Senbei Norimaki

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RE: I’m a Paria baby, so why don’t you kill me? | 20.03.2011 | 22:49

Also - wenn schon, dann: "pariah"! Die Zeiten, als es chic war, nicht richtig Englisch zu können, sind doch nun wirklich lange vorbei...

Im Übrigen möchte ich mich hinsichtlich der musikgeschichtlichen Bedeutung Phil Collins' der Analyse von Bateman (2000) anschließen:
"I've been a big Genesis fan ever since the release of their 1980 album, Duke. Before that, I really didn't understand any of their work. Too artsy, too intellectual. It was on Duke where Phil Collins' presence became more apparent. I think Invisible Touch was the group's undisputed masterpiece. It's an epic meditation on intangibility. At the same time, it deepens and enriches the meaning of the preceding three albums. Christy, take off your robe..."

RE: Das Vakuum rechts der Mitte | 09.09.2010 | 09:57

Beim Lesen von Herrn Bergers Beiträgen fällt es mir jedes Mal schwer, nicht von einer Art nostalgischer Wehmut erfasst zu werden. Die Sachkenntnis, die analytische Schärfe, selbst der leicht schnoddrige Ton, den man goutiert, wenn sich ihm einer bedient, der weiß, was er kann - das war einst das Markenzeichen der Journalisten beim SPIEGEL seligen Angedenkens, dem SPIEGEL, der damals - mit Recht - für sich in Anspruch nehmen konnte, ein unverzichtbares Organ der politischen Meinungsbildung zu sein. (Die prätentiöseren Metaphern einmal außen vor gelassen.)
Und ich bin sicher, irgendwo, in einem besseren, einem glücklicheren Paralleluniversum steht genau dieser Artikel anno 2010 im SPIEGEL. In diesem Universum fiel Herr Augstein sen. nicht der sozialistischen Wahnidee anheim, die Produktionsmittel der Belegschaft zu überantworten, und hat - wie es sich gehört - sein Magazin nicht dem Pöbel, sondern Franziska und Jakob vermacht. Und der Spiegelfechter ist dort heute Chefredakteur...