RE: Tierschutz auf Umwegen | 26.08.2016 | 17:49

Korrektur, es sind nicht 30 Milliarden Schweine, sondern 30 Millionen. Die Zahl ist um den Faktor 1000 zu hoch.

RE: Musik als Hintergrundrauschen | 20.08.2016 | 13:18

Sie können Chansons, Jazz und Weltmusik ganz problemlos auf WDR3 und WDR4 hören. Aber pauschal Popmusik oder das, was im Radio gespielt wird als Einheitsbrei abzutun und dann mit Fado und Chanson zu kommen halte ich nicht nur für Kultursnobismus, sondern auch für ein Stück weit naiv. Die Musik, die ich gerne höre, höre ich zuhause von Cd oder so, aber das, was im Radio läuft, ist was anderes und das ist ok. Ich habe nicht die Erwartung oder den Anspruch, dass meine Musik bei 1Live oder den Lokalradios läuft.

RE: Musik als Hintergrundrauschen | 20.08.2016 | 12:33

Ich habe überhaupt kein Problem mit der Musik, die im Radio gespielt wird. Ich halte das auch nicht für Einheitsbrei. Es gibt so viele Nischen und Spartensender, wo man Jazz, Weltmusik, Metal oder Klassik hören kann. Wer die heutige Popmusik als "Einheitsbrei" abtut und Madredeus und Georges Brassens dagegen setzt, zelebriert Kultursnobismus und eben nicht "die Anerkennung des Eigenwerts jeder einzelnen (musikalischen) Kultur." Georges Brassens hatte seine Zeit und seinen Platz. Ich fahre manchmal auch gerne einen Oldtimer. Aber nicht jeden Tag zur Arbeit. Da bin ich dankbar, dass Brassens nicht gespielt wird. Da mag ich eher Rihanna oder Taylor Swift. Wenn sie Brassens hören wollen, klemmen sie ihren USB Stick ans Radio. Oder hören sie einfach mal wieder Popmusik, so schlimm ist das nicht.

RE: Die Qual mit der Wahl | 07.08.2016 | 15:03

Nein, aber muss durchaus darüber nachdenken, wie sinnvoll oder effektiv unsere demokratischen Prozesse sind, wenn sie zunehmend zu undemokratischen Resultaten führen. Wer das nicht tut, darf gerne über die Sonne reden

RE: Flüchtlingspolitik als Schutz vor Terrorismus | 30.07.2016 | 09:33

Der Kommentar steht aber nun auch nicht im Einklang mit ihrem Benutzernamen, oder?

RE: Flüchtlingspolitik als Schutz vor Terrorismus | 30.07.2016 | 08:37

Der Beitrag von Magda ist wichtig und richtig. Ihr Kommentar dazu ist leider völlig inhaltslos. Er wäre nicht wert, darauf zu antworten, wenn sie sich selbst nicht für einen so begnadeten Philosophen und Wortakrobaten halten würden. Aber das ist dann auch schon alles. Falls sie es irgendwann mal schaffen, etwas sinnvolles zu einer Diskussion beizutragen, lassen sie es mich wissen. Bis dahin bleiben sie einfach der Troll, der es nicht schafft, sich verständlich zu artikulieren. #Menschenhülse

RE: Wochenende - Zeit für Terror | 22.07.2016 | 22:55

Das verstehe ich nicht: Was genau sprechen sie hier an? "Terror zur betsen Sendezeit"? Was genau soll das bedeuten? Und wenn sie schon die Medien ansprechen: Sie sind ja hier als Community Mitglieg auch Teil der Medien. Also warum kann man nicht mal einfach schweigen, solange garnicht klar ist ist, was genau passiert ist und vielleicht Opfer dieser Tat noch mit dem Tod ringen?

Sie wollen hier eine Kritik an den Medien üben, merken aber nicht, dass sie genau die Mechanismen bedienen, welche sie vorgeben zu kritisieren.

Danke für ihren Beitrag, aber ich finde es ein wenig unehrlich, Kritik an den Mechanismen der Medien mit den Mechanismen der Medien zu üben, solange die Körper der Öpfer noch warm sind.

RE: Der Putsch vor dem Putsch | 20.07.2016 | 17:31

Warten wir es ab. Ihrem letzten Satz kann ich vollumfänglich zustimmen: Es wird wahrscheinlich sogar länger als ein paar Jahre dauern.

RE: Der Putsch vor dem Putsch | 20.07.2016 | 16:14

Gut, ich hätte es anders formulieren sollen: ich denke, dass die Mehrheit der Türken, die Türkei, die Erdogan will, ablehnt. Auch das mag nicht stimmen, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass die Türken die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Freiheiten und Vorteile, die ihnen die säkulare Türkei verschafft, leichtfertig aufgeben möchten. Vielleicht ist dafür aber auch schon zu spät. Ich weigere mich trotzdem, zu behaupten, die Mehrheit der Türken seien demokratieverachtende Diktatorenfreunde.

RE: Der Putsch vor dem Putsch | 20.07.2016 | 08:14

Da stimme ich ihnen zu. Die Mehrheit der Türken dürfte Edogan durchaus kritisch sehen. Perihan Magden schrieb gestern bei Spiegel Online: "...es waren nicht große Mehrheiten der Bevölkerung, die den Coup stoppten...".

Das zeigt eben dann auch, dass es sich dabei um eine Tyrannei einer Minderheit handelt, die, wie sie feststellen, nicht nur für die Gesellschaft schädlich ist, sondern auch für die Wirtschaft.