Eric boykottiert die Banken

El Loco – Serie //Eric Cantona Frauen Fußball Alkohol Kokain
Bei diesem Beitrag handelt es sich um ein Blog aus der Freitag-Community

Geboren wurde Eric Cantona am 24. Mai 1966 in der Hafenstadt Marseille. 15 Jahre später kam er mit der berühmten Fußballakademie des Guy Roux in Auxerre in Berührung, nach einigem Hin und Her unterschrieb er im Sommer 1986 schließlich einen Vertrag beim AJ Auxerre. Bereits ein Jahr später gab Cantona sein Debüt in der französischen Nationalmannschaft: beim Länderspiel gegen Westdeutschland traf der Debütant auch gleich ins Netz. Das Talent wechselte 1988 in seine Geburtsstadt zu Olympique Marseille, bekam im selben Augenblick gleich Streß mit dem Nationalteam, nachdem er Frankreichs Trainer Henri Michel als einen der inkompetentesten Trainer der Welt bezeichnete. Nachdem er im Herbst einen Schiedsrichter während eines Wohltätigkeitsspieles mit seinem Trikot beworfen hatte, suspendierte ihn auch Marseille und lieh das "Sorgenkind" nach Bordeaux aus. Von dort wechselte Cantona nach Montpellier, wo er allerdings nach einem körperlichen Disput mit Mannschaftskollege Jean-Claude Lemoult nicht allzu lange willkommen war. Eric ging zurück nach Marseille und gewann trotz einer schweren Knieverletzung mit Olympique den Meistertitel. Im Juni 1991 wurde er nach Nimes verkauft, wo der unvermeidliche Konflikt nicht lange auf sich warten ließ: im Dezember stellte der Schiedsrichter Cantona im Spiel gegen St.Etienne vom Platz, nachdem dieser den Spielball nach ihm geworfen hatte. Als Eric daraufhin für vier Monate gesperrt wurde, nannte er die Kommission, die das Strafmaß festlegte, einen Haufen von Idioten. Infolgedessen kündigte er erstmals seinen Rücktritt vom Profifußball an. Im Januar 1992 vermochte Michel Platini Monsieur Cantona überzeugen, den Sprung auf die Insel nach England zu wagen. Der zunächst vorgesehene Wechsel zu Sheffield Wednesdey scheiterte daran, daß Cantona sich weigerte, ein einwöchiges Probetraining abzulegen. Irgendwie landete er dann bei Leeds United, mit denen er noch im gleichen Jahr die Meisterschaft gewann. Im November war die Beziehung Leeds-Cantona allerdings schon wieder beendet und der Franzose schnürte nun seine Schuhe für Manchester United. Im Mai 1993 gewann er sofort mit United den Titel, und nachdem es um ihn seltsamerweise fast zwei Jahre lang ruhig blieb, erregte Eric die Öffentlichkeit mit einem Kung-Fu-Tritt. Im Januar 1995 reagierte Cantona beim Ligaspiel gegen Crystal Palace auf die (rassistische) Anmache eines gegnerischen Fans mit besagtem Tritt , was ihm neben 120 Sozialstunden auch noch eine weltweite Sperre von 9 Monaten einbrachte. Wer nun glaubte, daß Cantona den Weg von Andreas Sassen oder Uli Borowka einschlug, wurde enttäuscht: der kantige Franzose verhalf einem Schülerteam, das er als gemeinnützige Arbeit coachen mußte, zum Sprung an die Spitze; schließlich präsentierte er sich bei seinem Comeback im Oktober von seiner besten Seite und schaffte mit United den abermaligen Liga-Gewinn. Cantona gewann seitdem noch diverse weitere Titel, er reifte zur Führungspersönlichkeit eines ansonsten jungen Teams. Seine Autorität auf dem Platz war quasi unantastbar, Respekt verschaffte er sich durch seine Spielweise, die gewiß alles andere als elegant daher kam, aber so manchem Gegner das Fürchten lehrte. Manchester verdankte Cantona nicht nur den Sprung an die nationale Spitze, mit ihm erreichten sie 1997 nach langer Durststrecke für den britischen Fußball immerhin die Halbfinalspiele in der Champions-League gegen Borussia Dortmund, die sie allerdings äußerst unglücklich verloren, sondern auch einen enormen Image-Gewinn. So wurde Cantona von den Engländern verehrt, wie wahrscheinlich noch nie ein Kontinental-Franzose zuvor, die Trikots mit der Kombination Cantona und 7 machten einen beträchtlichen Anteil am Umsatzplus von United aus, das mitlerweile bekanntlich als Aktiengesellschaft an der Börse notiert ist. Um so dramatischer sein Rückzug vom Fußballsport. Nach einer erfolgreichen Saison 96/97 mit erneutem Titelgewinn erklärte Eric Cantona der überaus verdutzten Öffentlichkeit seinen Entschluß, mit dem Fußballspielen aufzuhören und stattdessen Schauspieler werden zu wollen. Dachte der ein oder andere noch an einen üblen Scherz, so stellte es sich alsbald als bittere Wahrheit heraus: Cantona hat jetzt eine Filmrolle als französischer Edelmann in der Tasche, er hat seinen Schriftzug und die Trikot-Nr. rechtlich absichern lassen (und verlangt deshalb ca. 2 Millionen DM von United, da sie noch nach seinem Rücktritt selbige Trikots verkauft hätten), in Manchester sank der Merchandise-Umsatz seit seinem Rückzug um die Hälfte. Wir werden niemals mehr in den Genuß des hochgesteckten Kragens kommen und dürfen statt dessen nun sein Konterfei in Mantel- und Degen-Filmen bewundern. Insbesondere ein Wemutstropfen bleibt beim Betrachten des Lebenslauf von Cantona haften: seine (und Ginolas) Nichtberücksichtigung durch den französischen Teamchef bei der EM 1996 in England aufgrund von kruden Gedankengängen ("Die Mannschaft ist der Star"-Blabla) kostete den hoch gelobten Franzmännern eventuell den Titel. Eine Karriere im Nationaldress blieb ihm verwehrt. Seine ungemein riesige Popularität verdankte Eric Cantona aber nicht nur seiner Spielweise, sondern auch seinem exzentrischen Auftreten außerhalb des grünen Rasens: sei es als Jesus-Verschnitt auf einem Gemälde oder als Vollstrecker im Nike-Werbespot "Gut gegen Böse". Cantona war das, was ein Mehmet Scholl niemals sein kann, ein Popstar im positiven Sinne. Seine Fußballer-Philosophie lautete folgerichtig: "Ich suche nach einer Symphonie, einem Traum von Leichtigkeit, Harmonie, Genuß, aber die Musik des Fußballs heutzutage ist nichts als Heavy Metal"


Schauspieler

Seit seinem Rücktritt vom Fußball 1997 ist er vor allem in Frankreich als Schauspieler aktiv. Außerdem war Cantona in der „Joga Bonito“-Werbekampagne von Nike als Moderator zu sehen. Bei den Dreharbeiten zum Film L’Outremangeur lernte er die französische Schauspielerin Rachida Brakni kennen, mit der er seit Juni 2007 verheiratet ist.

Filmografie (Auswahl)

  • 1995: Das Glück liegt in der Wiese (Le bonheur est dans le pré)
  • 1997: Question d'honneur
  • 1998: Elizabeth
  • 1998: Mookie
  • 1999: Ein Sommer auf dem Lande (Les enfants du marais)
  • 2001: La grande vie!
  • 2003: L’Outremangeur
  • 2003: Les Clefs de bagnole
  • 2005: Une belle histoire
  • 2005: La Vie est à nous!
  • 2007: Le deuxième souffle
  • 2008: Schwarzer Schmetterling (Papillon noir) (TV)
  • 2008: Jack Says
  • 2009: French Film
  • 2009: Looking for Eric
  • 2009: Death List
  • 2011: Switch

Beachsoccer

Éric Cantona trieb ab 1999 als Spielertrainer und Organisator den Aufbau des professionellen französischen Beachsoccer maßgeblich voran. Unter seiner Führung triumphierte Frankreich schließlich bei der FIFA-Beachsoccer-Weltmeisterschaft 2005 in Rio de Janeiro.

Erfolge als Spielertrainer (Beachsoccer)

  • Europameister mit der französischen Nationalmannschaft: 2004
  • FIFA-Weltmeister mit der französischen Nationalmannschaft: 2005
  • Vize-Europameister mit der französischen Nationalmannschaft: 2007

Boykottaktion gegen Banken

Aufmerksamkeit erregte Cantona im November 2010 durch seine Unterstützung der Internet-Aktion bankrun2010.com. In diesem Zusammenhang forderte er die Bürger dazu auf, am 7. Dezember 2010 sämtliches Geld von Bankkonten abzuheben. Dadurch sollte das Finanzsystem zum Zusammenbruch gebracht werden.

Rückkehr in den Fußball

Im Januar 2011 verpflichtete der neu aufgestellte New York Cosmos Cantona als Sportdirektor. Die neugegründete Organisation will ab der Saison 2013 in der Major Soccer League spielen.

Nen York ist die richtige Stadt für Eric. Er ist El Loco. Einer der Verrückten. Wie Stan Libuda. Oder Charly Dörfel.

Dagegen sind die deutschen Narionalspieler Chorknaben.

Quelle Wikepedia


next:

Rene Higuita


José René Higuita Zapata, auch bekannt als El Loco (span. für Der Verrückte), (* 28. August 1966 in Medellín) ist ein ehemaliger kolumbianischer Fußballspieler (Torwart). Er ist eine der schillerndsten Figuren des internationalen und des kolumbianischen Fußballs.

War mit der Koks Mafia liiert.

Kein Wunder, er ist in Medellin geboren.

Eine Hochburg der Kokain Kartelle

Sarah Liebkind alias Tom Bourgeoise

Seemann, Musiker, Chansoneur, Chef.

Der Mann mit der Ibanez Joe Pass Serie Gitarre

Immigrant in Kanada & USA

Lebt in Ajiic, Mexiko

Meist auf der Plaza vor der Kathedrale

Oder am See Chapala

Oder auf der Sierra Wandern

Part Time Stuttgart

Meist im Bix oder Cafe im Kunstmuseum

04:07 20.07.2012
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Kommentare