E-Gitarre und Tanz: SchneiderTM mit Tomoko Nakasato morgen im BQV

Bei diesem Beitrag handelt es sich um ein Blog aus der Freitag-Community

Wenn SchneiderTM und Tomoko Nakasato morgen im Dr Pong auftreten, wird dort, wo sonst eine Tischtennisplatte steht, eine Tanzfläche sein, eine Bühne für den Komponisten und die Tänzerin. Im Rahmen unseres Büros für Qualifikation und Vermögen (kurz BQV) zeigen sie ihre „Sound & Dance Space Measurements“.

Auf einer elektrisch verstärkten Gitarre erzeugt der Musiker und Komponist SchneiderTM Rückkopplungen und verflicht diese kunstvoll miteinander. Die japanische Tänzerin Tomoko Nakasato antwortet darauf mit Rückkopplungen des Körpers: Sie improvisiert Bewegungen, die Streetdance mit Elementen von zeitgenössischem Tanz und Ballett vermischen.

Schon seit den späten 80er Jahren war Dirk Dresselhaus alias SchneiderTM in verschiedenen musikalischen Bereichen aktiv. Von 1989 bis 1997 komponierte, spielte und sang er in Indie-/Noiserock- und Pop-Bands wie Locust Fudge und Hip Young Things (Glitterhouse Rec.), woraufhin er sich ab 1997 mehr mit elektronischer Musik beschäftigte und das Projekt Schneider TM (City Slang, Mute, Earsugar) startete, mit dem er einige experimentelle Elektro-Freakpop Alben und Indie-Hits wie "Reality Check" oder eine The Smiths-Coverversion mit dem Titel "The Light 3000" (mit Kptmichigan) schuf.

http://berlinergazette.de/wp-content/uploads/userphoto/dirk-dresselhaus.gif

Neben anderen Arbeiten wie Komposition und Produktion von Musik für Filme (1. Mai -, 66/67 - O.S.T., Colosseum Rec.), Theater und Hörspiele, spielt er seit einigen Jahren in Noise-Improv-Bands/Projekten wie Angel und Mr. Schmuck’s Farm (mit der isländischen Cellistin Hildur Gudnadottir von Lost In Hildurness / Mum etc., Oral Rec.). Dank der brillianten ökonomischen Situation in der Musikindustrie, gründete Dirk Dresselhaus zusammen mit Michael Beckett 2007 das Label MirrorWorldMusic.

http://berlinergazette.de/wp-content/uploads/userphoto/779.jpg

Tomoko Nakasato ist geboren in Hokkaido, Japan. In den 90er Jahren begann sie, Hip-Hop Streetdanc zu tanzen. Von 2001 bis 2004 studierte sie Physiologie, Shiatsu Massage und Akkupunktur an der Fukken University Tokio und nahm Stunden in Zeitgenössischem Tanz sowie Ballett. Sie zog 2008 schließlich nach Berlin und gründete ihre eigene Performancegruppe JINN, um mit Künstlern aus unterschiedlichen Bereichen wie Raum-/Kostümdesign, Musik und Fotografie an Tanzprojekten zu arbeiten.

Morgen, 18 Uhr, sind beide gemeinsam in Aktion zu erleben:

02. Juni | „Sound & Dance Space Measurements“

18 Uhr im Dr. Pong, Eberswalder Straße 21, Prenzlauer Berg, Berlin.

Der Eintritt ist frei.

17:11 01.06.2012
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Sarah@Berliner Gazette

Hier blogge ich, Redakteurin der Berliner Gazette, über unsere Veranstaltungsreihe "BQV - Büro für Qualifikation und Vermögen" (19.5.-9.6.). Unterstützt werde ich von Andi, Annika und Leonie.
Schreiber 0 Leser 0
Avatar

Kommentare