Scharfenorth

Geb. 1941. Bis 1990 Gutachter fuer die DDR-Stahlindustrie. Danach Journalist/ Autor in Duesseldorf. 2008: "Stoerfall Zukunft"; 2011: "abgebloggt"
Scharfenorth
RE: Über alle Maaßen entsetzt | 22.09.2018 | 20:50

Hallo Dracula, das Schlimme ist, dass uns die Volksvertreter auch noch für dumm verkaufen. Denn wenn Nahles sich hinstellt und behauptet, sie habe nicht abschätzen können, wie das Volk auf die Umbesetzung von Maßen reagiert, dann ist das in höchstem Maße bedenklich. Sie hätte auch fragen können: Wer ist das Volk, wo ist das Volk?

RE: Zusammenbruch oder Spaltung? | 13.06.2018 | 12:37

Danke, MitBlogger. Wir sind da offenbar ziemlich einig.Die Grabenkämpfe sind ein Irrsinn. Wie kann es sein, dass Gisy und Wagenknecht, die im pragmatischen Denken ziemlich dicht beieinnader stehen, in der Öffentlichkeit gegeneinander ausholen. Was sollen die persönlichen Animositäten. Auch bei der LINKEN schimmert natürlich der Mensch durch, und der vergisst sehr schnell die Sache, wenn es um MACHTPOSITIONEN und DEUTUNGSHOHEITEN geht.

RE: Das große Täuschungsmanöver | 02.06.2018 | 18:51

Ja, danke, habe es - zum indest teilweise - gelesen. Mir ist der politische Aspekt wichtig. Die Details sind dafür da, uns zu verhaken ....

RE: Merkel muss die Scharfmacher bremsen | 14.04.2018 | 11:48

Trump und seine innenpolitisch immer erfolgloseren Handlager May und Macron schlagen auf Syrien ein http://www.tagesschau.de/ausland/trump-militarschlag-syrien-101.html. Die unheilige Allianz will um jeden Preis bomben, noch bevor die Untersuchungsergebnisse zum Giftgasangriff vorliegen. Denn es könnte sein, dass sich der Angriffsgrund im Nichts auflöst. Dann wäre die Chance vertan als Akteur im Nahen Osten noch wahrgenommen zu werden. Ganz abgesehen davon, dass man militärische Stärke gegen politische Unfähigkeit im Innern ins Feld führen, neue Waffen testen und den russischen Einfluss in Nahost bremsen muss. Die Parallelen zu den Vergiftungsvorwürfen in London sind unübersehbar. M. Steffen schreibt in einem Leserbrief an die Rheinische Post (14. April 2018): „Für jeden seriösen Reporter sollte sich zuerst die Frage stellen: Wem nützt dieses Attentat? Schon bei dem Versuch der Beantwortung scheidet Russland aus. Skripal war in einem russischen Gefängnis – und wurde ausgetauscht. Er war keine Bedrohung. Und warum ein Mittel, welches jeder sofort Russland zuordnen würde? Da gäbe es bessere Optionen. Warum wurden keine Proben an Russland übergeben, warum Russland nicht zur Mitwirkung bei der Untersuchung angefordert, warum erst geraume Zeit später internationale Spezialisten zugelassen, warum eine Vorverurteilung ohne Beweise?“

Heiner Otte setzt in der gleichen Rubrik fort: „Mir fehlt für die gegen Russland erhobenen Maßnahmen das Rechtsverständnis. Auch hier müsste doch die Unschuldsvermutung gelten. Nur dass das Gift in Russland hergestellt wurde, ist kein Grund. Es ist auch schon Uran in falsche Kanäle gelangt. Weil der Mossad oder der CIA jemanden mit einem Remington-Gewehr oder mit Rizin eliminiert hat, wurden die Herstellerländer auch nicht sanktioniert! Ich habe den Eindruck, man suche einen Grund, um Russland weiter in die Enge zu treiben oder von britischer Seite von dem Dilemma Brexit abzulenken. Hoffentlich geht es nicht so aus: Wenn eine Ratte in die Enge getrieben wird, beißt sie!“

RE: Merkel muss die Scharfmacher bremsen | 13.04.2018 | 18:46

Ja, die Diskussion um Schröder bietet sich an. Er geriert sich wieder als große Lichtgestalt, weil er die Mitwirkung am Irakkrieg ablehnte. Dafür hat er nichts gegen die Bombardierung Belgrads gehabt, Hartz IV verbrochen, die SPD gespalten (und damit für immer regierungsunfähig gemacht), sich zum Gas-Oligarchen erhoben und damit endgültig von der SPD-Basis getrennt. Dass er gegen die Russland-Sanktionen votiert, hat natürlich AUCH mit seinen wirtschaftlichen Interessen und seiner Freundschaft zu Putin zu tun.

RE: Merkel muss die Scharfmacher bremsen | 12.04.2018 | 23:43

Danke für die Kommentare! Ich traue Merkel auch nicht über den Weg. Immerhin hat sie heute eine militärische Beteiligung an einem möglichen Schlag gegen Assads Armee abgelehnt - was ja nicht heißt, das logistische Unterstützung geleistet wird. Man ist nie sicher, wie weit Trickserei und Heuchelei gehen. Eigentlich müsste es große außerparlamentarische Proteste auf deutschen Straßen geben. Die scheinen der Vergangenheit anzugehören. Heute tippen die Bürger lieber in ihre Handys ...

RE: Überall Fehlstellen | 26.02.2018 | 19:47

Der tiefere Sinn: die Verdummung nicht nur festschreiben, sondern auch fördern ...

RE: Mein Freund Helder Yuren ist tot | 26.02.2018 | 19:43

Vielen Dank für die vielen Beileidsbekundungen. Sie haben Helder im Flug erreicht ....

RE: Wer nur die Hälfte sagt, lügt auch! | 26.02.2018 | 18:44

Hallo iDog, danke für diese Ergänzung. Wir sind also nicht allein mit unserer Auffassung.....

RE: Für die armen Deutschen bleibt nichts übrig | 28.11.2017 | 11:25

Das System, in dem wir leben, ist so aufgebaut, dass niemand diejenigen, die unrechtmäßig zu viel haben, zu fassen bekommt. Denn die Verfolger werden von den Galionsfiguren in der Politik bewusst fehlgesteuert (s. Lobbyismus) . Folglich ist ein Geldfluss, der die Ausgaben für Flüchtlinge kompensieren könnte nicht, und zwar garnicht in Sicht. Man muss sich aber mal vorstellen, was 50 Milliarden Euro sind ... bitte ... Pause .... bitte. In akuter Not befindlichen Flüchtlingen muss Europa in seiner Gesamtheit helfen. Aber nach Abklingen der Not müssen Flüchtlinge sehr viel stärker animiert werden, in ihre blutenden Heimatländer zurückzukehren. Denn dort werden sie mehr gebraucht als hier in Deutschland. Dass auch der BDI möglichst viele Menschen einwandern lassen möchte, hat nur damit zu tun, dass man aus mehr Menschen tendenziell mehr Fachkräfte filtern kann. Auch das ist nur menschenverachtend, denn gerade die fachlich besten und gesunden Leute werden in den Herkunftsländern gebraucht. Die Wirtschaft aber will filtern und überlässt den für sie "untauglichen" Teil der Einwanderer der staatlichen Sozialhilfe, die irgendwann an den immer weiter steigenden Lasten Lasten zusammenbricht. Es bleibt dabei: Nur die Lösung der Probleme am "Notort" kann und muss zur Lösung des Flüchtlingsproblems führen....