Google Street View - Shooting the Shooters

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Vor ein paar Tagen erst berichtete Stefan Kraft über Googles Street View Projekt und das Sammeln von WLAN-Daten

Gestern so scheint es ist es im beschaulichen Stuttgart zu einem weiteren Zwischenfall gekommen, der Googles Idee von Öffentlichkeit ad absurdum führt.

Wie Thomas Faltin in der heutigen Printausgabe der Stuttgarter Zeitung in seiner Glosse beschreibt, hat ein Passant kurzer Hand das Street View - Auto fotografiert. Daraufhin habe dies angehalten, der Fahrer sei auf den Passanten zugekommen und habe ihn mit den Worten "Hören sie sofort auf zu fotografieren" zurecht gewiesen.

Der Fahrer drohte im Laufe der eskalierenden Unterhaltung sogar damit dem Passanten die Kamera wegzunehmen, machte sich dann aber doch wutentbrannt vom Acker.

Nun ist das Ganze schon reichlich absurd und mag auf den einzelnen Fahrer zurückzuführen sein. Und ungefähr so wird auch sicher Googles Pressemitteilung lauten. Aber ist das wirklich so?

Und hier kam mir die Idee. Wenn Google einfach so systematisch die Straßen unserer Städte fotografiert, warum dann nicht einfach genauso systematisch Google Street View Cars fotografieren. Ist ja Alles öffentlich, right? Wenn das also nur ein Einzelfahrer-Problem war, sollte sowas auch ein Einzelfall bleiben, egal wieviel Leute am Ende Street View Autos fotografieren.

Viel Spaß also beim Street View Car Spotting.

14:47 27.04.2010
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

S.Heinel

Schreiben gegen die Ohnmacht, gegen geistige Übelkeit, gegen politische Verlogenheit. Schreiben für mehr Wahrheit in der Politik.
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sachichma | Community
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