sahni

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RE: Wozu noch Journalismus. Beitrag zu einer Serie | 17.02.2010 | 02:24

Wahrheit ist für die meisten Leser eine viel größere Herausforderung als für den Journalisten. Wahrheit setzt Wissen, setzt Arbeit, setzt Affekt voraus. Meiner Meinung erstreckt sich die journalistische Verantwortung auch auf Bildung. Nicht in der pervertierten Form der Propaganda (wird übrigens wieder salonfähig www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32095/1.html). Eher in einer sexy Form (zB www.vbs.tv/de/watch/the-vice-guide-to-travel/the-vice-guide-to-liberia) die nicht "die Masse anspricht", sondern den Konsumenten anspornt zum "mündigen Bürger" zu werden.
Das bedeutet auch dieselbe Nachricht in unterschiedlichen Versionen (je nach Anspruchsniveau) herauszubringen. Da bleibt es nicht aus, vereinfachen zu müssen, nicht alle Informationen unterbringen zu können.

Eine zusätzliche Information zum IPv6: Der "Adressenknappheit" wurde bisher problemlos mit NAT begegnet. Mit IPv6 wird unter anderen jedem Gerät bei Herstellung eine individuelle Adresse gegeben - das erleichtert die Zurückverfolgung von Kommunikation ungemein.

RE: Olympischer Verteidigungsfall | 15.02.2010 | 21:30

Erschreckend! Bis heute wusste ich nicht, dass die Olympiade Werkzeug einer (weltweiten) Nazi-Verschwörung zur Rekrutierung argloser Zuschauer in ihre dunklen Legionen ist. Mag wohl daran liegen, dass ich nicht zu den Zuschauern gehöre. Apropos Überflüssigkeit, welche Sportart ist es nicht? Und wer hat das zu entscheiden? Ob sinnvoll oder nicht sinnvoll - schön wäre es zumindest, wenn die Olympiade als Ganzes die Völker einander näher brächte. Da wäre es mir auch gleich ob der abgrundtief böse Staat oder irgendwelche wohltätigen, altruistischen Unternehmen den Sport sponsorn.