Esoterik/Homöopathie versus "Schulmedizin"

Kapitalismus "Wer über Faschismus spricht, darf über den Kapitalismus nicht schweigen" analog dazu:"Wer über Homöopathie/Esoterik spricht, darf nicht zu Pharmakonzernen schweigen!"
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Wir müssen genauso über die Machenschaften der Pharamkonzerne sprechen, die Medikamente erfinden und dazu auch gleich die Krankheiten. Es ist kein Wunder, wenn immer mehr Menschen glauben der Schulmedizin nicht mehr trauen zu können. Nur darf man nicht dann in einen Mittelalterlichen Aberglauben verfallen, als wenn die Mystik der Homöopathie wirken und helfen würde. Das ist ein Fehlschluss.
Genau das muss man aufklären und sicherlich heute in einer bürgerlichen Gesellschaft möglich.
Wir haben es letztlich mit den gleichen Mechanismen zu tun, die aus einer neoliberalen Gesellschaft heraus das Bedürfnis hat zu einfachen Lösungen zu kommen im Faschismus.
Genau das gleiche findet statt über den Unmut über unsere ökonomisierte Medizin mit mafiösen Methoden der Pharmaindustrie, die den Menschen krank haben will um daran zu verdienen, wie es dann die Esoterik und Homöopathie macht, einfache Lösungen und Auswege zu geben, die aber nicht zu etwas besseren führen sondern schlechterem.
Homöopathie ist keine wirksame Therapie sondern Placebo, genauso wie es ein Mythos ist, dass Ausländer die Arbeitsplätze wegnehmen und wenn diese weg wären, gäbe es mehr Arbeitsplätze und Hartz4 würde aufgestockt werden, weil dann angeblich wieder mehr Geld für sie übrig wäre, aber mit einem Nationalismus wieder ein heimeliges Gefühl gibt.
Der Faschismus ist kein Hindernis für den Kapitalismus. Der Kapitalismus kann auch gut ohne Demokratie und Menschenrechte funktionieren.
Die Esoterik und Homöopathie ist auch keine Bedrohung für den Kapitalismus und bietet im Gegenteil nur neue Märkte und eine Möglichkeit einen Glauben an unglaubliche Dinge wie auch Ängste zu produzieren, die genutzt werden, um damit noch mehr Märkte zu eröffnen.
17:58 18.02.2016
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Rüdiger Heescher

Rüdiger Heescher ist Gründungsmitglied von attac und hat von 2006-2010 für die Bundestagsfraktion und Parteivorstand der Partei Die Linke gearbeitet.
Rüdiger Heescher

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