Schlimmer

Bin politisch sehr Interessiert, als ehemaliges SPD-Mitglied aber mittlerweile auch sehr desillusioniert.
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RE: „Das“ Weib: Artikel sind nicht neutral | 14.03.2019 | 19:33

Noch ein, zwei Gedanken dazu. Um Wirkung zu erzielen, müsste das "gendersensible" Deutsch vor allem in der Alltagssprache ankommen. Wie will man/frau das erreichen, ohne Zwang auszuüben? Wir haben so viele Dialekte in Deutschland die sich bis heute gehalten haben. Obwohl in der Schule etwas anderes unterichtet wird. Wie also soll so ein kopflastiges Konstrukt (sind Menschen etwa Maschinen?) in Mutter-/Vatersprache übergehen? Das wird ohne Zwang nicht funktionieren. Und da es nicht funktionieren wird, da es diesen Zwang hoffentlich nie geben wird, wird sich der gleiche Effekt einstellen, der heute schon beim quasi automatisch heruntergerasselten "Bürgerinnen und Bürger", "Berlinerinnen und Berliner", "Hundehalterinnen und Hundehalter" eintritt: Man denkt "Oh Gott, Politsprech" und schaltet ab... Also lasst ab davon. Der einzige Sinn der darin zu erkennen ist, ist der Blödsinn.

RE: „Das“ Weib: Artikel sind nicht neutral | 14.03.2019 | 19:08

Das gendergerechte Deutsch ist der Versuch, das Denken über eine Sprachmodifikation zu beeinflussen. Sprache sei etwas, was sich entwickelt, ist immer wieder zu lesen. Nicht so das gendergerechte Deutsch. Den Menschen dieses Konstrukt aufoktroyieren zu wollen zeugt vor allem von einer bornierten Geisteshaltung. Der Ton des Artikels von Prof. Nübling ist ein Beleg dafür. Ich finde es angesichts des von Orwell als dystopischem Beispiel vorgelegten Neusprech immer wieder erstaunlich, dass den Verfechtern und meinetwegen auch Verfechterinnen nicht die Parallelen auffallen. Und auf was für ein wahnwitziges, irres Vorhaben man sich da begeben hat.

RE: Das Beste, was zu holen war | 07.03.2019 | 18:16

Ich bin über diesen Artikel etwas schockiert. Wenn jetzt schon im Freitag bei diesem mickrigen, noch nicht einmal real 3% p.a. erzielenden Abschluss eben die Mickrigkeit untergeht, wo mag das hinführen? Die Gewerkschaften haben doch eher das Problem, dass sie zum jagen getragen werden muüssen. Verdi mit Frank Bsirske an der Spitze, ist da keine Ausnahme. Es ist geradzu lächerlich, dieses Versagen als Erfolg zu verkaufen.

RE: Repräsentation und Recht | 07.02.2019 | 21:53

Das Problem ist doch - und ich war mal Mitglied einer Partei, die sich eine Quotierung in den *Ämtern* verschrieben hat - dass sich *leider* nicht genügend Frauen für die Politik finden. Das hatte so groteske Auswüchse, dass der Ortsvereins-Leiter ein weibliches Mitglied (darf man das noch so schreiben?) eines benachbarten Ortsvereins zum Übertritt bewegt hat, weil das Ziel schlichtweg nicht zu erreichen ist. Natürlich mit dem Ergebnis, dass im anderen Ortsverein eine Frau weniger zur Verfügung stand um eine Besetzung einer Position durchzuführen. Was soll man/frau nun machen? Auf der Straße Frauen mit dem Schmetterlingsntz einfangen und zwangsverpflichten? Wird nicht funktionieren. Wahrscheinlich auch mit Geld und guten Worten nicht. Ich will jetzt gar nicht lamentieren, dass einige ungeeignete Personen es auf diese Weise in politische Ämter geschafft haben. Kurz: Die Quotierung ist eine saublöde Idee und ein weiterer Beleg für "Gut gemeint ist nicht gut gemacht".

RE: Hört endlich auf zu fliegen! | 07.02.2019 | 21:45

Daran etwas zu ändern geht nur, indem man das Fliegen teurer macht. So wie wir es noch aus unserer Kindheit kennen. Mit Apellen wird man nicht genug bewirken. Es ist eine Frage der Politik. Die aber versagt in Deutschland seit 1982. Und woanders sieht es leider auch nicht viel besser aus. ;-)

RE: Vom Flackern zum Feuer | 08.01.2019 | 19:34

Man es ganz kurz halten: Die Sozialdemokratie in Europa hat sich dem Neo-Liberalismus gefügig gemacht und versagt ein ums andere Mal. Leider keine Hoffnung in Sicht.

RE: Auf dem falschen Gleis | 28.12.2018 | 19:06

Sorry. Es braucht kein Klima-Erwärmungs und sonstiges Szenario. Auch keine Überlegung zur Begünstigung der deutschen Kfz-Industrie etc. Es ist doch ganz einfach ersichtlich, dass - sofern es zu einem Börsengang gekommen wäre - zukünftige Aktionäre der DB geprellt worden wären. In das gleiche Loch fallen auch die Problemem mit der S-Bahn in Berlin. Die T-Aktie und dieses Desaster sollten als warnendes Beispiel dienen, worin Otto-Normal-Anleger(in) seine/ihre gesparten Groschen auf keinen Fall investieren sollten. Nämlich in ehemalige deutsche Bundes-Betriebe.

RE: Unten ohne | 30.11.2018 | 21:23

Nur noch schwarz-gelb. Rot ist nicht mehr.

RE: Bitte ein Beck | 18.11.2018 | 20:42

Beim Barte des Soziologen. Krimi-Autoren sollten schon selber entscheiden, was sie schreiben. Ich würe z.B. einen Tatort mit einer wirklich spannenden Handlung jederzeit vorziehen vor diesen unansehnichen Konstrukten, die einem seit Jahren mit der sozialkritischen Aussage vor der Nase rumfuchteln. *gähn*

RE: Unten ohne | 14.09.2018 | 22:06

Mein Vorschlag: "Wenn es zwischen Ihnen beiden funkt: Die wichtigste Frage ist dann, sind Sie positiv oder negativ geladen?"