Handverlesene Gästeschar in Annapolis

Nahostkonferenz in den USA Für das Ende November geplante Treffen stehen bisher vor allem die Ausgeladenen fest
Exklusiv für Abonnent:innen

Im Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern gilt es, sich an die kleinsten Strohhalme der Hoffnung zu klammern, auch wenn die erhebliche Giftspuren enthalten. Gegenwärtig ist so ein Strohhalm die von den USA für Ende November nach Annapolis (Maryland) einberufene internationale Nahostkonferenz. Hier soll die Regierung Olmert mit dem palästinensischen Präsidenten Abbas ein Konzept aushandeln, das definitiv zu einer Zweistaatenlösung führt. Von George Bush ist das nicht nur ausdrücklich als Ziel eines solchen Gipfels deklariert, sondern auch mit dem bemerkenswerten Zusatz versehen worden: Dafür sei neben einem Gewaltverzicht der Palästinenser auch ein Abbau israelischer Siedlungen im Westjordanland erforderlich. Dass so klare Botschaft