Che ne Zigarre ?

Kiffen´Peace Das Verhör des Che Guevara Mythos Che Jesusgestalt
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Che litt an der Ungerechtigkeit der Welt, wie viele Menschen. Ein Philosoph muss in die Praxis gehen, in das Tagwerk, sonst bleibt alles nur Worte.

Er soll Altenheime besuchen, Essen auf Räder ausfahren, bei Tschibo Kaffee trinken, Hörsäle besuchen, Strassencafes, Fußballstadien, Klubs, Lounges.

Praktische Philosophie bedeutet die philosophische Erforschung der menschlichen Praxis. In meinem Fall nenne ich dies das Tagwerk, Jesus sah die Trennung der Philosophien vom Alltag oder als reine Geistigfkeit nicht als notwendig an, weil er die Leiden der Menschen versuchte, zu lindern. Er wandelte unter den Menschen, wie gesagt. Er handelte.

Hier geht es um Kausalketten A Hegelsche Dialektik Die Weltbeseeltheit der Philosophen das Universum, die Erde und den Menschen eine philosophische Ordnung zu geben und zumindest dieser Kausalität einer Untersuchung zu unterziehen, hier waren psychoanalytische Ansätze noch nicht gegeben,das kam erst später mit Freud, in der Moderne mit Lacan, deshalb: B geht es um psychotherapeutische psychoanalytische Ansätze über das Subjekt von Trennung von Seele, Geist und Körper. Dies im Verhältnis einer paranoiden Welt, über die ich später reden will.

Dieser ganze philosophische Ansatz zeigt die Symptomatik bereits frühzeitig vom Zerfall der Dinge. Den Vorgriff auf eine Robotwelt, eine Welt der Vorstellung von Vollkommenheit, von objektiver Gesetzlichkeit, politischer Gerechtigkeit etc.

Jesus sprach nie von einem vollkommenen Dasein auf der Erde. Er sah die Leiden. Den Hunger. Die Not. Es ist nichts anderes, als diese heutige globale Welt-Not. Mit Kämpfen um Wasser, Lebensmittel und Rohstoffen.

Jesus sah, dass die Lebensumstände von den Verhältnisse abhingen, es gab zu Jesus Zeiten Wasserhändler, die das Wasser nach Meinung von Jesus zu teuer verkauften, deshalb sprach er gegen die damals herrschenden Bedingungen an, er wütete, er war der erste „Wutbürger“, wenn man so will.

Er sagt nicht, wie Sartre der Mensch habe die Freiheit zu Wahl, jedes Subjekt ist in sich gefangen zunächst, daher eingeschränkt. Hat eine Behinderter eine freie Wahl? Oder ein Fischer von Somalia? Was macht er, wenn das Meer leergefischt ist? Ist es nicht ein Unterschied, ob ich in Meßkirch oder in einem Slum in Kalkutta lebe?

Dann kam Jesus. Er war gegen Dogmatismus. Jesus beobachtete das Treiben im Tempel eine Weile. Richtig wütend sah er aus. Ich dachte noch, gleich passiert was. Da begann Jesus auch schon laut zu schreien: 'Hinaus aus dem Tempel! Verschwindet! Ihr habt aus dem Haus Gottes eine Räuberhöhle gemacht!’ Die Viehhändler und Geldwechsler und auch die Priester begannen zu murren. Doch Jesus warf alle Tische und Stühle um, er trieb die Tiere aus dem Tempel und jagte die Leute fort. 'Wie kann er es wagen, die Priester aus dem Tempel zu jagen?’, fragten die Pilger. Sie umringten Jesus, denn sie hatten schon viel von ihm gehört. Auch ich ging zu ihnen. Dann erklärte er, warum er so wütend geworden war. Dann erklärte er, warum er so wütend geworden war: 'Die Viehhändler haben für ihre Tiere zwanzigmal so viel Geld verlangt wie sonst. Sie wollten euch Pilger betrügen. Auch die Geldwechsler sind nicht besser. Und das Schlimme ist, dass die meisten Priester mit ihnen unter einer Decke stecken. Sie lügen und betrügen im Tempel – an dem Ort, wo Menschen zu Gott beten.’ Wir alle fanden es gut, was Jesus getan hatte."

m Oktober 1967 versuchte Rodriguez als Agent der CIA, den verletzten Che Guevara nach dessen Gefangennahme durch bolivianische Soldaten zu verhören. Jedoch weigerte sich Guevara, mit dem "Verräter" zu sprechen. Rodriguez soll auch den Befehl zur Ermordung des Che an die örtlichen Soldaten übermittelt haben. Das Foto, das ihn zusammen mit Che kurz vor dessen Erschießung zeigt, ist möglicherweise gefälscht. Laut Aussagen des Fotografen war Rodríguez ursprünglich nicht mit auf dem Foto. 1969 wurde Rodríguez Bürger der Vereinigten Staaten von Amerika und schrieb sich bei der US-Armee ein.

-Na? Wie fühlst du dich?

Che spuckt ihm ins Gesicht. Er zieht eine Zigarre aus der Brusttasche seines Cottonhemds, es riecht nach Schweiß und Pisse.

-Zigarre Che?

Che grinst. Der Agent zündet die Zigarre an.

- Wie viel sind noch im Dschungel?

- Vor allem schwarze Ferkel, es gibt dort viele schwarze Ferkel.,

-An sich, warum arbeitest du nicht für die richtige Seite, du gehst zurück nach Kuba. Du berichtest uns, was Fidel Castro den lieben langen Tag anstellt.

-Er mag Bohnen, schwarze Bohnen mit Huhn und Reis, Americano.

Der Agent schlägt zu.

-Du musst schneller lernen, schnell lernen, hilft dir im Leben, Amigo.

Aus der Nase von Che tropft Blut, Jesus Blut, rot wie die Hölle.

Fortsetzung folgt…

Sarah Liebkind alias Tom Bourgeoise

Seemann, Musiker, Chansoneur, Chef.

Der Mann mit der Ibanez Joe Pass Serie Gitarre

Immigrant in Kanada & USA

Lebt in Ajiic, Mexiko

Meist auf der Plaza vor der Kathedrale

Oder am See Chapala

Oder auf der Sierra Wandern

Part Time Stuttgart

Meist im Bix oder Cafe im Kunstmuseum

08:25 14.07.2012
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