RE: Fragen und Antworten | 12.06.2015 | 10:53

Wie ist es möglich, daß ein User, der laut aktuellem Profil seit rund einem Monat erst unter seinem jetzigen, aktuellen Pseudonym angemeldet ist, in seinem Profil jedoch Kommentare stehen haben kann, die vom Oktober 2010 stammen und die seinerzeit auch unter einem anderen Pseudonym und Profil geschrieben worden sind?

Das erklärt sich aus dem Unterschied von Login- und Anzeigename (etwa Login: roesleinrot - steht im URL-Pfad-, Anzeige: Schachnerin, um den Unterschied zu verdeutlichen), und daraus, daß der entsprechende User einen früheren Loginnamen recycelt hat, mit einem neuen Anzeigenamen .

Ich vermute - vereinfacht - , daß in der Datenbank bei Kommentaren der Loginname in der Tabelle steht. Bei der Auslieferung einer Seite wird der Lgoinname durch den Anzeigename ersetzt, falls ein Profil vorhanden, andernfalls durch "ehemaliger Nutzer".

Wird ein Account gelöscht, so verschwindet der Blogger aus der User-Tabelle, ebenso (is das immer noch so?) seine Beiträge, nicht jedoch seine Kommentare. Meldet sich derselbe mit demselben Login, aber einem anderen Anzeigename und evtl einer anderen Mail-Adresse wieder an, sind die Kommentare wieder zuordenbar - dem neuen Anzeigename nämlich.

Das ist eine Eigenheit, vielleicht sogar Schwäche, des Systems. Es ist somit nämlich möglich, die Kommentare eines lange abgemeldeten Users mit Blogpfad freitag.de/autoren/irgendwer zu ursurpieren - bzw. seine eigenen wiederzubekommen -, ganz einfach, indem man sich mit dessen nicht mehr existierenden Login - irgendwer - neu registriert. Schwupps gehören einem die ganzen alten Kommentare.

saludos,0--gg-

RE: Fühlen Pflanzen? Denken Tiere? | 10.05.2015 | 18:26

Nachtrag: der Zeitgenosse, der damals den Satz prägte: "Ziel der Liebe ist das Bewußtwerden ihrer selbst, in jedem Bewußtsein" - dem Sie damals freudig zugestimmt haben - jener bin ich.

RE: Fühlen Pflanzen? Denken Tiere? | 10.05.2015 | 18:15

Die ganze Geschichte, die sehr bewegten letzten Jahre, kann ich Ihnen hier nicht erzählen, das geht nur von Angesicht zu Angesicht. Ich habe einen alten Account reaktiviert, die Beiträge von damals sind freilich perdu; sie drehten sich vor allem um S21.

Ihnen bin ich bekannt als Don Q.

saludos,
0--gg-

RE: Liebe Kunden der Deutschen Bahn... | 07.05.2015 | 15:31

Wenn die jemals offensiv ehrlich auch nur sein könnten, wäre der Stuttgarter Hauptbahnhof keine Ruine.

Klasse geschrieben. Beim Bahnlogo steht im Link zwischen http:// und upload.wikimedia.org seltsamerweise 1.1.1.2/bmi/ drinne. Diesen Proxy haben wir hier nicht ;-)

RE: BND/NSA:Die Ausreden des Thomas de Maizière | 06.05.2015 | 14:52

Thomas de Maizière wird der nächste sein, dem gegenüber Merkel ihr "vollstes Vertrauen" ausspricht - wetten?

Ah nee... hatte sie ja schon, bei der Drohnen-Affäre vor zwei Jahren. Ist das aber auch ein zähes Gestrüpp, de Maizière...!

RE: Einfacher ist selten richtiger | 02.05.2015 | 02:20

Ergänzung zu den Literaturhinweisen:

Mir fällt zu diesem Thema sofort Horst Rittel ein, Professor in Berkeley und Stuttgart, der uns Studenten das Konzept bösartiger Probleme nahebrachte; der uns darauf aufmerksam machte, daß Städtebau und Grundrißgestaltung mit Scheidungsraten zu tun hat; uns lehrte und stringent nachwies, daß jegliche Architektur- und Stadtplanung politisch ist und per se: ein bösartiges Problem.

RE: Fühlen Pflanzen? Denken Tiere? | 02.05.2015 | 01:47

Um es klar zu sagen: ich will hier keinen weiteren Kommentar von Ihnen lesen.

Gerne doch, ich habe Ihrem Wunsch entsprochen- und dies hier ist kein Kommentar, sondern eine Frage: Warum?

RE: Ich bin kein Klugscheißer ... | 22.04.2015 | 14:18

Die "Geschichte um Wollknäuel" ist von Imants Ziedonis, eine seiner 101 Epiphanien: "Wir winden uns von Knäuel zu Knäuel".

Sie findet sich im Buch "Lettische Lyrik", ausgewählt und ins Deutsche übertragen von Edith Zuzena-Metuzala, erschienen 1983 im Maximilian Dietrich Verlag, Memmingen. Das Buch kann man antiquarisch erstehen.

Aus- und/oder Einbildung sind aber nicht Thema der Knäuel-Geschichte...

RE: Ich bin kein Klugscheißer ... | 20.04.2015 | 20:02

Man muß ja beim Klugsein nicht gleich scheißen, oder jemand anpinkeln.

Apropos Ausbildung - ich sag ja immer , es stimmt schon: nur was man sich einbildet, kann man ausbilden. Richtig ist aber auch, daß mancher durch Ausbildung die Einbildung nicht verliert. Dem gilt abzuhelfen, liebevoll.

0--gg-