Sebastian Puschner
Ausgabe 0915 | 25.02.2015 | 12:40 18

Die Krise und ihre Austeritätsideologen

Griechenland Wie Harald Schumanns Fernsehfilm "Macht ohne Kontrolle" ganz nüchtern die Troika entlarvt

Nie hätte er gedacht, sagte der Journalist Harald Schumann bei der Pressevorführung seines neuen Films, dass er sich einmal Helmut Kohl zurückwünschen würde. „Aber Helmut Kohl hätte all das niemals zugelassen.“ All das meint: die Krise Europas und ihre von den Austeritätsideologen um Wolfgang Schäuble zu verantwortende Zuspitzung der vergangenen Wochen. Ja, doch, man darf Ideologen sagen, nachdem man Schumanns Film Macht ohne Kontrolle. Die Troika gesehen hat. Das über Griechenland, Irland, Portugal und Zypern errichtete Regime aus Internationalem Währungsfonds (IWF), Europäischer Zentralbank (EZB) und Europäischer Kommission ist weder politisch noch ökonomisch motiviert.

Die Stärke des Films ist, dass er nicht in ein Raunen von der neoliberalen Weltverschwörung abdriftet. Sondern nüchtern einen IWF-Beamten erzählen lässt, wie er mit Kollegen gegen die Griechenlandpolitik protestierte und auf Verstöße gegen geltende Grundsätze des Hauses hinwies. Die wurden dann eben im Schnellverfahren geändert – dem ausdrücklichen Willen der politisch Verantwortlichen folgend. Dominique Strauss-Kahn war damals IWF-Chef und wollte französischer Präsident werden. Unter denen, die einen Bankrott Griechenlands am meisten fürchteten, waren französische Banken – das führten Schumann und sein Mitautor Árpád Bondy schon in ihrer 2013 mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichneten Reportage Staatsgeheimnis Bankenrettung vor Augen.

Die vergangenen zwölf Monate haben Schumann und Bondy in Südeuropa, Brüssel und Washington D. C. recherchiert. Yanis Varoufakis erklärt in der Athener Sommersonne die destruktiven ökonomischen Auswirkungen der Sparpolitik, so sachlich und doch charismatisch, wie er das inzwischen als griechischer Finanzminister bei Pressekonferenzen in ganz Europa tut. Klar, Syrizas Wahlsieg im Januar konnte der Film nur noch rudimentär einfangen, doch das schadet ihm nicht: Sein Plot, das Außerkraftsetzen der Demokratie durch die faktische Übernahme von Souveränitätsrechten durch internationale Bürokraten, ist heute aktueller denn je. Portugal verliert weiter einen großen Teil der jungen, ausgebildeten Bevölkerung durch Auswanderung. Der portugiesische Arbeitgeber(!)-Präsident schildert im Film, wie aussichtslos seine Hinweise auf diese Folgen waren, als er gegen die von der Troika verfügte Ausdehnung des Niedriglohnsektors protestierte. Zyprische Politiker und Banker erklären, wie EZB und EU-Kommission Sparer, Rentner und Unternehmer aus Zypern um Milliarden brachten, indem sie den Verkauf des Griechenlandgeschäfts zyprischer Banken weit unter Wert verfügten.

Nur in einer Hinsicht kommt der Film zu spät: Die parlamentarischen Demokratien Südeuropas sprühen gerade vor Vitalität, Syriza und Podemos schicken sich an, die Ära der Austerität zu beenden, und haben dabei den Zuspruch vieler unverdächtiger, internationaler Ökonomen. Man muss sich nicht mehr in die Vergangenheit seufzen, geschweige denn zu Helmut Kohl.

Info

Macht ohne Kontrolle. Die Troika von Harald Schumann und Árpád Bondy läuft am 9. März um 22.45 Uhr in einer gekürzten Fassung in der ARD. Bis 3. März steht der Film in voller Länge in der Arte-Mediathek

Dieser Beitrag erschien in Ausgabe 09/15.

Kommentare (18)

initiative146 25.02.2015 | 13:19

In diesem exzellenten Beitrag wurden die Beweise angetreten, dass Europa mittlerweile zu einer korrupten Finanzdiktatur verkommen ist, die selbst die Machenschaften der "gewöhnlichen" Mafia in den Schatten stellt. Kommission, Regierungen der Nationalstaaten und Lobbyisten haben ihre Helfershelfer überall verteilt. Denn auch, wer diese Macht der Troika unterstützt, macht sich schuldig. Kaum einer weiß, dass die Schäubles, alle Mitglieder des Direktoriums und Bediensteten des ESM sogar Immunität vor jeglicher Gerichtsbarkeit geniessen. Europäische Parlamentarier fungieren als nützliche Idioten und Statisten; ganze Volkswirtschaften sind zu Schachfiguren geworden. Sogenannte Expertenrunden in den Medien zu den Problemen und dem Schicksal Griechenlands kann man getrost abschalten. Yanis Varoufakis hat das System längst begriffen. Man wartet in den "Eliten"sehnsüchtig darauf, dass er scheitert. Es ist an der Zeit, das gesamte Konstrukt der EU über die Klinge springen zu lassen und über eine europaweite Volksabstimmung aus allen Verträgen vollständig auszusteigen. In diesem Fall gibt es nur noch Null oder Eins. Wir, also die Völker und die gewählten EU-Parlamentarier, werden Europa neu erfinden müssen. Mit dem politischen Druck, der hoffentlich aus dem Süden kommen wird, erreichen wir hoffentlich eine gemeinschaftliche Finanztransaktionssteuer, Sozialpolitik und ein europaweites bedingungsloses Grundeinkommen. Ein vereinigtes Europa der Menschen mit einem Sofortprogramm gegen Armut. Wenn wir diesen Kampf zwischen Finanzdiktat und einem neuen Humanismus nicht gewinnen, werden wir uns alle trotz materiellen (falsch verteilten) Überflusses und neuen Technologien sehr schnell im Mittelalter wiederfinden. Denn das Geld entscheidet schon jetzt über Leben und Tod. Wir alle werden unsere Kraft für einen europaweiten Systemwechsel verwenden müssen. Hierzu gehören auch die Bürger und Bürgerinnen Deutschlands. Nous sommes Greece.

Avatar
Ehemaliger Nutzer 25.02.2015 | 15:53

Währungsunion - ein Blick zurückHeiner Flassbeck und Friederike Spiecker25.02.2015

Sind ähnliche Lebensverhältnisse erforderlich, damit sie funktioniert?

Immer wieder werden wir gerade von neuen Lesern gefragt, wieso wir eine Währungsunion zwischen Ländern ganz unterschiedlicher Lebensstandards, Kapitalausstattung usw. für sinnvoll halten. Sie glauben, wie viele unserer Politiker auch, dass sich nur Länder, die etwa die gleichen Einkommensniveaus haben, mit einer Währungsunion aneinander binden können. Das ist in der Sache und in der Herangehensweise grundfalsch. Wer so denkt, schaltet sozusagen ein Nachdenken über die Ursachen der Krise und die Lösungsmöglichkeiten von vorneherein aus, weil für ihn die Existenz der Währungsunion das eigentliche Problem ist.

Ein Leser hat uns in diesem Zusammenhang auf ein Interview mit Richard Werner, einem ansonsten durchaus kritischen Ökonomen hingewiesen, der (ab Stunde 1.50) in einem youtube Audio sagt, die Europäische Währungsunion sei von vorneherein eine rein politische Idee gewesen, ökonomisch aber unsinnig. Das ist eine nicht haltbare Position, die bei vielen Ökonomen daraus resultiert, dass sie übersehen, dass flexible (am Markt bestimmte) Wechselkurse als Alternative zu festen Wechselkursen überhaupt nicht funktionieren. Deswegen ging es für die meisten Länder in Europa niemals um feste oder flexible Wechselkurse, sondern immer nur um feste Wechselkurse mit oder ohne Währungsunion.

http://www.heise.de/tp/artikel/44/44235/1.html

> Gegen die zentralistische Brüsseler EU, die gerade zu einer Art
> Rätediktatur zu werden droht!
>
> http://www.europaeische-union-eu.de/

«Eine erweiterte Freihandelszone Efta als das wirkliche Europa anbieten»
von Beat Kappeler Die Welt bewegt sich, manche Köpfe weniger, das zeigt der Rückblick auf einige Themen der «Standpunkte» hier.Sozusagen von unten nach oben beginnen wir bei den Hundehalterkursen. Ge...
http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=88
"Das Problem ist die Dagobert-Duck-Mentalität in Deutschland"
Der Wirtschaftsweise Peter Bofinger sieht die Schuldenbremse als "blödsinnig", bei den niedrigen Zinsen sollte der Staat nicht sparen, sondern Schulden machen und in Bildung oder Infrastruktur investieren
18.11.2013 - http://www.heise.de/tp/artikel/40/40347/1.html
Das Elend zwischen Donald und Dagobert Duck
Die vielbeschworene soziale Schere driftet in Deutschland und anderen westlichen Staaten massiv auseinander. Wenn nicht bald das Geld von oben nach unten umverteilt wird, kollabiert das gesamte System
03.04.2013 - http://www.heise.de/tp/artikel/38/38808/1.html
30 Stunden sind genug
Ein Bündnis von Wissenschaftlern, Politikern und Gewerkschaftern setzt Akzente gegen Niedriglohn, Stress und Arbeitshetze
12.02.2013 - http://www.heise.de/tp/blogs/8/153724
Euro-Zone vor dem Ende?
In einem Aufruf an die SPD fordern Jürgen Habermas, Peter Bofinger und Julian Nidda-Rümelin gegen die Übermacht des Finanzsektors die
30.08.2012 - http://www.heise.de/tp/artikel/37/37538/2.html
Deutscher Ökonomenkrieg
Der offene Streit unter Wirtschaftswissenschaftlern markiert eine zunehmende Uneinigkeit innerhalb der deutschen Eliten über die Europapolitik
08.07.2012 - http://www.heise.de/tp/blogs/8/152351
In der Krise zeigen sich die wahren Neoliberalen
Während amerikanische und britische Politiker in der Wirtschaftskrise versuchten, keynesianische Wirtschaftstheorien anzuwenden, hielten deutsche Politiker fast ausnahmslos am neoliberalen Wirtschaftsmodell fest
20.06.2012 - http://www.heise.de/tp/artikel/37/37079/1.htmlNachdenken über Deutschland
Nobelpreisträger wie Joseph Stiglitz oder Paul Krugman, James K. Galbraith oder in Deutschland Heiner Flassbeck, Peter Bofinger oder Gustav
18.04.2012 - http://www.heise.de/tp/artikel/36/36784/2.htmlIst Deutschlands Sparsamkeit schuld an den Problemen?
Es mehren sich die Stimmen, die Deutschlands Sparsamkeit und Lohndumping als Krisenmotor sehen
04.03.2010 - http://www.heise.de/tp/artikel/32/32198/1.html
Gegen die deflatorische Austeritätspolitik!

Avatar
Ehemaliger Nutzer 25.02.2015 | 17:32

Der Film bringt interessante Details, die teilweise neu sind. An der Stelle mit dem kritischen IMF Mitarbeiter könnte der Eindruck entstehen, dass der IMF - (International Miseria Fatal) vor 2008 humanistische Anliegen gehabt haben könnte. Auch wenn der Film alles in allem gut gemacht ist und Informationen bringt, wiederholt sich ab ca. der Hälfte des Films die Leier von der übermächtigen Troika, die nicht gewählt ist. Schon richtig, aber wir wählen oder nichtwählen die Poltiker_innen, die den Kram zulassen. Dafür zu sorgen, dass Merkel, Schäuble, Dijsselbloem und wie sie nicht alle heißen ihre Ämter aufgeben müssen, wäre das Gebot der Stunde.

Pregetter Otmar 25.02.2015 | 19:39

Die Doku ist sehr gut - nicht nur recherchiert - und Journalisten von der Qulaität eines Hr. Schumann sind sehr selten!

Ein wesentlicher Zusammenhang wird jedoch immer wieder ausgeblendet:

Wir leben in einem 100%igen Schuldgeldsystem, dass auf vwl. Ebene eben n i e zu einer Tilgung sonder immer nur zu einer Neu-Verschuldung (alte + neue Schulden + Zins = neuer Schuldenstand) führt, d.h. auch ein längst überfälliger Schuldenschnitt hieße nur, dass man dann wieder von vorne beginnt und über den Zins(eszins) - der als perfider Umverteilungsturbe wirkt (nein- Vermögenssteuern helfen hier auch nicht weiter!) - die Menschen über ihre Arbeitsjahrzehnte einfach ihres hart erwirtschafteten Wohlstandes beraubt.

Obwohl Flassbeck so einiges korrekt sagt, das Geldsystem hat er auch nicht "verstanden", denn wieso thematisiert er es dann kaum (ja ich kenne seine Ergüsse hierzu nur zu gut) mal abgesehen davon, dass die immer wieder heruntergebtene Formel: Sparen = Investieren nicht koorrekt ist, weil ja (sieh Subprime-Krise als auch Immo-Krise in Spanien) k e i n vwl. Sparen notwendig ist, um zu investieren, d.h. die Banken sind in ihrer "total ausufernden Kreditvergabe" durch quasi nicht s eingeschränkt.

Fazit:

alle Staaten / Haushalte und Unternehmen sind bei privaten Banken verschuldet!

https://www.freitag.de/autoren/pregetterotmar/2-banken-erzeugen-das-geld-aus-dem-nichts

Ich hoffe, auch, dass durch den Druck aus Südeuropa - wobei ich sehr auf Spanien hoffe, weil es eben ein großes Land ist und unter den 1.100 Mrd. Staatsschulden erdrückt wird - sich bald was ändern wird. Wenn nicht - so stehen große Bürgerunruhen auf der Tagesordnung und dann gehts mir der so (immer noch ...?) von den "devoten und liniengetreuen JournalistInnen" hochgehypten "Friedens- und Wohstandsunion" schnell bergab.

S c h w e d e n hat in fast allen vwl. Performanceindikatoren ungleich bessere Werte seit 1999 ( ! ) sowohl als die Eurozone und insbes. auch Deutschland. Und man staune, es

- ist ein kleines Land

- hat mit Abstand die geringsten Staatsschulden

- der Wohlfahrtsstaat ist auf beispielloser Höhe und "leistbar" (das Geschwärtz von Merkel/Deagi usw. hält ja nicht mal einen Minutenvergleich über Google ... stand)

- und Schweden ist n i c h t Mitglied der Zwangsjacke, genannt "Euroraum"!

Hier noch ein Kleiner Einstieg in das "Geld aus dem Nichts" - o h n e dessen Verständnis viele Argumgent auf dem Niveau der Volkshochschule landen - eben weil 98% des Buchgeldes NUR von privaten Banken erzeugt wird - und dies nur als Kredit geschieht.

https://www.freitag.de/autoren/pregetterotmar/2-banken-erzeugen-das-geld-aus-dem-nichts

Avatar
Ehemaliger Nutzer 25.02.2015 | 20:44

@Pregetter Otmar:

Ich kann im Grunde in allen Punkten zustimmen.

Manfred Julius Müller versucht schon seit Jahrzehnten das skandinavische Modell für eine Lohnkostenreform als Vorbild bekannt zu machen.

Siehe dazu seine zahlreichen Websites (etwa zur Mehrwertsteuer und EU) und Buchpublikationen.

Siehe auch die BüSo zu Griechenland für ein Trennbanksystem und Glass Steagall - Artikel der EIR Nachrichtenagentur etwa zu Griechenland und EU

http://www.bueso.de Und: Forum für ein neues Paradigma

Ich bin Mitglied im Deutschen Freiwirtschaftsbund nach Silvio Gesell und Michael Musil und Hermann Benjes!

http://www.freiwirte.de BLOG

Siehe auch Prof. Bernd Senf aus Berlin

http://www.berndsenf.de VWL und psychosoziale Hintergründe

zelotti 26.02.2015 | 11:36

Wieso immer der strukturelle Antisemitismus nach dem Motto, die Gläubiger sind schuld. Wenn Griechenland die Troika nicht will und die "Sparpolitik", warum macht es dann nichts anderes? Die einfache Antwort ist, weil es nichts anderes machen kann. Solange Griechenland so wenig vertrauenswürdig agiert, wird kein Staat(und erst Recht nicht der Kapitalmarkt) ihnen mehr leihen.

Ich kann ja verstehen, dass sich die griechische Politik bei allen Härten auf das Ausland rausredet auf die böse Troika, aber man muss schon sehr naiv sein, um das abzunehmen.

Pregetter Otmar 26.02.2015 | 15:43

Danke für die Links - Trennbankensystem a la Glass Steagall ist auch nur ein kleiner Schritt, würde aber einiges an der Spekulationsblase verkleinern, gleichwohl ein Verbot des Eigenhandels ungleich wirksamer wäre.

Bern Senf kenne ich, hab ihn vor 3 Jahren in Salzburg mal live gesehen - gefiel mir gut, obwohl er eher einen sehr monotonen Vortragsstil hat - in der Sache ist er wohl korrekt.

Solange die Menschen sich "echauffieren" ... weil es starke Kräfte gibt, das Wasser zu privatisieren - sie aber sich nicht mal einen Deut darum kümmern, sich schlau machen, dass die Gelderzeugung seit Jahrhunderten zu 98 % p r i v a t i s i e r t ... ist, sind alle Lösungen nicht mal die Viertel-Miete wert ... !

Pregetter Otmar 26.02.2015 | 16:00

Sehr "eigentümliche Ansicht" - Sie gehören wohl auch zu den "Antisemtitismuskeulenschwingern" . . . nur weil hier - zu Recht - die Gläubiger kritisiert werden!

Daraus kann ich nur schliessen, dass Sie nicht die "Gelderzeugung aus dem Nichts " (auf Google gibt es heute 107 mio. Zugirffe ...) verstanden haben - diese ist zu 98% = Buchgeld p r i v a t i s i e r t.

Kurz gesagt:

* die EZb e r f i n d e t eine Buchungszeile um 1.140 Mrd. Euro ...

* sie vergibt nur das "Geld aus dem Nichts" ... gegen strikte Sparauflagen an die Staaten

* und damit regiert nur die Finanzelite - eben jene, die das Gelderzeugungsmonpol für sich beanspruchen, obwohl es dafür KEINE gesetzliche Grundlage gibt ?!

Und daraus folgt auch gleich die Lösung a l l e r Probleme, denn wenn alle Staaten der Eurozone zurück zu Ihrer Währung kehren, d.h. Sie sich ihre SOUVERÄNE GELDPOLITIK zurückholen, dann wird

1.) die Troika total e n t m a c h t e t

2.) die EZB liquidiert, d.h. j e d e s Land kann sich, so wie dies die EZB macht (zwar nur unter der Drohung: es gibt nur Geld, wenn Du die sozialen Leistungen kürzt, was ja der grösste vwl. Unisnn aller Zeiten ist) , einfach selbst über s e i n e eigenen Nationabank finanzieren

3.) dann haftet auch k e i n e ausländische Bank für die "Schulden der Staaten", weil es ja keine Schulden mehr gibt, und es ergo dessen auch keine Anleihen mehr zu kaufen gibt .

Die größten Wohlstandszuwächse gab es b i s 2002, als bis der Euro zu zirkulieren begann - und damit begann auch das Desaster, weil eben kein Land mehr seine internen "Preisprobleme" mit Abwertung der Währung korrigieren konnte. Mittlerweile hat es sogar der H.W. Sinn ... verstanden, dass es in der Eurozone k e i n e Lösung gibt.

Im August waren sich in Lindau auch alle NobelpreisträgerInnen darin einig, dass Frau Merkel den Ernst der Lagen nicht verstanden hat . . . wie denn auch:

sie ist eine Physikerin und ihre ökonomsiche "Expertise" hat sie seit ihrem Regierungsantritt sehr professionell der Öffentlichkeit verschwiegen!

Roger11 27.02.2015 | 02:34

Harald Schumanns Reportage fand ich gut, dennoch vermisste ich - wie so oft bei Recherche-Dokus - die Konfrontation mit den Hinterleuten des Geschehens. Das liegt vermutlich aber da dran, dass die sich schlicht nicht vor die Kamera zerren lassen. Also begnügt sich Schumann mit den wagen Beschuldigungen von Ex-lern bzw. übergangenen IWF-lern wie dem aus Brasilien, dem bis auf Weiteres nichts passieren kann, weiss der seine Regierung doch im Rücken.

Dass die Hauptzahlungen gen Athen postwendend an französische wie deutsche Banken zurückkamen, weiss mittlerweile doch jeder in Europa. Warum das aber so zu sein hat, wurde nicht hinreichend auf den Prüfstand gestellt. "To big to fail" als hingeworfenes Argument darf dem europäischen Steuerzahler nicht mehr reichen. Im Umkehrschluß muss daraus werden: Weg mit Institutionellen, sprich Banken, die auf Grund ihrer Dimension ein Risiko für den Steuerzahler sind. Die Banken behaupten zwar immer: Ja, wir finanzieren doch die Staaten, wer denn sonst? Darauf müsste man antworten: Ja klar, aber die Kreditausfallversicherung sind immer wir, die Steuerzahler. Wie wär´s eigentlich, wenn wir infolgedessen Halbe/Halbe bei der Rendite machen, meine Herrn?

Ich halte das Anleihe-Kreditgeschäft bei Staaten eh für total ausser Rand und Band und absolut überholt. Wenn man die FED mit der EZB vergleicht, dann ist Draghis Bemühen, mit der FED in etwa gleich zu ziehen, mehr als ambitioniert, um nicht zu sagen, kaum zu stemmen auf Grund der nicht existierenden europäischen Steuer- Sozial- und Rentensysteme. All das besteht bisher nur auf dem Reißbrett, vielleicht auch noch nicht mal das.

Neben der unterschiedlichen Wirtschaftskraft aller EU- und EURO-Staaten müssen wir uns also fragen, ob und wieweit jeder Einzelne bereit ist, die eigene Souveränität für das grosse Ganze, für ein endgültig vereintes Europa aufzugeben.

In Schumanns Film schlägt immer wieder eine gefühlte Dominanz Brüssels durch, und eine damit nicht greifbare und durch nationale Parlamente nicht kontrollierbare Macht. Wäre es nicht eine Doku wert, die speziell diese Machtverhältnisse zwischen Brüssel und den Nationalregierungen einmal beleuchtet? Das genau ist es doch, was die Menschen in ganz Europa umtreibt. Tragen wir doch mal zusammen, wo es zwischen Paris, Oslo, Lissabon, Vinius oder Rom klemmt, gegenüber den Abgesandten aller EURO- und! EU-Länder in Brüssel? Dieses Tischtuchgezerre gilt es, uns Europäern näher zu bringen und die Hintergründe zu beleuchten. Wenn das nicht geschieht, verkümmert der Völkerverständigungsgedanke seitens Kohl - jawohl, ich meine den Dicken aus Oggersheim!...in Zerwürfnissen und womöglich schleichender Auflösung der europäischen Idee. Wahlbeteiligung befördern? Filme drehen, die Notwendigkeiten für uns alle erklären, und den Politkern Beine machen. Und dann nicht nur auf ARTE, sondern zur besten Sendezeit auf allen europäischen TV-Anstalten senden. Das ist Dienst am Bürger, dann kann der Bürger auch seinen Dienst leisten.

Avatar
Ehemaliger Nutzer 27.02.2015 | 19:01

Ich habe mir diesen Film gespeichert!

Der vorletzte Satz im Film "Aber senden Sie das nicht!" war zwar vom interviewten James Stewart ironisch gemeint, ist aber dennoch Hinweis genug, sich diese erschütternde Dokumentation herunterzuladen.

Der letzte Satz im Film unterstreicht die Notwendigkeit:

"Die verantwortlichen des IWF, der EZB und der EU-Kommission haben die Antwort auf alle unsere Fragen verweigert."

Denn wenn der Tag X kommt, werden die europäischen Bürger die nicht beantworteten Fragen erneut stellen.

Deshalb alles abspeichern!

Jeder, der mitspeichert, sorgt dafür, dass ausreichend Sicherheitskopien vorhanden sind, die einen eventuellen faschistischen Putsch überleben.

Avatar
Ehemaliger Nutzer 07.03.2015 | 10:35


Wirtschaftsweise ziehen Merkel am Ohr
Nur Peter Bofinger stellt sich gegen die Schelte und fordert mehr Staatsinvestitionen statt mehr MarktWirtschaftsweise ziehen Merkel am Ohr
Wirtschaftsweise ziehen Merkel am OhrNur Peter Bofinger stellt sich gegen die Schelte und fordert mehr Staatsinvestitionen statt mehr MarktAuf www.heise.de anzeigenVorschau nach Yahoo http://www.heise.de/tp/news/Wirtschaftsweise-ziehen-Merkel-am-Ohr-2456272.html Jahresgutachten des „Sachverständigenrats“: „Wirtschaftswissenschaft“ als Arbeitgeberpropaganda - www.NachDenkSeiten.de
Jahresgutachten des „Sachverständigenrats“: „Wirtschafts...NachDenkSeiten - Die kritische WebsiteAuf www.nachdenkse... anzeigenVorschau nach Yahoo 13. November 2014 um 9:46 UhrJahresgutachten des „Sachverständigenrats“: „Wirtschaftswissenschaft“ als Arbeitgeberpropaganda
Verantwortlich: Wolfgang Lieb“Es ist nicht ganz trivial zu verstehen, wie ein Beschluss, der noch nicht in Kraft ist, jetzt schon die konjunkturelle Dämpfung hervorrufen kann” sagte gestern Bundeskanzlerin brüskiert ihre eigenen Berater. Selbst die Kanzlerin kann auf das Jahresgutachten 2014/14 des Sachverständigenrats nur noch mit Spott reagieren. Da werden über 400 Seiten vollgeschrieben und am Ende kommen die „Wirtschaftsweisen“ zu dem Ergebnis, dass die von der deutschen Politik zu verantwortenden Hauptursachen für die „wirtschaftliche Eintrübung“ die abschlagfreie Rente ab 63, die Ausweitung der Mütterrente und der noch gar nicht eingeführte Mindestlohn seien. Um zu diesem Befund zu kommen, hätte es auch gereicht die Pressestellen der Arbeitgeberverbände, Herrn Henkel von der AfD oder die professoralen Botschafter der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) anzurufen.Da ist die Wirtschaft durch den Glauben an die „Märkte“ weltweit an die Wand gefahren, das hindert den „Sachverständigenrat“ nicht, als Titel für sein Jahresgutachten „Mehr Vertrauen in Marktprozesse“ zu wählen. Das Credo der Mehrheit dieser „Ökonomen“ scheint zu sein: „Umso schlimmer für die Wirklichkeit, wenn sie unserer Ideologie“ nicht folgt. Von Wolfgang Lieb. image Bundeskanzlerin brüskiert ihre eigenen BeraterMerkel und Gabriel wehren sich vehement gegen die Kritik der Wirtschaftsweisen am Regierungskurs und sparen dabei nicht an Polemik. Wirtschaftsvertreter unterstüt...Auf www.welt.de anzeigenVorschau nach Yahoo http://www.nachdenkseiten.de/?p=23931#more-23931 Meudalismus - der neue Feudalismus Dr. Harald Wozniewski stellt sich vor
Dr. Harald Wozniewski stellt sich vorMeine anderen InternetseitenAuf www.dr-wo.de anzeigenVorschau nach Yahoo http://www.dr-wo.de/ Meudalismus, Neofeudalismus, Refeudalisierung - Vorwort
http://www.meudalismus.dr-wo.de/assets/images/Transparent.jpgMeudalismus, Neofeudalismus, Refeudalisierung - Vorwort “... und dass die Strke des Volkes sich misst am Wohl der Schwachen,” Aus der Prambel der Schweizer BundesverfassungAuf www.meudalism... anzeigenVorschau nach Yahoohttp://www.meudalismus.dr-wo.de/
Meudalismus - Das Buch "Wie der Nil in der Wüste"
http://www.meudalismus.dr-wo.de/assets/images/VorderseitemitRand.jpgMeudalismus - Das Buch "Wie der Nil in der Wüste"50 Jahre nach Ludwig Erhard »Wohlstand für Alle«! Verehrter Leser! Sie glauben, Sie gehören zur sogenannten Mittel- schicht? Aber haben Sie dafür auch d...Auf www.meudalism... anzeigenVorschau nach Yahoohttp://www.meudalismus.dr-wo.de/html/buch.htm


http://www.eu-skeptiker.de/


«Eine erweiterte Freihandelszone Efta als das wirkliche Europa anbieten»
von Beat Kappeler Die Welt bewegt sich, manche Köpfe weniger, das zeigt der Rückblick auf einige Themen der «Standpunkte» hier.Sozusagen von unten nach oben beginnen wir bei den Hundehalterkursen. Ge...
http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=88


"Das Problem ist die Dagobert-Duck-Mentalität in Deutschland"
Der Wirtschaftsweise Peter Bofinger sieht die Schuldenbremse als "blödsinnig", bei den niedrigen Zinsen sollte der Staat nicht sparen, sondern Schulden machen und in Bildung oder Infrastruktur investieren
18.11.2013 - http://www.heise.de/tp/artikel/40/40347/1.html


Das Elend zwischen Donald und Dagobert Duck
Die vielbeschworene soziale Schere driftet in Deutschland und anderen westlichen Staaten massiv auseinander. Wenn nicht bald das Geld von oben nach unten umverteilt wird, kollabiert das gesamte System
03.04.2013 - http://www.heise.de/tp/artikel/38/38808/1.html
30 Stunden sind genug
Ein Bündnis von Wissenschaftlern, Politikern und Gewerkschaftern setzt Akzente gegen Niedriglohn, Stress und Arbeitshetze
12.02.2013 - http://www.heise.de/tp/blogs/8/153724
Euro-Zone vor dem Ende?
In einem Aufruf an die SPD fordern Jürgen Habermas, Peter Bofinger und Julian Nidda-Rümelin gegen die Übermacht des Finanzsektors die
30.08.2012 - http://www.heise.de/tp/artikel/37/37538/2.html
Deutscher Ökonomenkrieg
Der offene Streit unter Wirtschaftswissenschaftlern markiert eine zunehmende Uneinigkeit innerhalb der deutschen Eliten über die Europapolitik
08.07.2012 - http://www.heise.de/tp/blogs/8/152351
In der Krise zeigen sich die wahren Neoliberalen
Während amerikanische und britische Politiker in der Wirtschaftskrise versuchten, keynesianische Wirtschaftstheorien anzuwenden, hielten deutsche Politiker fast ausnahmslos am neoliberalen Wirtschaftsmodell fest
20.06.2012 - http://www.heise.de/tp/artikel/37/37079/1.htmlNachdenken über Deutschland
Nobelpreisträger wie Joseph Stiglitz oder Paul Krugman, James K. Galbraith oder in Deutschland Heiner Flassbeck, Peter Bofinger oder Gustav
18.04.2012 - http://www.heise.de/tp/artikel/36/36784/2.htmlIst Deutschlands Sparsamkeit schuld an den Problemen?
Es mehren sich die Stimmen, die Deutschlands Sparsamkeit und Lohndumping als Krisenmotor sehen
04.03.2010 - http://www.heise.de/tp/artikel/32/32198/1.html
Gegen die deflatorische Austeritätspolitik!

Wir brauchen:
Ein Sozialsystem nach schwedisch-norwegischem skandinavischem und kanadischem Modell und eine rationale EINWANDERUNGSPOLITIK nach kanadischem Vorbild!
Eine dezentrale direkte Demokratie mit Volksabstimmungen und Plebisziten nach Schweizer Vorbild statt Brüsseler EU Zentralismus!
Eine Umfinanzierung des Sozialstaates über die Mehrwertsteuer nach dänischem Vorbild, wie Manfred Julius Müller in seinen Büchern und Internetauftritten vorschlägt!
Ein Bildungssystem nach finnischem und kanadischem Vorbild!
Endlich: Deutschland wird skandinavisch
Alexander Dill 05.12.2013
Seit Jahrzehnten blicken viele fortschrittlichere Deutsche nach Skandinavien und in die Schweiz. Von der Schweiz hätten sie gerne die niedrigeren Steuern und die direkte Demokratie. Von Skandinavien gerne den Sozialstaat und das Primat der Mittelklasse.
Mit der Großen Koalition ist Deutschland etwa 200 Kilometer dichter an Nordeuropa gerückt. Der noch in den Resten des Neoliberalismus vereinte Westen und Osten muss zusehen, wie ihr wirtschaftlich und politisch wichtigster Nachbar, wie das Zentrum der Europäischen Union sich gesellschaftlich Skandinavien annähert. Ein Nordlicht-Phänomen in vier skandinavischen Begriffen
http://www.heise.de/tp/artikel/40/40469/1.html
Unseren täglichen Fachkräftemangel gib uns heute!
Wirtschaftslobbyisten müssen sich nicht sorgen, dass die Vierte Macht im Staat ihr Stoßgebet erhört. Deutschlands Medien streuen immer wieder kritiklos die Ergebnisse sogenannter Studien von INSM, IW, Bertelsmann Stiftung & Co. unters Volk
28.10.2013 - http://www.heise.de/tp/artikel/40/40189/1.html
Ingenieure als Leiharbeiter
Auch hochqualifizierte Berufe bekommen die Folgen der Arbeitsmarktreformen zu spüren
28.02.2013 - http://www.heise.de/tp/artikel/38/38494/1.html
Hartz IV ist gescheitert! Eine wissenschaftliche Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die Arbeitsmarktreformen das Gegenteilige bewirken! BITTE TEILEN und dabei helfen die wichtige Studie zu verbreiten! http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/studie-hartz-iv-ist-gescheitert-9001546.php

Wie Funktionäre von internationalen Organisationen nach Macht strebenvon Beat Kappeler
http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=1503
Wie weiter in Europa?Die EU hat keine Zukunft - ein friedlicher Rückbau ist geboten | von Karl Müller
http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=1494
Scheinheilige Empörung aus BrüsselWarum die Schweiz Europas liebster Prügelknabe ist | Ein Kommentar von Wolfgang Koydl, Zürich
http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=1463
Ex-EU-Kommissar hält den Euro für gescheitert
http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=1441
Michael C. Rupperts täglicher Peak Oil Blog
http://www.fromthewilderness.com/
EU-Austritts-Volksbegehren startet von neuemDirekte Demokratie nur ausserhalb der EU möglich
http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=1419
Die «EU-Räte» greifen nach der direkten Macht
http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=1409
Steuerzahler sollen für insolvente Banken im Ausland haftenEU will Bankenunion durchwinken. Rettungsschirm auch für Nicht-Euro-Länder geplant | von Prof. Dr. Klaus Buchner
http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=1398
Europäischer Binnenmarkt - Grundfehler der IntegrationWider die Freihandelsdoktrin | von Prof. Dr. Karl Albrecht Schachtschneider
http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=1380
Die EU entwickelt sich planmässig: Von der Gemeinschafts- zur Zentralinstitutionvon Prof. Dr. Eberhard Hamer
http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=1381
Europäischer Gerichtshof masst sich Rechtshoheit in EU-Europa anhttp://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=1382
«2013 wird ein schwaches Jahr»

Avatar
Ehemaliger Nutzer 07.03.2015 | 10:43

https://encrypted-tbn1.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcRA5mN2pG8l5LrCGFY_uHKpebsKDq88Yfo_bQ-nOBLG6jriVkV1TRJ1UXRHUkraine28. Mai 2014 ... Wir Bürger akzeptieren nicht, dass die deutsche Regierung mit Nazis in der Ukraine zusammenarbeitet und fordern, dass das unverzüglich ...www.bueso.de/ukraineMerkels Spiel mit dem Dritten Weltkrieg: Worum es in der Ukraine...14. Dez. 2013 ... Kein Wunder, daß die Bevölkerung in Deutschland bezüglich der Ereignisse in der Ukraine verwirrt ist. Die „etablierten“ Medien vermitteln ein ...https://www.bueso.de/node/6909"Unterstützung der EU für faschistischen Putsch in der Ukraine muss ...27. Febr. 2014 ... Videoclips und Transkript des Internetforums mit Natalja Witrenko, Wolodymyr Martschenko und Waleri Sergatschow in Paris am 24. Februar ...https://www.bueso.de/node/7051Westliche Mächte unterstützen Putsch von Neonazis in der Ukraine5. Febr. 2014 ... Das folgende Dossier über die Hintergründe der Auseinandersetzungen in der Ukraine wurde vom Nachrichtenstab des Executive Intelligence ...https://www.bueso.de/node/7012Soros und der Regimewechsel in der Ukraine: Demokratie im ...11. Dez. 2013 ... Der folgende Hintergrundsbericht entstammt dem strategischen Artikel von Rachel Douglas/Executive Intelligence Review: "Ukraine: Briten, EU ...www.bueso.de/node/6904Wo soll das in der Ukraine enden? Putsch, Bürgerkrieg - Dritter ...9. Febr. 2014 ... Frau Nuland ist dort gut zu hören, wie sie Anweisungen gibt, wie mit großem Tempo der ukrainische Oppositionspolitiker Jazenjuk zum neuen ...https://www.bueso.de/node/7021https://encrypted-tbn0.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcRq-KVxRT9pER2pmD0exZvRsNAv2WNiVzv8OwBRTc5P36yCm-A2eyiHdtEUKRAINE 2014: Gewalttätiger Umsturz, faschistische Axiome und...Dateiformat: PDF/Adobe Acrobat20. Mai 2014 ... Auseinandersetzungen in der. Ukraine wurde vom Nachrichtenstab des Executive Intelligence Review zusammengestellt und wird in der.https://www.bueso.de/.../20140520_neusol-sonderdruck_ukraine-mitbilder_1 .pdfUSA: Frauenliga für Frieden und Freiheit gegen US ...USA: Frauenliga für Frieden und Freiheit gegen US-Waffenlieferungen an die Ukraine. 25. Februar 2015 • 17:47 Uhr. Der amerikanische Zweig der ...https://www.bueso.de/node/7918https://encrypted-tbn3.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcRNAj3GgribfDlOIJbLf0i7klUKmpnQzNYvvOOIH7LVkcwC9Zdzgj-KJtUbDie Wahrheit hinter der Ukraine-Krise: Westliche Geostrategie kann ...2. März 2014 ... Dr. Natalja Witrenko, Vorsitzende der Progressiven Sozialistischen Partei der Ukraine, im Interview mit BüSoTV, Frankfurt am Main, 1.www.bueso.de/node/7058Washingtons Unterstützung für Nazis in der Ukraine führt in den 3 ...2. Febr. 2015 ... Während die Führungen der BRICS-Nationen den Aufbau einer neuen Weltwirtschaftsordnung anpacken, provozieren die westlichen Mächte, ...https://www.bueso.de/node/7882

zelotti 07.03.2015 | 14:21

Pregetter Otmar: Genau das meinte ich. Diesen Diskurs kennen wir schon, Geldschöpfungsaufklärung für Doofe und Munkeln über die Geldmächte.

Eine Rolle für die EZB, die sie da andenkien, bedeutet Eurobonds. Eurobonds gehen nur mit einer vorherigen politischen Union. Wer jetzt schon über Troika jammert, die ja nur das von den Staaten vereinbarte durchsetzen soll, wird mit einer politischen Union Schiffbruch erleiden. solange es keine Disziplin gibt, sind Eurobonds suizidal.

Avatar
Ehemaliger Nutzer 12.03.2015 | 22:21

Beendet den Schuldenschwindel: Griechenland schuldet gar nichts!21. Februar 2015 • 13:24 Uhr

Die angeblichen „Rettungspakete“, die Griechenland aufgezwungen wurden, um die europäischen Großbanken zu stützen, haben die „Schulden“ des Landes deutlich vermehrt.

Was die Bürger der westlichen Welt über Griechenland und „seine Schulden“ wissen müssen, ist, daß die neue griechische Regierung von der Europäischen Union nicht mehr verlangt, als einem gigantischen Schwindel der Wall Street und der Londoner City ein Ende zu setzen, um in Europa wieder Wirtschaftswachstum zu ermöglichen. Geschieht dies nicht, wird der zunehmende Bankrott des gesamten transatlantischen Bankensystems auch weiterhin verzweifelte Konfrontationen mit den großen Mächten Rußland und China auslösen – und damit die Gefahr eines Weltkrieges.

Das übrige Europa weigert sich bisher, diesen Schwindel der Finanzwelt stillzulegen, und am 18. Februar stellte sich auch Obamas Finanzminister Jack Lew hinter diese Weigerung – unter anderem durch einen Drohanruf beim griechischen Finanzminister.

Statt dessen verlangen Obama, Merkel und Genossen von Griechenland, einen Haushaltsüberschuß von 4,5% zu erwirtschaften – um damit die „griechischen Schulden“ zu bezahlen. Übertragen hieße dies, daß die Vereinigten Staaten einen jährlichen Haushaltsüberschuß von 175 Mrd. Dollar oder Deutschland einen von über 13 Mrd. Euro erwirtschaften müßten, um Schulden abzutragen. Weder Obama, noch Lew und erst recht nicht Schäuble würden so etwas je versprechen, da es vollkommen unmöglich wäre.

Der Schwindel der „griechischen“ Schulden ist der gleiche wie der des TARP-Bankenrettungspakets und das Gelddrucken der Federal Reserve – vier Billionen Dollar an neuem Geld jährlich – um die Schulden der Wall Street zu finanzieren. Und die Täter sind in beiden Fällen die gleichen Banken.

In den Vereinigten Staaten nahmen die großen Banken Millionen minderwertiger HYPOTHEKENhttps://cdncache1-a.akamaihd.net/items/it/img/arrow-10x10.png, die ihre Hypotheken-Abteilungen verkauft hatten, und machten daraus exotische Wertpapiere, die 2008 das Finanzsystem und die gesamte Wirtschaft zum Einsturz brachten. Die Regierung rettete die Banken, und dafür wurde der Lebensstandard der Amerikaner geopfert.

In Europa kauften die Banken die Hypothekenpapiere der US-Banken. Gleichzeitig vergaben sie auch selbst Millionen minderwertiger HYPOTHEKENhttps://cdncache1-a.akamaihd.net/items/it/img/arrow-10x10.png, die niemals zurückgezahlt werden können – nicht nur an Hausbesitzer, sondern auch an Regierungen, die nicht die Mittel haben, sie zurückzuzahlen, wie z.B. die von Griechenland, Irland, Portugal, Ungarn und anderen. Die großen Banken der Wall Street waren daran beteiligt, insbesondere Goldman Sachs, das „magische“ Derivate schuf: Man nehme einen Bankkredit an Griechenland, lasse diesen so erscheinen, als sei es bloß ein „Devisenswap“ anstatt wirklicher Schulden – und verwandle diesen zehn Jahre später in eine viel größere Schuld.

Alle diese minderwertigen europäischen Schulden brachen 2009 über den Banken zusammen – ein Jahr, nachdem bereits die BLASEhttps://cdncache1-a.akamaihd.net/items/it/img/arrow-10x10.png der minderwertigen Schulden in den USA über ihnen zusammengebrochen war. Dann überschuldeten sich sämtliche europäischen Regierungen, um den 750-Milliarden-Euro-Bankenrettungsfonds EFSF („Europäische Finanzstabilisierungsfazilität“) zu schaffen. Sie stützten die Megabanken, wozu auch der Weltwährungsfonds beitrug, und verwendeten davon „nur“ etwa 500 Mrd. Euro, um den Anteil der unbezahlbaren „minderwertigen Regierungsschulden“ zu bezahlen, darunter insgesamt 245,6 Mrd. Euro für „griechische Schulden“.

Diese gigantische Bankenrettungsaktion wurde über die Regierungen von Griechenland, Irland etc. abgewickelt, die diese Gelder direkt an jene Banken weiterleiteten, die ihre „minderwertigen Schulden“ geschaffen hatten.

Der griechische Schuldenschwindel ist ein klassischer Fall. 2009 hatte Griechenland rund 300 Mrd. Euro an Schulden. Es „bekam“ zwei gigantische „Rettungspakete“ von jeweils etwa 130 Mrd. Euro. Weniger als 10% dieser 260 Mrd. Euro blieben in Griechenland und wurden für Ausgaben der griechischen Regierung verwendet, mehr als 90% flossen direkt und sofort an die Deutsche Bank, die HSBC, JPMorgan Chase und andere „Haie“ ab, wobei auch einiges für die Hedgefonds abfiel, die an diesen Geschäften beteiligt waren. Die frühere griechische Wirtschaftsministerin Louka Katseli hat dokumentiert, daß die griechische Regierung tatsächlich nur 3% der 260 Mrd. Euro im eigenen Land ausgegeben oder investiert hat. Die einzigen Banken, die ihre „griechischen Schulden“ abschreiben mußten, waren griechische Banken; den Banken der Wall Street und der Londoner City wurde ihr „Besitz“ an toxischen Krediten durch den europäischen Bailout-Schwindel zu 100% garantiert. Dadurch waren die griechischen Banken so bankrott, daß die griechische Regierung noch MEHR GELDhttps://cdncache1-a.akamaihd.net/items/it/img/arrow-10x10.png aufnehmen mußte, um sie mit 48 Mrd. Euro zu stützen. Die griechischen Schulden wurden also vermehrt, obwohl sie angeblich verringert werden sollten – ein völliger Schwindel!

Von 2010 bis heute wurden Griechenland, Irland, Portugal etc. angewiesen, die Rechnung für diese gigantische europaweite Bankenrettungsaktion zu bezahlen. Sie verhängten einschneidende Austeritätsmaßnahmen, bis immer mehr Menschen auswanderten, die Sterbezahlen anstiegen und die Geburtenzahlen sanken, und Wolken von Holzrauch über modernen Städten aufstiegen, deren Bewohner sich ihre modernen Heizungen nicht mehr leisten konnten. Nach fünf Jahren dieser Strafe sind die griechischen Schulden von 300 Mrd. Euro auf rund 328 Mrd. Euro angewachsen – nachdem rund 250 Mrd. Euro an die Banken geflossen sind!

Aber auch die übrigen europäischen Länder sind in diesen betrügerischen Schulden mitgefangen – allesamt, denn sie haben sie garantiert. Griechenland und Irland und die anderen Länder, die durch die Austeritätsmaßnahmen zugrunde gerichtet wurden, können sie nicht bezahlen, also muß das übrige Europa entweder einer Reorganisierung der Schulden zustimmen, oder ihre Steuerzahler müssen für den Schwindel bezahlen.

Deshalb verlangt jetzt die neue griechische Regierung, daß Europa diesem globalen Bankenschwindel ein Ende setzt: Schreibt die unbezahlbaren Schulden ab und investiert durch den Bau neuer Infrastruktur in die Wiederbelebung der produktiven Wirtschaft. Außerdem müssen die Megabanken durch eine Glass-Steagall-artige Bankentrennung aufgespalten und zerschlagen werden.

https://www.bueso.de/node/7912

Beendet den Schuldenschwindel: Griechenland schuldet gar nichts!21. Febr. 2015 ... Die angeblichen „Rettungspakete“, die Griechenland aufgezwungen wurden, um die europäischen Großbanken zu stützen, haben die ...https://www.bueso.de/node/7912

Mittwoch, 18. Februar 2015 - 17:35Schulden, nichts als Schulden: das System ist bankrottBRITISCHES EMPIRE, WIRTSCHAFTSKOLLAPS

Neue Zahlen des McKinsey Global Institute und der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) belegen die Insolvenz des Weltfinanzsystems und untermauern, was wir wiederholt betont haben: Das System ist unrettbar bankrott! Und sie belegen auch, warum gewisse Kreise sich so hysterisch gegen einen Schuldenschnitt für Griechenland sperren: Sie befürchten, daß dadurch die globale Schuldenlawine losgetreten würde.

Weiterlesen

http://www.bueso.de/node/7908

Schulden, nichts als Schulden: das System ist bankrott18. Februar 2015 • 17:35 Uhr

Neue Zahlen des McKinsey Global Institute und der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) belegen die Insolvenz des Weltfinanzsystems und untermauern, was wir wiederholt betont haben: Das System ist unrettbar bankrott! Und sie belegen auch, warum gewisse Kreise sich so hysterisch gegen einen Schuldenschnitt für Griechenland sperren: Sie befürchten, daß dadurch die globale Schuldenlawine losgetreten würde.

Der McKinsey-Schuldenbericht für Februar 2015 zeigt, daß die Gesamtheit der öffentlichen, privaten und Unternehmensschulden in 47 Ländern seit 2007 von 142 Bio. Dollar um 57 Bio. auf 199 Bio. Dollar gestiegen sind - ein dramatischer Anstieg um 47 Prozent! Den Weltrekord der Verschuldung hält Japan (517% des BIP), gefolgt von Spanien (401%), China (282%) und den USA (269%).

Dabei sollte man bedenken, daß Chinas hohe Verschuldung mit dem BIP-Wachstum zusammenhängt - 2014 waren es 7,4% - und sich mehr auf Handel und Produktion als auf reine Finanzgeschäfte bezieht.

Der BIZ-Bericht vom 8.2.2015 beschreibt die US-Unternehmensschulden und HIERhttp://cdncache1-a.akamaihd.net/items/it/img/arrow-10x10.pngbesonders den Erdölsektor.

Laut BIZ stieg die Ausgabe von Dollar-Unternehmensschulden von Anfang 2009 bis heute um etwa 2 Bio. Dollar oder 50%. Auf die Ölbranche (nicht nur Schieferölförderung in den USA) entfallen nicht weniger als 600 Mrd. Dollar dieses Anstiegs. Hier hat sich die Ausgabe von Schuldenpapieren von 300 auf 900 Mrd.$ verdreifacht.

Die BIZ erwähnt aber nicht, daß von diesen Schulden sehr hohe Summen für Aktienrückkäufe, Dividenden, höhere Gewinn- und Bonuszahlungen usw. in Verbindung mit dem Gelddrucken der Federal Reserve verwendet wurden. Wenn man alle Anleiheschulden, KREDITEhttp://cdncache1-a.akamaihd.net/items/it/img/arrow-10x10.png und Fremdfinanzierungen berücksichtigt, dann wuchs die Verschuldung des Sektors von etwa 400 Mrd. Dollar vor dem Crash 2008 auf heute 1,6 Bio. Dollar.

Entsprechend heißt es in dem BIZ-Bericht, kleine wie große Ölfirmen seien gezwungen, ihre Förderung und Verkäufe ständig zu erhöhen, obwohl der Ölpreis um bis zu 50 Prozent abstürzte. Da das auf Dauer unmöglich ist, wird eine Kette von Zahlungsausfällen immer wahrscheinlicher - mit allen Folgen für die weltweite Pyramide von Derivatgeschäften, deren Größe auf 1 bis 2 Billiarden Dollar geschätzt wird. Mit einem Wort: Der nächste Crash ist sehr, sehr nahe!

Mittwoch, 11. Februar 2015 - 12:09300 Ökonomen fordern europäische SchuldenkonferenzEUROPA DER VATERLÄNDER, WIRTSCHAFTSKOLLAPS

300 Ökonomen aus aller Welt - viele davon Mitglieder der Gruppe„Ökonomen für Frieden und Sicherheit“ - unterstützen in einem Offenen Brief, der am 5. Februar in der französischen Online-Zeitung Mediapart veröffentlicht wurde, die Forderung der neuen griechischen Regierung nach einer europäischen Schuldenkonferenz. In dem Brief heißt es:

Weiterlesen

http://www.bueso.de/node/7898

300 Ökonomen fordern europäische Schuldenkonferenz11. Februar 2015 • 12:09 Uhr

300 Ökonomen aus aller Welt - viele davon Mitglieder der Gruppe „Ökonomen für Frieden und Sicherheit“ - unterstützen in einem Offenen Brief, der am 5. Februar in der französischen Online-Zeitung Mediapart veröffentlicht wurde, die Forderung der neuen griechischen Regierung nach einer europäischen Schuldenkonferenz. In dem Brief heißt es:

„Wir Unterzeichner fordern die Regierungen Europas, die Europäische Kommission, die Europäische Zentralbank und den Weltwährungsfonds auf, die Entscheidung des griechischen Volkes zu respektieren, einen neuen Kurs zu wählen und mit der neuen Regierung Griechenlands nach treu und Glauben Verhandlungen über die Lösung der griechischen Schulden aufzunehmen.

Die griechische Regierung hat recht, auf einer neuen Politik zu bestehen, weil die bisherige Politik gescheitert ist. Sie hat keine Erholung der Wirtschaft gebracht. Sie hat keine Finanzstabilität gebracht. Sie hat keine Arbeitsplätze oder ausländische Investitionen gebracht. Sie hat die griechische Gesellschaft belastet und geschädigt, und die Institutionen Griechenlands geschwächt. Dieser Ansatz hat also keinen Wert und brachte keine Fortschritte, die zu erhalten wären. Wir fordern die europäischen Partner Griechenlands auf, diese Realität zu akzeptieren, ohne die die neue Regierung niemals gewählt worden wäre.

Griechenland braucht sofortige humanitäre Maßnahmen, einen höheren Mindestlohn, neue Arbeitsplätze, neue Investitionen, und Schritte, um die grundlegenden Dienstleistungen wie die Bildung und die Krankenversorgung wiederherzustellen und zu verbessern. Es braucht ein stärkeres und progressiveres Steuersystem, das weniger von der Umsatzsteuer abhängt und besser in der Lage ist, die Einkommen und Vermögen zu besteuern. Es muß die Korruption bekämpfen, bestrafen und ausmerzen. Die neue Regierung braucht einen fiskalischen Spielraum, um diese Maßnahmen umzusetzen und ihren Wert zu demonstrieren...

Die griechische Regierung hat recht, um eine Streichung der Schulden zu bitten, die es den europäischen Partnern schuldet. Diese Schulden sind unerträglich und werden daher sowieso nicht bezahlt werden. Es bedeutet daher auch keinen wirtschaftlichen Verlust für die anderen Nationen oder deren Steuerzahler, sie abzuschreiben. Im Gegenteil, ein Neustart für Griechenland wird seinen Partnern neue Aktivität, Einkommen, Arbeitsplätze und Profite bringen. Wir fordern Griechenlands Gläubiger auf, diese Chance zu ergreifen und ihren Völkern diese Fakten klar und offen zu erläutern...“

Dienstag, 10. Februar 2015 - 13:48Die Derivatblase: Wenn die griechische Karte wackelt, fällt das ganze KartenhausBRITISCHES EMPIRE, WIRTSCHAFTSKOLLAPS, TRENNBANKENSYSTEM

Der Grund dafür, daß die EZB jeden Schuldenschnitt für Griechenland kategorisch ablehnt, obwohl offensichtlich ist, daß das Land die Schulden unter keinen Umständen zahlen kann, liegt darin, daß schon ein geringer Schuldenschnitt die gigantische Derivatblase platzen ließe, weil auf den Schulden eine riesige Pyramide von Kreditausfallswaps aufgebaut wurde. Das ganze System müßte in sich zusammenstürzen.

Weiterlesen

http://www.bueso.de/node/7897

Die Derivatblase: Wenn die griechische Karte wackelt, fällt das ganze Kartenhaus10. Februar 2015 • 13:48 Uhr

Der Grund dafür, daß die EZB jeden Schuldenschnitt für Griechenland kategorisch ablehnt, obwohl offensichtlich ist, daß das Land die Schulden unter keinen Umständen zahlen kann, liegt darin, daß schon ein geringer Schuldenschnitt die gigantische Derivatblase platzen ließe, weil auf den Schulden eine riesige Pyramide von Kreditausfallswaps aufgebaut wurde. Das ganze System müßte in sich zusammenstürzen.

Ein Arbeitspapier des Levy-Instituts des Bard College (US-Staat New York) vom November 2014 über Lösungen der griechischen Schuldenkrise zeigt, wie beunruhigt die Finanzmärkte über die Möglichkeit eines Platzens der Derivatblase sind. Die Denkfabrik beschreibt die Risiken eines traditionellen Schuldenschnitts (wie z.B. für Deutschland 1953, bevor Derivate existierten) für Griechenland heute:

„Ein wichtiger Faktor, den man berücksichtigen sollte, ist die Schlüsselrolle von Staatsschulden (entwickelter kapitalistischer Volkswirtschaften) nicht nur als Grundlage für Fremdfinanzierung, sondern auch als Rohmaterial für viele komplexe Finanzprodukte - ein wesentliches Element für die Liquidität der Schattenbanken und ein Hauptwertbesitz institutioneller Anleger (Rentenkassen etc.). Signifikante Veränderungen beim aktuellen Wert von Staatsschulden können auf keinen Fall eine Lösung des aktuellen Schuldenüberhangs sein, weil damit das Problem wieder zurück auf den Finanzsektor und institutionelle Anleger und damit auf das Staatsbudget verlagert wird.“

Sogar Paul Singer vom Geierfonds-Imperium Elliot Management, der nicht nur Argentinien frontal angreift, sondern auch seit mehr als einem Jahrzehnt am Goldman-Sachs-Betrug gegen Griechenland beteiligt ist, hat eingeräumt, daß die Derivatblase bei einem Schuldenschnitt unhaltbar wird. Valuewalk.com zitierte Singer am 6. Februar, das Finanzsystem habe in seinem Derivatwahn die Orientierung verloren:

„Wenn nur ein Bruchteil der Derivate Risikogeschäfte sind, unabhängig davon, ob sie andere Risiken absichern sollen, dann ist die effektive Fremdfinanzierung der großen Geldinstitute der Welt ein Vielfaches dessen, was in ihren Bilanzen auftaucht. Darüber hinaus leisten institutionelle Anleger volle sechs Jahre nach dem Kollaps immer noch keinen Ersteinschuß bei gegenseitigen bilateralen Derivatgeschäften [d.h. sie hinterlegen keine finanzielle Sicherheit]. Diese fehlende allgemeine Verpflichtung zum Ersteinschuß ist der Hauptgrund dafür, daß die Derivatgeschäfte so groß geworden sind.“

Da die Derivatblase heute etwa das Zwanzigfache des weltweiten Bruttoinlandsproduktes ausmacht, ist klar, daß dieses System dem Untergang geweiht ist, egal ob der Auslöser in Griechenland, einem anderen Land oder in der niedergehenden Ölindustrie liegt. Um den unkontrollierten Kollaps zu verhindern, ist deshalb die Einführung der Glass-Steagall-Trennung von Geschäfts- und Investmentbanken die Voraussetzung einer Schuldenneuverhandlung. Denn nur so ließe sich die Verhandlungen auf Schulden konzentrieren, die mit realen Leistungen verbunden sind, während alle Investmentbanken mit ihren Finanzwetten auf eigenen Beinen stehen müßten und wenn sie das nicht können, in den wohlverdienten Bankrott verabschiedet würden.

Freitag, 6. Februar 2015 - 22:58EZB beschließt Machtprobe mit GriechenlandEUROPA DER VATERLÄNDER, WIRTSCHAFTSKOLLAPS, MASSENSTREIK

Offensichtlich haben die Eurokraten immer noch nicht begriffen, daß mit der griechischen Parlamentswahl am 25. Januar und der Bildung der Regierung Tsipras, die ein Ende der brutalen Sparpolitik und neue Verhandlungen über die Schulden fordert, die Ära zuende gegangen ist, in der sie den EU-Mitgliedstaaten ihre Politik diktieren konnten. Am 4. Februar schloß die Europäische Zentralbank (EZB) Griechenlands Bankensystem und Regierung von der Kreditvergabe aus, um die „harte Linie“ gegenüber den griechischen Forderungen durchzusetzen.

Weiterlesen

http://www.bueso.de/node/7893

EZB beschließt Machtprobe mit Griechenland6. Februar 2015 • 22:58 Uhr

Offensichtlich haben die Eurokraten immer noch nicht begriffen, daß mit der griechischen Parlamentswahl am 25. Januar und der Bildung der Regierung Tsipras, die ein Ende der brutalen Sparpolitik und neue Verhandlungen über die Schulden fordert, die Ära zuende gegangen ist, in der sie den EU-Mitgliedstaaten ihre Politik diktieren konnten. Am 4. Februar schloß die Europäische Zentralbank (EZB) Griechenlands Bankensystem und Regierung von der Kreditvergabe aus, um die „harte Linie“ gegenüber den griechischen Forderungen durchzusetzen. Die griechischen Banken können nun griechische Staatsschulden nicht mehr als Sicherheit für frisches Geld bei der EZB verwenden. Damit verlieren diese Banken Kreditlinien der EZB in einem Umfang zwischen 30 und 50 Mrd. Euro.

Die einzigen Liquiditätshilfen, die den griechischen Banken nun noch offenstehen, sind Gelder aus dem Liquiditäts-Nothilfe-Programm (Emergency Liquidity Assistance, ELA) der griechischen Zentralbank, für die höhere Zinsen verlangt werden. Auch diese Hilfen sind an die Zustimmung der EZB gebunden. Die griechische Regierung erklärte am 5. Februar, die EZB habe eine Ausweitung dieses Programms für die National Bank of Greece - die größte Privatbank des Landes - bewilligt, aber nur um 10 Mrd. Euro und auch nur für eine Woche bis zum Treffen der Finanzminister der „Eurogruppe“ am 12. Februar.

Gleichzeitig verweigerte die EZB der griechischen Regierung die Ausgabe weiterer Schatzanleihen (derzeit 3,5 Mrd. Euro), die griechische Banken kaufen dürfen. Infolgedessen kann Griechenland von diesen Banken nicht einmal kurzfristige Gelder leihen.

Die Entscheidung der EZB erfolgte nach einem Treffen des griechischen Finanzministers Jannis Varoufakis mit EZB-Präsident Mario Draghi. Varoufakis sagte anschließend: „Wir haben ihm die wichtigsten Ziele unserer Regierung erklärt, nämlich, Griechenland in einer Art und Weise zu reformieren, wie es bisher noch nie versucht wurde, und mit einer Entschlossenheit, die bisher fehlte. Wir haben auch kategorisch erklärt, daß der Teufelskreis von Schulden und Deflation, in dem Griechenland steckt, allen Reformbemühungen schadet. Er war so freundlich, uns seine Einschränkungen zu erläutern.“

Varoufakis traf auch mit dem deutschen Finanzminister Wolfgang Schäuble zusammen, aber das Treffen blieb, wie nicht anders zu erwarten, ergebnislos. Schäuble sagte anschließend: „Wir waren uns einig, daß wir verschiedener Meinung sind.“ Varoufakis widersprach: „Aus meiner Sicht konnten wir uns nicht einmal darauf einigen.“

Der Präsident der Deutschen Bundesbank, Jens Weidmann, warnte Griechenland davor, seine Banken durch ELA-Gelder zu stützen. „ELA sollte nur kurzfristig vergeben werden und nur für solvente Banken“, sagte Weidmann, der auch im Direktorium der EZB sitzt. Gegenüber der Börsenzeitung sagte er: „Da Banken und Staat in Griechenland eng verwoben sind, spielt es auch für diese Beurteilung eine wichtige Rolle, welchen wirtschaftspolitischen Kurs die griechische Regierung verfolgen wird.“ Da die EZB alle Anträge auf ELA-Hilfen genehmigen muß, kann man das nur als eine Drohung bewerten.

Die griechische Bevölkerung antwortete auf diese Erpressungsversuche der europäischen Finanzoligarchie, indem die Massenbewegung, die die neue Regierung an die Macht gebracht hat, auf die Straßen ging: Im ganzen Land gab es Proteste gegen die Politik der EZB und der Troika. Allein in Athen demonstrierten Zehntausende oder mehr auf dem Syntagma-Platz vor dem Parlament zur Unterstützung der Regierung. Ihr Slogan war: „Nein zur Erpressung, habt keine Angst, weicht nicht zurück. Wir werden GEWINNENhttp://cdncache1-a.akamaihd.net/items/it/img/arrow-10x10.png!“ Auch aus Thessaloniki, Patras, Heraklion, Chania, Kastoria und anderen Städten wurden Demonstrationen gemeldet, die vor allem über Facebook und andere soziale Medien organisiert wurden.

Am selben Tag (5. Februar) erklärte Premierminister Alexis Tsipras nach der Vereidigung der neuen Regierung und der neuen Abgeordneten im Parlament: „Ich begrüße Sie alle im griechischen Parlament. Sie sind die Stimme des Volkes. Wir können alle stolz darauf sein, an diesem Prozeß der Emanzipation des griechischen Volkes beteiligt zu sein. Das griechische Volk macht Geschichte, denn es ist entschlossen, die großen Änderungen zu unterstützen, die notwendigen Reformen, um dem Klientelstaat ein Ende zu setzen.“ Die neue Regierung werde statt der „Barbarei des Memorandums wirkliche Reformen“ durchführen. Ziel sei es, „die humanitäre Krise zu beenden.“

Sonntag, 1. Februar 2015 - 16:57Helga Zepp-LaRouche: Die neue griechische Regierung verteidigt das Gemeinwohl!EUROPA DER VATERLÄNDER, WIRTSCHAFTSKOLLAPS,TRENNBANKENSYSTEM

Während ihres Webcasts am 28. Januar wurde Helga Zepp-LaRouche gefragt, wie sie die EU-Reaktion gegenüber der neuen griechischen Regierung bewerte.

Weiterlesen

http://www.bueso.de/node/7880

Helga Zepp-LaRouche: Die neue griechische Regierung verteidigt das Gemeinwohl!1. Februar 2015 • 16:57 Uhr

Während ihres Webcasts am 28. Januar wurde Helga Zepp-LaRouche gefragt, wie sie die EU-Reaktion gegenüber der neuen griechischen Regierung bewerte.

In ihrer Antwort betonte sie, es sei offensichtlich, daß die neue Regierung in Athen nicht beabsichtige, gegenüber der Troika und der EU zu kapitulieren. Nach einer Darstellung der bisher ergriffenen Maßnahmen fuhr sie fort, man ließe völlig außer Acht, warum Griechenland heute in dieser Situation ist. Dies sei das Resultat einer völlig verfehlten Politik der EU, wie die Schwindeloperation, mit der Goldman Sachs die Statistiken fälschte, um Griechenland in die EU reinzuholen, was mit Sicherheit der EU nicht fremd war. „Und das Rettungspaket war immer nur für die griechischen Banken da und nicht, um die Realwirtschaft anzukurbeln.“

„Wenn man sich die absolut üble Propaganda anschaut, nicht nur von der Bild Zeitung, sondern auch von bestimmten Kreisen der AfD – es zirkuliert da ein Video von FRAUhttp://cdncache1-a.akamaihd.net/items/it/img/arrow-10x10.png von Storch, das sich nur um « unser Geld, mein Geld » dreht -- das läßt vollkommen außer acht, daß der Grund, warum Griechenland heute in einer Katastrophe ist, die Sparpolitik der Troika ist. Und diese wurde im übrigen von der UN-Menschenrechts-Kommission als Menschenrechtsverletzung gekennzeichnet.

Wenn man die Zahlen anschaut: die Sterberate ist massiv nach oben gegangen, die Geburtenrate ist kollabiert, die Selbstmordrate ist katastrophal nach oben gegangen. Die Jugendarbeitslosigkeit ist 65%, und die griechische Wirtschaft ist um etwa ein Drittel kollabiert. Die Troika-Politik hat Griechenland ruiniert. Wenn jetzt Widerstand dagegen ausgedrückt wird, dann ist das keineswegs gegen die deutschen Steuerzahler gerichtet.“

Helga Zepp-LaRouche betonte: „Die deutschen Steuerzahler sind in der Bredouille, weil die EU- Kommission und die deutsche Regierung die Politik im Interesse der Banken gemacht hat. Die deutschen Steuerzahler können möglicherweise Schwierigkeiten dadurch haben, aber der Hauptpunkt ist: die Eurozone ist am Ende. Das gescheiterte Experiment des Euro liegt in seinen letzten Zügen.“

Dies sei jedoch nur ein Teil des Bildes, da „das globale Finanzsystem des transatlantischen System vor der Explosion steht.“

FRAUhttp://cdncache1-a.akamaihd.net/items/it/img/arrow-10x10.png Zepp-LaRouche unterstrich: „Deshalb muß ich die hysterische Propaganda gegen Griechenland aufs schärfste zurückweisen. Ich bin sehr froh, daß endlich eine Regierung da ist, die das Gemeinwohl in Griechenland verteidigt.“

Auch die Glass-Steagall-Bankentrennung werde auf die Tagesordnung kommen; in den USA wachse auf Grund des Eindruck des absoluten Übergriffs der Wall Street der Widerstand und dafür müsse in allen Ländern und natürlich auch in Deutschland jetzt mobilisiert werden.

Freitag, 30. Januar 2015 - 19:32Internationale Debatte: Schuldenschnitt für Griechenland und Südeuropa unumgänglichEUROPA DER VATERLÄNDER, WIRTSCHAFTSKOLLAPS

Die Tatsache, daß die griechischen Schulden unter den jetzigen Bedingungen nie und nimmer bezahlt werden können, wird inzwischen auch in Establishment Kreisen in Großbritannien und den USA gesehen. Die Forderung nach einer „Londoner Schuldenkonferenz“, wie sie in den letzen Monaten von SYRIZA im griechischen Wahlkampf erhoben wurde, war gestern Gegenstand von Artikeln im Daily Telegraph und in derWashington Post.

Weiterlesen

http://www.bueso.de/node/7878

Internationale Debatte: Schuldenschnitt für Griechenland und Südeuropa unumgänglich30. Januar 2015 • 19:32 Uhr

Die Tatsache, daß die griechischen Schulden unter den jetzigen Bedingungen nie und nimmer bezahlt werden können, wird inzwischen auch in Establishment Kreisen in Großbritannien und den USA gesehen. Die Forderung nach einer „Londoner Schuldenkonferenz“, wie sie in den letzen Monaten von SYRIZA im griechischen Wahlkampf erhoben wurde, war gestern Gegenstand von Artikeln im Daily Telegraph und in der Washington Post.

Im Daily Telegraph berichtete der „Pressesprecher“ der Londoner City, Ambrose Evans-Pritchard, daß die Troika mit ihrem radikalen Spardiktat für die unhaltbare Situation in Griechenland verantwortlich sei. Wie kürzlich in die Öffentlichkeit gelangte Dokumente des IWF zeigten, hätte der Schuldenschnitt schon vor Jahren stattfinden müssen. Das sei aber von der EU blockiert worden, da man Angst hatte, es könnte zu einer Ansteckung in anderen Schuldnerländern kommen. Evans-Pritchard: „Griechenland wurde geopfert, um Zeit für den Euro zu schinden.“ Deshalb sei eine Neuverhandlung der Schulden aller südeuropäischen Staaten, im Sinne der Londoner Schuldenkonferenz von 1951-53, bei der die deutschen Auslandsschulden neu geregelt wurden, nicht nur für Griechenland, sondern für ganz Südeuropa vonnöten.

Ohne das Londoner Schuldenabkommen wäre das deutsche Wirtschaftswunder der Nachkriegszeit nie zustande gekommen. Damals setzte der deutsche Verhandlungsführer, Hermann Josef Abs, das Prinzip durch, daß in einem Schuldenverhältnis Schuldner und Gläubiger gleichermaßen Verantwortung trügen, um die Rückzahlung zu gewährleisten. Die Pflicht des Gläubigers bestünde darin, Verhältnisse zu schaffen, daß der Schuldner auch seinen Verpflichtungen nachkommen könne. So solle Deutschland Schulden nur aus dem Handelsbilanzüberschuß begleichen. Dieser Grundsatz ist der deutschen Bundesregierung offensichtlich gänzlich unbekannt und deshalb ist es durchaus korrekt davon zu sprechen, daß die Verantwortung für das jetzige Desaster bei der Troika (EU-Kommission, EZB und IWF) liegt.

So kann man die Forderung von Harold Meyerson in der gestrigen Ausgabe der Washington Post verstehen, der das Thema des Londoner Schuldenabkommens von 1953 aufgriff und schrieb, Deutschland solle sich an diesen Teil seiner Geschichte erinnern.

Zur Geschichte des Londoner Schuldenabkommens lesen Sie auch: „Vorbild für Argentinien: Die Londoner Schuldenkonferenz und das deutsche Wirtschaftswunder“

Montag, 26. Januar 2015 - 12:37Goodbye, Euro!VORWÄRTS ZUR D-MARK, KREDITSYSTEM, WIRTSCHAFTSKOLLAPS,TRENNBANKENSYSTEM

Nach den Gelddruckorgien der amerikanischen Federal Reserveund der Bank von Japan in den letzten sechs Jahren hat nun auch der Chef der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, eine „quantitative Lockerung“ (quantitative easing) zur Stützung der europäischen Banken angekündigt. Sie ist verglichen mit den USA klein, wird aber dennoch ausreichen, um den Euro zu entwerten und die Eurozone zu zerstören. Die verzweifelten Banken der Wall Street und der Londoner City und ihre internationalen Partner glauben trotzdem nicht, daß das Paket auch nur annähernd groß genug ist.

Weiterlesen

http://www.bueso.de/node/7870

Donnerstag, 22. Januar 2015 - 21:0435 führende Ökonomen fordern Umstrukturierung und Teilerlaß der griechischen SchuldenEUROPA DER VATERLÄNDER, KREDITSYSTEM, WIRTSCHAFTSKOLLAPS

Eine Gruppe von 35 international bekannten Ökonomen hat am 20. Januar im Londoner Guardian einen Offenen Brief veröffentlicht, in dem sie die Streichung „eines großen Teils“ der unbezahlbaren Schulden Griechenlands fordern, sowie die Annahme „neuer Zahlungsmodalitäten, die den Wiederaufbau einer nachhaltigen Wirtschaft ermöglichen“. Eine solche Einigung, argumentieren sie, „sollte den Beginn eines neuen, EU-weiten politischen Rahmens markieren, der eine wachstumsfreundliche anstelle einer deflationären Politik fördert“.

Weiterlesen

http://www.bueso.de/node/7868

onnerstag, 22. Januar 2015 - 20:07Nach Schweizer Notenbankentscheidung platzt die Bombe der toxischen KrediteVORWÄRTS ZUR D-MARK, KREDITSYSTEM, WIRTSCHAFTSKOLLAPS,TRENNBANKENSYSTEM

Als die Schweizerische Nationalbank (SNB) am 15. Januar die auf 1,20 fixierte Bindung des Schweizer Franken an den Euro aufhob, löste sie damit ein Beben an den Finanzmärkten aus, dessen Auswirkungen jetzt immer deutlicher werden. Der Wert des Franken stieg gegenüber dem Euro kurzfristig um 41%, fiel dann wieder ein wenig, aber mit der Entscheidung der EZB auf Teufel komm raus Geld zu drucken, ist ein weiteres Auseinanderdriften der Wechselkurse absehbar, was die im folgenden geschilderten Probleme weiter verschärfen wird.

Weiterlesen

http://www.bueso.de/node/7866

Samstag, 17. Januar 2015 - 16:01Glass-Steagall, Eurokrise, BRICS-Initiativen lehren die Finanzwelt das FürchtenPROGRAMM, USA, KREDITSYSTEM, WIRTSCHAFTSKOLLAPS

Von Alexander Hartmann

Die Instabilität des bankrotten transatlantischen Bankensystems versetzt die anglo-amerikanische Finanzelite in Panik. Jamie Dimon, Vorstandschef von JPMorgan Chase, erklärte am 14. Januar in einer Telefonkonferenz mit Journalisten: „Die Banken sind unter Attacke“.

Weiterlesen

http://www.bueso.de/node/7862

Montag, 22. Dezember 2014 - 13:28Studie: Schiefergasförderung in den USA wird zurückgehenWIRTSCHAFTSKOLLAPS, ENERGIESCHWINDEL

Eine Studie von Forschern der University of Texas hat ergeben, daß in den USA in der Zukunft deutlich weniger Schieferöl und -gas mittels Fracking gefördert werden wird, als es die Prognosen der Industrie vorhersagen. Dies berichtete das Magazin Nature am 3. Dezember.

Weiterlesen

http://www.bueso.de/node/7818

Avatar
Ehemaliger Nutzer 12.03.2015 | 22:21

Beendet den Schuldenschwindel: Griechenland schuldet gar nichts!21. Februar 2015 • 13:24 Uhr

Die angeblichen „Rettungspakete“, die Griechenland aufgezwungen wurden, um die europäischen Großbanken zu stützen, haben die „Schulden“ des Landes deutlich vermehrt.

Was die Bürger der westlichen Welt über Griechenland und „seine Schulden“ wissen müssen, ist, daß die neue griechische Regierung von der Europäischen Union nicht mehr verlangt, als einem gigantischen Schwindel der Wall Street und der Londoner City ein Ende zu setzen, um in Europa wieder Wirtschaftswachstum zu ermöglichen. Geschieht dies nicht, wird der zunehmende Bankrott des gesamten transatlantischen Bankensystems auch weiterhin verzweifelte Konfrontationen mit den großen Mächten Rußland und China auslösen – und damit die Gefahr eines Weltkrieges.

Das übrige Europa weigert sich bisher, diesen Schwindel der Finanzwelt stillzulegen, und am 18. Februar stellte sich auch Obamas Finanzminister Jack Lew hinter diese Weigerung – unter anderem durch einen Drohanruf beim griechischen Finanzminister.

Statt dessen verlangen Obama, Merkel und Genossen von Griechenland, einen Haushaltsüberschuß von 4,5% zu erwirtschaften – um damit die „griechischen Schulden“ zu bezahlen. Übertragen hieße dies, daß die Vereinigten Staaten einen jährlichen Haushaltsüberschuß von 175 Mrd. Dollar oder Deutschland einen von über 13 Mrd. Euro erwirtschaften müßten, um Schulden abzutragen. Weder Obama, noch Lew und erst recht nicht Schäuble würden so etwas je versprechen, da es vollkommen unmöglich wäre.

Der Schwindel der „griechischen“ Schulden ist der gleiche wie der des TARP-Bankenrettungspakets und das Gelddrucken der Federal Reserve – vier Billionen Dollar an neuem Geld jährlich – um die Schulden der Wall Street zu finanzieren. Und die Täter sind in beiden Fällen die gleichen Banken.

In den Vereinigten Staaten nahmen die großen Banken Millionen minderwertiger HYPOTHEKENhttps://cdncache1-a.akamaihd.net/items/it/img/arrow-10x10.png, die ihre Hypotheken-Abteilungen verkauft hatten, und machten daraus exotische Wertpapiere, die 2008 das Finanzsystem und die gesamte Wirtschaft zum Einsturz brachten. Die Regierung rettete die Banken, und dafür wurde der Lebensstandard der Amerikaner geopfert.

In Europa kauften die Banken die Hypothekenpapiere der US-Banken. Gleichzeitig vergaben sie auch selbst Millionen minderwertiger HYPOTHEKENhttps://cdncache1-a.akamaihd.net/items/it/img/arrow-10x10.png, die niemals zurückgezahlt werden können – nicht nur an Hausbesitzer, sondern auch an Regierungen, die nicht die Mittel haben, sie zurückzuzahlen, wie z.B. die von Griechenland, Irland, Portugal, Ungarn und anderen. Die großen Banken der Wall Street waren daran beteiligt, insbesondere Goldman Sachs, das „magische“ Derivate schuf: Man nehme einen Bankkredit an Griechenland, lasse diesen so erscheinen, als sei es bloß ein „Devisenswap“ anstatt wirklicher Schulden – und verwandle diesen zehn Jahre später in eine viel größere Schuld.

Alle diese minderwertigen europäischen Schulden brachen 2009 über den Banken zusammen – ein Jahr, nachdem bereits die BLASEhttps://cdncache1-a.akamaihd.net/items/it/img/arrow-10x10.png der minderwertigen Schulden in den USA über ihnen zusammengebrochen war. Dann überschuldeten sich sämtliche europäischen Regierungen, um den 750-Milliarden-Euro-Bankenrettungsfonds EFSF („Europäische Finanzstabilisierungsfazilität“) zu schaffen. Sie stützten die Megabanken, wozu auch der Weltwährungsfonds beitrug, und verwendeten davon „nur“ etwa 500 Mrd. Euro, um den Anteil der unbezahlbaren „minderwertigen Regierungsschulden“ zu bezahlen, darunter insgesamt 245,6 Mrd. Euro für „griechische Schulden“.

Diese gigantische Bankenrettungsaktion wurde über die Regierungen von Griechenland, Irland etc. abgewickelt, die diese Gelder direkt an jene Banken weiterleiteten, die ihre „minderwertigen Schulden“ geschaffen hatten.

Der griechische Schuldenschwindel ist ein klassischer Fall. 2009 hatte Griechenland rund 300 Mrd. Euro an Schulden. Es „bekam“ zwei gigantische „Rettungspakete“ von jeweils etwa 130 Mrd. Euro. Weniger als 10% dieser 260 Mrd. Euro blieben in Griechenland und wurden für Ausgaben der griechischen Regierung verwendet, mehr als 90% flossen direkt und sofort an die Deutsche Bank, die HSBC, JPMorgan Chase und andere „Haie“ ab, wobei auch einiges für die Hedgefonds abfiel, die an diesen Geschäften beteiligt waren. Die frühere griechische Wirtschaftsministerin Louka Katseli hat dokumentiert, daß die griechische Regierung tatsächlich nur 3% der 260 Mrd. Euro im eigenen Land ausgegeben oder investiert hat. Die einzigen Banken, die ihre „griechischen Schulden“ abschreiben mußten, waren griechische Banken; den Banken der Wall Street und der Londoner City wurde ihr „Besitz“ an toxischen Krediten durch den europäischen Bailout-Schwindel zu 100% garantiert. Dadurch waren die griechischen Banken so bankrott, daß die griechische Regierung noch MEHR GELDhttps://cdncache1-a.akamaihd.net/items/it/img/arrow-10x10.png aufnehmen mußte, um sie mit 48 Mrd. Euro zu stützen. Die griechischen Schulden wurden also vermehrt, obwohl sie angeblich verringert werden sollten – ein völliger Schwindel!

Von 2010 bis heute wurden Griechenland, Irland, Portugal etc. angewiesen, die Rechnung für diese gigantische europaweite Bankenrettungsaktion zu bezahlen. Sie verhängten einschneidende Austeritätsmaßnahmen, bis immer mehr Menschen auswanderten, die Sterbezahlen anstiegen und die Geburtenzahlen sanken, und Wolken von Holzrauch über modernen Städten aufstiegen, deren Bewohner sich ihre modernen Heizungen nicht mehr leisten konnten. Nach fünf Jahren dieser Strafe sind die griechischen Schulden von 300 Mrd. Euro auf rund 328 Mrd. Euro angewachsen – nachdem rund 250 Mrd. Euro an die Banken geflossen sind!

Aber auch die übrigen europäischen Länder sind in diesen betrügerischen Schulden mitgefangen – allesamt, denn sie haben sie garantiert. Griechenland und Irland und die anderen Länder, die durch die Austeritätsmaßnahmen zugrunde gerichtet wurden, können sie nicht bezahlen, also muß das übrige Europa entweder einer Reorganisierung der Schulden zustimmen, oder ihre Steuerzahler müssen für den Schwindel bezahlen.

Deshalb verlangt jetzt die neue griechische Regierung, daß Europa diesem globalen Bankenschwindel ein Ende setzt: Schreibt die unbezahlbaren Schulden ab und investiert durch den Bau neuer Infrastruktur in die Wiederbelebung der produktiven Wirtschaft. Außerdem müssen die Megabanken durch eine Glass-Steagall-artige Bankentrennung aufgespalten und zerschlagen werden.

https://www.bueso.de/node/7912

Beendet den Schuldenschwindel: Griechenland schuldet gar nichts!21. Febr. 2015 ... Die angeblichen „Rettungspakete“, die Griechenland aufgezwungen wurden, um die europäischen Großbanken zu stützen, haben die ...https://www.bueso.de/node/7912

Mittwoch, 18. Februar 2015 - 17:35Schulden, nichts als Schulden: das System ist bankrottBRITISCHES EMPIRE, WIRTSCHAFTSKOLLAPS

Neue Zahlen des McKinsey Global Institute und der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) belegen die Insolvenz des Weltfinanzsystems und untermauern, was wir wiederholt betont haben: Das System ist unrettbar bankrott! Und sie belegen auch, warum gewisse Kreise sich so hysterisch gegen einen Schuldenschnitt für Griechenland sperren: Sie befürchten, daß dadurch die globale Schuldenlawine losgetreten würde.

Weiterlesen

http://www.bueso.de/node/7908

Schulden, nichts als Schulden: das System ist bankrott18. Februar 2015 • 17:35 Uhr

Neue Zahlen des McKinsey Global Institute und der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) belegen die Insolvenz des Weltfinanzsystems und untermauern, was wir wiederholt betont haben: Das System ist unrettbar bankrott! Und sie belegen auch, warum gewisse Kreise sich so hysterisch gegen einen Schuldenschnitt für Griechenland sperren: Sie befürchten, daß dadurch die globale Schuldenlawine losgetreten würde.

Der McKinsey-Schuldenbericht für Februar 2015 zeigt, daß die Gesamtheit der öffentlichen, privaten und Unternehmensschulden in 47 Ländern seit 2007 von 142 Bio. Dollar um 57 Bio. auf 199 Bio. Dollar gestiegen sind - ein dramatischer Anstieg um 47 Prozent! Den Weltrekord der Verschuldung hält Japan (517% des BIP), gefolgt von Spanien (401%), China (282%) und den USA (269%).

Dabei sollte man bedenken, daß Chinas hohe Verschuldung mit dem BIP-Wachstum zusammenhängt - 2014 waren es 7,4% - und sich mehr auf Handel und Produktion als auf reine Finanzgeschäfte bezieht.

Der BIZ-Bericht vom 8.2.2015 beschreibt die US-Unternehmensschulden und HIERhttp://cdncache1-a.akamaihd.net/items/it/img/arrow-10x10.pngbesonders den Erdölsektor.

Laut BIZ stieg die Ausgabe von Dollar-Unternehmensschulden von Anfang 2009 bis heute um etwa 2 Bio. Dollar oder 50%. Auf die Ölbranche (nicht nur Schieferölförderung in den USA) entfallen nicht weniger als 600 Mrd. Dollar dieses Anstiegs. Hier hat sich die Ausgabe von Schuldenpapieren von 300 auf 900 Mrd.$ verdreifacht.

Die BIZ erwähnt aber nicht, daß von diesen Schulden sehr hohe Summen für Aktienrückkäufe, Dividenden, höhere Gewinn- und Bonuszahlungen usw. in Verbindung mit dem Gelddrucken der Federal Reserve verwendet wurden. Wenn man alle Anleiheschulden, KREDITEhttp://cdncache1-a.akamaihd.net/items/it/img/arrow-10x10.png und Fremdfinanzierungen berücksichtigt, dann wuchs die Verschuldung des Sektors von etwa 400 Mrd. Dollar vor dem Crash 2008 auf heute 1,6 Bio. Dollar.

Entsprechend heißt es in dem BIZ-Bericht, kleine wie große Ölfirmen seien gezwungen, ihre Förderung und Verkäufe ständig zu erhöhen, obwohl der Ölpreis um bis zu 50 Prozent abstürzte. Da das auf Dauer unmöglich ist, wird eine Kette von Zahlungsausfällen immer wahrscheinlicher - mit allen Folgen für die weltweite Pyramide von Derivatgeschäften, deren Größe auf 1 bis 2 Billiarden Dollar geschätzt wird. Mit einem Wort: Der nächste Crash ist sehr, sehr nahe!

Mittwoch, 11. Februar 2015 - 12:09300 Ökonomen fordern europäische SchuldenkonferenzEUROPA DER VATERLÄNDER, WIRTSCHAFTSKOLLAPS

300 Ökonomen aus aller Welt - viele davon Mitglieder der Gruppe„Ökonomen für Frieden und Sicherheit“ - unterstützen in einem Offenen Brief, der am 5. Februar in der französischen Online-Zeitung Mediapart veröffentlicht wurde, die Forderung der neuen griechischen Regierung nach einer europäischen Schuldenkonferenz. In dem Brief heißt es:

Weiterlesen

http://www.bueso.de/node/7898

300 Ökonomen fordern europäische Schuldenkonferenz11. Februar 2015 • 12:09 Uhr

300 Ökonomen aus aller Welt - viele davon Mitglieder der Gruppe „Ökonomen für Frieden und Sicherheit“ - unterstützen in einem Offenen Brief, der am 5. Februar in der französischen Online-Zeitung Mediapart veröffentlicht wurde, die Forderung der neuen griechischen Regierung nach einer europäischen Schuldenkonferenz. In dem Brief heißt es:

„Wir Unterzeichner fordern die Regierungen Europas, die Europäische Kommission, die Europäische Zentralbank und den Weltwährungsfonds auf, die Entscheidung des griechischen Volkes zu respektieren, einen neuen Kurs zu wählen und mit der neuen Regierung Griechenlands nach treu und Glauben Verhandlungen über die Lösung der griechischen Schulden aufzunehmen.

Die griechische Regierung hat recht, auf einer neuen Politik zu bestehen, weil die bisherige Politik gescheitert ist. Sie hat keine Erholung der Wirtschaft gebracht. Sie hat keine Finanzstabilität gebracht. Sie hat keine Arbeitsplätze oder ausländische Investitionen gebracht. Sie hat die griechische Gesellschaft belastet und geschädigt, und die Institutionen Griechenlands geschwächt. Dieser Ansatz hat also keinen Wert und brachte keine Fortschritte, die zu erhalten wären. Wir fordern die europäischen Partner Griechenlands auf, diese Realität zu akzeptieren, ohne die die neue Regierung niemals gewählt worden wäre.

Griechenland braucht sofortige humanitäre Maßnahmen, einen höheren Mindestlohn, neue Arbeitsplätze, neue Investitionen, und Schritte, um die grundlegenden Dienstleistungen wie die Bildung und die Krankenversorgung wiederherzustellen und zu verbessern. Es braucht ein stärkeres und progressiveres Steuersystem, das weniger von der Umsatzsteuer abhängt und besser in der Lage ist, die Einkommen und Vermögen zu besteuern. Es muß die Korruption bekämpfen, bestrafen und ausmerzen. Die neue Regierung braucht einen fiskalischen Spielraum, um diese Maßnahmen umzusetzen und ihren Wert zu demonstrieren...

Die griechische Regierung hat recht, um eine Streichung der Schulden zu bitten, die es den europäischen Partnern schuldet. Diese Schulden sind unerträglich und werden daher sowieso nicht bezahlt werden. Es bedeutet daher auch keinen wirtschaftlichen Verlust für die anderen Nationen oder deren Steuerzahler, sie abzuschreiben. Im Gegenteil, ein Neustart für Griechenland wird seinen Partnern neue Aktivität, Einkommen, Arbeitsplätze und Profite bringen. Wir fordern Griechenlands Gläubiger auf, diese Chance zu ergreifen und ihren Völkern diese Fakten klar und offen zu erläutern...“

Dienstag, 10. Februar 2015 - 13:48Die Derivatblase: Wenn die griechische Karte wackelt, fällt das ganze KartenhausBRITISCHES EMPIRE, WIRTSCHAFTSKOLLAPS, TRENNBANKENSYSTEM

Der Grund dafür, daß die EZB jeden Schuldenschnitt für Griechenland kategorisch ablehnt, obwohl offensichtlich ist, daß das Land die Schulden unter keinen Umständen zahlen kann, liegt darin, daß schon ein geringer Schuldenschnitt die gigantische Derivatblase platzen ließe, weil auf den Schulden eine riesige Pyramide von Kreditausfallswaps aufgebaut wurde. Das ganze System müßte in sich zusammenstürzen.

Weiterlesen

http://www.bueso.de/node/7897

Die Derivatblase: Wenn die griechische Karte wackelt, fällt das ganze Kartenhaus10. Februar 2015 • 13:48 Uhr

Der Grund dafür, daß die EZB jeden Schuldenschnitt für Griechenland kategorisch ablehnt, obwohl offensichtlich ist, daß das Land die Schulden unter keinen Umständen zahlen kann, liegt darin, daß schon ein geringer Schuldenschnitt die gigantische Derivatblase platzen ließe, weil auf den Schulden eine riesige Pyramide von Kreditausfallswaps aufgebaut wurde. Das ganze System müßte in sich zusammenstürzen.

Ein Arbeitspapier des Levy-Instituts des Bard College (US-Staat New York) vom November 2014 über Lösungen der griechischen Schuldenkrise zeigt, wie beunruhigt die Finanzmärkte über die Möglichkeit eines Platzens der Derivatblase sind. Die Denkfabrik beschreibt die Risiken eines traditionellen Schuldenschnitts (wie z.B. für Deutschland 1953, bevor Derivate existierten) für Griechenland heute:

„Ein wichtiger Faktor, den man berücksichtigen sollte, ist die Schlüsselrolle von Staatsschulden (entwickelter kapitalistischer Volkswirtschaften) nicht nur als Grundlage für Fremdfinanzierung, sondern auch als Rohmaterial für viele komplexe Finanzprodukte - ein wesentliches Element für die Liquidität der Schattenbanken und ein Hauptwertbesitz institutioneller Anleger (Rentenkassen etc.). Signifikante Veränderungen beim aktuellen Wert von Staatsschulden können auf keinen Fall eine Lösung des aktuellen Schuldenüberhangs sein, weil damit das Problem wieder zurück auf den Finanzsektor und institutionelle Anleger und damit auf das Staatsbudget verlagert wird.“

Sogar Paul Singer vom Geierfonds-Imperium Elliot Management, der nicht nur Argentinien frontal angreift, sondern auch seit mehr als einem Jahrzehnt am Goldman-Sachs-Betrug gegen Griechenland beteiligt ist, hat eingeräumt, daß die Derivatblase bei einem Schuldenschnitt unhaltbar wird. Valuewalk.com zitierte Singer am 6. Februar, das Finanzsystem habe in seinem Derivatwahn die Orientierung verloren:

„Wenn nur ein Bruchteil der Derivate Risikogeschäfte sind, unabhängig davon, ob sie andere Risiken absichern sollen, dann ist die effektive Fremdfinanzierung der großen Geldinstitute der Welt ein Vielfaches dessen, was in ihren Bilanzen auftaucht. Darüber hinaus leisten institutionelle Anleger volle sechs Jahre nach dem Kollaps immer noch keinen Ersteinschuß bei gegenseitigen bilateralen Derivatgeschäften [d.h. sie hinterlegen keine finanzielle Sicherheit]. Diese fehlende allgemeine Verpflichtung zum Ersteinschuß ist der Hauptgrund dafür, daß die Derivatgeschäfte so groß geworden sind.“

Da die Derivatblase heute etwa das Zwanzigfache des weltweiten Bruttoinlandsproduktes ausmacht, ist klar, daß dieses System dem Untergang geweiht ist, egal ob der Auslöser in Griechenland, einem anderen Land oder in der niedergehenden Ölindustrie liegt. Um den unkontrollierten Kollaps zu verhindern, ist deshalb die Einführung der Glass-Steagall-Trennung von Geschäfts- und Investmentbanken die Voraussetzung einer Schuldenneuverhandlung. Denn nur so ließe sich die Verhandlungen auf Schulden konzentrieren, die mit realen Leistungen verbunden sind, während alle Investmentbanken mit ihren Finanzwetten auf eigenen Beinen stehen müßten und wenn sie das nicht können, in den wohlverdienten Bankrott verabschiedet würden.

Freitag, 6. Februar 2015 - 22:58EZB beschließt Machtprobe mit GriechenlandEUROPA DER VATERLÄNDER, WIRTSCHAFTSKOLLAPS, MASSENSTREIK

Offensichtlich haben die Eurokraten immer noch nicht begriffen, daß mit der griechischen Parlamentswahl am 25. Januar und der Bildung der Regierung Tsipras, die ein Ende der brutalen Sparpolitik und neue Verhandlungen über die Schulden fordert, die Ära zuende gegangen ist, in der sie den EU-Mitgliedstaaten ihre Politik diktieren konnten. Am 4. Februar schloß die Europäische Zentralbank (EZB) Griechenlands Bankensystem und Regierung von der Kreditvergabe aus, um die „harte Linie“ gegenüber den griechischen Forderungen durchzusetzen.

Weiterlesen

http://www.bueso.de/node/7893

EZB beschließt Machtprobe mit Griechenland6. Februar 2015 • 22:58 Uhr

Offensichtlich haben die Eurokraten immer noch nicht begriffen, daß mit der griechischen Parlamentswahl am 25. Januar und der Bildung der Regierung Tsipras, die ein Ende der brutalen Sparpolitik und neue Verhandlungen über die Schulden fordert, die Ära zuende gegangen ist, in der sie den EU-Mitgliedstaaten ihre Politik diktieren konnten. Am 4. Februar schloß die Europäische Zentralbank (EZB) Griechenlands Bankensystem und Regierung von der Kreditvergabe aus, um die „harte Linie“ gegenüber den griechischen Forderungen durchzusetzen. Die griechischen Banken können nun griechische Staatsschulden nicht mehr als Sicherheit für frisches Geld bei der EZB verwenden. Damit verlieren diese Banken Kreditlinien der EZB in einem Umfang zwischen 30 und 50 Mrd. Euro.

Die einzigen Liquiditätshilfen, die den griechischen Banken nun noch offenstehen, sind Gelder aus dem Liquiditäts-Nothilfe-Programm (Emergency Liquidity Assistance, ELA) der griechischen Zentralbank, für die höhere Zinsen verlangt werden. Auch diese Hilfen sind an die Zustimmung der EZB gebunden. Die griechische Regierung erklärte am 5. Februar, die EZB habe eine Ausweitung dieses Programms für die National Bank of Greece - die größte Privatbank des Landes - bewilligt, aber nur um 10 Mrd. Euro und auch nur für eine Woche bis zum Treffen der Finanzminister der „Eurogruppe“ am 12. Februar.

Gleichzeitig verweigerte die EZB der griechischen Regierung die Ausgabe weiterer Schatzanleihen (derzeit 3,5 Mrd. Euro), die griechische Banken kaufen dürfen. Infolgedessen kann Griechenland von diesen Banken nicht einmal kurzfristige Gelder leihen.

Die Entscheidung der EZB erfolgte nach einem Treffen des griechischen Finanzministers Jannis Varoufakis mit EZB-Präsident Mario Draghi. Varoufakis sagte anschließend: „Wir haben ihm die wichtigsten Ziele unserer Regierung erklärt, nämlich, Griechenland in einer Art und Weise zu reformieren, wie es bisher noch nie versucht wurde, und mit einer Entschlossenheit, die bisher fehlte. Wir haben auch kategorisch erklärt, daß der Teufelskreis von Schulden und Deflation, in dem Griechenland steckt, allen Reformbemühungen schadet. Er war so freundlich, uns seine Einschränkungen zu erläutern.“

Varoufakis traf auch mit dem deutschen Finanzminister Wolfgang Schäuble zusammen, aber das Treffen blieb, wie nicht anders zu erwarten, ergebnislos. Schäuble sagte anschließend: „Wir waren uns einig, daß wir verschiedener Meinung sind.“ Varoufakis widersprach: „Aus meiner Sicht konnten wir uns nicht einmal darauf einigen.“

Der Präsident der Deutschen Bundesbank, Jens Weidmann, warnte Griechenland davor, seine Banken durch ELA-Gelder zu stützen. „ELA sollte nur kurzfristig vergeben werden und nur für solvente Banken“, sagte Weidmann, der auch im Direktorium der EZB sitzt. Gegenüber der Börsenzeitung sagte er: „Da Banken und Staat in Griechenland eng verwoben sind, spielt es auch für diese Beurteilung eine wichtige Rolle, welchen wirtschaftspolitischen Kurs die griechische Regierung verfolgen wird.“ Da die EZB alle Anträge auf ELA-Hilfen genehmigen muß, kann man das nur als eine Drohung bewerten.

Die griechische Bevölkerung antwortete auf diese Erpressungsversuche der europäischen Finanzoligarchie, indem die Massenbewegung, die die neue Regierung an die Macht gebracht hat, auf die Straßen ging: Im ganzen Land gab es Proteste gegen die Politik der EZB und der Troika. Allein in Athen demonstrierten Zehntausende oder mehr auf dem Syntagma-Platz vor dem Parlament zur Unterstützung der Regierung. Ihr Slogan war: „Nein zur Erpressung, habt keine Angst, weicht nicht zurück. Wir werden GEWINNENhttp://cdncache1-a.akamaihd.net/items/it/img/arrow-10x10.png!“ Auch aus Thessaloniki, Patras, Heraklion, Chania, Kastoria und anderen Städten wurden Demonstrationen gemeldet, die vor allem über Facebook und andere soziale Medien organisiert wurden.

Am selben Tag (5. Februar) erklärte Premierminister Alexis Tsipras nach der Vereidigung der neuen Regierung und der neuen Abgeordneten im Parlament: „Ich begrüße Sie alle im griechischen Parlament. Sie sind die Stimme des Volkes. Wir können alle stolz darauf sein, an diesem Prozeß der Emanzipation des griechischen Volkes beteiligt zu sein. Das griechische Volk macht Geschichte, denn es ist entschlossen, die großen Änderungen zu unterstützen, die notwendigen Reformen, um dem Klientelstaat ein Ende zu setzen.“ Die neue Regierung werde statt der „Barbarei des Memorandums wirkliche Reformen“ durchführen. Ziel sei es, „die humanitäre Krise zu beenden.“

Sonntag, 1. Februar 2015 - 16:57Helga Zepp-LaRouche: Die neue griechische Regierung verteidigt das Gemeinwohl!EUROPA DER VATERLÄNDER, WIRTSCHAFTSKOLLAPS,TRENNBANKENSYSTEM

Während ihres Webcasts am 28. Januar wurde Helga Zepp-LaRouche gefragt, wie sie die EU-Reaktion gegenüber der neuen griechischen Regierung bewerte.

Weiterlesen

http://www.bueso.de/node/7880

Helga Zepp-LaRouche: Die neue griechische Regierung verteidigt das Gemeinwohl!1. Februar 2015 • 16:57 Uhr

Während ihres Webcasts am 28. Januar wurde Helga Zepp-LaRouche gefragt, wie sie die EU-Reaktion gegenüber der neuen griechischen Regierung bewerte.

In ihrer Antwort betonte sie, es sei offensichtlich, daß die neue Regierung in Athen nicht beabsichtige, gegenüber der Troika und der EU zu kapitulieren. Nach einer Darstellung der bisher ergriffenen Maßnahmen fuhr sie fort, man ließe völlig außer Acht, warum Griechenland heute in dieser Situation ist. Dies sei das Resultat einer völlig verfehlten Politik der EU, wie die Schwindeloperation, mit der Goldman Sachs die Statistiken fälschte, um Griechenland in die EU reinzuholen, was mit Sicherheit der EU nicht fremd war. „Und das Rettungspaket war immer nur für die griechischen Banken da und nicht, um die Realwirtschaft anzukurbeln.“

„Wenn man sich die absolut üble Propaganda anschaut, nicht nur von der Bild Zeitung, sondern auch von bestimmten Kreisen der AfD – es zirkuliert da ein Video von FRAUhttp://cdncache1-a.akamaihd.net/items/it/img/arrow-10x10.png von Storch, das sich nur um « unser Geld, mein Geld » dreht -- das läßt vollkommen außer acht, daß der Grund, warum Griechenland heute in einer Katastrophe ist, die Sparpolitik der Troika ist. Und diese wurde im übrigen von der UN-Menschenrechts-Kommission als Menschenrechtsverletzung gekennzeichnet.

Wenn man die Zahlen anschaut: die Sterberate ist massiv nach oben gegangen, die Geburtenrate ist kollabiert, die Selbstmordrate ist katastrophal nach oben gegangen. Die Jugendarbeitslosigkeit ist 65%, und die griechische Wirtschaft ist um etwa ein Drittel kollabiert. Die Troika-Politik hat Griechenland ruiniert. Wenn jetzt Widerstand dagegen ausgedrückt wird, dann ist das keineswegs gegen die deutschen Steuerzahler gerichtet.“

Helga Zepp-LaRouche betonte: „Die deutschen Steuerzahler sind in der Bredouille, weil die EU- Kommission und die deutsche Regierung die Politik im Interesse der Banken gemacht hat. Die deutschen Steuerzahler können möglicherweise Schwierigkeiten dadurch haben, aber der Hauptpunkt ist: die Eurozone ist am Ende. Das gescheiterte Experiment des Euro liegt in seinen letzten Zügen.“

Dies sei jedoch nur ein Teil des Bildes, da „das globale Finanzsystem des transatlantischen System vor der Explosion steht.“

FRAUhttp://cdncache1-a.akamaihd.net/items/it/img/arrow-10x10.png Zepp-LaRouche unterstrich: „Deshalb muß ich die hysterische Propaganda gegen Griechenland aufs schärfste zurückweisen. Ich bin sehr froh, daß endlich eine Regierung da ist, die das Gemeinwohl in Griechenland verteidigt.“

Auch die Glass-Steagall-Bankentrennung werde auf die Tagesordnung kommen; in den USA wachse auf Grund des Eindruck des absoluten Übergriffs der Wall Street der Widerstand und dafür müsse in allen Ländern und natürlich auch in Deutschland jetzt mobilisiert werden.

Freitag, 30. Januar 2015 - 19:32Internationale Debatte: Schuldenschnitt für Griechenland und Südeuropa unumgänglichEUROPA DER VATERLÄNDER, WIRTSCHAFTSKOLLAPS

Die Tatsache, daß die griechischen Schulden unter den jetzigen Bedingungen nie und nimmer bezahlt werden können, wird inzwischen auch in Establishment Kreisen in Großbritannien und den USA gesehen. Die Forderung nach einer „Londoner Schuldenkonferenz“, wie sie in den letzen Monaten von SYRIZA im griechischen Wahlkampf erhoben wurde, war gestern Gegenstand von Artikeln im Daily Telegraph und in derWashington Post.

Weiterlesen

http://www.bueso.de/node/7878

Internationale Debatte: Schuldenschnitt für Griechenland und Südeuropa unumgänglich30. Januar 2015 • 19:32 Uhr

Die Tatsache, daß die griechischen Schulden unter den jetzigen Bedingungen nie und nimmer bezahlt werden können, wird inzwischen auch in Establishment Kreisen in Großbritannien und den USA gesehen. Die Forderung nach einer „Londoner Schuldenkonferenz“, wie sie in den letzen Monaten von SYRIZA im griechischen Wahlkampf erhoben wurde, war gestern Gegenstand von Artikeln im Daily Telegraph und in der Washington Post.

Im Daily Telegraph berichtete der „Pressesprecher“ der Londoner City, Ambrose Evans-Pritchard, daß die Troika mit ihrem radikalen Spardiktat für die unhaltbare Situation in Griechenland verantwortlich sei. Wie kürzlich in die Öffentlichkeit gelangte Dokumente des IWF zeigten, hätte der Schuldenschnitt schon vor Jahren stattfinden müssen. Das sei aber von der EU blockiert worden, da man Angst hatte, es könnte zu einer Ansteckung in anderen Schuldnerländern kommen. Evans-Pritchard: „Griechenland wurde geopfert, um Zeit für den Euro zu schinden.“ Deshalb sei eine Neuverhandlung der Schulden aller südeuropäischen Staaten, im Sinne der Londoner Schuldenkonferenz von 1951-53, bei der die deutschen Auslandsschulden neu geregelt wurden, nicht nur für Griechenland, sondern für ganz Südeuropa vonnöten.

Ohne das Londoner Schuldenabkommen wäre das deutsche Wirtschaftswunder der Nachkriegszeit nie zustande gekommen. Damals setzte der deutsche Verhandlungsführer, Hermann Josef Abs, das Prinzip durch, daß in einem Schuldenverhältnis Schuldner und Gläubiger gleichermaßen Verantwortung trügen, um die Rückzahlung zu gewährleisten. Die Pflicht des Gläubigers bestünde darin, Verhältnisse zu schaffen, daß der Schuldner auch seinen Verpflichtungen nachkommen könne. So solle Deutschland Schulden nur aus dem Handelsbilanzüberschuß begleichen. Dieser Grundsatz ist der deutschen Bundesregierung offensichtlich gänzlich unbekannt und deshalb ist es durchaus korrekt davon zu sprechen, daß die Verantwortung für das jetzige Desaster bei der Troika (EU-Kommission, EZB und IWF) liegt.

So kann man die Forderung von Harold Meyerson in der gestrigen Ausgabe der Washington Post verstehen, der das Thema des Londoner Schuldenabkommens von 1953 aufgriff und schrieb, Deutschland solle sich an diesen Teil seiner Geschichte erinnern.

Zur Geschichte des Londoner Schuldenabkommens lesen Sie auch: „Vorbild für Argentinien: Die Londoner Schuldenkonferenz und das deutsche Wirtschaftswunder“

Montag, 26. Januar 2015 - 12:37Goodbye, Euro!VORWÄRTS ZUR D-MARK, KREDITSYSTEM, WIRTSCHAFTSKOLLAPS,TRENNBANKENSYSTEM

Nach den Gelddruckorgien der amerikanischen Federal Reserveund der Bank von Japan in den letzten sechs Jahren hat nun auch der Chef der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, eine „quantitative Lockerung“ (quantitative easing) zur Stützung der europäischen Banken angekündigt. Sie ist verglichen mit den USA klein, wird aber dennoch ausreichen, um den Euro zu entwerten und die Eurozone zu zerstören. Die verzweifelten Banken der Wall Street und der Londoner City und ihre internationalen Partner glauben trotzdem nicht, daß das Paket auch nur annähernd groß genug ist.

Weiterlesen

http://www.bueso.de/node/7870

Donnerstag, 22. Januar 2015 - 21:0435 führende Ökonomen fordern Umstrukturierung und Teilerlaß der griechischen SchuldenEUROPA DER VATERLÄNDER, KREDITSYSTEM, WIRTSCHAFTSKOLLAPS

Eine Gruppe von 35 international bekannten Ökonomen hat am 20. Januar im Londoner Guardian einen Offenen Brief veröffentlicht, in dem sie die Streichung „eines großen Teils“ der unbezahlbaren Schulden Griechenlands fordern, sowie die Annahme „neuer Zahlungsmodalitäten, die den Wiederaufbau einer nachhaltigen Wirtschaft ermöglichen“. Eine solche Einigung, argumentieren sie, „sollte den Beginn eines neuen, EU-weiten politischen Rahmens markieren, der eine wachstumsfreundliche anstelle einer deflationären Politik fördert“.

Weiterlesen

http://www.bueso.de/node/7868

onnerstag, 22. Januar 2015 - 20:07Nach Schweizer Notenbankentscheidung platzt die Bombe der toxischen KrediteVORWÄRTS ZUR D-MARK, KREDITSYSTEM, WIRTSCHAFTSKOLLAPS,TRENNBANKENSYSTEM

Als die Schweizerische Nationalbank (SNB) am 15. Januar die auf 1,20 fixierte Bindung des Schweizer Franken an den Euro aufhob, löste sie damit ein Beben an den Finanzmärkten aus, dessen Auswirkungen jetzt immer deutlicher werden. Der Wert des Franken stieg gegenüber dem Euro kurzfristig um 41%, fiel dann wieder ein wenig, aber mit der Entscheidung der EZB auf Teufel komm raus Geld zu drucken, ist ein weiteres Auseinanderdriften der Wechselkurse absehbar, was die im folgenden geschilderten Probleme weiter verschärfen wird.

Weiterlesen

http://www.bueso.de/node/7866

Samstag, 17. Januar 2015 - 16:01Glass-Steagall, Eurokrise, BRICS-Initiativen lehren die Finanzwelt das FürchtenPROGRAMM, USA, KREDITSYSTEM, WIRTSCHAFTSKOLLAPS

Von Alexander Hartmann

Die Instabilität des bankrotten transatlantischen Bankensystems versetzt die anglo-amerikanische Finanzelite in Panik. Jamie Dimon, Vorstandschef von JPMorgan Chase, erklärte am 14. Januar in einer Telefonkonferenz mit Journalisten: „Die Banken sind unter Attacke“.

Weiterlesen

http://www.bueso.de/node/7862

Montag, 22. Dezember 2014 - 13:28Studie: Schiefergasförderung in den USA wird zurückgehenWIRTSCHAFTSKOLLAPS, ENERGIESCHWINDEL

Eine Studie von Forschern der University of Texas hat ergeben, daß in den USA in der Zukunft deutlich weniger Schieferöl und -gas mittels Fracking gefördert werden wird, als es die Prognosen der Industrie vorhersagen. Dies berichtete das Magazin Nature am 3. Dezember.

Weiterlesen

http://www.bueso.de/node/7818

Avatar
Ehemaliger Nutzer 12.03.2015 | 22:21

Beendet den Schuldenschwindel: Griechenland schuldet gar nichts!21. Februar 2015 • 13:24 Uhr

Die angeblichen „Rettungspakete“, die Griechenland aufgezwungen wurden, um die europäischen Großbanken zu stützen, haben die „Schulden“ des Landes deutlich vermehrt.

Was die Bürger der westlichen Welt über Griechenland und „seine Schulden“ wissen müssen, ist, daß die neue griechische Regierung von der Europäischen Union nicht mehr verlangt, als einem gigantischen Schwindel der Wall Street und der Londoner City ein Ende zu setzen, um in Europa wieder Wirtschaftswachstum zu ermöglichen. Geschieht dies nicht, wird der zunehmende Bankrott des gesamten transatlantischen Bankensystems auch weiterhin verzweifelte Konfrontationen mit den großen Mächten Rußland und China auslösen – und damit die Gefahr eines Weltkrieges.

Das übrige Europa weigert sich bisher, diesen Schwindel der Finanzwelt stillzulegen, und am 18. Februar stellte sich auch Obamas Finanzminister Jack Lew hinter diese Weigerung – unter anderem durch einen Drohanruf beim griechischen Finanzminister.

Statt dessen verlangen Obama, Merkel und Genossen von Griechenland, einen Haushaltsüberschuß von 4,5% zu erwirtschaften – um damit die „griechischen Schulden“ zu bezahlen. Übertragen hieße dies, daß die Vereinigten Staaten einen jährlichen Haushaltsüberschuß von 175 Mrd. Dollar oder Deutschland einen von über 13 Mrd. Euro erwirtschaften müßten, um Schulden abzutragen. Weder Obama, noch Lew und erst recht nicht Schäuble würden so etwas je versprechen, da es vollkommen unmöglich wäre.

Der Schwindel der „griechischen“ Schulden ist der gleiche wie der des TARP-Bankenrettungspakets und das Gelddrucken der Federal Reserve – vier Billionen Dollar an neuem Geld jährlich – um die Schulden der Wall Street zu finanzieren. Und die Täter sind in beiden Fällen die gleichen Banken.

In den Vereinigten Staaten nahmen die großen Banken Millionen minderwertiger HYPOTHEKENhttps://cdncache1-a.akamaihd.net/items/it/img/arrow-10x10.png, die ihre Hypotheken-Abteilungen verkauft hatten, und machten daraus exotische Wertpapiere, die 2008 das Finanzsystem und die gesamte Wirtschaft zum Einsturz brachten. Die Regierung rettete die Banken, und dafür wurde der Lebensstandard der Amerikaner geopfert.

In Europa kauften die Banken die Hypothekenpapiere der US-Banken. Gleichzeitig vergaben sie auch selbst Millionen minderwertiger HYPOTHEKENhttps://cdncache1-a.akamaihd.net/items/it/img/arrow-10x10.png, die niemals zurückgezahlt werden können – nicht nur an Hausbesitzer, sondern auch an Regierungen, die nicht die Mittel haben, sie zurückzuzahlen, wie z.B. die von Griechenland, Irland, Portugal, Ungarn und anderen. Die großen Banken der Wall Street waren daran beteiligt, insbesondere Goldman Sachs, das „magische“ Derivate schuf: Man nehme einen Bankkredit an Griechenland, lasse diesen so erscheinen, als sei es bloß ein „Devisenswap“ anstatt wirklicher Schulden – und verwandle diesen zehn Jahre später in eine viel größere Schuld.

Alle diese minderwertigen europäischen Schulden brachen 2009 über den Banken zusammen – ein Jahr, nachdem bereits die BLASEhttps://cdncache1-a.akamaihd.net/items/it/img/arrow-10x10.png der minderwertigen Schulden in den USA über ihnen zusammengebrochen war. Dann überschuldeten sich sämtliche europäischen Regierungen, um den 750-Milliarden-Euro-Bankenrettungsfonds EFSF („Europäische Finanzstabilisierungsfazilität“) zu schaffen. Sie stützten die Megabanken, wozu auch der Weltwährungsfonds beitrug, und verwendeten davon „nur“ etwa 500 Mrd. Euro, um den Anteil der unbezahlbaren „minderwertigen Regierungsschulden“ zu bezahlen, darunter insgesamt 245,6 Mrd. Euro für „griechische Schulden“.

Diese gigantische Bankenrettungsaktion wurde über die Regierungen von Griechenland, Irland etc. abgewickelt, die diese Gelder direkt an jene Banken weiterleiteten, die ihre „minderwertigen Schulden“ geschaffen hatten.

Der griechische Schuldenschwindel ist ein klassischer Fall. 2009 hatte Griechenland rund 300 Mrd. Euro an Schulden. Es „bekam“ zwei gigantische „Rettungspakete“ von jeweils etwa 130 Mrd. Euro. Weniger als 10% dieser 260 Mrd. Euro blieben in Griechenland und wurden für Ausgaben der griechischen Regierung verwendet, mehr als 90% flossen direkt und sofort an die Deutsche Bank, die HSBC, JPMorgan Chase und andere „Haie“ ab, wobei auch einiges für die Hedgefonds abfiel, die an diesen Geschäften beteiligt waren. Die frühere griechische Wirtschaftsministerin Louka Katseli hat dokumentiert, daß die griechische Regierung tatsächlich nur 3% der 260 Mrd. Euro im eigenen Land ausgegeben oder investiert hat. Die einzigen Banken, die ihre „griechischen Schulden“ abschreiben mußten, waren griechische Banken; den Banken der Wall Street und der Londoner City wurde ihr „Besitz“ an toxischen Krediten durch den europäischen Bailout-Schwindel zu 100% garantiert. Dadurch waren die griechischen Banken so bankrott, daß die griechische Regierung noch MEHR GELDhttps://cdncache1-a.akamaihd.net/items/it/img/arrow-10x10.png aufnehmen mußte, um sie mit 48 Mrd. Euro zu stützen. Die griechischen Schulden wurden also vermehrt, obwohl sie angeblich verringert werden sollten – ein völliger Schwindel!

Von 2010 bis heute wurden Griechenland, Irland, Portugal etc. angewiesen, die Rechnung für diese gigantische europaweite Bankenrettungsaktion zu bezahlen. Sie verhängten einschneidende Austeritätsmaßnahmen, bis immer mehr Menschen auswanderten, die Sterbezahlen anstiegen und die Geburtenzahlen sanken, und Wolken von Holzrauch über modernen Städten aufstiegen, deren Bewohner sich ihre modernen Heizungen nicht mehr leisten konnten. Nach fünf Jahren dieser Strafe sind die griechischen Schulden von 300 Mrd. Euro auf rund 328 Mrd. Euro angewachsen – nachdem rund 250 Mrd. Euro an die Banken geflossen sind!

Aber auch die übrigen europäischen Länder sind in diesen betrügerischen Schulden mitgefangen – allesamt, denn sie haben sie garantiert. Griechenland und Irland und die anderen Länder, die durch die Austeritätsmaßnahmen zugrunde gerichtet wurden, können sie nicht bezahlen, also muß das übrige Europa entweder einer Reorganisierung der Schulden zustimmen, oder ihre Steuerzahler müssen für den Schwindel bezahlen.

Deshalb verlangt jetzt die neue griechische Regierung, daß Europa diesem globalen Bankenschwindel ein Ende setzt: Schreibt die unbezahlbaren Schulden ab und investiert durch den Bau neuer Infrastruktur in die Wiederbelebung der produktiven Wirtschaft. Außerdem müssen die Megabanken durch eine Glass-Steagall-artige Bankentrennung aufgespalten und zerschlagen werden.

https://www.bueso.de/node/7912

Beendet den Schuldenschwindel: Griechenland schuldet gar nichts!21. Febr. 2015 ... Die angeblichen „Rettungspakete“, die Griechenland aufgezwungen wurden, um die europäischen Großbanken zu stützen, haben die ...https://www.bueso.de/node/7912

Mittwoch, 18. Februar 2015 - 17:35Schulden, nichts als Schulden: das System ist bankrottBRITISCHES EMPIRE, WIRTSCHAFTSKOLLAPS

Neue Zahlen des McKinsey Global Institute und der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) belegen die Insolvenz des Weltfinanzsystems und untermauern, was wir wiederholt betont haben: Das System ist unrettbar bankrott! Und sie belegen auch, warum gewisse Kreise sich so hysterisch gegen einen Schuldenschnitt für Griechenland sperren: Sie befürchten, daß dadurch die globale Schuldenlawine losgetreten würde.

Weiterlesen

http://www.bueso.de/node/7908

Schulden, nichts als Schulden: das System ist bankrott18. Februar 2015 • 17:35 Uhr

Neue Zahlen des McKinsey Global Institute und der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) belegen die Insolvenz des Weltfinanzsystems und untermauern, was wir wiederholt betont haben: Das System ist unrettbar bankrott! Und sie belegen auch, warum gewisse Kreise sich so hysterisch gegen einen Schuldenschnitt für Griechenland sperren: Sie befürchten, daß dadurch die globale Schuldenlawine losgetreten würde.

Der McKinsey-Schuldenbericht für Februar 2015 zeigt, daß die Gesamtheit der öffentlichen, privaten und Unternehmensschulden in 47 Ländern seit 2007 von 142 Bio. Dollar um 57 Bio. auf 199 Bio. Dollar gestiegen sind - ein dramatischer Anstieg um 47 Prozent! Den Weltrekord der Verschuldung hält Japan (517% des BIP), gefolgt von Spanien (401%), China (282%) und den USA (269%).

Dabei sollte man bedenken, daß Chinas hohe Verschuldung mit dem BIP-Wachstum zusammenhängt - 2014 waren es 7,4% - und sich mehr auf Handel und Produktion als auf reine Finanzgeschäfte bezieht.

Der BIZ-Bericht vom 8.2.2015 beschreibt die US-Unternehmensschulden und HIERhttp://cdncache1-a.akamaihd.net/items/it/img/arrow-10x10.pngbesonders den Erdölsektor.

Laut BIZ stieg die Ausgabe von Dollar-Unternehmensschulden von Anfang 2009 bis heute um etwa 2 Bio. Dollar oder 50%. Auf die Ölbranche (nicht nur Schieferölförderung in den USA) entfallen nicht weniger als 600 Mrd. Dollar dieses Anstiegs. Hier hat sich die Ausgabe von Schuldenpapieren von 300 auf 900 Mrd.$ verdreifacht.

Die BIZ erwähnt aber nicht, daß von diesen Schulden sehr hohe Summen für Aktienrückkäufe, Dividenden, höhere Gewinn- und Bonuszahlungen usw. in Verbindung mit dem Gelddrucken der Federal Reserve verwendet wurden. Wenn man alle Anleiheschulden, KREDITEhttp://cdncache1-a.akamaihd.net/items/it/img/arrow-10x10.png und Fremdfinanzierungen berücksichtigt, dann wuchs die Verschuldung des Sektors von etwa 400 Mrd. Dollar vor dem Crash 2008 auf heute 1,6 Bio. Dollar.

Entsprechend heißt es in dem BIZ-Bericht, kleine wie große Ölfirmen seien gezwungen, ihre Förderung und Verkäufe ständig zu erhöhen, obwohl der Ölpreis um bis zu 50 Prozent abstürzte. Da das auf Dauer unmöglich ist, wird eine Kette von Zahlungsausfällen immer wahrscheinlicher - mit allen Folgen für die weltweite Pyramide von Derivatgeschäften, deren Größe auf 1 bis 2 Billiarden Dollar geschätzt wird. Mit einem Wort: Der nächste Crash ist sehr, sehr nahe!

Mittwoch, 11. Februar 2015 - 12:09300 Ökonomen fordern europäische SchuldenkonferenzEUROPA DER VATERLÄNDER, WIRTSCHAFTSKOLLAPS

300 Ökonomen aus aller Welt - viele davon Mitglieder der Gruppe„Ökonomen für Frieden und Sicherheit“ - unterstützen in einem Offenen Brief, der am 5. Februar in der französischen Online-Zeitung Mediapart veröffentlicht wurde, die Forderung der neuen griechischen Regierung nach einer europäischen Schuldenkonferenz. In dem Brief heißt es:

Weiterlesen

http://www.bueso.de/node/7898

300 Ökonomen fordern europäische Schuldenkonferenz11. Februar 2015 • 12:09 Uhr

300 Ökonomen aus aller Welt - viele davon Mitglieder der Gruppe „Ökonomen für Frieden und Sicherheit“ - unterstützen in einem Offenen Brief, der am 5. Februar in der französischen Online-Zeitung Mediapart veröffentlicht wurde, die Forderung der neuen griechischen Regierung nach einer europäischen Schuldenkonferenz. In dem Brief heißt es:

„Wir Unterzeichner fordern die Regierungen Europas, die Europäische Kommission, die Europäische Zentralbank und den Weltwährungsfonds auf, die Entscheidung des griechischen Volkes zu respektieren, einen neuen Kurs zu wählen und mit der neuen Regierung Griechenlands nach treu und Glauben Verhandlungen über die Lösung der griechischen Schulden aufzunehmen.

Die griechische Regierung hat recht, auf einer neuen Politik zu bestehen, weil die bisherige Politik gescheitert ist. Sie hat keine Erholung der Wirtschaft gebracht. Sie hat keine Finanzstabilität gebracht. Sie hat keine Arbeitsplätze oder ausländische Investitionen gebracht. Sie hat die griechische Gesellschaft belastet und geschädigt, und die Institutionen Griechenlands geschwächt. Dieser Ansatz hat also keinen Wert und brachte keine Fortschritte, die zu erhalten wären. Wir fordern die europäischen Partner Griechenlands auf, diese Realität zu akzeptieren, ohne die die neue Regierung niemals gewählt worden wäre.

Griechenland braucht sofortige humanitäre Maßnahmen, einen höheren Mindestlohn, neue Arbeitsplätze, neue Investitionen, und Schritte, um die grundlegenden Dienstleistungen wie die Bildung und die Krankenversorgung wiederherzustellen und zu verbessern. Es braucht ein stärkeres und progressiveres Steuersystem, das weniger von der Umsatzsteuer abhängt und besser in der Lage ist, die Einkommen und Vermögen zu besteuern. Es muß die Korruption bekämpfen, bestrafen und ausmerzen. Die neue Regierung braucht einen fiskalischen Spielraum, um diese Maßnahmen umzusetzen und ihren Wert zu demonstrieren...

Die griechische Regierung hat recht, um eine Streichung der Schulden zu bitten, die es den europäischen Partnern schuldet. Diese Schulden sind unerträglich und werden daher sowieso nicht bezahlt werden. Es bedeutet daher auch keinen wirtschaftlichen Verlust für die anderen Nationen oder deren Steuerzahler, sie abzuschreiben. Im Gegenteil, ein Neustart für Griechenland wird seinen Partnern neue Aktivität, Einkommen, Arbeitsplätze und Profite bringen. Wir fordern Griechenlands Gläubiger auf, diese Chance zu ergreifen und ihren Völkern diese Fakten klar und offen zu erläutern...“

Dienstag, 10. Februar 2015 - 13:48Die Derivatblase: Wenn die griechische Karte wackelt, fällt das ganze KartenhausBRITISCHES EMPIRE, WIRTSCHAFTSKOLLAPS, TRENNBANKENSYSTEM

Der Grund dafür, daß die EZB jeden Schuldenschnitt für Griechenland kategorisch ablehnt, obwohl offensichtlich ist, daß das Land die Schulden unter keinen Umständen zahlen kann, liegt darin, daß schon ein geringer Schuldenschnitt die gigantische Derivatblase platzen ließe, weil auf den Schulden eine riesige Pyramide von Kreditausfallswaps aufgebaut wurde. Das ganze System müßte in sich zusammenstürzen.

Weiterlesen

http://www.bueso.de/node/7897

Die Derivatblase: Wenn die griechische Karte wackelt, fällt das ganze Kartenhaus10. Februar 2015 • 13:48 Uhr

Der Grund dafür, daß die EZB jeden Schuldenschnitt für Griechenland kategorisch ablehnt, obwohl offensichtlich ist, daß das Land die Schulden unter keinen Umständen zahlen kann, liegt darin, daß schon ein geringer Schuldenschnitt die gigantische Derivatblase platzen ließe, weil auf den Schulden eine riesige Pyramide von Kreditausfallswaps aufgebaut wurde. Das ganze System müßte in sich zusammenstürzen.

Ein Arbeitspapier des Levy-Instituts des Bard College (US-Staat New York) vom November 2014 über Lösungen der griechischen Schuldenkrise zeigt, wie beunruhigt die Finanzmärkte über die Möglichkeit eines Platzens der Derivatblase sind. Die Denkfabrik beschreibt die Risiken eines traditionellen Schuldenschnitts (wie z.B. für Deutschland 1953, bevor Derivate existierten) für Griechenland heute:

„Ein wichtiger Faktor, den man berücksichtigen sollte, ist die Schlüsselrolle von Staatsschulden (entwickelter kapitalistischer Volkswirtschaften) nicht nur als Grundlage für Fremdfinanzierung, sondern auch als Rohmaterial für viele komplexe Finanzprodukte - ein wesentliches Element für die Liquidität der Schattenbanken und ein Hauptwertbesitz institutioneller Anleger (Rentenkassen etc.). Signifikante Veränderungen beim aktuellen Wert von Staatsschulden können auf keinen Fall eine Lösung des aktuellen Schuldenüberhangs sein, weil damit das Problem wieder zurück auf den Finanzsektor und institutionelle Anleger und damit auf das Staatsbudget verlagert wird.“

Sogar Paul Singer vom Geierfonds-Imperium Elliot Management, der nicht nur Argentinien frontal angreift, sondern auch seit mehr als einem Jahrzehnt am Goldman-Sachs-Betrug gegen Griechenland beteiligt ist, hat eingeräumt, daß die Derivatblase bei einem Schuldenschnitt unhaltbar wird. Valuewalk.com zitierte Singer am 6. Februar, das Finanzsystem habe in seinem Derivatwahn die Orientierung verloren:

„Wenn nur ein Bruchteil der Derivate Risikogeschäfte sind, unabhängig davon, ob sie andere Risiken absichern sollen, dann ist die effektive Fremdfinanzierung der großen Geldinstitute der Welt ein Vielfaches dessen, was in ihren Bilanzen auftaucht. Darüber hinaus leisten institutionelle Anleger volle sechs Jahre nach dem Kollaps immer noch keinen Ersteinschuß bei gegenseitigen bilateralen Derivatgeschäften [d.h. sie hinterlegen keine finanzielle Sicherheit]. Diese fehlende allgemeine Verpflichtung zum Ersteinschuß ist der Hauptgrund dafür, daß die Derivatgeschäfte so groß geworden sind.“

Da die Derivatblase heute etwa das Zwanzigfache des weltweiten Bruttoinlandsproduktes ausmacht, ist klar, daß dieses System dem Untergang geweiht ist, egal ob der Auslöser in Griechenland, einem anderen Land oder in der niedergehenden Ölindustrie liegt. Um den unkontrollierten Kollaps zu verhindern, ist deshalb die Einführung der Glass-Steagall-Trennung von Geschäfts- und Investmentbanken die Voraussetzung einer Schuldenneuverhandlung. Denn nur so ließe sich die Verhandlungen auf Schulden konzentrieren, die mit realen Leistungen verbunden sind, während alle Investmentbanken mit ihren Finanzwetten auf eigenen Beinen stehen müßten und wenn sie das nicht können, in den wohlverdienten Bankrott verabschiedet würden.

Freitag, 6. Februar 2015 - 22:58EZB beschließt Machtprobe mit GriechenlandEUROPA DER VATERLÄNDER, WIRTSCHAFTSKOLLAPS, MASSENSTREIK

Offensichtlich haben die Eurokraten immer noch nicht begriffen, daß mit der griechischen Parlamentswahl am 25. Januar und der Bildung der Regierung Tsipras, die ein Ende der brutalen Sparpolitik und neue Verhandlungen über die Schulden fordert, die Ära zuende gegangen ist, in der sie den EU-Mitgliedstaaten ihre Politik diktieren konnten. Am 4. Februar schloß die Europäische Zentralbank (EZB) Griechenlands Bankensystem und Regierung von der Kreditvergabe aus, um die „harte Linie“ gegenüber den griechischen Forderungen durchzusetzen.

Weiterlesen

http://www.bueso.de/node/7893

EZB beschließt Machtprobe mit Griechenland6. Februar 2015 • 22:58 Uhr

Offensichtlich haben die Eurokraten immer noch nicht begriffen, daß mit der griechischen Parlamentswahl am 25. Januar und der Bildung der Regierung Tsipras, die ein Ende der brutalen Sparpolitik und neue Verhandlungen über die Schulden fordert, die Ära zuende gegangen ist, in der sie den EU-Mitgliedstaaten ihre Politik diktieren konnten. Am 4. Februar schloß die Europäische Zentralbank (EZB) Griechenlands Bankensystem und Regierung von der Kreditvergabe aus, um die „harte Linie“ gegenüber den griechischen Forderungen durchzusetzen. Die griechischen Banken können nun griechische Staatsschulden nicht mehr als Sicherheit für frisches Geld bei der EZB verwenden. Damit verlieren diese Banken Kreditlinien der EZB in einem Umfang zwischen 30 und 50 Mrd. Euro.

Die einzigen Liquiditätshilfen, die den griechischen Banken nun noch offenstehen, sind Gelder aus dem Liquiditäts-Nothilfe-Programm (Emergency Liquidity Assistance, ELA) der griechischen Zentralbank, für die höhere Zinsen verlangt werden. Auch diese Hilfen sind an die Zustimmung der EZB gebunden. Die griechische Regierung erklärte am 5. Februar, die EZB habe eine Ausweitung dieses Programms für die National Bank of Greece - die größte Privatbank des Landes - bewilligt, aber nur um 10 Mrd. Euro und auch nur für eine Woche bis zum Treffen der Finanzminister der „Eurogruppe“ am 12. Februar.

Gleichzeitig verweigerte die EZB der griechischen Regierung die Ausgabe weiterer Schatzanleihen (derzeit 3,5 Mrd. Euro), die griechische Banken kaufen dürfen. Infolgedessen kann Griechenland von diesen Banken nicht einmal kurzfristige Gelder leihen.

Die Entscheidung der EZB erfolgte nach einem Treffen des griechischen Finanzministers Jannis Varoufakis mit EZB-Präsident Mario Draghi. Varoufakis sagte anschließend: „Wir haben ihm die wichtigsten Ziele unserer Regierung erklärt, nämlich, Griechenland in einer Art und Weise zu reformieren, wie es bisher noch nie versucht wurde, und mit einer Entschlossenheit, die bisher fehlte. Wir haben auch kategorisch erklärt, daß der Teufelskreis von Schulden und Deflation, in dem Griechenland steckt, allen Reformbemühungen schadet. Er war so freundlich, uns seine Einschränkungen zu erläutern.“

Varoufakis traf auch mit dem deutschen Finanzminister Wolfgang Schäuble zusammen, aber das Treffen blieb, wie nicht anders zu erwarten, ergebnislos. Schäuble sagte anschließend: „Wir waren uns einig, daß wir verschiedener Meinung sind.“ Varoufakis widersprach: „Aus meiner Sicht konnten wir uns nicht einmal darauf einigen.“

Der Präsident der Deutschen Bundesbank, Jens Weidmann, warnte Griechenland davor, seine Banken durch ELA-Gelder zu stützen. „ELA sollte nur kurzfristig vergeben werden und nur für solvente Banken“, sagte Weidmann, der auch im Direktorium der EZB sitzt. Gegenüber der Börsenzeitung sagte er: „Da Banken und Staat in Griechenland eng verwoben sind, spielt es auch für diese Beurteilung eine wichtige Rolle, welchen wirtschaftspolitischen Kurs die griechische Regierung verfolgen wird.“ Da die EZB alle Anträge auf ELA-Hilfen genehmigen muß, kann man das nur als eine Drohung bewerten.

Die griechische Bevölkerung antwortete auf diese Erpressungsversuche der europäischen Finanzoligarchie, indem die Massenbewegung, die die neue Regierung an die Macht gebracht hat, auf die Straßen ging: Im ganzen Land gab es Proteste gegen die Politik der EZB und der Troika. Allein in Athen demonstrierten Zehntausende oder mehr auf dem Syntagma-Platz vor dem Parlament zur Unterstützung der Regierung. Ihr Slogan war: „Nein zur Erpressung, habt keine Angst, weicht nicht zurück. Wir werden GEWINNENhttp://cdncache1-a.akamaihd.net/items/it/img/arrow-10x10.png!“ Auch aus Thessaloniki, Patras, Heraklion, Chania, Kastoria und anderen Städten wurden Demonstrationen gemeldet, die vor allem über Facebook und andere soziale Medien organisiert wurden.

Am selben Tag (5. Februar) erklärte Premierminister Alexis Tsipras nach der Vereidigung der neuen Regierung und der neuen Abgeordneten im Parlament: „Ich begrüße Sie alle im griechischen Parlament. Sie sind die Stimme des Volkes. Wir können alle stolz darauf sein, an diesem Prozeß der Emanzipation des griechischen Volkes beteiligt zu sein. Das griechische Volk macht Geschichte, denn es ist entschlossen, die großen Änderungen zu unterstützen, die notwendigen Reformen, um dem Klientelstaat ein Ende zu setzen.“ Die neue Regierung werde statt der „Barbarei des Memorandums wirkliche Reformen“ durchführen. Ziel sei es, „die humanitäre Krise zu beenden.“

Sonntag, 1. Februar 2015 - 16:57Helga Zepp-LaRouche: Die neue griechische Regierung verteidigt das Gemeinwohl!EUROPA DER VATERLÄNDER, WIRTSCHAFTSKOLLAPS,TRENNBANKENSYSTEM

Während ihres Webcasts am 28. Januar wurde Helga Zepp-LaRouche gefragt, wie sie die EU-Reaktion gegenüber der neuen griechischen Regierung bewerte.

Weiterlesen

http://www.bueso.de/node/7880

Helga Zepp-LaRouche: Die neue griechische Regierung verteidigt das Gemeinwohl!1. Februar 2015 • 16:57 Uhr

Während ihres Webcasts am 28. Januar wurde Helga Zepp-LaRouche gefragt, wie sie die EU-Reaktion gegenüber der neuen griechischen Regierung bewerte.

In ihrer Antwort betonte sie, es sei offensichtlich, daß die neue Regierung in Athen nicht beabsichtige, gegenüber der Troika und der EU zu kapitulieren. Nach einer Darstellung der bisher ergriffenen Maßnahmen fuhr sie fort, man ließe völlig außer Acht, warum Griechenland heute in dieser Situation ist. Dies sei das Resultat einer völlig verfehlten Politik der EU, wie die Schwindeloperation, mit der Goldman Sachs die Statistiken fälschte, um Griechenland in die EU reinzuholen, was mit Sicherheit der EU nicht fremd war. „Und das Rettungspaket war immer nur für die griechischen Banken da und nicht, um die Realwirtschaft anzukurbeln.“

„Wenn man sich die absolut üble Propaganda anschaut, nicht nur von der Bild Zeitung, sondern auch von bestimmten Kreisen der AfD – es zirkuliert da ein Video von FRAUhttp://cdncache1-a.akamaihd.net/items/it/img/arrow-10x10.png von Storch, das sich nur um « unser Geld, mein Geld » dreht -- das läßt vollkommen außer acht, daß der Grund, warum Griechenland heute in einer Katastrophe ist, die Sparpolitik der Troika ist. Und diese wurde im übrigen von der UN-Menschenrechts-Kommission als Menschenrechtsverletzung gekennzeichnet.

Wenn man die Zahlen anschaut: die Sterberate ist massiv nach oben gegangen, die Geburtenrate ist kollabiert, die Selbstmordrate ist katastrophal nach oben gegangen. Die Jugendarbeitslosigkeit ist 65%, und die griechische Wirtschaft ist um etwa ein Drittel kollabiert. Die Troika-Politik hat Griechenland ruiniert. Wenn jetzt Widerstand dagegen ausgedrückt wird, dann ist das keineswegs gegen die deutschen Steuerzahler gerichtet.“

Helga Zepp-LaRouche betonte: „Die deutschen Steuerzahler sind in der Bredouille, weil die EU- Kommission und die deutsche Regierung die Politik im Interesse der Banken gemacht hat. Die deutschen Steuerzahler können möglicherweise Schwierigkeiten dadurch haben, aber der Hauptpunkt ist: die Eurozone ist am Ende. Das gescheiterte Experiment des Euro liegt in seinen letzten Zügen.“

Dies sei jedoch nur ein Teil des Bildes, da „das globale Finanzsystem des transatlantischen System vor der Explosion steht.“

FRAUhttp://cdncache1-a.akamaihd.net/items/it/img/arrow-10x10.png Zepp-LaRouche unterstrich: „Deshalb muß ich die hysterische Propaganda gegen Griechenland aufs schärfste zurückweisen. Ich bin sehr froh, daß endlich eine Regierung da ist, die das Gemeinwohl in Griechenland verteidigt.“

Auch die Glass-Steagall-Bankentrennung werde auf die Tagesordnung kommen; in den USA wachse auf Grund des Eindruck des absoluten Übergriffs der Wall Street der Widerstand und dafür müsse in allen Ländern und natürlich auch in Deutschland jetzt mobilisiert werden.

Freitag, 30. Januar 2015 - 19:32Internationale Debatte: Schuldenschnitt für Griechenland und Südeuropa unumgänglichEUROPA DER VATERLÄNDER, WIRTSCHAFTSKOLLAPS

Die Tatsache, daß die griechischen Schulden unter den jetzigen Bedingungen nie und nimmer bezahlt werden können, wird inzwischen auch in Establishment Kreisen in Großbritannien und den USA gesehen. Die Forderung nach einer „Londoner Schuldenkonferenz“, wie sie in den letzen Monaten von SYRIZA im griechischen Wahlkampf erhoben wurde, war gestern Gegenstand von Artikeln im Daily Telegraph und in derWashington Post.

Weiterlesen

http://www.bueso.de/node/7878

Internationale Debatte: Schuldenschnitt für Griechenland und Südeuropa unumgänglich30. Januar 2015 • 19:32 Uhr

Die Tatsache, daß die griechischen Schulden unter den jetzigen Bedingungen nie und nimmer bezahlt werden können, wird inzwischen auch in Establishment Kreisen in Großbritannien und den USA gesehen. Die Forderung nach einer „Londoner Schuldenkonferenz“, wie sie in den letzen Monaten von SYRIZA im griechischen Wahlkampf erhoben wurde, war gestern Gegenstand von Artikeln im Daily Telegraph und in der Washington Post.

Im Daily Telegraph berichtete der „Pressesprecher“ der Londoner City, Ambrose Evans-Pritchard, daß die Troika mit ihrem radikalen Spardiktat für die unhaltbare Situation in Griechenland verantwortlich sei. Wie kürzlich in die Öffentlichkeit gelangte Dokumente des IWF zeigten, hätte der Schuldenschnitt schon vor Jahren stattfinden müssen. Das sei aber von der EU blockiert worden, da man Angst hatte, es könnte zu einer Ansteckung in anderen Schuldnerländern kommen. Evans-Pritchard: „Griechenland wurde geopfert, um Zeit für den Euro zu schinden.“ Deshalb sei eine Neuverhandlung der Schulden aller südeuropäischen Staaten, im Sinne der Londoner Schuldenkonferenz von 1951-53, bei der die deutschen Auslandsschulden neu geregelt wurden, nicht nur für Griechenland, sondern für ganz Südeuropa vonnöten.

Ohne das Londoner Schuldenabkommen wäre das deutsche Wirtschaftswunder der Nachkriegszeit nie zustande gekommen. Damals setzte der deutsche Verhandlungsführer, Hermann Josef Abs, das Prinzip durch, daß in einem Schuldenverhältnis Schuldner und Gläubiger gleichermaßen Verantwortung trügen, um die Rückzahlung zu gewährleisten. Die Pflicht des Gläubigers bestünde darin, Verhältnisse zu schaffen, daß der Schuldner auch seinen Verpflichtungen nachkommen könne. So solle Deutschland Schulden nur aus dem Handelsbilanzüberschuß begleichen. Dieser Grundsatz ist der deutschen Bundesregierung offensichtlich gänzlich unbekannt und deshalb ist es durchaus korrekt davon zu sprechen, daß die Verantwortung für das jetzige Desaster bei der Troika (EU-Kommission, EZB und IWF) liegt.

So kann man die Forderung von Harold Meyerson in der gestrigen Ausgabe der Washington Post verstehen, der das Thema des Londoner Schuldenabkommens von 1953 aufgriff und schrieb, Deutschland solle sich an diesen Teil seiner Geschichte erinnern.

Zur Geschichte des Londoner Schuldenabkommens lesen Sie auch: „Vorbild für Argentinien: Die Londoner Schuldenkonferenz und das deutsche Wirtschaftswunder“

Montag, 26. Januar 2015 - 12:37Goodbye, Euro!VORWÄRTS ZUR D-MARK, KREDITSYSTEM, WIRTSCHAFTSKOLLAPS,TRENNBANKENSYSTEM

Nach den Gelddruckorgien der amerikanischen Federal Reserveund der Bank von Japan in den letzten sechs Jahren hat nun auch der Chef der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, eine „quantitative Lockerung“ (quantitative easing) zur Stützung der europäischen Banken angekündigt. Sie ist verglichen mit den USA klein, wird aber dennoch ausreichen, um den Euro zu entwerten und die Eurozone zu zerstören. Die verzweifelten Banken der Wall Street und der Londoner City und ihre internationalen Partner glauben trotzdem nicht, daß das Paket auch nur annähernd groß genug ist.

Weiterlesen

http://www.bueso.de/node/7870

Donnerstag, 22. Januar 2015 - 21:0435 führende Ökonomen fordern Umstrukturierung und Teilerlaß der griechischen SchuldenEUROPA DER VATERLÄNDER, KREDITSYSTEM, WIRTSCHAFTSKOLLAPS

Eine Gruppe von 35 international bekannten Ökonomen hat am 20. Januar im Londoner Guardian einen Offenen Brief veröffentlicht, in dem sie die Streichung „eines großen Teils“ der unbezahlbaren Schulden Griechenlands fordern, sowie die Annahme „neuer Zahlungsmodalitäten, die den Wiederaufbau einer nachhaltigen Wirtschaft ermöglichen“. Eine solche Einigung, argumentieren sie, „sollte den Beginn eines neuen, EU-weiten politischen Rahmens markieren, der eine wachstumsfreundliche anstelle einer deflationären Politik fördert“.

Weiterlesen

http://www.bueso.de/node/7868

onnerstag, 22. Januar 2015 - 20:07Nach Schweizer Notenbankentscheidung platzt die Bombe der toxischen KrediteVORWÄRTS ZUR D-MARK, KREDITSYSTEM, WIRTSCHAFTSKOLLAPS,TRENNBANKENSYSTEM

Als die Schweizerische Nationalbank (SNB) am 15. Januar die auf 1,20 fixierte Bindung des Schweizer Franken an den Euro aufhob, löste sie damit ein Beben an den Finanzmärkten aus, dessen Auswirkungen jetzt immer deutlicher werden. Der Wert des Franken stieg gegenüber dem Euro kurzfristig um 41%, fiel dann wieder ein wenig, aber mit der Entscheidung der EZB auf Teufel komm raus Geld zu drucken, ist ein weiteres Auseinanderdriften der Wechselkurse absehbar, was die im folgenden geschilderten Probleme weiter verschärfen wird.

Weiterlesen

http://www.bueso.de/node/7866

Samstag, 17. Januar 2015 - 16:01Glass-Steagall, Eurokrise, BRICS-Initiativen lehren die Finanzwelt das FürchtenPROGRAMM, USA, KREDITSYSTEM, WIRTSCHAFTSKOLLAPS

Von Alexander Hartmann

Die Instabilität des bankrotten transatlantischen Bankensystems versetzt die anglo-amerikanische Finanzelite in Panik. Jamie Dimon, Vorstandschef von JPMorgan Chase, erklärte am 14. Januar in einer Telefonkonferenz mit Journalisten: „Die Banken sind unter Attacke“.

Weiterlesen

http://www.bueso.de/node/7862

Montag, 22. Dezember 2014 - 13:28Studie: Schiefergasförderung in den USA wird zurückgehenWIRTSCHAFTSKOLLAPS, ENERGIESCHWINDEL

Eine Studie von Forschern der University of Texas hat ergeben, daß in den USA in der Zukunft deutlich weniger Schieferöl und -gas mittels Fracking gefördert werden wird, als es die Prognosen der Industrie vorhersagen. Dies berichtete das Magazin Nature am 3. Dezember.

Weiterlesen

http://www.bueso.de/node/7818