Bittere Pillen

Get the kick Pharmaindustrie/Pillen absetzen hat heilsame Wirkung
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Prolog

In Deutschland wird gerne von einem hohen medizinischen Standard gesprochen, was die Apparate Medizin angeht, stimmt das, doch diese Maschine Bilderlieferanten sind nicht perfekt:

Häufig werden u.a. Bänderrisse übersehen.

Hat ein Kind Kopfschmerzen, gehts natürlich gleich zum Röntgen.

Es könnte ja ein Gehirntumor sein.

Sofort CT. Kostet ein Schweine Geld!

Was den Umgang mit bestimmten Wirkstoffen betrifft, würde ich den hohen Standards bezweifeln.

Der Patient wird hohen Risiken ausgesetzt, weil alle kräftig verdienen wollen:

-Ärzte, Apotheker, Pharmaindustrie.

Das ist so ne Zweckgemeinschaft.

Die Politiker und Krankenkassen sitzen mit im Boot.

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Nun zu einigen Wirkstoffen, die man als bittere Pillen bezeichnen kann.

Amphetamin war als Substanz in der Arznei Mediator in Frankreich enthalten. Die Pille wurde entwickelt, um übergewichtigen Diabetikern zu helfen.

Amphetamin war schon der Hit im 2. Weltkrieg. Es macht euphorisch.

Die Soldaten gehen ran wie Blücher, marschieren länger, stürzen sich mit dem Flugzeug in den Tod, wenn es sein muss. Der Wirkstoff zügelt den Appetit. Das Hungergefühl.

Der franz. Pharmakonzern Servier hat das Mittel auf den Markt gebracht durch manipulierte Studien.

Die Krankenkasse in Frankreich haben dafür geblecht, bis es aufflog, dass das Mittel nichts bewirkte, außer Placeboeffekte.

Im Fall von Mediator kam es echt dicke: Die Pariser Regierung schätzt, dass etwa 2000 Menschen an den Folgen von Mediator gestorben sein könnten.

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Viele Wirkstoffe sind umstritten. Ärzte sind in der Regel informiert, sie schweigen und schreiben weiter fleißig Rezepte.

Der Markt für Diabetiker bringt viel Geld in die Kasse, da Diabetes zur Volkskrankheit geworden ist.

Umstrittene Mittel:

- Actos/ Pioglitazon

Soll Diabteikern helfen ähnlich wie Mediator, die an Übergewicht leiden. Wird gerne mit Metformin kombiniert. Ob es hilft ist fraglich.

Es gibt Patienten bei denen es zu Ausreißern und erhöhte Zuckerwerten bei Tagesmessungen kommt, nach Labortest müsste der Arzt eigentlich merken und falls er mit dem Patient redet, dass es keinen Sinn macht, diesen Wirkstoff anzusetzen, wenn der Langzeitwert langfristig nicht sinkt.

Trotzdem halten Ärzte am Mittel fest.

Das Paradox an dem Wirkstoff ist, dass es zur Gewichtszunahme führen kann und Blasenkrebs. Dieser Widerspruch wird von der Arzneimittelkommission unter den Teppich gekehrt.

Wikepedia:

Die verstärkte Aufnahme von Fettbausteinen aus dem Blut hat die unerwünschte Folge, dass vermehrt Körperfett und Fettgewebe gebildet wird und so Übergewicht resultiert. Das Körpergewicht kann daher während einer Behandlung mit Pioglitazon ansteigen und macht regelmäßige Gewichtskontrollen erforderlich. Außerdem kann durch Pioglitazon die Wassermenge im Körper ansteigen und auch eine verstärkte Wassereinlagerungen im Gewebe auftreten.

Bei randomisiert kontrollierten Studien zum Langzeitgebrauch wurde außerdem von einem vermehrtem Frakturrisiko berichtet. Demnach senke das Medikament, vor allem bei Frauen, die Knochendichte in der Lumbalwirbelsäule und der Hüfte, weshalb die Autoren von einer Behandlung mit Glitazonen bei Frauen mit erhöhtem Frakturrisiko abraten.[5]

Im September 2010[6] veranlasste die US-amerikanische Food and Drug Administration die Überprüfung von Pioglitazon hinsichtlich des Risikos Blasenkrebs auszulösen. Zuvor war in zwei klinischen Studien eine erhöhte Erkrankungsrate (Inzidenz) für Blasenkrebs unter Pioglitazongabe beobachtet worden.[7] Im März 2011 folgte eine durch den Ausschuss für Humanarzneimittel der Europäischen Arzneimittelagentur initiierte Überprüfung. In Frankreich ordnete die zuständige Behörde Afssaps im Juni 2011 nach dem Abschluss einer Kohortenstudie, die ebenfalls ein tendenziell erhöhtes Blasenkrebsrisiko ergeben hatte, die Marktrücknahme für pioglitazonhaltige Medikamente an.[8] Das deutsche Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte riet im selben Monat davon ab, Patienten neu auf ein pioglitazonhaltiges Arzneimittel einzustellen,[9] der Hersteller gab einen entsprechenden Rote-Hand-Brief heraus.[10] Die europäische Arzneimittelagentur stellte bei einem geringfügig erhöhten Risiko für die Entstehung eines Blasenkrebs ein weiterhin positives Nutzen-Risiko-Verhältnis fest, das eine sorgfältig kontrollierte Therapie rechtfertigt, und rät bei lediglich entsprechend disponierten Patienten von der Behandlung mit Pioglitazon ab.[11][12] Im Juli 2011 veröffentlichte der Hersteller Takeda einen weiteren Rote-Hand-Brief.[1

Im Bereich der Neuroleptika:

- Seroquel/ QuetiapinIm Fall von Seroquel gibt es Hinweise, dass der Wirkstoff Schlaganfall und Herzinfarkt verursachen kann.

In der Kardiologie wird das Mittel abgesetzt, wenn ein Patient mit Herzinfarkt Symptomen eingeliefert wird.

Seroquel kann Herzrhythmusstörungen hervorrufen:

Geht der Patient zum Psychiater nach so einem Ereignis und berichtet darüber. Sagt der Arzt, jedes Mittel hat Nebenwirkungen. Können Sie beweisen, dass es Seroquel war? Nehmen Sie nicht noch andere Mittel ein?

Seroquel wird immer öfters in Altenheimen eingesetzt. Bei Demenzkranken.

Plötzliche Todesfälle bei alten Menschen wird wohl niemand untersuchen. Natürlicher Tod, wird im Todesschein stehen, so sicher, wie das Amen in der Kirche.

Wikepedia:

Nebenwirkungen

Häufigste Nebenwirkungen sind Benommenheit, Schwindel, Schläfrigkeit, Kopfschmerzen und Gewichtszunahme insbesondere in der ersten Behandlungswoche. Auch Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe (Ödem), erhöhter Puls, Blutdruckabfall (Hypotonie) vor allem beim Aufstehen und Stehen, Verdauungsstörungen und Verstopfung (Obstipation), Mundtrockenheit (Xerostomie) sowie eine reversible Verringerung der Anzahl weißer Blutkörperchen (Leukopenie) und eine veränderte Leberfunktion (Leberenzymanstieg ALT, AST) wurden häufig beobachtet. Selten tritt ein malignes neuroleptisches Syndrom, sehr selten eine Leberentzündung oder schwerwiegende Hauterkrankungen mit Fieber und Blasenbildung an den Schleimhäuten (Stevens-Johnson-Syndrom) auf.

Im deutschen Beipackzettel wird Herzinfarkt- und Schlaganfall Problematik erwähnt.

Der Stand in den USA im Bezug auf Seroquel:

Es gibt anhängige Verfahren wegen der Seroquel Problematik, denn in den USA wird schneller geklagt wie in Deutschland.

The use of the antipsychotic medication Seroquel has been linked to an increased risk of diabetes, pancreatitis and death. Thousands of Seroquel lawsuits have been filed throughout the United States by individuals who suffered severe and life threatening injuries.

STATUS OF SEROQUEL LITIGATION: All federal Seroquel lawsuits have been consolidated in a Multidistrict Litigation centralized in the U.S. District Court for the Middle District of Florida. Seroquel settlement agreements have been reached in thousands of individual cases.

MANUFACTURER: AstraZeneca

OVERVIEW: Seroquel, which is known generically as quetiapine fumarate, is an atypical antipsychotic medication which was approved by the FDA in 1997. It is approved for treatment of schizophrenia, but it is also commonly used off-label for treatment of anxiety, obsessive dementia, compulsive disorders and autism.

AstraZeneca has been accused of heavily marketing Seroquel for “off-label” uses which the FDA has not approved or determined to be safe and effective. Some experts have estimated that as much as 70% of all Seroquel prescriptions were for unapproved uses.

Seroquel has been used by more than 19 million people worldwide. It is one of the most profitable drugs for AstraZeneca, with annual sales of about $2.8 billion.

SEROQUEL DIABETES SIDE EFFECTS: Studies have confirmed that Seroquel side effects could increase the risk of weight gain, hyperglycemia and diabetes. While all of the drugs within the class of medications known as atypical antipsychotics have been linked to diabetes side effects, the risk was found to be highest with Seroquel.

Seroquel lawsuits have been pursued by individuals who have suffered any of the following side effects from the drug:

  • Diabetes
  • Pancreatitis
  • Tardive Dyskinesia
  • Death

In Deutschland wurde bisher nicht viel unternommen, um das Neuroleptika Seroquel erneut zu überprüfen.


- Zyprexa /Olanzapin

ist ein Standardmittel der niedergelassenen Nervenärzte und in der Psychiatrie.

Wikepadia:

Nebenwirkungen

Allgemein bekannte Nebenwirkungen von Olanzapin sind unter anderem folgende:[7][8]

  • Gewichtszunahme
  • Schläfrigkeit/Müdigkeit
  • vermehrte Freisetzung von Prolaktin (Hormon, das die Milchproduktion in den Brustdrüsen anregt)
  • Störungen der Bewegungskontrolle/Gangunsicherheit
  • unwillkürliche Bewegungen wie Zuckungen oder Tics (Dyskinesie)
  • Hypotonie (zu niedriger Blutdruck)
  • Bradykardie (zu langsame Herztätigkeit)
  • Ödeme (Wassereinlagerungen im Körper)
  • Mundtrockenheit
  • Schwierigkeiten beim Wasserlassen (Miktionsstörungen)
  • Unvermögen, ruhig zu sitzen (Akathisie)
  • kurzzeitige Bewusstlosigkeit
  • Störungen der Leberfunktion
  • Schilddrüsenunterfunktion
  • Schwindelgefühl
  • Übelkeit/Erbrechen
  • Lichtempfindlichkeit
  • Schlaflosigkeit
  • Angstgefühle
  • Krampfanfälle
  • Magen-, Darmprobleme
  • erhöhte Blutzuckerwerte
  • Menstruationsstörungen
  • Aggressivität
  • Hautausschlag
  • sexuelle Funktionsstörungen (erniedrigter Sexualtrieb bei Männern und Frauen oder Erektionsstörungen bei Männern)
  • Zittern
  • starkes Schwitzen
  • Verstopfung

Letztere drei Symptome können auch dann auftreten, wenn das Medikament Zyprexa nach regelmäßiger Einnahme abrupt abgesetzt wird. Darum sollten ohne Absprache mit dem Facharzt solche Arzneimittel niemals abgesetzt werden oder deren Dosis verringert bzw. erhöht werden.

Eher seltene Nebenwirkungen sind unter anderem:

  • Hautausschläge
  • Schwellungen durch Flüssigkeitsaustritt aus Blutgefäßen (Angioödeme)
  • Leberentzündungen
  • Entzündungen der Bauchspeicheldrüse
  • schwere Unruhe und Verwirrtheit
  • Haarausfall
  • Herzrhythmusstörungen
  • Herzmuskelentzündung (Myokarditis)
  • Entwicklung oder deutliche Verschlechterung eines Diabetes mellitus
  • Juckreiz

Einzelfälle bzw. äußerst seltene Nebenwirkungen:

  • Krampfanfälle
  • anhaltende, schmerzhafte Erektionen (Priapismus)
  • schwere Störungen der Blutgerinnung
  • Zersetzung von Muskelgewebe (Rhabdomyolyse)
  • diabetisches Koma aufgrund eines stark erhöhten Blutzuckerspiegels

Olanzapin ist ein verschreibungspflichtiges Medikament und darf nicht ohne ärztliches Wissen über den verschriebenen und vorgesehenen Zeitraum hinweg eingenommen werden.

Aus manchen Erfahrungsberichten geht hervor, dass es Patienten gibt die während der Einnahme von Olanzapin auch unter chronischen Entzündungen der Magenschleimhaut litten, psychisch jedoch eine starke Verbesserung verspürten.

Andere Patienten klagten unter anderen auch über Selbstentfremdung, Störungen des Cholesterinspiegels und Wahnvorstellung. Positiv wirkte sich die Einnahme bei Personen aus, die unter Anorexia nervosa (Magersucht) litten. Dort wurde die Gewichtszunahme, welche als mögliche Nebenwirkung aufgeführt wurde, als angenehm empfunden.

Kritik

Sie Firma Eli Lilly, die als erste Olanzapin unter dem Handelsnamen Zyprexa auf den Markt brachte und patentieren ließ, kam 2006 in die Schlagzeilen („Zyprexa-Skandal“), da sie bewusst bestimmte Nebenwirkungen des Medikaments wie beispielsweise die drastische Gewichtszunahme und die mögliche Manifestation einer Diabetes-Erkrankung verschwiegen hatte. Seit dem Jahr 2005 wurden deshalb in 28.500 Fällen insgesamt 1,2 Milliarden Dollar außergerichtliche Entschädigungszahlungen geleistet (Stand Februar 2007). Um die durch diesen Skandal in den USA zurückgehenden Einnahmen auszugleichen, verteuerte die Firma ihr Produkt Zyprexa in Deutschland.

In Deutschland wird Zyprexa weiter fleißig verschrieben.

Die Wahnvorstellungen, die es hervorrufen kann, kann zum Selbstmord des Patient führen.

Klar, wer wird den Vorfall untersuchen bei einem Patienten, der in der Psychiatrie war?

Niemand! Und das Schweigen hilft- kräftig Kohle zu machen.

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Insgesamt wurden 2007 über 663 Milliarden US-Dollar mit Medikamenten umgesetzt. Führend sind die Arzneimittel der Krebsbehandlung.

In Deutschland liegen die Magensäure-Hemmer wie Pantoprazol seit Jahren auf den vorderen Plätzen der umsatzstärksten, aber nicht unbedingt meistverordneten Medikamente.

Hier führen laut Arzneiverordnungsreport 2007 die Bluthochdruckmittel und Antibiotika.

Weltweit als auch in Deutschland ist der Umsatz der Arzneimittel gegen psychische Krankheiten und Beschwerden weiterhin hoch. Antipsychotika (Neuroleptika) und Antidepressiva kommen zusammen auf einen Marktanteil von über sechs Prozent und stehen damit gleich hinter den Krebspräparaten auf Platz zwei. In Deutschland standen 2006 beispielsweise die beiden Neuroleptika-Wirkstoffe Olanzapin /Zyprexa/ und Risperidon auf Platz 2 und 3 der umsatzstärksten Arzneimittel.

Seroquel (Quetiapin) Psychosen, Schizophrenie, Manie, Depression

Statistik 2011

Umsatz Mrd

4,6 dollar

Marktanteil

0,7

Steigerung seit 2005

16,2

Zyprexa (Olanzapin) Psychosen

2011

Umsatz Mrd

5,0

Marktanteil

0,8

Veränderung

1,9

Antidiabetika

Umsatz Mrd

24,1

Marktanteil

3,6

Steigerung

10,7

Weltweit Pharma Umsatz

Umsatz Mrd.

663

Steigerung seit 2006

6,1

Sarah Liebkind alias Billy Gutman

Seemann, Musiker, Chansoneur, Chef.

Der Mann mit der Ibanez Joe Pass Serie Gitarre

Immigrant in Kanada & USA

Zur Zeit: Waldschratt:

Micanopy, Florida, next to Gainseville, Gators, Uni Stadt.

Meist im Publix. Oder whole foods.

Schürfen nach Food Produkten.

Hawai Salz

Oder

nach

Chinesischem Pfeffer

oder

Asiatische runde Auberginen

Lebt in Ajiic, Mexiko

Meist auf der Plaza vor der Kathedrale

Oder am See Chapala

Oder auf der Sierra Wandern

Part Time Stuttgart

Meist im Bix oder Cafe im Kunstmuseum

Der Nacked Chef Zyklus oder

Nacked Trout

Momentan empfohlen Chefs Toronto Chef Mafia:

Michael Stadtländer

www.earthday.ca/gala/chef-stadtlander.php - 7k

Sugar Lee

http://www.citytv.com/toronto/citynews/life/family/article/212203--renowned-chef-susur-lee-offers-camping-cooking-tips

Wikepedia, Arzneimittelreport
15:59 12.10.2012
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