Sidney Davenport

In diesem Blog wird es um neue Ansätze beim Thema "Geschlechtergerechtigkeit" und eine Kritik der bestehenden Strukturen gehen.
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RE: Antwort an Ronja von Rönne | 12.04.2015 | 17:55

Hm, mal sehen ...

Hoffmann schreibt auf Seite 12 seines Grundlagenwerks "Sind Frauen bessere Menschen?", dass es sich "die Männerbewegung nicht leisten kann, in irgendeiner Weise konservativ oder gar reaktionär zu sein".

Er betreibt mit Genderama ein Newsblog für den linken Flügel der Männerbewegung, auf dessen Blogroll sich mehrere Dutzend zentrale Texte für einen linken Maskulismus finden – von Hoffmann und von anderen Autoren.

Er ist Autor eines "Plädoyers für einen linken Maskulismus", das auf zentrale linke Konzepte wie Intersektionalität etc. zurückgreift.

Er hat sich in seinem Blog "Hinter meinem Schreibtisch" mehrere Jahre unentgeltlich mit oft mehreren Artikeln pro Tag gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus engagiert, weshalb die Süddeutsche Zeitung sein Blog an erster Stelle in empfehlenswerten Blogs zur Sarrazin Debatte genannt hat:

http://www.sueddeutsche.de/service/die-besten-blogs-zu-sarrazins-thesen-1.996872

Er hat einige Zeit lang gemeinsam mit zwei Muslimas ein "Watchblog Islamophobie" betrieben.

Er veröffenticht bei linken Verlagen wie Westend und bei linken Zeitungen wie der Neuen Rhein-Zeitung und dem Freitag:

http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=14207

https://www.freitag.de/autoren/ahoffmann/gerd-riedmeier-die-plattform-inklusion-stellt-sich-vor

sowie auf linken Blogs wie dem "Spiegelfechter", wo er Eckpfeiler für eine linke Männerpolitik benennt.

Er wird von den radikal rechten Maskulisten etwa unter wgvdl.com seit Jahren angefeindet.

Völlig klar: Der Mann ist rechts. Knallrechts. :D Was denn sonst? Wenn das nur genug Leute behaupten und diese Behauptungen dann als Quellen in einen Wikipedia-Artikel einfließen, MUSS daraus doch irgendwann mal Wirklichkeit werden? Krieg ist Frieden? Hat bei Orwell doch auch geklappt? Wenn man nur ganz fest dran glaubt?

Jedenfalls erspart einem das herrlich das Denken. Etikett "rechts" draufgeklebt, fertig. So wie das Etikett "Adel". Ingroup-Outgroup. Etiketten und Ausgrenzungen haben in diesem Land nun mal noch immer am besten funktioniert. Seid ihr sicher, dass IHR noch links seid? Bei derartig autoritären Diskursen habe ich bei einigen hier nämlich erhebliche Zweifel.

RE: Postgender? Damit sind die Piraten von gestern | 27.01.2012 | 12:17

Wo werden denn Frauen-Netzwerke in der Piratenpartei unterbunden? Die männerfreie Mailingliste, die Simon einforderte, wurde prompt eingeführt. Das Ergebnis der dortigen Diskussion allein unter Frauen war nullkommanichts, es kam nicht einmal eine Forderung zustande. Außer der "AG Männer" gab und gibt es in der Piratenpartei drei verschiedene Gender-AGs. Ergebnisse? Keine. Und warum solte man Simon für ihr parteischädigendes Verhalten kein parteischädigendes Verhalten vorwerfen? Der Vorwurf ist automatisch falsch, nur weil sie sich politisch geschickt als unterdrückte Frau inszeniert?

RE: Postgender? Damit sind die Piraten von gestern | 27.01.2012 | 12:12

"Wer reale Widersprüche und Ungleichheiten nicht zur Kenntnis nimmt, indem er sie einfach leugnet, ist nicht nur realitätsblind, sondern muss sich den Vorwurf gefallen lassen, sich auf diese Weise Privilegien zu sichern."

Darin muss man Ihnen absolut zustimmen. Männer stellen beispielsweise geschätzte 90 Prozent der Obdachlosen, 93 Prozent aller Berufsunfälle mit Todesfolge, 90 Prozent der Haftinsassen und 75 Prozent der Selbstmörder. Wer solche Ungleichheiten und realen Widersprüche zur Frauen-sind-Opfer-Ideologie nicht zur Kenntnis nimmt, ist nicht nur realitätsblind, sondern muss sich den Vorwurf gefallen lassen, sich auf diese Weise Privilegien zu sichern.

RE: Von der Frauenemanzipation zur Frauenprivilegierung | 07.09.2011 | 18:36

Genau! Ein echter Linker kämpft schließlich tausendmal lieber für einen höheren Status und mehr Einkommen für eine FRAU im oberen Management, als sich zu fragen, warum die allermeisten Obdachlosen MÄNNER sind. Das biologische Geschlecht ist für uns Linke noch immer das entscheidende Kriterium überhaupt bei der Entscheidung, wem wir unsere Gunst zukommen lassen und wem nicht! Schleicht euch, ihr rechten Gleichheitsfanatiker!

RE: "Frauenrechtsbewegung" als gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit | 09.07.2011 | 19:11

Um dem Niveau der Kommentarspalte unter "DanielW"s Beitrag gerecht zu werden, sollte auch mein erster Kommentar zur Einstimmung lauten:

"Die Frauenrechtsbewegung ist schlicht und ergreifend ein Zeichen von mangelndem Selbstbewusstsein. Ich bin gespannt, wann die Weiblein hier auftauchen und laut brüllen. Ich freu mich schon ... :o)"