Fotografiert (1) - Makros auf die billige Art

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Fotografieren macht zur Zeit keinen Spaß. Die dicke Wolkendecke, die sich seit Samstag in einem monotonen grau über Süddeutschland ergießt, wäscht Farben aus und lässt Alles überhalb der Horizontlinie fad und eintönig erscheinen.

Die Alternative? Macro-Fotografie. Nun bin ich nicht gerade der Reichste und ein gutes Makro-Objektiv war dann doch einige zig Preisklassen entfernt. Eine Nahlinse wäre das wohl preislich am günstigsten.

Aber es geht noch einfacher. Man dreht einfach das bei vielen SLRs mitgelieferte Kit-Objektiv um. Der Bajonett-Verschluss wird zum Vorne und das eigentliche Vorne wird zum Hinten. Mehrere Gummibänder halten das Objektiv stabil am Gehäuse.

Ein wenig Übung braucht es. Bei der Macro-Fotografie ist die Tiefenschärfe generell sehr gering. Bei der "Gummiband-Methode" kommt hinzu, dass nur über die Entfernung zum Objekt fokussiert werden kann.

2 Beispiele - Für die tatsächliche Auflösung einfach klicken:

http://sebastian-heinel.de/bilder/bleistift_300.jpg

http://sebastian-heinel.de/bilder/cent_300.jpg

Ohne Licht macht allerdings auch die Macro-Fotografie keinen Spaß. Ich hatte zwischenzeitlich (auch für andere Objekte) 3 Schreibtischlampen und eine Taschenlampe im Einsatz.

15:16 12.04.2010
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Geschrieben von

S.Heinel

Schreiben gegen die Ohnmacht, gegen geistige Übelkeit, gegen politische Verlogenheit. Schreiben für mehr Wahrheit in der Politik.
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