Schnattalin

Ein Weibchen, das sich gern einmischt, wo es nötig ist
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RE: Der seltsame Fall des Antiintellektualismus | 05.02.2017 | 08:41

Vielen Dank an die Netzpiloten für diesen Artikel - vor allem für den letzten Satz: "Es ist nicht der Intellekt von Holmes, der sich ändern sollte, sondern die Art, wie andere darauf reagieren." - Eine gängigige Methode intelligenten Menschen bzw. deren Äußerungen zu begegnen ist, diese als arrogant und gefühllos zu bezeichnen. Dies geschieht aus ihrer eigenen Unfähigkeit heraus. Nun frage ich mich, wie sich diese Unfähigkeit "auflösen" soll, wenn es an der nötigen Intelligenz (welcher Art auch immer) mangelt. Ein Paradoxon.

RE: Bewusster Konsum - Opium fürs Öko-Volk | 28.11.2016 | 08:27

@André Rathflder - danke für Ihren Artikel. Mein Kritikpunkt daran, ist genau die Frage: Was ist bewußtes handeln bzw. bewußtes Konsumieren? Insofern stelle ich mal dies voraus: Bewußtsein hat Ebenen. Und wirklich ökologisch bewußter Konsum, ist genau auf der Ebene, die ihre Kritikpunkte mit einschließen, nämlich bei den Unternehmen zu kaufen die regional, ökologisch und sozial produzieren (reparale Produkte usw.) alles andere ist Augenwischerei und verdient den Namen nicht. Insofern kann der/die KonsumentIn sehr wohl auch politisch Einfluß nehmen, mit der Entscheidung wen oder was er/sie unterstützt oder auch nicht.

RE: Bewusster Konsum - Opium fürs Öko-Volk | 28.11.2016 | 08:16

Soweit so gut. Woher kommen Ihre Rohstoffe für das selbstgemachte Brot oder den Joghurt? Vielleicht sind Sie ja rundum Selbstversorger?

RE: Bewusster Konsum - Opium fürs Öko-Volk | 28.11.2016 | 08:16

Soweit so gut. Woher kommen Ihre Rohstoffe für das selbstgemachte Brot oder den Joghurt? Vielleicht sind Sie ja rundum Selbstversorger?

RE: Die Zukunft wird nicht im Biomarkt verhandelt | 10.10.2016 | 09:11

Ich stimme in Teilen meinem Vorkommentator zu. Es ist leicht sich darauf zu berufen nicht ökologisch sein zu können, weil man/frau ja als WestlerIn in bestimmten Strukturen lebt. Nun, auch diese Strukturen können verlassen werden, Alternativen gibt es genug. Aus der Komfortzone aus zu brechen sehe ich nicht unbedingt als politischen Akt, denn als persönliches Wachstum. Nun ja, jede/r so wie er/sie kann aber vor allem möchte!

RE: Dieser Sieg schmeckt zuckersüß | 16.02.2016 | 09:46

So lange Bildungsmangel und Eigenverantwortungslosigkeit (letzteres sowohl beim Verbraucher, als auch beim Hersteller) die Richtung mit steuern, muß der Staat bzw. die Politik zum Wohle des Bürgersl diesen augenscheinlich bevormunden....... !?

RE: Macht euch mal locker | 08.09.2015 | 09:13

"Macht euch mal locker".... ich habe eher den Eindruck, das sich die Kommentatoren/Autoren , die über diverse Ernährungstrends berichten, mal lockern sollten ;0).... Meine Güte alles ist schlimm und schlimmer.... "Doch führen wir uns nicht absichtlich Gift zu, rauchen oder trinken, weil wir das als Genuss empfinden und weil ein bisschen Selbstzerstörung nun mal zum Leben gehört?" - wenn wir darum wissen - bitte sehr. Nun gibt es aber viel zu oft und auch im Artikel erwähnt "Nahrungsmittel" (mehrfach verarbeitet), deren Zusammensetzung die beinhalteten Gift nicht offensichtlich zeigen..... Da wäre eine einfache Reinigung schon einmal das weglassen solcher Produkte. :0)

Das es immer wieder Ausreißer unter den Trittbrettfahrern eines (Ernährungs)Trends gibt ist klar - das wird dann schnell zur Ideologie. Aber auch das geht wieder vorbei - wie jeder Trend. Das was bleibt, wenn etwas bleibt, ist dann Substanz mit der man/frau durchaus etwas anfangen kann ;0)

RE: Macht euch mal locker | 08.09.2015 | 09:12

"Macht euch mal locker".... ich habe eher den Eindruck, das sich die Kommentatoren/Autoren , die über diverse Ernährungstrends berichten, mal lockern sollten ;0).... Meine Güte alles ist schlimm und schlimmer.... "Doch führen wir uns nicht absichtlich Gift zu, rauchen oder trinken, weil wir das als Genuss empfinden und weil ein bisschen Selbstzerstörung nun mal zum Leben gehört?" - wenn wir darum wissen - bitte sehr. Nun gibt es aber viel zu oft und auch im Artikel erwähnt "Nahrungsmittel" (mehrfach verarbeitet), deren Zusammensetzung die beinhalteten Gift nicht offensichtlich zeigen..... Da wäre eine einfache Reinigung schon einmal das weglassen solcher Produkte. :0)

Das es immer wieder Ausreißer unter den Trittbrettfahrern eines (Ernährungs)Trends gibt ist klar - das wird dann schnell zur Ideologie. Aber auch das geht wieder vorbei - wie jeder Trend. Das was bleibt, wenn etwas bleibt, ist dann Substanz mit der man/freu durchaus etwas anfangen kann ;0)

RE: Wann ist ein Leben wertvoll? | 23.07.2015 | 08:25

ich empfinde es höchst problematisch wenn Leben schon nicht mehr als (selbst) lebenswert betrachtet wird, wenn Pflegebedürftigkeit oder ähnliches eintritt. Es zeigt mir tiefste Angst vor Hilfsbedürftigkeit und Leistungsversagen. Es sagt mir eher etwas über unsere Gesellschaft, als über die persönliche Entscheidung eines Menschen. Es ist eine Gesellschaft die Leid, Schmerz und Krankheit nicht erträgt bzw. nicht ertragen will/kann und sei dies auch nur vorübergehend. Effizienz, Leistung, Produktivität und Nutzen stehen über allem - leistest du nichts bist du nichts wert, bist du krank oder funktionierst nicht vollständig bist du nicht effizient und produktiv = nicht viel wert usw. usw. Und vorallem wer setzt die Maßstäbe für Leistung? Welche Leistungen werden als "wertvoll" und somit lebenswert angesehen?

RE: Wann ist ein Leben wertvoll? | 23.07.2015 | 08:25

ich empfinde es höchst problematisch wenn Leben schon nicht mehr als (selbst) lebenswert betrachtet wird, wenn Pflegebedürftigkeit oder ähnliches eintritt. Es zeigt mir tiefste Angst vor Hilfsbedürftigkeit und Leistungsversagen. Es sagt mir eher etwas über unsere Gesellschaft, als über die persönliche Entscheidung eines Menschen. Es ist eine Gesellschaft die Leid, Schmerz und Krankheit nicht erträgt bzw. nicht ertragen will/kann und sei dies auch nur vorübergehend. Effizienz, Leistung, Produktivität und Nutzen stehen über allem - leistest du nichts bist du nichts wert, bist du krank oder funktionierst nicht vollständig bist du nicht effizient und produktiv = nicht viel wert usw. usw. Und vorallem wer setzt die Maßstäbe für Leistung? Welche Leistungen werden als "wertvoll" und somit lebenswert angesehen?