Frankreich als Vorbild

Praxis Der Romanist Werner Krauss plädierte nicht für die Annäherung von deutschem und französischem Kapital, sondern für die Adaption der Erfahrungen der französischen Revolution

Neben Bert Brechts Berliner Ensemble und Peter Huchels Sinn und Form galt Werner Krauss (1900-1976) als Zentrum des dritten Projekts moderner Aufklärung in der DDR, das auch auf den Westen ausstrahlte. Seine Forschungen zur französischen Aufklärung waren nicht nur für einen zukunftsfähigen Sozialismus grundlegend, sondern für die Zukunft der Demokratie überhaupt. Krauss dachte das zusammen. In der frühen Sowjetunion hatte die Aufklärung als Endphase des Mittelalters und Voltaire als Dramatiker gegolten. Die Bundesrepublik versöhnte sich zwar mit dem "Erzfeind" Frankreich, adaptierte aber eher die Demokratie amerikanischen Typs. Weil dadurch in der westdeutschen Romanistik ein Vakuum entstand, gelang es Krauss, auch hier Einfluss auszuüben. Impulse gab er selbst der französischen Forschung, indem er als erster zeigte, dass die Aufklärung nicht nur das Werk großer Geister von Descartes bis Rousseau gewesen ist.

Um ihre viel breitere Wirkung zu erfassen, lenkte er den Blick auch auf Produktion und Distribution der Schriften. Weder zur Revolution von 1789 noch zu ihren historischen Folgen wäre es gekommen, wenn der Alltagsverstand nicht von vielen bislang unterbewerteten Autoren geprägt worden wäre, die in Buch und Presse oft radikalste Ideen verbreiteten, zum Beispiel - lange vor Darwin - die Abstammung aller Menschen der Welt vom Affen. Auch war die Aufklärung kein alleiniger Triumph des Rationalismus. Vielen ihrer Zeitgenossen galt die aufkommende kapitalistische Zivilisation nicht der Kultur von "Naturvölkern" überlegen. Krauss zeigte, wie sich damals der moderne Literaturmarkt über die widersprüchlichen Diskurskomplexe herausbildete, die ihn bis heute in Bewegung halten. Krauss ist der einzige deutsche Romanist, dessen Werk in einer Gesamtausgabe vorliegt. Von seinen Schülern in der DDR begonnen, konnte sie nach der Wende abgeschlossen werden. 2002 erschien eine 1000seitige Auswahl seiner Korrespondenz, ein für die Geschichte der deutschen Gesellschaftswissenschaften bedeutsames Zeugnis.

Der aus einer gebildeten Stuttgarter Familie stammende Krauss lebte von 1922 bis 1927 in Spanien. Dort kam er in Haft, eine " Folge der Verdächtigungen, die durch meine fortgesetzte Unterhaltung mit den Anarchisten im Café Colonial entstanden waren." 1929 promovierte er bei Carl Vossler und 1932 habilitierte er sich bei Erich Auerbach in Marburg zu alter spanischer Literatur. Er erklärte sie aus den gesellschaftlichen Verhältnissen heraus und nicht wie üblich aus einer "Volksseele", die er nicht als Grund, sondern Ergebnis geschichtlichen Wirkens sah. Mit dem Nachweis, dass für das Aufblühen der spanischen Literatur die Aufnahme volkstümlicher Traditionen entscheidend gewesen ist, ging er gegen die idealistischen und elitären Beschränkungen der herrschenden Ästhetik an.

Nachdem Auerbach als Jude aus den Ämtern gejagt worden war, wurde Krauss provisorisch mit seiner Vertretung beauftragt. Für eine ordentliche Professur war er politisch nicht tragbar. 1940 einberufen, sollte er für das Heeresoberkommando ein spanisch-deutsches Militärwörterbuch erarbeiten. Da er sah, dass der Nationalsozialismus die Errungenschaften der französischen Revolution in ganz Europa auslöschen wollte, stieß er zur Widerstandsgruppe von Harro Schulze-Boysen. 1943 wurde er zum Tode verurteilt.

Mittels beträchtlicher theatralischer Talente glückte es Krauss, einen geistesverwirrten Gelehrten zu spielen. Dem Psychiater Hans von Hattingberg gelang es, ihn als nicht zurechnungsfähig zu erklären. Dass das Todesurteil in eine fünfjährige Haft umgewandelt wurde, war auch dem Mut vieler Kollegen zu danken, darunter Hans Georg Gadamer, Ernst Robert Curtius, Carl Vossler. Sie bestätigten gelegentliche Zustände geistiger Umnachtung. Dass sein karnevaleskes Spiel mit dem Feind in der Aufrechterhaltung von Fassung, ja Heiterkeit bestand, zeigt ein Brief der Mutter an die Auerbach-Assistentin Freya Hobohm: "Er sah gut aus, fröhlich geradezu war unsere Begrüßung, wie in alter Zeit! Der Ernst seiner Lage ist ihm voll bewußt. Auch, daß er z. Z. auf geistigen Zustand beobachtet wird. Dieses resp. positive Ergebnis als Psychopath erscheint seinem Verteidiger die einzige Rettung." Mit gefesselten Händen und Füßen verfasste er wissenschaftliche Arbeiten und den später mehrfach verlegten surrealistischen Roman PLN über das "Dritte Reich".

1945 bekam Krauss in Marburg eine außerplanmäßige Professur. Er betätigte sich politisch. Zur Kommunalwahl fuhr er für die KPD sechs Prozent ein. Bei der von ihm mitherausgegebenen Zeitschrift Die Wandlung erzeugte er eine Kontroverse, wie die Schuld am Faschismus abzuarbeiten sei. Ein anderer Herausgeber, Dolf Sternberger - späterer PEN-Präsident - wandte sich gegen die Publikation seines Aufsatzes Spaniens Weg in den Abgrund. Er hielt es für "diplomatisch fraglich", einen anderen Faschismus "jetzt schon zu analysieren". Krauss meinte, die Analogie würde die "Konzentration der Deutschen auf ihre eigene Sache" keineswegs "in unerwünschter Weise ablenken". Die "Vorbedingung für eine solche Konzentration" sei sogar "die Erreichung eines Abstands von sich selbst. ... Gerade die Schuldfrage ... wird solange in einem heillosen Widerspruch gefangen bleiben, als man sich nicht entschließt, den Schuldkomplex in seiner universalen Verflechtung auszubreiten .... Diese Auffassung macht allerdings die andere Auffassung unmöglich, als ob wir von einer bloßen Epidemie befallen worden wären, und nicht, wie mir scheint, mit unserem ganzen Wesen uns in den Zustand einer universalen Krise begeben haben. Der Teil unserer Schuld wird dadurch nicht verringert, sondern in eine noch größere Verantwortlichkeit gesetzt."

An Auerbach, der auf einem Lehrstuhl in Istanbul überlebt hatte und sich als gefeierter Autor des Standardwerks Mimesis in den USA befand, schrieb er 1946 über die Zustände in der Marburger Universität: "Ich muß mich wieder als ›geduldet‹ ansehen, seit dem großen Rechtsruck und dem schmählichen Handel, durch den die SPD den gesamten Kultursektor für ein paar sozialistische Rahmengesetze an die Christlich-demokratische Union verschachert hat. ... Aber man ist, wie gesagt, tolerant, und würde auch alte NichtPGs, wie Sie und mich, vorläufig ungeschoren lassen." So zögerte er nicht, den Ruf nach Leipzig anzunehmen.


Der in der Ostzone begonnene soziale Wandel imponierte ihm. Die Öffnung der Universitäten für Kinder von Arbeitern und Bauern hielt er für eine solidere Grundlage der Demokratisierung als die demokratischen Formalien im Westen, die er gegenüber Samson B. Knoll, dem befreundeten Chefbefrager der amerikanischen Besatzungsbehörden für die Ermittlungen in der Marburger Professorenschaft als "Potemkinsche demokratische Dörfer" bezeichnet hatte. An Freya Hobohm schrieb er 1948: "Das Romanische Seminar habe ich jetzt allmählich in Schwung gebracht. Weit, weit bessere Studenten als in Marburg. Aber mein Herz gehört nicht dieser, sondern der anderen Fakultät mit den Arbeiterstudenten. Es sind eben unvergleichlich bessere Typen, nicht nur intellektuell, aber das vor allem."

Die Korrespondenz, mit der Krauss damals die Berufungen Hans Mayers, Herbert Marcuses, Ernst Blochs, Malter Markovs, des Ethnologen Julius Lips, des Kultursoziologen Max Raphael und Erich Auerbachs auf ostzonale Lehrstühle betrieb, stellt einen Höhepunkt des Bandes dar. Deutlich werden die Sorgen und Hoffnungen, die sich diese zum Teil noch im US-Exil Ausharrenden machten. Bloch entwarf im Juli 1948 begeistert Unterrichtspläne. Niemand sollte mehr ein Philosophiestudium beginnen, "der sich in der ökonomischen Analyse der Ideologien nicht etwas auskennt." Marcuse wollte nur kommen, wenn Krauss weiterhin positive Erfahrungen vermeldete.

Das war nicht der Fall. In der Aufsatzsammlung Variationen und Versuche, deren erste Fassung von den amerikanischen Besatzungsbehörden eingestampft worden war, vertrat Krauss nun schon die Auffassung, dass die Blockierung der formalen Demokratie künftig den weiteren sozialen Wandel blockieren könne. Als die Edition auch im Osten abgeblasen wurde, protestierte er, dass die Zensur "die wissenschaftliche Bearbeitung der drängenden Gegenwartsprobleme" verhindere. "Es muß im heutigen Stadium auch solche marxistische Forschung anerkannt und gefordert werden, die sich im Flusse erhält und noch nicht zu befestigten Resultaten vordringt." Der Marxismus sei keine "Sammlung von toten Formeln, die man sich mit ängstlichem Blick vom Mund des Nebenmanns absieht. Er ist die Methode der Praxis und das Leben des Wissens."

1950 wurde Krauss vom Politbüromitglied Sindermann beschuldigt, zur "Spitze einer trotzkistischen Gruppe" zu gehören. Durch Wilhelm Pieck wurde das Parteiverfahren beigelegt. Dass die Regierung den ehemals zum Tode Verurteilten schützte, war kein Freibrief für weitere Versuche öffentlicher Aufklärung. Wollte er weiter am Experiment Sozialismus teilnehmen, musste er sich fortan auf diskrete Intervention bei den Mächtigen beschränken. Ironischerweise ähnelte das der Fürstenaufklärung im 18. Jahrhundert.

Krauss begriff, dass ein längerer Entwicklungsweg bevorstand. Ab 1950 vergab er Dissertationsthemen zur französischen Aufklärung, zu den Anfängen des geschichtlichen Weltbilds, wonach die Gesellschaft nicht von einer göttlich legitimierten Obrigkeit, sondern durch sich selbst regiert werden sollte. Wenn Krauss damals daran ging, Völkerpsychologie und Formensprache als methodische Ausgangspunkte der Romanistik durch den historischen Bezug zur Aufklärung zu ersetzen, wurden die anderen Aspekte nicht vernachlässigt, sondern ebenfalls als geschichtlich geprägt begriffen. Solche Forschungen entzogen sich zwar dem Zugriff der Zensur, waren jedoch dem Widerstand von Fachkollegen ausgesetzt. Victor Klemperer war fachlich kein Bundesgenosse.


Gravierender war die Gegnerschaft der Germanistik. 1960 schickte Krauss an Sinn und Form einen Aufsatz Über die Konstellation der deutschen Aufklärung: "Keine andere Epoche ist aber von der deutschen Literaturwissenschaft mit einer solchen Geringschätzung abgefertigt worden wie gerade die Aufklärung. ... Mangelnde Kompetenz für dieses Vermessungsgeschäft ändert nichts an der Dringlichkeit einer solchen Untersuchung, die einen Fall der unumgänglichen Selbsthilfe darstellt". Huchel durfte nur eine kurze Version des Aufsatzes bringen. Krauss konnte sich vor allem bei Brecht bestätigt sehen. Dieser hatte sich oft an der Literatur des französischen 18. Jahrhunderts inspiriert, die er für die Entwicklung einer sozialistischen Moderne mehr schätzte als das von Georg Lukàcs und der Kulturpolitik favorisierte 19. Jahrhundert. Zur gemeinsamen Bearbeitung einer Zauberposse von Garcia Lorca kam es wegen Brechts frühem Tod nicht.

Durch sein Charisma gelang es Krauss, eine gesamtdeutsche Schülerschaft zu entwickeln, die eine verschworene Gemeinschaft bildete. Der mit Demokratiefragen im kulturhistorischen Tiefgang beschäftigte Leipziger Zweig stand der Harich-Gruppe nahe. An den wegen katholischer Bindung in den Westen gegangenen Schüler Erich Köhler schrieb Krauss 1958: "Die Leipziger Universität ist, sofern sie parteipolitisch organisiert ist oder nicht, auf dem Boden von Gomulka", der der Sowjetunion mehr Souveränität für Polen abgerungen hatte. "Wir begehren heiss den wahren und gewaltlosen Kommunismus, der durch die Wahrheit und Freundschaft siegt und nicht durch einen verfinsterten Machiavellismus und eine Politik des Kampfes aller gegen alle. Die Parteiorganisationen unserer Universität steht bis auf die bürokratischen korrupten Spitzen geschlossen auf diesem Boden ..., das gibt uns ebensoviel Bestätigung wie die berserkerhaften Wutausbrüche des Diktators." (Ulbricht) Die schwerste Sanktion für seine Gruppe war die Verhaftung von Winfried Schröder. Krauss konnte dem Schüler aber soweit beistehen, dass er nach seiner Entlassung 1960 nicht in den Westen ging, sondern weiter mit ihm arbeitete.

Da die Demokratisierung ausblieb, wurde das Lehramt für Krauss sinnlos. Ab 1958 widmete er sich ganz der Leitung seiner "Arbeitsgruppe zur Geschichte der deutschen und französischen Aufklärung" an der Akademie der Wissenschaften in Ostberlin. Ihr Bestand war immer wieder dadurch zu rechtfertigen, dass Marx und Engels selbst Kinder der Aufklärung gewesen waren. Wie aus einem Schreiben von 1956 an den Redaktionssekretär der Deutschen Zeitschrift für Philosophie Klaus Schrickel hervorgeht, war aber zu erkämpfen, dass die erneute Hinwendung zur Aufklärung mit der internationalen Forschung kommunizieren müsse: "Die marxistische Methode muss ihren Ausgangspunkt auf dem heutigen Forschungsstand finden, nicht aber auf dem zu Marxens Zeiten erreichten Standpunkt verharren." 1957 schrieb er dem Chefideologen Hager: "Immer noch herrscht auch bei uns die geistesgeschichtliche Auffassung, die den geschichtlichen Sinn unserer Klassik auf die Verneinung der Errungenschaften des 18. Jahrhunderts beziffern möchte. Demgegenüber muß die beständige Wechselwirkung von deutscher und französischer Aufklärung, die Beteiligung und innere Anteilnahme der Deutschen an der französischen Aufklärung unsere stärkste Beachtung finden."

Ein weiterer Gesichtspunkt sei, dass auch in den USA, Westdeutschland und Frankreich die "progressivsten Tendenzen der Geschichts- und Literaturwissenschaften" das 18. Jahrhundert neu entdeckt hätten. Im Korrespondenzband faszinieren die freundlichen, ganz auf Kooperation zielenden Briefe, die Krauss an ausländische und an westdeutsche Fachkollegen schrieb, auch, wenn er ihren Positionen kritisch gegenüberstand wie zum Beispiel Fritz Schalk, Ernst Robert Curtius, Hugo Friedrich und Walther von Wartburg. Viel Chuzpe gehörte dazu, den isolationistischen Forderungen entgegenzutreten, die beide deutsche Staaten der Wissenschaft aufzuzwingen suchten. Vehement setzte er sich für gemeinsame Verbände, Kongresse und den Erhalt einer gesamtdeutschen Publikationslandschaft ein. Wichtig waren ihm auch die Beziehungen zu den wenigen Aufklärungsforschern in sozialistischen Ländern. Erschütternd sind die Briefe des jahrelang verbannten sowjetischen Gelehrten Lew S. Gordon, dessen Studien zur plebejisch-demokratischen Tradition in der französischen Aufklärung Krauss publizierte. Die Edition anderer sowjetischer Arbeiten in der DDR scheiterten am Einspruch sowjetischer Behörden.

1967 bemängelten Romanistikstudenten der Westberliner FU, dass in ihrem Fach keine Auseinandersetzung mit dem Faschismus stattgefunden hatte. Sie setzen durch, Krauss zu einem Vortrag einzuladen. Als ihm dafür die Ausreise verweigert wurde, "telephonierten mir die mit einem westdeutschen PA versehenen Studenten vom Bahnhof Friedrichstraße aus, sie würden zu acht oder zehnt mich zu einer Diskussion aufsuchen. Ich sagte natürlich nicht nein, und dann kamen sie, nicht eine Herde von Orangutangs, wie wir gefürchtet hatten, sondern völlig normal aussehende Studenten." Sie hatten eine Diskussion über Voltaires Candide vorbereitet. Ein späteres Gespräch über den Utopisten Morelly "war weniger glücklich, da dieses Thema in den westdeutschen Unterrichtsplänen eskamotiert wird. Im Ganzen aber waren es Studenten, wie wir uns immer deutsche Studenten gewünscht hätten", so Krauss an seinen Schüler Franz Walter Müller in Frankfurt/Main.

Der Student Walter Kreipe bat im Dezember 1967, dass auch jüngere Kommilitonen mitkommen dürften, damit auch sie die "aufklärerische, undoktrinäre Vermittlung von Wissen" kennen lernten, anstatt im "Sog des fast durch die Bank affirmativen Universitätsbetriebs" zu bleiben. "Vielleicht können Sie und Ihre Mitarbeiter uns in diesem Zusammenhang Begriff und Methode einer Teamarbeit erläutern. ... Wie Sie den beigefügten Interpretationen ›westlicher‹ Sekundärliteratur entnehmen können, ist der auf Veränderung irrational gewordener Herrschaft drängende Charakter der Aufklärung bei uns vielfach einer affirmativen Schmücke-dein-Heim-Ideologie gewichen, die auch für Bomben auf vietnamesische Lepra-Krankenhäuser noch eine ›vernünftige‹ Erklärung parat hat."

Dass sich Krauss´ letzte Hoffnungen kaum mehr auf die DDR, sondern infolge der Achtundsechziger-Bewegung eher auf die Bundesrepublik richteten, geht unter anderem aus einem Brief an Freya Hobohm hervor: "Ich habe schon seit Jahren eingesehen, dass man in der BRD unvergleichlich bequemer lebt und daß man dabei seine Gesinnung nicht preisgeben müsste." Er bliebe aber in der DDR, weil er sich nicht vorstellen konnte, ohne seine umfangreiche Bibliothek arbeitsfähig zu sein.

Werner Krauss: Briefe 1922-1976. Herausgegeben von Peter Jehle unter Mitarbeit von Elisabeth Fillmann und Peter-Volker Springborn. Verlag Vittorio Klostermann, Frankfurt am Main 2002, 1053 S., 74 EUR



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02:00 26.08.2005
Geschrieben von

Sabine Kebir

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