Po Boy oder Ist Gott tot?

Dinner mit Sarah Essen und Liebe sharing the world Globus New Orleans Menschen
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Das erste Erlebnis in New Orleans war witzig. Ich stieg am Flughafen in ein Taxi.

Downtown, sagte ich.

Er fuhr los. Plötzlich drehte er sich rum, hielt mir ne Smith&Wesson vor die Nase.


Ich mag nicht, wenn jemand direkt hinter mich sitzt, raunte er.

Ich rutschte ein Sitz weiter, schwitzend. Mitten auf der Highway:


Es gibt ein paar Menschen, an die man sich erinnert.

Das war Bob Lautrec, der früher bei den Cops NOPD war, als Privatdetektiv arbeitet.

Bob ist ein Figur aus dem echten Leben. Während Katrina, dem Hurrican, hielt er den Laden auf dem Revier im French Quarter noch zusammen.

Viele Bullen quittierten den Dienst, es herrschte Anarchie in der Stadt. Menschen soffen wie Ratten ab.


Darüber später mehr.

Und da ist Lisa, Künstlername, Michelle, die in Ricks Cabaret tanzte. Ein Klub mit Table Dance auf der Bourbon Street.

Sie war Fotograf, spezialisiert auf Hochzeiten.

In den USA, der Hölle des Kapitalismus, brauchst du mehrere Jobs um zu überleben.

Sie war immer positiv. Sie hatten katzengrüne schimmernde Augen. Blondes Igelhaar. Kurz. Abstehend, stachelig. Sie sah aus wie aus einem Science Fiction Comic, wie ne verwunsche Fee von einem Stern aus der fernen Galaxy.

Essen & Liebe

Austern mit Asia Parfüm Frittiert mit Sesam Samen:


Dann war da noch Shamie Kennedy, der leider zu früh verstorbene Chef vom Commander Palace.

Ich besuchte ihn mit Kumpels, als die Enchanted Isle mal länger im Hafen lag.

Im Commander Palace:

An diesem Abend machten wir auf dicke Hose. Und gaben zu fünft kurzhand 1200 Dollar aus, mit Tipp.

Wir tranken den besten Wein, Jahrgangs Portwein. Rauchten dicke Zigarren. Tolles Essen, cooler relaxter Service. Gute Laune. Fun.

Ich kannte Shamie von ner Kochveranstaltung.

Er führte uns nach dem Dinner durch die Küche, tranken im Garten edlen Cognac.

Danach versackten wir auf der Bourbon Street. In Ricks Cabaret.

Ich lernte in der heißen Nacht Lisa kennen.

Über Bob rede ich später. Es geht um Drogen & Dollars. Um Katrina. Der über die Stadt fegte. Es geht um den Untergang einer Stadt, die sich nie wieder richtig von diesem Sturm erholte.


Naja, ich will immer alles auf einmal erzählen.

Gut, der Rest erzählt sich in meiner Collage von selber.

Warum große Worte machen?

Thomas Manns Literatur hat mir nie gefallen. Dicke Schinken Pfui, Lieber was von Beckett. Dem Samuel aus Dublin: Das Leben in der Mülltonne. Lakonische Miniaturen. Kein Geschwätz.

Ohnehin Berthold Brecht stand mit dem Bürger Literat Mann auf Kriegsfuß, Bourgeoise Literatur, dachte Berty.

In der Kürze liegt die Würze und im Auslassen.

Da bin ich ganz auf der Seite von Hemingway

Leider starb Shamie mit vierzig.

Es erwischt oft die falschen. Denken Sie an Mubarak oder andere Diktatoren.

Und KZ Schergen, von denen manche noch im Altersheim leben.

Oder nehmen Sie die Überlebenskünstler aus der EX DDR. Einige IMS und Stasi Mitarbeiter machten nach der Wende fette Beute.

Andre waren Verlierer.

Fahne in den Wind hängen, die Angepassten:


Zuständig einst für Agitation & Propagande FDJ

Staats Pfaffe, einer, der nie untergeht:


Und mit den Nazis wars genauso. Plötzlich waren SS Soldaten wieder bei den Bullen.

Und manche Nazi Größe wurde Staatssekretär etc.


Globke gilt als Paradebeispiel für die personelle Kontinuität der Verwaltungseliten zwischen dem früheren Nazi Deutschland und der frühen BRD . In deren Geschichte spielte er eine bedeutende Rolle als graue Eminenz Adenauers. Wegen seiner Tätigkeit während der nationalsozialistischen Diktatur blieb Globke in der Bundesrepublik stets umstritten.

Ein Irrer hat das Genie John Lennon erschossen,

Gott hat zugeschaut:


Essen & Liebe anstelle von Politik

Essen & Liebe anstelle von ISMEN

Essen & Liebe anstelle von Religion

Shamie hats getroffen, ungerecht.

Wo ist Gott?


Natur ohne Gott:


Bitte machen Sie sich ein Bild, erzählen Sie die Story mit ihren Reflexionen, Gedanken.

Zum Kern, zu Big Easy:

get the funk

get the jazz

get the groove

Essen & Liebe

Sharing the world

Hallo Louis!:

Bisschen Sax:

Bisschen trumpet:

Louis Armstrong St James Infirmary Lyrics

It was down in Old Joe's barroom,
On the corner by the square,
Drinks were being served as usual,
And a goodly crowd was there.

When up steped old joe McGuinny
His eyes were bloodshot red;
As he poured himself more wiskey,
This is what he said:

I went down to the St. James Infirmary
I saw my baby there,
Streched out on a cold white table,
So sweet, so cold, so fair.

So Let her go, let her go, God bless her;
Wherever she may be **see note**
She may search this wide world over
but she'll never find a sweet man like me.

When I die, want you to dress me in straght laced shoes
A box back coat and a Stetson hat;
Put a twenty-dollar gold piece on my watch chain
So the boys know I died standin' pat.

There are sixteen cold black horses,
Hitched to her rubber tired hack;
There are seven women goin' to that graveyard,
and only six of 'em are coming back.

Now that you'v heard my story,
pour me one more shot of booz;
And if anyone comes askin' about me,
Tell 'em I got, Saint James Infermery blues.


Rick's Cabaret

15 Bourbon St
New Orleans, LA 70130
Neighborhood: French Quarter



Mardi Gras (mɑrdiɡrɑː; wörtlich „Fetter Dienstag“, Italienisch Martedì Grasso, Englisch unter anderem Fat Tuesday) ist die französische Bezeichnung für den Faschingsdienstag, den letzten Tag des – vor allem in katholisch bevölkerten Gebieten – gefeierten Faschings vor dem Aschermittwoch, dem Beginn der österlichen Fastenzeit. Er markiert das Finale der semaine des sept jours gras („Woche der sieben fetten Tage“), und viele Faschingsfeiern finden an diesem Tag statt. Im Englischen wurde der Begriff – ausgehend von den USA – zu einem Synonym für alle Faschingsfeste zwischen dem 11. November und Aschermittwoch sowie für die Faschingszeit an sich, auch Mardi Gras Season genannt.[1] Im Speziellen werden mit dem Begriff heute vor allem die Feierlichkeiten in New Orleans und Mobile (Alabama) verbunden.[2]


Mahony's Po-Boy Shop


The Times-Picayune restaurant critic Brett Anderson says it takes "more than five years, and maybe as long as 80," for a po'boy shop to be "established." Not anymore. This three-year-old po'boy outfit has been snatching laurels with its fresh ingredients and recipes (root beer-glazed ham and cheese, anyone?). Hope that chef-owner Ben Wick's 86-year-old grandma, Judy Sekinger, serves your grilled shimp-and-fried-green-tomato po'boy. 3454 Magazine St., mahonyspoboys.com

eat it:

1403 Washington Avenue, New Orleans, LA, Vereinigte Staaten



The Chef’s Playground/Unser Menü beim Besuch von Shamie:
Velouté of Blue Crab
A velvety French soup spiked with cayenne,
whipped corn cream, and local caviar

Veloute ist ein alter Begriff für eine Creme Soße. Blue Crab


Ein Sud aus Blue Crab, mit Noilly Prat und Sahne reduziert,

mit Kaviar Mais Haube serviert.

Drink:

Aubry Brut, Premier Cru à Jouy-les-Reims, Champagne, France
Covey Rise Farm Salad


A selection of local vegetables with whipped goat cheese, petite shoots,
poppies, hibiscus, liquefied pumpkin seeds, and black truffle sea salt

Eine Auswahl von regionalen Gemüsen, mit Ziegenkäse, sproßen, hibiscus blüten, kürbis kerne

Drink:
2007 Stony Hill Chardonnay, Spring Mountain, Napa Valley
Escargot & Creole Cream Cheese Gnocchi


Basil-fed Burgundy escargot and hand-rolled gnocchi
flambéed with Hennessy cognac, hand foraged mushrooms,
spring vegetables, lemon-thyme & fond de veau

basilikum parfümierte schnecken mit handgemachten gnoochi, flambiert mit Cognac, champigons, gegrilltes gemüse, kalbsfond mit zitronen tyhmian

Drink:
2011 Chateau d’Oupia, Minervois Rosé, Languedoc-Roussillon, France

Drink:
~le Coup de Milieu~
Saint 75
St. Germaine Elderflower liquor, Bombay Sapphire gin,
crushed citrus, and basil syrup


Tabasco & Sour Cherry Glazed Duck
Dry aged breast of Covey Rise duck over wilted Swiss chard
with bacon lardoons, caramelized Vidalia onions,
sweet potato velouté, and sour cherry jam

Ente mit süß scharfen Tabasaco Kirschen glaziert, mangold , speck, süßen weißen zwiebeln, cremige süßkartoffel, sauerkirsch marmelade

Drink:
2009 Burn Cottage Vyd. Pinot Noir Central Otago, New Zealand
Sliced Tenderloin of Fire-Spiced Pork


Green apple, mirlitons, and crispy parsnips over
root vegetable boulanger with spicy honey & bacon fat glaze

Grüner Apfel, gefüllt, gebackene Pastinaken, with scharfer honig speck glasur

mirlitons:



2009 PSI Tempranillo, DO Ribera del Duero, Spain
Frozen Pistachio Tureen
Hand-crafted pistachio gelato with pecan sugar shards
and raspberry coulis on a white chocolate painted plate

hand gemachtes pistazien eis mit pecan nüssen splittern, an himbeer frucht soße auf sckoko ritter sport waldenbuch spiegel

Drink:
2010 Govone Terre Sabaude Moscato d’Asti, Piedmont, Italy
95.00

Artikel New York Times:

Jamie Shannon, the chef who succeeded Emeril Lagasse at Commander's Palace in New Orleans and brought its kitchen national acclaim, died on Nov. 23 at the M. D. Anderson Cancer Center in Houston. He was 40 and was being treated at the center.

In his 17 years at Commander's Palace, the venerable restaurant in the Garden District owned by the Brennan family, he won numerous awards while endearing himself to his adopted city with an unabashed celebration of Creole traditions and ingredients. He often said his menu relied on foods grown, hunted or fished within 100 miles of his stove, and he sometimes bagged the quail or speckled-belly geese he served. He also prided himself on producing his own staples, whether spicy andouille sausage, fresh Creole cream cheese or even Worcestershire sauce.

Mr. Shannon, who started his career in a cafeteria near his hometown, Sea Isle City on the Jersey Shore, had a gift for making the richest Creole dishes seem refreshingly New American. His seafood and sausage gumbo was less a murky stew than an artful mélange, with every element sending out a clear message of powerful flavor. His first signature dish, shrimp stuffed with tasso (a spicy Cajun ham) and sauced with five-pepper jelly, was also renowned for its interplay of sweetness and heat and its innovative pairing of Louisiana favorites.

''He used local ingredients, but put a fresh spin on things,'' said the chef Frank Brigtsen, owner of Brigtsen's in New Orleans, who also cooked at Commander's Palace, when Paul Prudhomme ruled the range. He said Mr. Shannon was admired for ''embracing all the great things about Louisiana, not just the cooking but the hunting, the fishing, Mardi Gras and Jazzfest.''

Unlike most other chefs in a city where ''Commander's Palace is our cooking school,'' as Mr. Brigtsen put it, Mr. Shannon had a formal education, at the Culinary Institute of America, and arrived with professional training in 1984. He was promoted to executive chef in 1991. Before coming to New Orleans, Mr. Shannon had cooked for Ivana's, at Trump Plaza in Atlantic City.

He is survived by his wife, Jeannette; a son, Tustin; his mother, Anne M. Shannon; his adoptive father, Patrick J. Shannon; his father, James E. Fraizer; three sisters, Lynda M. Fraizer, Melissa A. Trout-Baron and Jocealynn Shannon; and three brothers, Howard T. Trout III, Jamie T. Bitting and Jonathan Shannon.

Last year Mr. Shannon published his first cookbook, ''Commander's Kitchen,'' written with one of his employers, Ti Adelaide Martin (Broadway Books).

Over the last few months he had been featured in a series for the Turner South cable network, ''Off the Menu at Commander's Palace,'' that showed him riding his motorcycle or prowling the bayous in search of ingredients like alligator.




Famous:

Bread Pudding Soufflé with Whiskey Sauce

Bread pudding, the signature recipe from New Orleans' world-famous Commander's Palace, goes gourmet with this soufflé-style version topped with a sweet, creamy whiskey sauce.

Bread Pudding

  • 3/4 cup(s) sugar
  • 1 teaspoon(s) ground cinnamon
  • 1 pinch(s) nutmeg
  • 3 medium eggs
  • 1 cup(s) heavy cream
  • 1 teaspoon(s) vanilla extract
  • 5 cup(s) 1-inch cubed New Orleans French bread (see Tip)
  • 1/3 cup(s) raisins

Whiskey Sauce

  • 1 cup(s) heavy cream
  • 1/2 tablespoon(s) cornstarch
  • 1 tablespoon(s) water
  • 3 tablespoon(s) sugar
  • 1/4 cup(s) bourbon

Meringue

  • 9 medium egg whites
  • 1/4 teaspoon(s) cream of tartar
  • 3/4 cup(s) sugar

Directions

  1. For the bread pudding: Preheat oven to 350 degrees F. Grease an 8-inch square baking pan.
  2. Combine sugar, cinnamon, and nutmeg in a large bowl. Beat in the eggs until smooth, then work in the heavy cream. Add the vanilla, then the bread cubes. Allow bread to soak up custard.
  3. Place the raisins in the greased pan. Top with the bread-custard mixture, which prevents the raisins from burning. Bake for approximately 25 to 30 minutes, or until the pudding has a golden brown color and is firm to the touch. If a toothpick inserted in the pudding comes out clean, it is done. The mixture of pudding should be nice and moist, not runny or dry. Cool to room temperature.
  4. For the whiskey sauce: Place the cream in a small saucepan over medium heat, and bring to a boil. Whisk cornstarch and water together, and add to cream while whisking. Bring to a boil. Whisk and let simmer for a few seconds, taking care not to burn the mixture on the bottom. Remove from heat.
  5. Stir in the sugar and bourbon. Taste to make sure the sauce has a thick consistency, a sufficiently sweet taste, and a good bourbon flavor. Cool to room temperature.
  6. For the meringue: Preheat oven to 350 degrees F. Butter six 6-ounce ramekins.
  7. First, be certain that the bowl and whisk are clean. The egg whites should be completely free of yolk, and they will whip better if the chill is off them. This dish needs a good, stiff meringue. In a large bowl or mixer, whip egg whites and cream of tartar until foamy. Add the sugar gradually, and continue whipping until shiny and thick. Test with a clean spoon: If the whites stand up stiff, like shaving cream, when you pull out the spoon, the meringue is ready. Do not over-whip or the whites will break down and the soufflé will not work.
  8. In a large bowl, break half the bread pudding into pieces using your hands or a spoon. Gently fold in one-quarter of the meringue, being careful not to lose the air in the whites. Add a portion of this base to each of the ramekins.
  9. Place the remaining bread pudding in the bowl, break into pieces, and carefully fold in the rest of the meringue. Top off the soufflés with this lighter mixture, to about 1 1/2 inches. Smooth and shape tops with spoon into a dome over the ramekin rim.
  10. Bake immediately for approximately 20 minutes or until golden brown. Serve immediately. Using a spoon, poke a hole in the top of each soufflé at the table and pour the room-temperature whiskey sauce inside the soufflé.

Tips & Techniques

New Orleans French bread is very light and tender. If a substitute bread is used that is too dense, it will soak up all the custard and the recipe won't work.

Sarah Liebkind alias Tom Bourgeoise

Seemann, Musiker, Chansoneur, Chef.

Der Mann mit der Ibanez Joe Pass Serie Gitarre

Immigrant in Kanada & USA

Lebt in Ajiic, Mexiko

Meist auf der Plaza vor der Kathedrale

Oder am See Chapala

Oder auf der Sierra Wandern

Part Time Stuttgart

Meist im Bix oder Cafe im Kunstmuseum

10:21 28.07.2012
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
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