Schneiderlein

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RE: Total demokratisch | 31.10.2013 | 18:48

Und Nachtrag: Ich finde es richtig, diue Fragen NICHT einfach so abzudrucken. Das hat sich als aufklärerischer Gag nach dem ersten Mal überlebt und tatsächlich verzerrt sowas Tonalität und sogar den Inhalt eines Gesprächs.

RE: Total demokratisch | 31.10.2013 | 18:46

Also, das Argument, die Fragen seien 'tendenziös' fände ich ja putzig, wenn es nicht so dumm wäre. Warum sollten sie es nicht sein? Der Hinweis von APATIT zeigt, woher der Wind beim MDR weht - was leider auch noch etliche 'wichtigere' politische Themen in den journalistischen Sendungen betrifft.

RE: Schluss mit kostenlos | 30.05.2013 | 16:06

"Bei allen Schwierigkeiten und bei aller Kritik am Haus Springer, zu der ich nun wirklich keine Nachhilfe brauche..."

Tja, pardon, Herr Augstein - und nach dem, was sie oben geschrieben haben gerne noch einmal: doch! Das ist halt die Krux wenn der Profi-Journalist auf die blöde Provokation nicht verzichten möchte. (Die sich Blogger und Profis vor und hinter Paywalls auch nicht verkneifen, ja doch!) Es bleibt halt Ihr Problem die Themen Journalismus und seine Bedeutung für die Demokratie mit dem Gebaren der BILD-Zeitung zusammen gerührt zu haben.

RE: Schluss mit kostenlos | 29.05.2013 | 13:17

Sehr seltsam, Herr Augstein, wie Sie hier etwas vielleicht Debattierenswertes mit einer Art Reinwaschung der Bild-Zeitung - und dann auch wieder det ständigen Relativierung - verweben. Aber das: "Bild hat sich in den vergangenen Jahren mit der politischen Berichterstattung viel journalistischen Respekt erworben" ist eine Ignoranz und Verharmlosung, die ich eigentlich seit zehn Jahren ausgestorben wähnte.

Auch wenn immer alle Profi-Journalisten aufstöhnen, wenn man's erwähnt: Haben Sie jemals in den BILDblog geschaut? Da geht es ja eben nicht nur um die großen Schweinereien der BILD, sondern gerade das beständige ausgefeilte Handwerk der Manipulation, des Fälschens und Lügens.

Ich hoffe nicht, Herr Augstein, dass Sie jetzt auch auf die recht dämliche Masche der Fleischhauerisierung (= Provokation ohne Erkenntnisgewinn) einschwenken. Leider lässt dieser Kommentar das vermuten. Oder wollen Sie am Ende nur selbst durch eigenes Schreiben Ihre Prophezeihung ("... das Netz untergräbt beides" = Journalismus + Demokratie) beweisen?

RE: Wie gut kennen Sie sich selbst? | 16.11.2012 | 09:18

Dass mit derart schlichten Methoden moralische Überzeugungen ergründet werden sollen, ist doch ein Witz! Nach der gesamten Anlage spricht das doch nur für Unaufmerksamkeit und Unlust der Teilnehmer (im Park!), als "äußerst raffiniert" kann ich die Methode nun gar nicht ansehen! Ich will zwar auch nicht zu nörgelig werden, doch was in "wissenschaftlichen Studien" mit ziemlich fragwürdigem Design angeblich so alles herausgefunden wird - der freitag sollte darüber ein bisschen kritischer berichten, bitte!

RE: Zero Toleranz für falsches Zitieren | 17.10.2012 | 15:45

Volle Zustimmung, aber mal eine Frage: Woher wissen Sie, dass die Kommission, einen "Geheimbericht verfasst hat" und "diesen von einem Nachrichtenmagazin zitieren lässt". Das ist eher - auf einer anderen Ebene als der wissenschaftlichen - die Mitleid heischende Verteidigungsstrategie von Frau Schavan. "Geheim" ist sozusagen jeder Bericht für ein Gremium, dass ihn erst noch beraten soll und natürlich ohne Begleitmusik einer öffentlichen Debatte lessen können soll. Und "veröffentlichen lassen" ist dann doch ein bisschen viel Verschwörungstheorie. So nahe liegend finde ich nicht, dass das Gremium es selbst durchgestochen hat, es diskreditier sich damit eher selbst, außerdem kann man auch bei Sekretärinnen und Postausträgern recherchieren. (Darin ist der Spiegel sogar gar nicht mal so schlecht.)

RE: Die Täter-Opfer-Umkehr | 23.04.2012 | 20:17

@ Vaustein,
bravo, machen Sie es sich schön einfach, dann wackelt auch das Weltbild nicht.

RE: Die Täter-Opfer-Umkehr | 23.04.2012 | 20:16

@ Georg von Grote,
haben Sie den Artikel (s.o.) gelesen?

RE: Die Täter-Opfer-Umkehr | 23.04.2012 | 19:40

ZUR DISKUSSION:
Interessante Diskussionskultur, wie hier die Wissenschaftlichkeit (!) der Autorin niedergemacht wird, und zwar offenbar nur, weil einem die Thesen (!) nicht passen.
(Sehr schön bzw. auf ironische Art erkenntnisfördernd auch, dass sich in etlichen Reaktionen genau der Beleg für den beschriebenen sekundären Antisemitismus findet. q.e.d.)

RE: Nur noch zwei, drei kleine Fragen... | 05.01.2012 | 17:41

Also, Frau Schmitt-Roschmann, wirklich!
Die -0 ist ja gar nicht Ihre Durchwahl. Und wenn man sie dann hat, gibt's auch keine Mailbox, ts, ts! Aber die Freitag-Zentrale ist wirklich nett, ich heiße auch nicht Wulff - und Ihrer Frage 451 schließe ich mich unbeding an.