Letzten Freitag 32

Teckelverriss Nach dem Fühstück am Donnerstag verrissen die Teckel den Freitag
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Nach dem Donnerstagsfrühstück werfe ich meinen Teckeln (schwarz-rot) die Tageszeitung zum Verriss vor. Leider wars heute der Freitag. Übrig blieben nur 3 Schnipsel der Community und ein bisschen Lula: "Aber es verhindert nicht den Absturz Venezuelas zu einem Failed State." [Querlenker] ... "Es mag sein, dass es nach Maduros Abgang zu noch mehr Gewalt kommt. Vielleicht aber auch nicht." [Balsamico] ... Die Verteidigung seiner sozialen Errungenschaften rechtfertigt keinen Einsatz von Militär, Geheimdiensten und Polizei und keinen Putsch gegen die Verfassung." [Koslowski] ... "Der PT verteilte Geld, die anderen nicht. Spricht das diese Partei von Schuld frei? Nein! ... Es gibt Dinge, die eine linke Partei auf gar keinen Fall tun darf: Sie darf sich nicht zu Korruption hinreißen lassen ... " [Ruy Fausto, zitiert von Tobias Müller].

Mein Liebermann! Nachdem ich den Kaffee wieder runter hatte, stieß mir die Ethik auf: Die Guten sollen nicht nur sauber sein, sonder rein! Sie dürfen nicht schlecht sein, nicht korrupt, nicht unfähig, nicht schwach, nicht ängstlich, nicht, nicht, nicht --- wie WIR!

Nichtsdestotrotzalledem, WIR sind die Guten oder wie es De Ladde-Jung sagt. " ... das Salz der Erde." Querlenker, Balsamico, Koslowski, Ruy Fausto, Tobias Müller, Maduro, Lula, und, und, und!

Wenn die Guten=Linken nur einig wären, was könnte nicht alles erreicht werden ... Da aber linkes Denken immer zum Ziel hat, das Bestehende hin zum Besseren zu überwinden, somit ein Denken in die Zukunft ist, kann darin keine Einigkeit hergestellt werden, denn über die Zukunft wissen wir nichts.

Die Gute=Linke ist die Avantgarde der Menschheit auf ihrem Weg in die Zukunft, getrieben, streitend, irrend, aufsteigend, untergehend, stets sich erneuernd, ewig (Pathos durch Genuß der Zörbiger Überrübe.) .

Darin ist nun die historische Aufgabe der Guten=Linken zu sehen, daß sie einerseits dem Bösen in den Arm fällt und andererseits dem Guten Stimme verleiht und Tat ermöglicht. (Klingt nach Bonhoeffer.)

Die Linke an der Macht hat ihre Aufgabe erfüllt und muß untergehen, weil sie von den neuen, mit ihrer Hilfe geschaffenen gesellschaftlichen Verhältnissen überwachsen und aufgelöst wird. (Das ist aber nun Trotzky, oder?)

Nach und mit ihrem Untergang entsteht aber schon die nächste Generation der Guten=Linken, denn das Böse ist immer und überall. (Hegel, Marx, 1. Allgemeine Verunsicherung.)

19:35 17.08.2017
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