John Cale, neues Album

Musik & Liebe CD Empfehlung: shifty Adventures in Nookie Wood
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John war in Deutschland um sein neues Album vorzustellen.

Er gründete mit Lou Reed Velvet Underground, legendäre New Yorker Band, Patron Andy Warhol. Mit dabei die deutsche Sängerin Nico.

New York war der heilige Kral des Andy W. Und wer was in der Kunst werden will, muss versuchen, sich in der Szene der Mega City durchzusetzen.

Bekannt wurde Songgs for Drella, wo er mit Lou Reed wieder zusammenarbeitete.

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Heute experimentiert er noch immer. Die Haare ergraut, hat er immer noch einen kleinen lustigen Kinnbart.

John Cale hat sich – back to the Roots – auch wieder dem gepflegten Kunstlied zugewandt und vor einem halben Jahr sein letztes Minialbum veröffentlicht, Lou Reed – übrigens seit vier Jahren mit der Avantgardeperformancekünstlerin Laurie Anderson verheiratet – hat zuletzt mit der Heavy-Metal-Band Metallica das doch recht grobschlächtige Album „Lulu“ herausgebracht.

Die Gegensätze bleiben – aber auch die Unverdrossenheit.

© Promo John Cales neues Album "Shifty Adventures in Nookie Wood" ist bei Domino Records erschienen

John Cale: "Nookie" ist ein englisch-amerikanisches Slangwort für Sex. Wenn du auf ein Mädchen zugehst und fragst: Willst du ein bisschen Nookie? Dann weiß sie genau, was du meinst. Also "Shifty Adventures in Nookie Wood"? Du kannst dir vorstellen: Ein spaßiger Ort.

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Track List, Shifty Adventures in Nookie Wood:

01 I Wanna Talk 2 U
02 Scotland Yard
03 Hemmingway
04 Face to the Sky
05 Nookie Wood
06 December Rains
07 Mary
08 Vampire Cafe
09 Mothra
10 Living With You
11 Midnight Feast
12 Sandman (Flying Dutchman)

Top Song: I wanna talk to you, Hemmingway, Mary, Midnight Feast

Dieses Album ist sehr ausgeglichenen, anders als ältere Aufnahmen, die Songs sind laid back, zieh dirs rein, auf dem lila Ikea Sofa.

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Glossar:

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John Cale (* 9. März 1942 in Garnant, Wales) ist ein britischer Artrock-Musiker mit klassischer Ausbildung in Bratsche und Piano. Er war Mitglied der US-Avantgarde-Band The Velvet Underground, stieg aber schon 1968 aus und widmete sich erfolgreich einer Solokarriere.

ale hat an der Universität London am Goldsmiths College Musik studiert. 1963 erhielt er über den bekannten US-amerikanischen Komponisten Aaron Copland ein Leonard-Bernstein-Stipendium und studierte an der Berkshire School of Music Klavier und Viola. In New York arbeitete er mit John Cage und La Monte Young, bevor er mit Lou Reed 1965 die später von Andy Warhol protegierte Band The Velvet Underground gründete.

1968 verließ er die Band und tritt seitdem als Solokünstler bzw. mit eigener Begleitband auf. Auf Nick Drakes Album Bryter Layter (1970) wirkte er als Gastmusiker mit. Weiterhin arbeitete er unter anderem mit Patti Smith (als Produzent) und Brian Eno (ex-Roxy Music) zusammen. Er produzierte auch Nico, die als Sängerin auf dem ersten Velvet-Underground-Album auftrat, sowie The Stooges (deren gleichnamiges Debütalbum von 1969, auf dem er auch Bratsche spielt), Element of Crime und die Happy Mondays.

Cales erstes Soloalbum Vintage Violence erschien 1970 und zeigt Cale als wichtigen Protagonisten der Minimal Music. Mit langen Collagen, die sich nur zeitlupenartig entwickelten, bereitete er das Fundament für spätere Rock-Experimentierer wie Brian Eno, Robert Fripp und David Byrne.

1972 nahm Cale mit dem Londoner Royal Philharmonic Orchestra, Ron Wood und Legs Larry Smith (Bonzo Dog Band) The Academy In Peril auf. Andy Warhol gestaltete das Cover und verwendete den Song Days Of Steam für den Soundtrack zu seinem Film Heat.

1973 wurde das neo-romantische Opus Paris 1919 veröffentlicht. Es war laut dem Musikmagazin Rolling Stone ein surrealistisches Werk, welches „die gesamte europäische Hochkultur durch eine dadaistische Perspektive verzerrte“. Die Zeitschrift Musikexpress hörte hier „sinnliche, mystische Orchesterarrangements“. Bei dem Werk spielten Musiker wie Lowell George und Richard Hayward von Little Feat mit.

Ein Auftritt in Alan Bangs Musiktalk-Sendung Nightflight auf dem Radiosender BFBS im Februar 1984 sowie Cales Solokonzert auf dem E-Piano in der WDR-Life-Mitschnitt-Reihe Rockpalast sind legendär. Cales Aufnahmen erhielten oftmals gute Kritiken, der große kommerzielle Erfolg als Pop-Solokünstler wurde von dem Avantgardisten nie wirklich angestrebt. Zwischenzeitlich verabschiedete sich Cale weitgehend aus dem Popgeschäft und produzierte Soundtracks, Ballettmusik sowie The Rapture, das letzte Studioalbum von Siouxsie and the Banshees. „Paris 1919“ wurde in die Wireliste The Wire's "100 Records That Set The World On Fire (While No One Was Listening)" aufgenommen.

1990 nahm John Cale gemeinsam mit Lou Reed das Album Songs for Drella auf, eine Hommage an den zwei Jahre zuvor verstorbenen Andy Warhol. Diese und andere Zusammenarbeiten mit früheren Mitmusikern führten 1993 zu einer vorübergehenden Wiedervereinigung von Velvet Underground.

Bei der Biennale in Venedig im Jahr 2009 repräsentierte Cale seine Heimat Wales.[1] Im November 2010 wurde Cale im Buckinghampalace zum Officer of the British Empire ernannt.[2]Der 70-jährige ist immer noch sehr aktiv als Komponist von Filmmusik, etwa für französische Arthouse-Filme. Nebenbei ist er ein versierter Hobby-Historiker.[3]

Diskografie

  • Vintage Violence (1970)
  • Church of Anthrax (1971, mit Terry Riley)
  • The Academy In Peril (1972)
  • Paris 1919 (1973)
  • June 1, 1974 (1974, mit Kevin Ayers, Brian Eno, Nico)
  • Fear (1974)
  • Slow Dazzle (1975)
  • Helen of Troy (1975)
  • Guts (1977) – Kompilation
  • Animal Justice (1977, EP)
  • Sabotage/Live (1979)
  • Honi Soit (1981)
  • Music for a New Society (1982)
  • Caribbean Sunset (1983)
  • John Cale Comes Alive (1984)
  • Artificial Intelligence (1985)
  • Words for the Dying (1989)
  • Songs for Drella (1990, mit Lou Reed)
  • Wrong Way Up (1990, mit Brian Eno)
  • Even Cowgirls Get The Blues (live) (1991)
  • Paris s’éveille, suivi d’autres compositions (1991, Filmmusik)
  • Beitrag zum Tributalbum an Leonard Cohen I’m your fan (1991) mit einer Coverversion von Hallelujah
  • Fragments of a Rainy Season (live) (1992)
  • 23 Solo Pieces for La Naissance de L’Amour (1993)
  • Last Day on Earth (1994, Soundtrack mit Bob Neuwirth)
  • N’oublie pas que tu vas mourir (1994)
  • Seducing Down The Door (1994, Kompilation)
  • Antartida (1995, Soundtrack)
  • I Shot Andy Warhol (1996, Soundtrack)
  • Basquiat (1996, Soundtrack)
  • Walking on Locusts (1996)
  • Eat/Kiss: Music for the Films of Andy Warhol (1997)
  • Somewhere In The City (1998, Soundtrack)
  • Le vent de la nuit (1999, Soundtrack)
  • The Unknown (1999)
  • Close Watch: An Introduction to John Cale (1999, Kompilation)
  • American Psycho (2000, Soundtrack)
  • Saint-Cyr (2000, Soundtrack)
  • Sun Blindness Music (2001)
  • Stainless Gamelan (2001)
  • Dream Interpretation (2001)
  • 5 Tracks (2003, EP)
  • Hobosapiens (2003)
  • Black Acetate (2005)
  • Process (Soundtrack) (2005)
  • Paris 1919 (Expanded & Remastered, 12 Bonustracks) (2006)
  • Live Circus (2007, Doppel-CD)
  • Live at Rockpalast (2010, Doppel-CD/ Vinyl)
  • Extra Playful (2011, EP)
  • Shifty Adventures in Nookie Wood (2012)

Weblinks

www.john-cale.com/ - -

pitchfork.com/news/46779-john-cale-announces-new-solo-album/ - 85k –

Sarah Liebkind alias Billy Gutman

Seemann, Musiker, Chansoneur, Chef.

Der Mann mit der Ibanez Joe Pass Serie Gitarre

Immigrant in Kanada & USA

Zur Zeit: Waldschratt:

Micanopy, Florida, next to Gainseville, Gators, Uni Stadt.

Meist im Publix. Oder whole foods.

Schürfen nach Food Produkten.

Hawai Salz

Oder

nach

Chinesischem Pfeffer

oder

Asiatische runde Auberginen

Lebt in Ajiic, Mexiko

Meist auf der Plaza vor der Kathedrale

Oder am See Chapala

Oder auf der Sierra Wandern

Part Time Stuttgart

Meist im Bix oder Cafe im Kunstmuseum

Der Nacked Chef Zyklus oder

Nacked Trout

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Wikepedia, google, amazon
10:35 10.10.2012
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