Das eugenische Zeitalter

Covid-19 Was wir zur Zeit erleben, ist der Beginn, den man eigentlich erst mit „Brave New World“ von Huxley versteht.
Bei diesem Beitrag handelt es sich um ein Blog aus der Freitag-Community

Wie ich im Artikel zu Covid-19 schon beschrieben habe, wird seit dem 18.7.2020, durch die Aussetzung einer EU Bestimmung zu Risiken von genetisch veränderten Organismen (GMO), das eugenische Zeitalter eingeläutet.

https://www.freitag.de/autoren/ruediger-heescher/ueberblick-und-stand-der-dinge-im- juli-2020

Brave New World

Aldous Huxley war sowas wie ein Universalgelehrter zu seiner Zeit. Sein bekanntestes Werk ist der 1932 erschienene dystopische Roman Schöne neue Welt. 1937 wanderte Huxley in die Vereinigten Staaten aus und starb 1963 in Los Angeles. Am gleichen Tag als John F Kennedy in Dallas umgebracht wurde.
In seinen Romanen untersuchte und kritisierte Huxley gesellschaftliche Sitten, Ideale und Normen und den möglichen Missbrauch wissenschaftlicher Errungenschaften durch den Menschen. Die Werke seiner früheren Schaffensphase können als eher humanistisch motiviert gelten. Er beschreibt in seinem Roman Dinge die zu seiner Zeit noch nicht möglich waren aber denkbar, und später durch wissenschaftliche Erkenntnisse Realität wurden. Was er machte war ähnlich wie bei Star Trek wissenschaftliche und technologische Errungenschaften in die Zukunft zu extrapolieren und wie sie eingesetzt werden für gesellschaftliche Probleme. Wie bekommt man eine Weltbevölkerung in den Griff, die davor steht über zu bevölkern. Er sah den Totalitarismus durch Wissenschaft und Technologie voraus und wie Regierungen es einsetzen würden.
Ähnlich wie bei Orwell ist es eine düstere Vorstellung, aber bei Huxley werden die Menschen ihre Versklavung lieben und sich als glückliche Menschen sehen. Möglich ist dieses durch eine Droge, die es damals als er sein Buch schrieb nicht gab. Später meinte er selbst Drogenversuche machen zu müssen, um heraus zu finden, ob es sowas schon geben könnte, wie er in seinem Buch beschrieb. An seinem Todestag hatte er sich auch von seiner Frau LSD geben lassen, um vielleicht diese Erfahrung damit machen zu können. Glücklich zu sterben.
Was in heutiger Zeit schon alles möglich ist, das überstieg selbst Huxleys Vorstellung zu seiner Zeit in den 30er Jahren, aber das Prinzip, was er dachte war und ist heute immer noch das gleiche. Man kann Bakterien genetisch verändern um ständig Endorphine zu produzieren. Man könnte sich symbiotische Darmbakterien vorstellen, die harmlos sind aber einen ständig high halten ohne zu wissen was los ist, genauso wie man ende der 90er Jahre Anthrax mit diesem Endorphin Gen verändert hat und kein Arzt erkennen konnte aufgrund der klinischen Symptome, dass es sich um Milzbrand handelt woran der Patient stirbt, bevor es erkannt wurde.
Huxleys Vorstellung war eher die von Drogen im Trinkwasser wie in England geschehen als man in einem Viertel mit hoher Arbeitslosigkeit Prozac im Trinkwasser gefunden hat. Hätte man es nicht aufgedeckt, dann wäre es sicher nie zum Brexit gekommen und das Referendum wäre 52% zu 48% gegen den Brexit ausgefallen. (Prozac ist übrigens auch ein Medikament, was erforscht wird als Mittel gegen Covid-19. Es hat nicht nur Einfluss auf das Seretonin System als Antidepressivum im Gehirn, sondern hat auch noch andere Qualitäten auf die ich in diesem Beitrag aber nicht näher eingehe.)
Heute kann man aber Dinge anstellen, die keiner merkt. Man kann seit CRISPR (Gentechnologie) die Menschen genetisch durch respiratorische Viren z.B. verändern, sodass sie selbst das produzieren, was sie psychisch verändert ohne es selbst wahrzunehmen. Sie werden sich für gescheite und glückliche Menschen halten und keinen Anlass sehen überhaupt kritisch gegenüber ihre Regierung zu sein. Diese Menschen sind angepasst und funktionieren perfekt in der Gesellschaft. Überwachung dient dem eigenen Schutz vor Gefahren und nicht zur Totalität der Kontrolle. Die Wahrnehmung ist eine andere und man braucht keine Religion mehr als Gehirnwäsche, der sich zu viele entziehen können. Eine unsichere Sache sind Religionen geworden und führt eher zu einer Fundamentalisierung was Gewalt und Rückschrittlichkeit verursacht. Das Konzept einer Religion ist also überholt, weil man heute real in der Lage ist es mit Gentechnologie hinzubekommen, was notwendig ist um Überbevölkerung zu stoppen wie auch die Menschen unter Kontrolle zu halten, sodass sie gesellschaftlich funktionieren und nützlich sind, ohne zu rebellieren.
Wir sind heute an diesem Punkt angekommen. Es ist keine SciFi Dystopie mehr. Es wird jetzt real.


UNESCO und UNICEF

Die UNESCO und UNICEF sind schon von Anbeginn mit eugenischen Ideen und Programmen beschäftigt. Der Gründer der UNESCO Julian Huxley ist der Bruder von Aldous Huxley, dem Autor von "brave new world" und dieser vertrat Eugenik als die Rettung der Menschheit vor Degeneration.
https://de.wikipedia.org/wiki/Julian_Huxley
Die Rockefeller Stiftung und auch die Gates Stiftung mit dem Hintergrund von Bill Gates Vater und seiner PSI Bruderschaft als Studentenverbindung, verfolgen diese Ideologie von Anfang an.
Eugenik ist DAS Metathema bei allem was wir bei Gentechnik diskutieren müssen, aber auch bei den Impfungen (als Gentherapie) und Viren, die gentechnisch verändert werden. So auch jetzt bei Corona und der Gentherapie als Impfung.
Das Thema Genom Projekt beschäftige von Anfang an die UNESCO und wurde mit Erklärungen und finanzieller Unterstützung bedacht:
Die Folgen des wissenschaftlichen und technischen Fortschritts der Biowissenschaften haben den Bedarf an international übereinstimmenden Werten, Grundsätzen und Normen der Bioethik erhöht.[4] Die UNESCO hat darauf reagiert und in den vergangenen Jahren drei völkerrechtlich nicht bindende Erklärungen im Bereich von Wissenschaft und Menschenrechten ausarbeiten lassen, die von der Generalkonferenz jeweils einstimmig verabschiedet wurden:
• Allgemeine Erklärung über das menschliche Genom und Menschenrechte (1997)
• Internationale Erklärung über humangenetische Daten (2003)
• Allgemeine Erklärung über Bioethik und Menschenrechte (2005)
https://de.wikipedia.org/wiki/UNESCO


Philanthropie ist kein Humanismus.

Philanthropie wird als Liebe zur Menschheit gesehen und es wird weitläufig als eine humanistische Idee verstanden. Doch was ist Humanismus? Ist es Humanismus, wenn man die Menschheit davor bewahrt keine "degenerierten" Gene weiter zu vererben an die nächste Generation? Was soll das überhaupt sein? Was ist degenerierend? Wer will das entscheiden?


Es gibt in der natürlichen Evolution eine erstaunliche Biodiversität, die für alle Eventualitäten eine Lösung parat hat sich zu wehren und so ein Aussterben der Menschheit verhindert. Ein schönes Beispiel einer Anpassung an Umstände in der Natur ist die Sichelzellen Anämie bei 40 % der Schwarz-Afrikaner, die so als heterozygote Träger dieses Gens einen natürlichen Schutz gegen Malaria bildet und diese Afrikaner können gerade in diesen Malaria Gebieten leben. Die Sichelzellenanämie wurde nicht von der Natur teleologisch gebildet gegen Malaria, sondern wurde über Generationen herausgebildet, was diese Gentragenden Afrikaner durchsetzen ließ, die am besten unter den Bedingungen der Malariaerkrankung klar kamen und überlebten. Natürlich haben Afrikaner, die dieses Gen auf beiden Chromosomen Strängen tragen ein großes Problem und sind sehr krank, aber die Masse der Afrikaner sind heterozygote Träger dieses Gens, was ein Evolutionsvorteil ist sich in Malariaregionen durchzusetzen.


Es gibt eine ähnliche Erkrankung die vor Malaria schützt in ähnlicher Weise und weit verbreitet ist auf Zypern. Seit 1976 gibt es auf Zypern ein freiwilliges Eugenik- Programm zur Verhinderung der weiteren Ausbreitung der Thalassämie.
https://de.wikipedia.org/wiki/Eugenik#Zypern


Eugenik wird aus „sozialstaatlichen Gründen“ als Notwendigkeit gesehen.

Die preußische Sozialdemokratie in der Weimarer Zeit war total für Eugenik und daher war die Rassenideologie Hitlers nur eine Variante, die es dann auf die Spitze trieb. Euthanasie ist also nur die logische Fortsetzung der eugenischen Vorstellungen. Das ist nichts Neues. Nur weiß es heute keiner mehr. Oder will es keiner wissen, denn die Nazis waren ja das absolut Böse. Schon zur Weimarer Zeit gab es ideologisch eine Annäherung der Sozialdemokratie an den Liberalismus. Man denke an die "goldenen 20er Jahre" in Berlin, aber damit einhergehend auch ein Utilitarismus Denken wie heute. Daher lässt sich auch einiges an Auseinandersetzungen mit Kommunisten erklären.


Dass in Schweden und generell in sozialdemokratisch regierten Ländern Skandinaviens bis weit in die 1970er Jahre Eugenik als normal angesehen wurde, kann sich heute keiner vorstellen, und will auch keiner wissen, aber war so und lag in deren Ideologie begründet die Sozialsysteme zu entlasten in Staatshaushalten. Ein Wohlfahrtsstaat funktioniert am besten, wenn man kaum Ausgaben hat für Kranke, die man von vornherein verhindern kann, gerade wenn der Wohlfahrtsstaat an kapitalistische Sachzwänge gebunden ist. Hier ein schöner Artikel im Ärzteblatt über die Praxis von Zwangssterilisationen in Schweden.

https://www.aerzteblatt.de/archiv/7893/Zwangssterilisationen-in-Skandinavien- Weitverbreitete-Ideologie-der-Eugenik


Heute ist Eugenik ein Thema, worüber wir in Bezug auf Corona und Gentechnik wieder reden müssen, denn gerade Viren können als eugenische Waffe eingesetzt werden.

Es ist heute unglaublich viel möglich, denn das Wissen über molekulare Genetik und technologische Umsetzung der Manipulation ist groß. Was noch vor ein paar Jahren unmöglich erschien, ist heute möglich. Gerade seit letztem letztem Jahr ist durch ein LEAPER Verfahren für RNA als Pendant zu CRISPR/CAS9 für DNA die Zukunft, was sehr genau und sicher zu 87 % funktioniert. Eine 87 %ige Genauigkeit in Laborexperimenten ist hoch. Früher waren dagegen Genmanipulationen eher Glückssache um Gene so einzuschleusen, dass sie dort landen, wo sie hin sollen und auch das machen was sie sollen. Früher brauchte man zig Anläufe. Heute kann man DNA oder RNA "programmieren" wie Software für einen Computer. Es findet jetzt also eine direkte Anwendungsmöglichkeit statt zu dem was man aus dem Genom Projekt schon herausgefunden hat als Kartierung der menschlichen Gene.


Nun etwas, was ich bisher vermieden habe in die Welt zu pusten, aber ich denke langsam Zeit wird. Ich hatte mit meinem Freitagsartikel zu „Der freie Wille oder Walking dead“ schon zarte Anläufe gemacht heran zu führen ohne die Horroszenarien der Genmanipulation zu erwähnen um aber die Bedeutung der Beeinflussung auf unser Gehirn und Bewusstsein deutlich zu machen.
Hierzu meinem Freitagsartikel vor ein paar Jahren: https://www.freitag.de/autoren/ruediger-heescher/der-freie-wille-oder-walking-dead


Jetzt aufgrund Corona wird es aber sehr dringlich hier weiter aufzuklären. Ein Video was man sich anschauen sollte, ist ein Pentagon Briefing zu dem Projekt Funvax, was es schon seit 15 Jahren gibt und aus 9/11 heraus Überlegungen sind. Man könnte es auch als das moderne MK Ultra der 1950er Jahre bezeichnen, aber jetzt as eugenische Variante. Hier geht es um das ausschalten eines VMAT2-Gens, was nicht nur physiognomische Eigenheiten aufzeigt, wie man es bei Iranern oder Afghanen sehen kann, unter anderem auch der Mathematikerin und Stringtheoretikerin Maryam Mirzakhani, sondern auch eine sehr entscheidende Funktion hat in der Gehirnentwicklung. Es ist sowas wie eine Verstärkung für Veranschaulichung, Kreativität und Leidenschaft, aber dieses in der Großhirnrinde und nicht im Limbischen System. Es ist eine rationalisierende Verstärkung sozusagen eines Teils, was man eher mit Gefühlen verbindet. Genaues weiss man aber nicht wirklich wie es funktioniert. Die Wissenschaftler des Pentagon gehen davon aus, dass es eine Hyperreligiosität verursacht, was man durch einen respiratorischen Virus ausschalten will. Gene können einfach ausgeschaltet werden und wir haben jede Menge von ausgeschalteten Genen in unserem Genom. Es sind meist evolutionäre Überreste, die wir Junk Gene nennen. Während der embryonalen Phase kommen manche sogar zum Einsatz, wenn wir uns in 9 Monaten vom Lurch zum Menschen entwickeln. Doch hier soll ein Gen ausgeschaltet werden, was eigentlich als eine evolutionäre Weiterentwicklung gesehen werden muss. Vor allem wenn man Maryam Mirzakhanis topologischen Arbeiten zur Stringtheorie kennt. Für manche ist sowas unheimlich, wenn Menschen über ein höheres Intellekt verfügen durch bestimmte "Weiterentwicklungen" aus der Natur heraus. Auf der anderen Seite versucht man wiederum Intelligenz zu steigern. Ein Widerspruch im ersten Moment, aber für die meisten ist eine Intelligenzsteigerung nur schneller denken zu können wie Computer. Ein höheres abstraktes Vorstellungsvermögen wie höherdimensionale Geometrie dagegen unheimlich. Hier wird aber noch im Jahr 2005 davon ausgegangen, dass Talibanen dieses Gen haben und daher Religioten sind. Aber hört selbst zu was hier vorgetragen wird.


https://www.youtube.com/watch?v=spw5nmUrpWA


Es hört sich an wie aus dystopischen SciFi Filmen, aber diese Filme entstehen ja auch nicht ohne Grund und haben sehr guten naturwissenschaftlichen Hintergrund (zumindest gute SciFi wie Star Trek usw)

Eugenik ist jetzt ohne Grenzen möglich

Wenn wir uns also über Corona und Gates sowie angebliche Verschwörungen, sowie Rassismus unterhalten, dann ist Eugenik, was gerade in der Sozialdemokratie sehr tief verankert ist, das Oberthema worüber wir zu allererst reden müssen.
Erst dann versteht man die Zusammenhänge, die alles andere als Verschwörungen sind, sondern offen liegen wie ein Buch. Man muss nur das Wissen haben und muss nicht mal großartig 1 und 1 zusammenzählen können. Es liegt offen da.


Das Treiben der UNICEF, WHO und der Bill Gates Stiftung in Afrika

Die Erfahrung der katholischen Kirche in Afrika ist eindeutig mit Bill Gates und seiner Stiftung. Millionen von Kenianern sollten mit einem Hormon unfruchtbar gemacht werden, was zur Tetanus Impfung hinzugefügt wurde. Es gab auch eine Bischofskonferenz dazu in Kenia 2014.

http://www.kccb.or.ke/home/news-2/press-statement-by-the-kenya-conference-of- catholic-bishops/

Man kann fundamentalistische Katholiken belächeln, gerade wenn sie auch für ein Kondomverbot streiten, aber gerade in Afrika sind sie der klare Gegner von Bill Gates und einer Neuen Weltordnung, genauso wie übrigens Vandana Shiva, die vor Jahren schon Bill Gates, Monsanto und Co in Afrika den Krieg erklärt hat.

https://www.youtube.com/watch?v=9KxAVh_oNF0


Die „grüne Revolution“ in Afrika von der Bill Gates Stiftung wie auch der Rockefeller Stiftung mit Hilfe von Monsanto durch genmanipuliertes Saatgut und entsprechend passenden Pestiziden und Dünger, hat die kleinen Bauern ruiniert und Agrarkonzerne haben die Landwirtschaft übernommen. „Zufälligerweise“ halten diese Stiftungen auch Aktien dieser Konzerne, die auch Teil der Lebensmittelkonzerne sind.
Diese Stiftungen sind also alles andere als ein „humanistisches Hilfswerk“ und bauen Stück für Stück die ganze Welt um. Bisher hat die Gates Stiftung nur in Afrika ihr Unwesen getrieben, aber jetzt ist seit Covid die ganze Welt das Spielfeld vom „Club der Guten“

13:28 20.07.2020
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Rüdiger Heescher

Rüdiger Heescher ist Gründungsmitglied von attac und hat von 2006-2010 für die Bundestagsfraktion und Parteivorstand der Partei Die Linke gearbeitet.
Rüdiger Heescher

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