RE: Ernste Scherze | 07.02.2019 | 00:46

Schöner Text, vor allem der letzte Absatz. ..da fällt jedem gleich ein Name ein...

Danke

RE: Repräsentation und Recht | 07.02.2019 | 00:32

Das Gesetz wird das 'Problem' nicht lösen, wenn du es überhaupt eines ist und nicht nur eine Befindlichkeit oder schlimmer, Strukturell, wie ..._Dracula andeutet und ausführt.

Es könnte jedoch durchaus positive Effekte für das Selbstbild künftiger Generationen haben und mit Glück kommen auch andere Denkwege der politk zu gute.

Jedoch dies nur durch das Engagement der Frauen selbst. Verordnete Freiheit ist keine Freiheit!

Und eine solche Wahlrechtsreform ist noch nicht das Ende der Fahnenstange; da kommt noch mehr von Interesse: Wahlrecht für Kinder, Kinderparlament, Kandidaten Auswahl und Qualifikation.

Ich glaube unser Staat, unsere Gesellschaft und ihre Institutionen brauchen einen 'Reset'. Ein Ausrufen der 4ten Republik. Wir schleppen noch Ballast aus den letzten Jh. mit die der Dynamik des 21ten Jh. nicht gerecht werden kann. Beispiel : Föderale Strukturen. Eine reduzierende Neuordnung der Länder ist überfällig. 5, vielleicht 7, das reicht.

Es gibt viele Punkte im GG die einer Änderung bedürfen, fangen wir doch endlich an uns eine ordnungsgemäße Verfassung zu geben. Wurde uns ja von den Vätern des GG schriftlich in die Wiege gelegt...

Aber auf der 'Animal Farm' ist das kein Problem.

RE: Die Guten gehen | 01.01.2019 | 12:03

Braindrain könnte 'verhindert' werden, wenn die Arbeitserlaubnis befristet wäre und eine zweite, weitere erst nach einer Karenzzeit von z.B. 5 Jahren erteilt wird. Und erst die dritte dauerhaft. Viele Migranten würden in ihren Heimatländer aktiv werden ( eine Bedingung für die zweite Arbeitserlaubnis) und so zur Entwicklung dieser Länder betragen.

RE: Das Zeitalter des Patriarchats | 27.12.2018 | 12:21

Nachtrag:

Der moderne Feminismus muss sich die Frage gefallen lassen, ob er das Patriarchat überwinden kann/will, indem er zum selbigen wird?

Die 'Hosenanzüge' vermitteln den Eindruck.

Erst wenn Männer aufhören mit dem 'Schwanz' zu denken, nehmen sie Frauen die Macht sich zum 'Opfer' zu stilisieren und 'Schuld' zu verteilen.

Das Patriarchat ist die Folge der Notwendigkeit eines 'männlichen Schutzraumes'. Ohne ihn wären Männer nicht mehr als Drohnen. ..und die Frauen 'wissen' das...mit allen Konsequenzen.

RE: Das Zeitalter des Patriarchats | 27.12.2018 | 11:54

Der Großteil der Erziehungsarbeit wird seit Jahrhunderten, und auch noch heute, von Frauen geleistet. Da stellt sich mir die Frage, wieso patriarchalische Strukturen, bei Mann wie Frau, sich noch immer halten können. Gibt es ein 'genetisches Patriarchat'? Oder ist es vielleicht so, das Mütter ihre Söhne so 'verziehen', wie sie sich 'ihren Mann' wünschen? Und ihre Toechter so wie sie selber gern gewesen wären? (Väter möchten ihre Söhne zu Kriegern machen, die sie selbst nicht waren und ihre Töchter zu der Prinzessin, die sie eigentlich hätten heiraten wollen) Wie kann es sein, das Frauen, über Generationen in ihrer Familie, -trotz 'Bildung und Emanzipation' - dem 'selben Typ Mann' verfallen, zu jung Kinder in die Welt setzten und sich - wider besseren Wissens - in die selbstverschuldete Unmündigkeit begeben? Unverarbeitete Traumata?

Es reicht nicht die 'Kraft, Macht und Gewalttätigkeit des Mannes' als Ursache zu proklamieren. Das greift zu kurz. Ohne eine Analyse des Tatbestandes, das Mütter die wesentlichen'Träger/Tradierer des Patriarchat' sind, kommen wir nicht weiter in der Debatte.

Wenn man in einer beliebigen Stadt, Gegend, die dort lebenden und verheirateten Männer fragt, wer der 'Chef' im 'Hause' ist, wird die Antwort zu 90% lauten: "Meine Frau".

Kann mir das bitte eine Frau das erklären!!

Es bleibt zu konstatieren:

'Jeder Mann hat eine Mutter...'

Also vorsicht mit der feministischen Kritik am Patriarchat, es wird ein Rohrkrepierer.

RE: All das Erkämpfte | 20.12.2018 | 10:49

Wenn sich die Realität nicht an der Utopie messen kann, da diese schon wieder ein Schritt weiter ist, dann kann sie sich vielleicht an der 'Vernunft' (im Kantschen Sinne) messen. Der 'Abstand' ist zwar noch größer als zur Utopie, aber das 'Ziel' ist nicht so negativ konotiert. 'Vernünftig' sind wir ja Alle...

RE: Gegen das Verderben | 09.12.2018 | 22:54

Braucht die Polizei für die Durchsuchung einer Mülltonne einen Durchsuchungsbeschluss? Wenn nicht, dann ist der Müll auch nicht mehr privat/Eigentum.

Abschließen auf privat Gelände ist legitim, hatten wir in diesem Fall, glaube ich, nicht.

Sehen wir es doch mal so: wenn ich meinem Nachbarn Geld dafür zahle, das er seinen Laubsack/Tasche/Container auf mein Grundstück stellt um ihm die Verfügungsgewalt über das Füllgut zu geben und ich füllen dann da auch was rein. Bin ich nun noch Eigentümer und Besitzer, oder nur noch Besitzer oder keins von beiden?

RE: Gegen das Verderben | 09.12.2018 | 10:04

Man sollte den Marktleiter, bzw. EDEKA Verantwortlichen anzeigen, wg Vortäuschung einer Straftat.

Da 1tens, die Container nicht dem Markt oder edeka gehören; sondern der Müll Entsorgungsfirma. Wenn da was rein kommt, gehen die Eigentumsrechte des Eingeworfenen an den Container Eigentümer. (Siehe Alrpapier, Altkleider). 2tens, Waren die nicht verkauft werden dürfen, haben keinen ' positiven wert/preis, sondern nur Folge-/entsorgungskosten. Somit hat Edeka geld gespart und sollte an die 'Muellvermeider' zahlen. 3tens Der einzig 'geschädigte' ist die Müllentsorgungsfirma, denn ihr fehlt Umsatz. Geschätzter schaden: <1€.

4tens, ein Gericht das ein solches Verfahren zulässt, sollte sich auf Zurechnungsfähigkeit untersuchen lassen, den es verlässt die Verhältnismäßigkeit!

No Paseran!

RE: Wer blickt über den Tellerrand? | 26.11.2018 | 14:02

Wenn man den Energie Einsatz zu Grunde legt, dann ist das schon lange so. Die konventionelle Landwirtschaft braucht ca 103-107 kj um 100 kj an Agraprodukten zu erzeugen. Die biologische Landwirtschaft liegt weit unter 100 kj. Interessiert aber keinen, Öl kostet ja nix.

Wäre besser wenn wir in Kj rechnen würden, nicht in €-cent.

P.S. Die zahlen sind aus den 80zigern. Hat sich bestimmt geändert; aber auch zum besseren? Ich denke die Tendenz ist geblieben.

RE: Das nennt man wohl Realpolitik | 17.11.2018 | 14:28

@denkzone

Das in jedem Grünen ein bischen Telekom steckt.