Monitor-Chef Restle spricht Klartext

Unterstützung hat er allemal verdient. Denn es ist selten, dass sich ein deutscher Journalist so heftig und objektiv in die Flüchtlimgsdebatte einmischt.
Bei diesem Beitrag handelt es sich um ein Blog aus der Freitag-Community

Es ist erfrischend, wenn ein Journalist die Fangfäden der Mainstream-Medien durchbricht und Klartext redet https://www.morgenpost.de/politik/article211742981/So-geisselt-Tagesthemen-Kommentar-Merkels-Fluechtlingskurs.html. Monitorchef Restle hat die Afrika-Politik der Bundesregierung als das kritisiert, was sie ist - eine um Kostenminimierung bemühte Wagenburg-Strategie. Es ginge nicht darum, den Menschen Bedingungen zu schaffen, die sie von der Flucht abbringen könnten, sondern nur darum, diese Flucht gewaltsam einzudämmen. Früher geschah das mit 50 Millionen Euro jährlich Richtung Gaddafi, heute mit ähnlichen Beträgen für libysche Kopfgeldjäger und KZ-Betreiber.

Flankiernd dann so Studien, aus denen hervorgeht, dass wirkliche Hilfe sowie keinen Sinn mache. Selbst, wenn Afrika um 2% wachse - so heißt es - würde sich am Flüchtlingsproblem nicht ändern. Da dürfe man schließlich nicht fortfahren, das Geld zum Fenster rauszuschmeißen - so die ausgebliebene Schlussfolgerung, die ich hier nachreiche ...

Dr. Ulrich Scharfenorth, Ratingen

www.stoerfall-zukunft.de

16:41 05.09.2017
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Scharfenorth

Geb. 1941. Bis 1990 Gutachter fuer die DDR-Stahlindustrie. Danach Journalist/ Autor in Duesseldorf. 2008: "Stoerfall Zukunft"; 2011: "abgebloggt"
Schreiber 0 Leser 5
Scharfenorth

Kommentare