Tesla, die Bäume und ein Hauch von Querfront in Grünheide

Report Die Gemeindevertretung von Grünheide hat der umstrittenen Erweiterung des Tesla-Betriebsgeländes zugestimmt. Die Sitzung zeigt erstaunlich wenig Berührungsängste zugereister Klimaschützer mit bürgerlichen wie rechten Tesla-Kritikern vor Ort
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Protest vor dem Werksgelände erfolglos: Tesla darf Fabrik erweitern
Protest vor dem Werksgelände erfolglos: Tesla darf Fabrik erweitern

Foto: John MacDougall/AFP/Getty Images

Als das Ergebnis feststeht, ist eine bedrohlich feste Männerstimme von ganz hinten in der Halle aus dem Publikum zu hören: „Merkt sie euch.“ Und es ist ganz klar, wenn der Mann meint – die elf Mitglieder der Gemeindevertretung von Grünheide (Mark), die für den geänderten Bebauungsplan Nr. 60 „Service- und Logistikzentrum Freienbrink-Nord“ gestimmt haben. Vielleicht auch die zwei, die sich enthalten haben. Auf jeden Fall nicht sie sechs, die gegen die Erweiterung des Tesla-Betriebsgeländes in Brandenburg gestimmt haben.

61,2 Prozent der Grünheider hatten sich jüngst in einer nicht bindenden Bürgerbefragung gegen den ursprünglichen Erweiterungsplan zugunsten Teslas ausgesprochen – bei einer beeindruckenden B