Sixtus

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RE: Lupenreiner Rechtsstaat USA | 16.04.2009 | 14:57

Robert R. Bryans Einleitungssatz lässt sich eigentlich ganz einfach kommentieren: Nein, dieses Urteil stinkt nicht nach Politik! Abu-Jamal wird deshalb als Mörder Daniel Faulkners hingestellt weil er diesen Mord jenseits jeglichen Zweifels begangen hat. Das mag vielleicht vielen Lesern aus ideologischen Gründen nicht in den Kram passen, aber Mumia Abu-Jamal ist ein Mörder und niemand, der sich ernsthaft und unvoreingenommen mit den Fakten dieses Falls vertraut gemacht hat, ist je zu einer anderen Schlussfolgerung gekommen. Ganz besonders ist er kein Opfer rassistischer Machenschaften. Er ist ein Opfer seines eigenen Verbrechens. Ein Berg an sehr glaubwürdigen Beweisen und Zeugen hat dies seit jeher eindrucksvoll gezeigt. Diese Beweise waren so stark, dass Jamal in seiner eigenen eidesstattlichen Erklärung zu Lügen und unsinnigen Behauptungen Zuflucht nehmen musste und dabei sogar der genauso dummen Erklärung seines eigenen Bruders widersprochen hat.
Die Autorin dieses Artikels scheint aber trotzdem ein Problem damit zu haben, dass „die Polizei von Philadelphia immer noch regelmäßig öffentliche Gedenkfeiern für ihren Kollegen Daniel Faulkner durchführt und Abu-Jamal stets als dessen Mörder hinstellt“, als wären Gedenkveranstaltungen für einen ermordeten Kollegen verwerflich. Und es ist auch nicht verwerflich, wenn man den verurteilten Mörder als das hinstellt was er ist: Als einen Verbrecher, der einem anderen menschlichen Wesen das Leben genommen hat.
Wachen Sie doch endlich aus Ihrer Traumwelt auf. Mumia Abu-Jamal ist ein Mörder! Keine noch so heftige Wunschvorstellung und keine noch so laut vorgebrachte Lüge kann diese Tatsache ändern. Er ist und bleibt ein reuloser Mörder.