Iran: Säureangriffe gegen Frauen

Iran, Frauen Die Natur des iranischen Regimes spricht für sich selbst.
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Am Dienstag, den 14. Juli wurden vier kurdischen Frauen und junge Mädchen in Bukan (West-Aserbaidschan im Nordwesten von Iran) Opfer von Säureattacken.

Eine Frau und drei junge Mädchen wurden während Spaziergang gezielt durch diesen kriminellen Säureangriff schwer verwundet.

Eines der Opfer war 24-jährige Studentin Frau Soussan Ismaielnejad. Zuvor war sie wegen den Aktivitäten ihres Bruders außerhalb Irans bedroht und stand unter Druck des iranischen Geheimdienstministeriums.

Zwei weitere junge Mädchen waren Schwestern der Familie Ma'roufi, und eine andere junge Frau die Ehefrau eines kurdischen Künstlers.

Khamenei, der oberste Führer des Regimes, wurde trotz viel Säbelrasseln gezwungen, durch die Zusage zum jüngsten Atomabkommen einen großen Schritt zurück zunehmen, um sein Regime vor dem Sturz zu verhindern.

Das Regime wird versuchen, nach dem Atomabkommen die Gesellschaft zu kontrollieren, dass es nicht zu Proteste und Aufstände kommt. Das beispiellose Verbrechen der Säureangriffe auf die Köpfe und Gesichter von vier unschuldigen Frauen und Mädchen während des heiligen Monats Ramadan, ist zu diesem Zweck.

Während der Amtszeit von Hassan Rouhani sind bis heute mehr als 1800 Menschen hingerichtet. Im Vergleich zur Ahmadinejads Amtsperiode sind im Iran ein Drittel mehr Hinrichtungen gegeben.

21:33 17.07.2015
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Geschrieben von

Saeid Yeganeh

Publizist und freie Journalist mit enger Verbindung zum Nationalen Widerstandsrat Iran (NWRI)
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