salvo

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RE: Der Freidenker | 16.03.2015 | 14:15

vielleicht sollte sich der Freitag nicht so sehr auf Varoufakis konzentrieren :-) https://www.jacobinmag.com/2015/03/lapavitsas-varoufakis-grexit-syriza/

RE: „Lügen“ mit den Nachdenkseiten | 11.03.2015 | 13:51

meine güte, wenn das die deutsche linke sein soll, dann gute nacht. naziland

RE: Berlin empfängt den Krisen-Popstar | 06.02.2015 | 09:30

btw

Greek Lives matter

http://www.nakedcapitalism.com/2015/02/time-greeklivesmatter.html

RE: Berlin empfängt den Krisen-Popstar | 06.02.2015 | 09:20

sorry, es ist sinnlos, eine Währungsunion mit Deutschland ist schlicht unmöglich, zumindest solange dieses Lande im kollektiven Wahnsinn glaubt, im Lande selbst einen ausgegleichenen Haushalt oder gar Überschüße erzeieln zu müssen, weil ja Schulden etwas Böses und Unmoralisches sind, während auf der anderen Seite darauf besteht und stolz ist, 'Exportweltmeister' zu sein, dh dauerhaft Überschüße im Außenhandel haben zu müssen, ohne verstehen zu wollen, dass sich damit andere dauerhaft verschulden müssen. Auf dieser Positin angeblicher Stärke wird dann eine moralische Legitimation gezogen, den anderen nicht nur belehren zu dürfen, sondern sozial und ökonomisch zugrunde zu richten. Wobei man die Grundlage für die eigene exportorientierte Ökonomie abgräbt. Wie Flassbeck immer wieder schreibt, dieser deutsche Wahnsinn ist der Totengräber Europas. Und an diesem Wahnsinn wird sich nichts ändern, weil es zur kollktiven deutschen Identität gehört. AmBesten wäre es, wenn Deutschland aus dem Euro austritt und ihre fetischisierte DM wieder einführt, dann kann der Rest Europas in Frieden miteinander koperieren. Da es leider wohl nicht so kommen wird, sollten die anderen austreten.

RE: Dreht den Geldhahn zu | 22.01.2015 | 17:53

da die Formatierung nicht funktioniert hat, versuche ich es nochmals:

vielen Dank für den guten Artikel. Ich möchte hier auf die Beiträge zum Thema des US-Journalisten Patrick L. Smith verweisen. Aktuell hier

"Distortions, lies and omissions: The New York Times won’t tell you the real story behind Ukraine, Russian economic collapse"

http://www.salon.com/2015/01/21/distortions_lies_and_omissions_the_new_york_times_wont_tell_you_the_real_story_behind_ukraine_russian_economic_collapse/

Smith nimmt in seinen Artikeln zum Thema sehr kritisch Stellung zur US-Außenpolitik bezüglich der Ukraine und zur US-Berichterstattung dazu, wobei er die Verantwortlichkeiten und Interessen des US-Establsihment offenlegt. Neben viel Zustimmung erntet er natürlich viel Kritik, in der sich oft sehr aber Hass ausdrückt. Es ist sehr schwierig mit jenen zu diskutieren, die aus welchen Gründen auch immer den Konflikt mißbrauchen, um für ihre aggressiven Bedürfnisse ein äußeres Objekt zu finden. Dieses Bedürfnis wird durch die Massenmedien mit ihrer Bilderproduktion befriedigt. Gegen Feindbilder lässt sich diskursiv nicht viel ausrichten.

RE: Dreht den Geldhahn zu | 22.01.2015 | 17:49

vielen Dank für den guten Artikel. Ich möchte hier auf die Beiträge zum Thema des US-Journalisten Patrick L. Smith verweisen. Aktuell hier

"Distortions, lies and omissions: The New York Times won’t tell you the real story behind Ukraine, Russian economic collapse"

http://www.salon.com/2015/01/21/distortions_lies_and_omissions_the_new_york_times_wont_tell_you_the_real_story_behind_ukraine_russian_economic_collapse/

Smith nimmt in seinen Artikeln zum Thema sehr kritisch Stellung zur US-Außenpolitik bezüglich der Ukraine und zur US-Berichterstattung dazu, wobei er die Verantwortlichkeiten und Interessen des US-Establsihment offenlegt. Neben viel Zustimmung erntet er natürlich viel Kritik, in der sich oft sehr aber Hass ausdrückt. Es ist sehr schwierig mit jenen zu diskutieren, die aus welchen Gründen auch immer den Konflikt mißbrauchen, um für ihre aggressiven Bedürfnisse ein äußeres Objekt zu finden. Dieses Bedürfnis wird durch die Massenmedien mit ihrer Bilderproduktion befriedigt. Gegen Feindbilder lässt sich diskursiv nicht viel ausrichten.

RE: Hauptsache Feindbilder | 18.12.2014 | 12:08

ja, gottseidank, dass es diese deutsche Linke gibt, an deren Identitätspflege eines Tages auch mal die Welt genesen wird

RE: Im Namen des Kreml | 09.12.2014 | 09:21

btw .... ein Problem ist es andererseits, wenn die Kritik am gegenwärtigen Zustand des Journalismus personalisiert wird. Natürlich gibt es nicht wenige Journalisten, gerade die prominenten unter ihnen, die gemäß ihrer sozialen Position bewusst eine Herrschaftsfunktion ausüben. Ich vermute aber, dass die Mehrzahl unter ihnen sich ebenso den gegebenen Herrschaftsverhältnissen anpasst wie es die meisten von uns tun, indem sie tagtäglich 'funktionieren', dh in dem Rahmen handeln, welchen Herrschaft setzt. Da der Journalismus als solches eine relevante Bedeutung bei der Herstellung des öffentlichen Diskurses und so der Konstruktion der sozialen Realität spielt, ist der Anpassungsdruck wiederum besonders groß.

RE: Im Namen des Kreml | 09.12.2014 | 09:10

btw die meisten Journalisten, auch die herrschaftskritischen, werden niemals zugeben, dass der 'Journalismus' an sich unter den heutigen Bedingungen einer zunehmenden Ungleichheit, also einer wachsenden Machtasymmetrie zwischen oben und unten, zu einem Herrschaftsinstrument geworden ist, ebensowenig wie ein 'Politiker' zugeben wird, dass Politik unter solchen Bedingungen nichts mit dem Prinzip demokratischer Repräsentanz zu tun hat. Das sind nur noch Simulakren, die der herrschende Diskurs reproduziert, um Herrschaft zu legitimieren.

RE: Im Namen des Kreml | 09.12.2014 | 09:01

tja, ein recht bekannter Journalist sagte zu der Frage, welche Rolle Journalisten beim Überfall auf den Irak gespielt haben: "In 2003, I filmed an interview in Washington with Charles Lewis, the distinguished American investigative journalist. We discussed the invasion of Iraq a few months earlier. I asked him, “What if the freest media in the world had seriously challenged George Bush and Donald Rumsfeld and investigated their claims, instead of channeling what turned out to be crude propaganda?” He replied that if we journalists had done our job “there is a very, very good chance we would have not gone to war in Iraq.”" https://consortiumnews.com/2014/12/07/propagandas-triumph-over-journalism/ also das Problem liegt eben nicht daran, wie es dieser Artikel umdeutet, dass einige wenige Einzelfälle ihren 'Job nicht richtig' machten, sondern dass die gesamte Berufsgruppe mit wenigen löblichen mutigen Ausnahmen servil oder bereitwillig als Instrument von Herrschaft handelt. Also aus der Perspektive von Herrschaft tun sie ihren Job doch 'ganz gut'.