seriousguy47

Anglophiler Pensionär und Flüchtlingsbetreuer aus Stuttgart.
seriousguy47
RE: Wo bleibt die Kritikfähigkeit im Freitag-Blog? | 06.05.2022 | 10:42

Sie sammeln offenbar Feindbilder wie andere Leute Briefmarken.

RE: Wo bleibt die Kritikfähigkeit im Freitag-Blog? | 06.05.2022 | 10:36

"eine gefühlte "Mission", die Band - Russisches Imperium - wieder zusammenzubringen "

"(Putin:)I only really regretted that the Soviet Union had lost its position in Europe, although intellectually I understood that a position built on walls . . . cannot last. But I wanted something different to rise in its place. And nothing different was proposed. That’s what hurt. They just dropped everything and went away. . . . We would have avoided a lot of problems if the Soviets had not made such a hasty exit fromEastern Europe.”47(117")

Dawisha

RE: Brücken bauen: Vorschlag für „Europäisches Haus“ kam aus Russland | 03.05.2022 | 20:40

"Nun ja, wer hat denn die osteuropäischen Staaten bis 1990 besetzt gehalten? Den Ungarnaufstand 1956 niedergeschlagen und ist 1968 in CSSR einmarschiert? Wo herrschten denn sozialistische Diktaturen unter Moskauer Führung? Die Ideologie wurde abgeschüttelt, das Machtgehabe ist geblieben. In den 30er Jahren hat Stalin ein paar Millionen Ukrainer verhungern lassen."

Aber Herr Braun! Sie Spielverderber! Müssen Sie immer alles mit Ihrer verdammten Wirklichkeit stören! Pfui!

RE: Die neoliberale Schocktherapie des Westens hat Putin den Weg geebnet | 03.05.2022 | 15:47

"Werden alt 68er zum absehbaren Ende ihrer Lebenszeit grundsätzlich bösartig?"

Nein, die es jetzt sind waren schon immer so. Die anderen haben sich seit der Analphase weiter ewntwickelt.

RE: Die neoliberale Schocktherapie des Westens hat Putin den Weg geebnet | 03.05.2022 | 14:53

"Die USA säuberten ihren Kontinent von den Ureinwohnern und nahmen durch Krieg Mexiko Land weg. Auf die jüngeren Kriege des Westen brauchte ich nicht einzugehen, selbstredend.

Putin hat nur getan, was der Westen immer getan hat. Er hat den Westen nachgeahmt, also versucht "das Reich der Guten" zu kopieren."

"So ist es!" (Flegel, s.u.)

Na endlich! Wenigstens zwei habens kapiert: Das "Reich des Bösen" versucht das "Reich des Guten" zu kopieren, nur schlimmer.

RE: Die neoliberale Schocktherapie des Westens hat Putin den Weg geebnet | 03.05.2022 | 14:36

"Allerdings nutzt auch die BRD gerne Kriege um darüber die Probleme im Innern zu vergessen, siehe Wilhelm Zwo, siehe Nazis, siehe aktuell"

Also, dass wir Nazis in der BRD haben und hatten, ist mir bekannt. Allerdings, dass diese Nazis Kriege für die BRD geführt haben, ist eine revolutionäre historische Entdeckung Ihrerseits. Ebenso die Sache mit Wilhelm II. Was war der gleich, Bundespräsikönigkaiser oder so?

RE: Die neoliberale Schocktherapie des Westens hat Putin den Weg geebnet | 03.05.2022 | 09:19

Gerne gelesen. Gehirnfutter statt Merksprüche aus dem Kreml-Katechismus. Die überschwemmen die Kommentare. Trotzdem Danke, dass man hier kommentieren darf. Großes Lob für den Autoren!

RE: Markt ohne Kapital, geht das? | 02.05.2022 | 12:37

"Auf meine Frage hin "was Sie in Punkt Nachhaltigkeit" bewirkt kam nur die trockende Antwort von ihr "Ich habe keine Kinder, damit habe ich genug bewirkt was meine eigene Nachhaltigkeit angeht"...

Das nenne ich klassische Milchmädchenrechnung.

Auf ihre spätere Rente will die Dame sicher nicht verzichten? Auf mögliche Pflege auch nicht? Und krankenversichert zu bezahlbarem Beitrag ist sie wohl auch? Und die noch nicht kassierten Leistungen des Sozialstaats nimmt sie wohl auch gern in Anspruch? Nur sie selbst möchte bitte nur auf Kosten der "Dummen" abkassieren?

Abgesehen davon wird ein Gebärstreik den Kapitalismus nicht abschaffen, nur die Überalterung verschärfen. Das "Kapital" aber wird sich die Hände reiben, schließlich gibt es dann ja pro Kopf noch mehr Ressourcen zum Ausbeuten.

Auch für die sogenannten Konsumenten. Die werden in der Mehrheit einen Teufel tun und die Umwelt schonen. Jetzt gibt es pro Kopf ja mehr zum Verschmutzen.

Und was Ihren Link zur Ein Kind Politik betrifft, so lese ich dort gleich am Anfang dieses;

"Vor allem aus Sorge vor einer Überalterung der Gesellschaft (besonders in den Städten) wurde ab Anfang 2016 die Politik generell auf zwei Kinder gelockert. Nachdem dies zu keinem nennenswerten Anstieg der Geburtenzahl führte, wurde Ende Mai 2021, unmittelbar nach der Veröffentlichung von aktuellen Volkszählungsergebnissen, die weitere Lockerung auf generell drei Kinder pro Paar angekündigt.[2] Im August 2021 wurde die Änderung beschlossen.[3]"

Uuuups.

RE: Markt ohne Kapital, geht das? | 02.05.2022 | 12:20

"was Kapital ist, kann und sollte man schon definieren, weil es da nur wenige Möglichkeiten gibt und es da letztlich nicht auf das Begriffswort ankommt, sondern darauf, daß man sich in einem Gespräch einigt bzw. wechselseitig darauf aufmerksam macht, worüber man überhaupt spricht."

"Ich denke, meine Antwort hat nun wieder gezeigt, daß ich nur auf mein Buch verweisen, es aber hier im Thread nicht nochmals schreiben kann.

Ich denke, meine Antwort hat nun wieder gezeigt, daß ich nur auf mein Buch verweisen, es aber hier im Thread nicht nochmals schreiben kann."

Da und anderswo gebe ich Ihnen recht. Ich meinte bei der Definitionsgeschichte Kapital nicht im Marxschen Sinne, sondern allgemeiner.

Auch mit Ihrer Einschätzung der herkömmlichen Sozialdemokratie gebe ich Ihnen recht. Aber ich rechne der potentielklen Sozialdemokratie eigentlich Grüne und Linke zu. Möglicherweise kommt auch noch etwas Neues hinzu. und in dieser Breite finde ich den sozialdemokratischen Weg des Versuchs von Balance zwischen Kapital, Gesellschaft und Politik noch nicht ausgereizt - Ideen wie die Ihren eingeschlossen. Da ginge ja einiges vielleicht auch im jetzigen System.

Ansonsten ebenfalls Danke für die ausführliche und weiterführende Antwort.