RE: Gegen das Verderben | 09.12.2018 | 22:54

Braucht die Polizei für die Durchsuchung einer Mülltonne einen Durchsuchungsbeschluss? Wenn nicht, dann ist der Müll auch nicht mehr privat/Eigentum.

Abschließen auf privat Gelände ist legitim, hatten wir in diesem Fall, glaube ich, nicht.

Sehen wir es doch mal so: wenn ich meinem Nachbarn Geld dafür zahle, das er seinen Laubsack/Tasche/Container auf mein Grundstück stellt um ihm die Verfügungsgewalt über das Füllgut zu geben und ich füllen dann da auch was rein. Bin ich nun noch Eigentümer und Besitzer, oder nur noch Besitzer oder keins von beiden?

RE: Gegen das Verderben | 09.12.2018 | 10:04

Man sollte den Marktleiter, bzw. EDEKA Verantwortlichen anzeigen, wg Vortäuschung einer Straftat.

Da 1tens, die Container nicht dem Markt oder edeka gehören; sondern der Müll Entsorgungsfirma. Wenn da was rein kommt, gehen die Eigentumsrechte des Eingeworfenen an den Container Eigentümer. (Siehe Alrpapier, Altkleider). 2tens, Waren die nicht verkauft werden dürfen, haben keinen ' positiven wert/preis, sondern nur Folge-/entsorgungskosten. Somit hat Edeka geld gespart und sollte an die 'Muellvermeider' zahlen. 3tens Der einzig 'geschädigte' ist die Müllentsorgungsfirma, denn ihr fehlt Umsatz. Geschätzter schaden: <1€.

4tens, ein Gericht das ein solches Verfahren zulässt, sollte sich auf Zurechnungsfähigkeit untersuchen lassen, den es verlässt die Verhältnismäßigkeit!

No Paseran!

RE: Wer blickt über den Tellerrand? | 26.11.2018 | 14:02

Wenn man den Energie Einsatz zu Grunde legt, dann ist das schon lange so. Die konventionelle Landwirtschaft braucht ca 103-107 kj um 100 kj an Agraprodukten zu erzeugen. Die biologische Landwirtschaft liegt weit unter 100 kj. Interessiert aber keinen, Öl kostet ja nix.

Wäre besser wenn wir in Kj rechnen würden, nicht in €-cent.

P.S. Die zahlen sind aus den 80zigern. Hat sich bestimmt geändert; aber auch zum besseren? Ich denke die Tendenz ist geblieben.

RE: Das nennt man wohl Realpolitik | 17.11.2018 | 14:28

@denkzone

Das in jedem Grünen ein bischen Telekom steckt.

RE: Findet die Alternative | 06.11.2018 | 10:09

'humanitäre Globalisierung', wo gibt es denn sowas? Habe ich die letzten 50 jahre geschlafen oder leben Sie schon auf Erde 2. Seit Jahrzehnten zerstören wir die Lebensgrundlagen, drücken den Menschen einen Dollar in die Hand/Tag und die UN verkündet die Armut sei gesunken. Die geistige Armut dieser Apologeten ist ja noch größer als die finanzielle der 'Geholfenen'.

RE: Angst und Wut | 31.10.2018 | 11:00

Danke für den Artikel.

Das die 10 jüngsten EU Staat mit ihrem Niedriglohnsektor das / ein Problem ist/sind, sehe ich nicht. Viel mehr ist es der deutsche Niedriglohn der die anderen EU Partner in eine Abwärtsspirale trieb. Die EU braucht ein Projekt für die Zukunft, der sich eine Mehrheit der Bevölkerung verpflichtet fühlen könnte. Z.B.: der ökologische Umbau der EU Wirtschaft zu Nachhaltigkeit, sozialvertraglichkeit und Ressourcengenuegsamkeit. Ein ökologisches re-ingeniering. Weniger ist Mehr...Der Mehrheit ist klar das unser System des Wachstums an der Grenze der Selbstzerstoerung kratzt. Wir brauchen eine europäisierte Medien landschaft mit vielen ARTE 's und 3Sat's. Wir brauchen eine Erneuerung der Aufklärung. Mehr Kant als Keynes. In einer Überfluss- und Wegwerfgesellschaft ist das Wohlfahrtsversprechen, die Prosperität als Leitgedanke, als gesellschaftliches Ziel, eine Chimaere, wenn nicht sogar ein Hoaks. Seine Aufrechterhaltung ist eine reine Machtfrage; nötig um den Neo- Feudalismus der Eliten gegenüber den Prekären zu legitimieren. In so fern ist die EU zu eng mit dem Neoliberalen Dogma verwoben. Nur eine Minderheit möchte eine Politik, die das ' über den Tisch ziehen' als primat des wirtschaftens über das 'zusammen erreichen wir etwas' stellt. Der Egoismus ist nur ein Aspekt des menschlichen Seins, wird ab gefüttert als ob es der einzige ist. Was dazu führt, das 'Scheisse oben schwimmt'. Kann bitte einmal jemand spülen?

RE: Leider richtig hässlich | 29.10.2018 | 11:56

Wer die Freiheit für die Sicherheit aufgibt, wird beides verlieren. Hier wird der Gesetzgeber benutzte um den Mächtigen ein Instrument des Machterhalts in die Hände zu geben. Es geht um das Privileg Privilegien haben zu dürfen - und da sind Auftraggeber und Ausführende auf einer Linie.

RE: Entsetzen und Erkenntnis | 04.10.2018 | 11:08

Ja, ich stimme augstein zu, die AFD muss mitregieren, aber bitte erst wenn die SPD ihre ' Seeheimer' und die Linke ihre ' kosmopoliten' los geworden sind, bzw. sie auf die ihnen zustehende Größe und Wichtigkeit gestutzt hat. Ansonsten besteht die gefahr eines 'rechten Durchmarsches', da keine realistischen und Mehrheitsfahigen Handlungsoptionen entwickelt werden können. Neoliberalismus light ist genauso wenig eine alternative, wie 'dann retten wir eben die ganze Welt' (wenn wir es lokal nicht können...).

RE: Gemeinsam über Grenzen hinweg | 20.09.2018 | 10:28

Alles richtig; nur, wo ist der Ansatz es zu ändern? Ich glaube der Kapitalismus kann sich nur selbst 'abschaffen', zerstören. Das dabei womöglich auch die Erde zerstört wird, ist ein bedauerlicher Kolateralschaden... aber bald haben wir Erde2 gefunden....und alles wird gut - es kann weiter gehen.