Ein fliegender Teppich der Utopie

PORTO ALEGRE UND DIE "CORPORATE IDENTITY" EINER GLOBALEN BEWEGUNG An den Zentren des Neoliberalismus vorbei Neuland besetzen
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    Das "Weltsozialforum" im brasilianischen Porto Alegre Ende Januar wird von vielen zivilgesellschaftlichen Gruppe als Geburtsstunde einer neuen globalen Bewegung betrachtet, die sich gegen die neoliberale Form der Globalisierung formiert hat. Die Aktivisten verweisen auf eine erkennbare Kontinuität - auf die Serie der Proteste gegen das WTO-Treffen in Seattle (November 1999), die Herbsttagung von IWF und Weltbank in Prag (September 2000), den EU-Gipfel von Nizza (Dezember 2000) bis zu den Demonstrationen gegen das Weltwirtschaftsforum in Davos, das Ende Januar zeitgleich mit dem Forum von Porto Alegre stattfand.

Damals war's, als es noch so feine linke Postillen gab wie TransAtlantik. Darin schrieb regelmäßig ein gewisser politischer Poet namens Hans Magnus Enzensberger seine