich nur wiederholen. Wir leben in einer Umbruchphase und wir dürfen uns nicht in ein Schneckenhaus einbunkern, sondern die Chance ergreifen für eine linke Volkspartei mit Sahra als Kanzlerkandidatin. Die SPD wird nun nach den Sondierungsverhandlungen egal ob der Parteitag eine GroKo beschliesst oder nicht unter gehen. Sie wird das gleiche Schicksal ereilen wie die Sozen in Frankreich und Holland. Seit sie in Sonderierungsverhandlungen gegangen ist, ist ihr Schicksal besiegelt. Egal was sie jetzt macht, sie ist tot. Jetzt muss die Linke zur Volkspartei werden und selbst zu einer Alternative werden als Bollwerk gegen den Neoliberalismus der restlichen Parteien im Parlament. Eine Katja Kipping bringt die Linke nur auf 5 %, aber sicher nicht auf 15 %. Und auch 15 % sind zu wenig. Diese 15 % hätte man schon lange haben können, wenn man Oskar hätte weiter machen lassen nach dem gloreichen Sieg 2009 mit 11,9 %. Denn Oskar hatte schon damals vor aus der Linken eine Volkspartei zu machen um die SPD abzulösen und in die Knie zu zwingen. Jetzt kommt von rechtsaussen die AfD in die Quere und sammelt alle Stimmen ein. Und warum? Weil Ossi FDSler damals nur Angst um ihre Dominierung innerhalb der Linken hatte. Hauptsache Pfründe werden gewahrt. Hier mein Beitrag kurz nach der Wahl.

https://www.freitag.de/autoren/ruediger-heescher/oskar-und-sahra-haben-recht

RE: Milieus, Klassen und Lafontaines Irrtümer | 16.01.2018 | 20:36

Anscheinend will man Sahra missverstehen. Man muss nur nach Frankreich schauen. Beispiel Jean-Luc Mélenchon. Er holte mit seiner Bewegung „La France insoumise“ (unbeugsames Frankreich) aus dem Stand knapp 20 Prozent der Stimmen. Wenn eine Linke mit Katja Kipping an der Spitze glaubt wie Westerwelle Projekt 15 % ausrufen zu wollen, dann wird man eher bei 5 % landen.

40,9 % der SPD 1998 vergessen! Das beste Wahlergebnis seit Willy Brandt! Wer hat es vollbracht? Wer hat 1995 in Mannheim das Ruder übernommen?

Wer hat 2009 die Linke auf 11,9 % gebacht? Wer hat es vollbracht?

Wer hat 2005 die Linke gegründet und das Ruder übernommen? Wenn es wirkliche Strategen gibt, die auf dem linken Spektrum je erfolgreich waren, weil sie klar und geraus denken können, dann sind es wohl ‪Oskar Lafontaine‬ und ‪Sahra Wagenknecht‬.

Wer glaubt klugscheissen zu können, der muss erst mal liefern. Und geliefert hat noch keiner und könnte so etwas vorweisen.

Wer keine Liste Sahra Wagenknecht will für einen linksruck im Land und Bollwerk gegen Neoliberalismus ist unsolidarisch. Es braucht jetzt Geschlossenheit. Es gibt keine andere die es reissen kann und auch Menschen packt und motiviert mitzumachen.

Ich kann mich nur wiederholen. Wir leben in einer Umbruchphase und wir dürfen uns nicht in ein Schneckenhaus einbunkern, sondern die Chance ergreifen für eine linke Volkspartei mit Sahra als Kanzlerkandidatin. Die SPD wird nun nach den Sondierungsverhandlungen egal ob der Parteitag eine GroKo beschliesst oder nicht unter gehen. Sie wird das gleiche Schicksal ereilen wie die Sozen in Frankreich und Holland. Seit sie in Sonderierungsverhandlungen gegangen ist, ist ihr Schicksal besiegelt. Egal was sie jetzt macht, sie ist tot. Jetzt muss die Linke zur Volkspartei werden und selbst zu einer Alternative werden als Bollwerk gegen den Neoliberalismus der restlichen Parteien im Parlament. Eine Katja Kipping bringt die Linke nur auf 5 %, aber sicher nicht auf 15 %. Und auch 15 % sind zu wenig. Diese 15 % hätte man schon lange haben können, wenn man Oskar hätte weiter machen lassen nach dem gloreichen Sieg 2009 mit 11,9 %. Denn Oskar hatte schon damals vor aus der Linken eine Volkspartei zu machen um die SPD abzulösen und in die Knie zu zwingen. Jetzt kommt von rechtsaussen die AfD in die Quere und sammelt alle Stimmen ein. Und warum? Weil ihr Ossi FDSler damals nur Angst um eure Dominierung innerhalb der Linken hattet. Hauptsache eure Pfründe werden gewahrt. Hier mein Beitrag kurz nach der Wahl.

https://www.freitag.de/autoren/ruediger-heescher/oskar-und-sahra-haben-recht

RE: Nicht gecheckt | 28.12.2017 | 14:58

Ein Superartikel! Glückwunsch!