Schlimmer

Bin politisch sehr Interessiert, als ehemaliges SPD-Mitglied aber mittlerweile auch sehr desillusioniert.
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RE: Glaubhafte Linksbündnisse statt Spaltung! | 08.08.2019 | 20:44

Dieser Aufruf enthält viele grundlegende Wahrheiten. Als ehemaliges SPD-Mitglied hat er summa summarum meine Zustimmung. Auch wenn ich das ein oder andere Detail, wie sollte es aber auch anders sein, für diskussionswürdig halte. Die schwerste, aber auch notwendigste, Maßnahme wird es sein, die Parteispitze aus den Krallen des Seeheimer Kreises zu befreien. Und das wird schwer. Denn der hängt so sehr daran, dass es selbst mit einer Brechstange schwierig wird, ihn davon zu lösen. Dazu kommt, dass es reichlich SPD-Symphatisanten wie mich geben wird, die eine echte sozialdemokratische Partei vermissen, aber von der SPD dermaßen enttäuscht sind, dass sie sich nicht, auf den bloßen Verdacht einer Besserung hin, wieder für sie engagieren werden. Denn wer in einigen Jahren der Mitgliedschaft mit persönlichem Engagement miterleben musste, dass alles, aber auch wirklich alles, sich anders entwickelt hat, als persönlich gewünscht, der hat irgendwann die Nase gestrichen voll. Also: "Denn mal Tau!"

RE: Die „Björn-Höcke-Partei“? | 11.07.2019 | 21:16

Solange sich die rechten Verblendeten selbst dermaßen desavouieren wie durch den Kommentarschwall zu diesem Artikel braucht man sich keine Sorgen machen. Sie schaden ihrer "Bewegung" selbst. Und zwar mehr als der Artikel. Gefährlicher sind so Leute wie Meuthen.

RE: Unten ohne | 28.06.2019 | 20:56

Sicher zu naheliegend und nicht witzig genug: Trau, schau wem

RE: E wie eklig? | 26.04.2019 | 23:03

Der Erdgasantrieb verursacht 20% weniger CO2 als der Benzinantrieb und 10% weniger als der Dieselantrieb. Andere Schadstoffe werden gegenüber den anderen fossilen Antriebsarten in weitaus geringerem Maß ausgestoßen. Wieso liest man immer nur über E-Antrieb vs. Benzin/Diesel? Das ist für mich absolut unverständlich.

RE: „Das“ Weib: Artikel sind nicht neutral | 14.03.2019 | 19:33

Noch ein, zwei Gedanken dazu. Um Wirkung zu erzielen, müsste das "gendersensible" Deutsch vor allem in der Alltagssprache ankommen. Wie will man/frau das erreichen, ohne Zwang auszuüben? Wir haben so viele Dialekte in Deutschland die sich bis heute gehalten haben. Obwohl in der Schule etwas anderes unterichtet wird. Wie also soll so ein kopflastiges Konstrukt (sind Menschen etwa Maschinen?) in Mutter-/Vatersprache übergehen? Das wird ohne Zwang nicht funktionieren. Und da es nicht funktionieren wird, da es diesen Zwang hoffentlich nie geben wird, wird sich der gleiche Effekt einstellen, der heute schon beim quasi automatisch heruntergerasselten "Bürgerinnen und Bürger", "Berlinerinnen und Berliner", "Hundehalterinnen und Hundehalter" eintritt: Man denkt "Oh Gott, Politsprech" und schaltet ab... Also lasst ab davon. Der einzige Sinn der darin zu erkennen ist, ist der Blödsinn.

RE: „Das“ Weib: Artikel sind nicht neutral | 14.03.2019 | 19:08

Das gendergerechte Deutsch ist der Versuch, das Denken über eine Sprachmodifikation zu beeinflussen. Sprache sei etwas, was sich entwickelt, ist immer wieder zu lesen. Nicht so das gendergerechte Deutsch. Den Menschen dieses Konstrukt aufoktroyieren zu wollen zeugt vor allem von einer bornierten Geisteshaltung. Der Ton des Artikels von Prof. Nübling ist ein Beleg dafür. Ich finde es angesichts des von Orwell als dystopischem Beispiel vorgelegten Neusprech immer wieder erstaunlich, dass den Verfechtern und meinetwegen auch Verfechterinnen nicht die Parallelen auffallen. Und auf was für ein wahnwitziges, irres Vorhaben man sich da begeben hat.

RE: Das Beste, was zu holen war | 07.03.2019 | 18:16

Ich bin über diesen Artikel etwas schockiert. Wenn jetzt schon im Freitag bei diesem mickrigen, noch nicht einmal real 3% p.a. erzielenden Abschluss eben die Mickrigkeit untergeht, wo mag das hinführen? Die Gewerkschaften haben doch eher das Problem, dass sie zum jagen getragen werden muüssen. Verdi mit Frank Bsirske an der Spitze, ist da keine Ausnahme. Es ist geradzu lächerlich, dieses Versagen als Erfolg zu verkaufen.

RE: Repräsentation und Recht | 07.02.2019 | 21:53

Das Problem ist doch - und ich war mal Mitglied einer Partei, die sich eine Quotierung in den *Ämtern* verschrieben hat - dass sich *leider* nicht genügend Frauen für die Politik finden. Das hatte so groteske Auswüchse, dass der Ortsvereins-Leiter ein weibliches Mitglied (darf man das noch so schreiben?) eines benachbarten Ortsvereins zum Übertritt bewegt hat, weil das Ziel schlichtweg nicht zu erreichen ist. Natürlich mit dem Ergebnis, dass im anderen Ortsverein eine Frau weniger zur Verfügung stand um eine Besetzung einer Position durchzuführen. Was soll man/frau nun machen? Auf der Straße Frauen mit dem Schmetterlingsntz einfangen und zwangsverpflichten? Wird nicht funktionieren. Wahrscheinlich auch mit Geld und guten Worten nicht. Ich will jetzt gar nicht lamentieren, dass einige ungeeignete Personen es auf diese Weise in politische Ämter geschafft haben. Kurz: Die Quotierung ist eine saublöde Idee und ein weiterer Beleg für "Gut gemeint ist nicht gut gemacht".

RE: Hört endlich auf zu fliegen! | 07.02.2019 | 21:45

Daran etwas zu ändern geht nur, indem man das Fliegen teurer macht. So wie wir es noch aus unserer Kindheit kennen. Mit Apellen wird man nicht genug bewirken. Es ist eine Frage der Politik. Die aber versagt in Deutschland seit 1982. Und woanders sieht es leider auch nicht viel besser aus. ;-)