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RE: Befreiung? Was für eine Befreiung? | 17.02.2009 | 14:42

Ein lächerlicher Artikel des Guardian, sorry. Abgesehn von den chaotischen Schreibweise, bewegt er sich inhaltlich sehr an der Oberfläche der Problematik. Es geht ständig um Begrifflichkeiten, wer wie was auslegen könnte. Man merkt wie die Irakkriegskritiker in die Enge getrieben sind und nun mit seltsam konstruierten Theorien die Erfolge im Irak zu relativieren versuchen. Das Problem wird immer schwieriger, da man sich schnell anstatt als Amtiamerikaner als Antiiraker outen könnte. Jetzt müssen die Frauen herhalten, als letzte Bastion des irakischen Misserfolgs. Das Problem hier ist wiederum, dass man mit dem Eintritt für die Rechte der Irakerinnen gleichzeitig den aktivsten Kern der alten "Widerstandskämpfer", also die Herrschaften der Al-Kaida und Co, in Misskredit bringt, da ebendiese massgeblich für den Terror gegen Frauen verantwortlich sind. So beschwert sich Al-Ali [i]"mit ihren Stellungnahmen gegen den irakischen Widerstand hat sie viele in der Anti-Kriegs-Bewegung gegen sich aufgebracht"[/i]. Doch der Zynismus geht noch weiter; der Autor konnte es sich nicht verkneifen diese Aussage mit der Überschrift "[i]Eine westliche Militäraktion kann die irakischen Frauen nicht befreien[/i]" zu relativieren. Hmm, das selbe haben diese Leute letztes Jahr auch über die irakische Demokratie gesagt... Wir werden sehen, waren es nicht die Irakkriegskritiker, die den Respekt vor den kulturellen Eigenarten der moslemischen Gesellschaften einforderten? Die Frauenrechte werden kommen, auch ohne die blutige Faust Saddams. /s