RE: Wahl-O-Leaks | 22.08.2016 | 20:44

Nö.
Ehrlich gesagt, nicht mal gemerkt dass ich 2x auf "Kommentieren" geklickt hatte. Aber muss wohl so gewesen sein. Ist ja ein bekanntes Problemchen, dass die Seite beim Absenden von Kommentaren etwas langsam reagiert und dadurch Doppelklicks ermöglicht werden.

RE: Wahl-O-Leaks | 22.08.2016 | 19:14

Der Name, das Auftreten vieler Parteimitglieder, die Thesen - so ziemlich alles auf Provokation ausgelegt. Schaffte zwar zu Anfang viel Aufmerksamkeit, ist dann aber doch nicht das was massentauglich ist.

Was man jedoch leider den etablierten Parteien vorwerfen MUSS ist, dass jede neue Partei mit einer medialen Schmutzkampagne überzogen wird. Ich würde sogar so weit gehen zu behaupten, dass genau das extrem demokratiefeindliches Verhalten ist. Komplett abseits von zielgerichteter Politik und ohne Argumente werden neue Parteien im Prinzip aus reinem Machterhalt der Altparteien zerschlagen. Das ist desshalb so extrem gefährlich, weil ich denke, dass es in Deutschland mehr als genug kluge Köpfe gibt, mehr als genug Personen die sich politisch engagieren würden, wenn nicht das ganze klare Zeichen aus Berlin wäre "ES IST UNMÖGLICH AUF POLITISCHER EBENE ETWAS ZU VERÄNDERN".

Das schafft nicht nur Bewegungen wie Pegida, sondern es verhindert auch die potentielle Bildung von Parteien die unser Land vorran bringen könnten. Zum Beispiel wäre eine große, sozialdemokratische Partei für Interessen der Mittelschicht begrüßenswert, da die SPD mittlerweile jede Glaubwürdigkeit verloren hat. Solange jedoch jede neue Partei die droht größer zu werden diffamiert wird, braucht man keine Energie darauf verschwenden.

Im Falle der AFD hat man sogar mitgeholfen eine rechtspopulistische Partei überhaupt erst zu erschaffen. Anstatt gezielt rechtspopulistische Personen und Flügel differenziert zu kritisieren wurde versucht die ganze Partei durch den Schmutz zu ziehen. Es wurden selbst Leute als rechtsradikal dargestellt die nichts anderes kommunizierten als eine andere Europolitik. Dadurch wurde der konservative Flügel geschwächt, der wirklich rechtspopulistische Flügel gestärkt und jetzt hat man eine rechtspopulistische Partei die vllt. 10-20% holen wird.

Ähnliches Verhalten gab es damals beim Aufkommen der Grünen. Bei den Piraten ist noch das absurdeste, dass man sich regelrecht lustig und lächerlich über sie machte - jetzt redet jeder CDU und SPD Politiker über (fast) nichts anderes mehr als "Industrie 4.0" und "Digitalisierung".

Unsere Demokratie wäre also deutlich besser dran, wenn "Machthaber" versuchen würden ihre Macht mit fairen Mitteln zu erhalten sprich mit sachlichen Argumenten in zielorientierten Debatten. Anstatt jede neue Partei und Person innerhalb der politischen Landschaft aufs Übelste zu diffarmieren, was übrigens auch kein sonderliches Zeichen von Stärke ist.

RE: Wahl-O-Leaks | 22.08.2016 | 19:13

Der Name, das Auftreten vieler Parteimitglieder, die Thesen - so ziemlich alles auf Provokation ausgelegt. Schaffte zwar zu Anfang viel Aufmerksamkeit, ist dann aber doch nicht das was massentauglich ist.

Was man jedoch leider den etablierten Parteien vorwerfen MUSS ist, dass jede neue Partei mit einer medialen Schmutzkampagne überzogen wird. Ich würde sogar so weit gehen zu behaupten, dass genau das extrem demokratiefeindliches Verhalten ist. Komplett abseits von zielgerichteter Politik und ohne Argumente werden neue Parteien im Prinzip aus reinem Machterhalt der Altparteien zerschlagen. Das ist desshalb so extrem gefährlich, weil ich denke, dass es in Deutschland mehr als genug kluge Köpfe gibt, mehr als genug Personen die sich politisch engagieren würden, wenn nicht das ganze klare Zeichen aus Berlin wäre "ES IST UNMÖGLICH AUF POLITISCHER EBENE ETWAS ZU VERÄNDERN".

Das schafft nicht nur Bewegungen wie Pegida, sondern es verhindert auch die potentielle Bildung von Parteien die unser Land vorran bringen könnten. Zum Beispiel wäre eine große, sozialdemokratische Partei für Interessen der Mittelschicht begrüßenswert, da die SPD mittlerweile jede Glaubwürdigkeit verloren hat. Solange jedoch jede neue Partei die droht größer zu werden diffamiert wird, braucht man keine Energie darauf verschwenden.

Im Falle der AFD hat man sogar mitgeholfen eine rechtspopulistische Partei überhaupt erst zu erschaffen. Anstatt gezielt rechtspopulistische Personen und Flügel differenziert zu kritisieren wurde versucht die ganze Partei durch den Schmutz zu ziehen. Es wurden selbst Leute als rechtsradikal dargestellt die nichts anderes kommunizierten als eine andere Europolitik. Dadurch wurde der konservative Flügel geschwächt, der wirklich rechtspopulistische Flügel gestärkt und jetzt hat man eine rechtspopulistische Partei die vllt. 10-20% holen wird.

Ähnliches Verhalten gab es damals beim Aufkommen der Grünen. Bei den Piraten ist noch das absurdeste, dass man sich regelrecht lustig und lächerlich über sie machte - jetzt redet jeder CDU und SPD Politiker über (fast) nichts anderes mehr als "Industrie 4.0" und "Digitalisierung".

Unsere Demokratie wäre also deutlich besser dran, wenn "Machthaber" versuchen würden ihre Macht mit fairen Mitteln zu erhalten sprich mit sachlichen Argumenten in zielorientierten Debatten. Anstatt jede neue Partei und Person innerhalb der politischen Landschaft aufs Übelste zu diffarmieren, was übrigens auch kein sonderliches Zeichen von Stärke ist.

RE: „Vieles ist absurd“ | 18.08.2016 | 12:23

Alle Religionen sind tendenziell intolerant, fassen die konkurrierenden Religionslehren als Fehlorientierungen auf, da man nur sich selbst als im Besitz der „göttlichen Offenbarung“ betrachtet.

Darum ist es wichtig, die Gemeinsamkeiten zu betonen und zu leben und sich nicht ständig als Oberlehrer und Maßstab zugleich aufzuspielen.

Da muss man stark aufpassen nicht in Relativismus abzudriften. Demnach wäre Kritik an Sexualstraftätern, Nazis und Hedgefonds die mit Nahrungsmitteln spekulieren auch "fehl am Platz. Schließlich würde man dadurch ja nur den Diskurs erschweren und sowieso würden diese Menschen ja irgendwann auf den sozialeren Weg finden, wenn sie ihn nur lange genug vorgelebt bekommen. Das ist unterm Strich auch die Quintessenz des Textes und (leider) nur naives Wunschdenken.

Ich stimme ja sogar zu, dass solch eine Lösung einen gewisse Romantik hat. Man umgeht in gewissem Maße einem Konflikt, löst ihn aber trotzdem, einfach nur in dem man "ist". Die Gesellschaft lebt quasi vor wie toll sie doch ist und alle Andersdenkenden folgen dann schon irgendwann, getrieben von dem Blick auf diese tolle Gesellschaft.

Das ganze findet schon längst statt. Man braucht nur Schulen zu besuchen. Deutsche Kinder ohne Migrationshintergrund spielen dort mit Kindern mit Migrationshintergrund. Die Kinder bemerken zwar diverse Unterschiede zwischen sich, tollerieren sie aber. DAS ist genau die Definition von Akzeptanz. Dem anderen nicht sein Anderssein in gewissen Aspekten abreden zu wollen, sondern so zu akzeptieren wie er ist. Junge Erwachsene gehen zusammen feiern und pflegen Freundschaften, unterm Strich komplett unabhängig von Herkunft und Religion. Dieses Miteinander findet schon längst statt.

Trotzdem bilden sich in manchen Bevölkerungsgruppen auch regelrechte Parallelgesellschaften und patriarchalische Strukturen. Wenn solche Strukturen nicht vereinbar sein mit den eigenen Vorstellungen einer freien, friedlichen und demokratischen Gesellschaft, dann kann man das durchaus auch kritisieren - anstatt darauf zu warten dass sich irgendwann etwas von selbst an diesen Verhältnissen ändert, wenn man doch nur geduldig genug ist.


RE: „Vieles ist absurd“ | 18.08.2016 | 08:05

Den Islam gibt es nicht.
Die Feministin gibt es nicht.
Den Nazi gibt es nicht.
Den Manager gibt es nicht.
Den Christen gibt es nicht.
Den Kriminellen gibt es nicht.
Den SPD-Abgeordneten gibt es nicht.
Den Ego Shooter Spieler gibt es nicht.

Wann fing diese lächerliche Überdifferenzierung in den Medien und der Gesellschaft eigentlich an ? Es wirkt so extrem lächerlich. Jeder halbwegs vernünftige Mensch begreift von sich aus wie Verallgemeinerungen zu bewerten sind. Nimmt man mal das Beispiel von Straftätern. Wenn ich sage "ich habe Angst vor Straftätern" begreift jeder dass durch den Zusammenhang Gewalttäter gemeint sind. Doch dann die Klugscheisser "aber halt, halt! DEN Straftäter gibt es doch gar nicht! Meinen sie jetzt einen Orangendieb? Jemanden der spuckt? Jemanden der boxt? Einen Mörder?" Und schon hat man eine Kritik wieder abgeblockt indem man eine komplett irrelevante Schublade aufmacht.

Wieso darf bei Religionen nicht verallgemeinert werden, bei Kids die Ego Shooter spielen ist es jedoch vollkommen legitim ?
Mediale Doppelmoral.

Broder redet ja viel Unsinn wenn der Tag lang ist, jedoch auch den einen vernünftigen Satz "die RAF hat in ihrer Hochzeit mit 30 Leuten im Kern die ganze Bundesregierung auf den Kopf gestellt". Der Zusammenhang war, dass es komplett irrelevant ist, ob der Anteil einer Religion der das Grundgesetz ablehnt oder gewalttätig wird die Minderheit in der jeweiligen Religion ist, wenn er dafür so laut und aggressiv ist, dass man ihn nicht ignorieren kann.

In der Theorie wäre es natürlich humaner so stark zu differenzieren, dass man nur gesellschaftsfeindliche Religionsmitglieder kritisiert und überwacht. In der Praxis ist dieses Modell jedoch schon lange gescheitert, weil es unpraktibel ist, nicht effizient genug. Und genau deswegen muss sich eine gesamte Glaubensrichtung mit Kritik abfinden, wenn sie es nicht schafft sich zu reformieren und solchen ideologischen Denkmustern keinen Raum zu bieten. Würden Juden oder Christen ähnlich viele Terroranschläge verüben, in ähnlich patriarcharlischen Parallelgesellschaften leben, denken dass ihre Religion über dem Grundgesetz steht ... dann würden sie sich genau so sehr starker Kritik aussetzen müssen.

RE: Denunziant oder Whistleblower? | 17.08.2016 | 13:01

Die Probleme auf dem Wohnungsmarkt existieren sicherlich nicht weil vereinzelt Wohnungen an Touristen vermietet werden. Ähnliche Konzepte wie Couchsurfing oder bed and breakfast gibt es schon deutlich länger und ermöglichen eine Form des Reisens die in Hinsicht auf kulturellen Austausch oft nicht zu vergleichen ist mit dem Übernachten in Hotels.


Das wirkliche Problem auf dem Wohnungsmarkt ist, dass in jeder halbwegs größeren Stadt Kriminelle oder Personen mit Kontakt in solche Kreise, mit Geld aus dubiosen Geschäften, den Wohnungsmarkt regelrecht beherschen. Je nach Stadt gehören ganze Straßen und Stadtteile bereits irgendwelchen Rockerbanden oder Familienclans. Die Wohnungen werden zu ertragreicheren Luxusimmobilien umfunktioniert und das Geld aus Drogengeschäften, Menschenhandel und Prostitution ist nach kürzester Zeit gewaschen.

Nicht nur, dass Kriminellen so eine Möglichkeit geboten wird Geld zu waschen. Solche Wohnungen sind für jeden normalen Bürger unbezahlbar, wodurch der Anteil der bezahlbaren Wohnungen sinkt. Dadurch entsteht ein zu geringes Angebot an bezahlbarem Wohnraum, wodurch wiederum die Preise für den Wohnraum steigen der eigentlich bezahlbar sein sollte.

Nachzulesen hier:


http://www.vice.com/de/read/frankfurt-wird-von-einer-entmietungs-mafia-terrorisiert-463

Der Artikel ist also gut gemeint, kritisiert aber nicht die großen Probleme. Entweder aus Unwissenheit oder aus Angst. Selbst in Städten in denen diese Probleme offenkundig sind unternehmen Behörden und Polizei genau nichts. Man kann fast nur noch mit dem Kopf schütteln.

RE: Im Schnitt 16 Tote täglich | 15.08.2016 | 23:53

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-08/mueller-fordert-umdenken-entwicklungspolitik-afrika

Mueller wirbt für faire Preise. Für VWs werden auch "faire" Preise bezahlt. Das Geld landet dann in der Chefetage anstatt bei der Putzfrau. Will heißen, selbst faire Preise für afrikanische Güter und Rohstoffe zu zahlen heist noch lange nicht dass davon irgendetwas bei der Mehrzahl der Menschen auch ankommt.

Desweiteren gibt es dann immer noch das Problem dass Afrika ökonomisch, infrastrukturell, politisch und teilweise auch kulturell so weit zurück liegt, dass es vermutlich nicht mehr aufholen kann. Im Moment erleben wir ein extremes Auseinanderdriften im Kapitalismus - so stark wie es das noch nie gab. Unternehmen die eh schon groß sind wachsen mit enormer Geschwindigkeit und wer nicht mithalten kann gehört immer schnell zum ganz Abgehängten. Es gibt keinen einzigen Ökonomen oder Entwicklungsforscher welcher zur Zeit irgendwelche Argumente vorbringen kann wie ein Drittland von 0 auf 100 aufholen könnte. Zumal jegliche politisch sicheren Strukturen für Investoren fehlen.

Dazu kommt das ökologische Problem. Letzte Woche wurden neue Zahlen veröffentlich, dass wir 3,5 Weltkugeln bräuchten, wenn jedes Land auf dem Niveau Deutschlands leben würde. Wenn wir unseren Lebensstandard nicht drastisch verschlechtern wird es auf sehr lange Zeit immer ein großes Gap zwischen dem dortigen und dem europäischen Lebensstandard geben.

Das heist es gibt traurigerweise eigentlich gar keine Lösung für dieses Problem. Afrika kann nicht genug aufholen und Europa wird seinen Lebensstandard nicht so weit senken, dass es für Menschen aus Drittländern nicht weiterhin interessant sein wird hier ihr Glück zu suchen.

Selbst wenn auf ein mal alle Europäer von heute auf morgen ihren Konsum um 80% einschränken würden, nur mal angenommen als kleines Gedankenspiel, dann würde dies nicht mal zwangsweise Flüchtlingsströme stoppen. Selbst wenn auf Grund freiwilligem Konsumverzichts und Rücksichtsnahme unsere Lebensstandards denen in Drittländern gleichen würden, wüssten Menschen in Drittländern dass potentiell höhere Lebensstandards hier realisiert werden könnten, wenn man nur möchte.

RE: Im Schnitt 16 Tote täglich | 15.08.2016 | 12:24

Wie kann eigentlich ein Herr Assad und aehnliche Terror Herrscher ueberleben? Ganz einfach - dank der deutschen Waffenlobby. Wir sind zur Zeit der zweitgroesste Waffenhaendler der Welt.

Nicht dank der deutschen Waffenlobby. Dank der weltweiten Waffenlobby. Glauben sie wirklich es würde auch nur ein Gewehr weniger auf der Welt geben, wenn Deutschland keine solche exportieren würde ? Die Denkweise ist für eine globalisierte Welt mit marktwirtschaftlichen Strukturen schlichtweg naiv. Würde Deutschland keine Waffen exportieren würden diese ausgebliebenen Verkäufe schlichtweg von anderen Waffenexporteuren aufgefangen werden. Das Resultat wäre nicht eine Welt mit weniger Waffen, sondern eine Welt mit gleich viel Waffen, in der Deutschland aber weniger Mittel und damit Einfluss hätte.

Ein anstrebenswertes Ziel wäre dass die gesamte Weltwirtschaft weniger Waffen produziert und exportiert. Dass die EU, Amerika und Russland die Produktion deutlich zurückschrauben und über strenge Handelsembargos abstimmen. So könnten Lösungen ausschauen.

Einfach nur zu sagen "Deutschland müsse weniger Waffen exportieren" ist BILD-Niveau, hört sich schön an, ist plakativ aber es wurde wenig nachgedacht. Amis würden sich über solch ein Handeln freuen. Deren Waffenlobby würde sich die Hände reiben, Deutschland an Einfluss verlieren und das alles ohne auch nur einen Hauch weniger Waffen in der Welt zu haben.

RE: Im Schnitt 16 Tote täglich | 15.08.2016 | 08:24

Wir brauchen endlich reguläre Wege für jene, die einen Schutzanspruch haben.

Ach ?! Das traurige ist nur, dass in Deutschland immer erst dann über Lösungen diskutiert werden kann wenn es deutlich zu spät ist.

Von Anfang an wäre eine solche Lösung die deutlich beste Lösung gewesen, mit Abstand. Solch ein Vorschlag katapultierte jeden, egal aus welcher Partei, direkt in die rechte Ecke. Lieber nahm man unkontrolliert jeden auf, setzte damit das Zeichen "Kommt irgendwie hier her, wird eh jeder aufgenommen".

Deswegen müssen sich wohl oder übel alle Linksideologen die Kritik selbst zuweisen, die Schuld an Toten im Mittelmeer. Zum einen hat man das Zeichen gesetzt dass sich illegale Flucht lonht und zum anderen wurden Leute mit besseren Ideen aus der selben Ecke diskreditiert.

Die EU ist seit mehreren Jahren regelrecht zerstritten in allen möglichen politischen Themen. Es war schlichtweg naiv zu glauben dass grenzenlose Aufnahme hätte funktioneren können, mit einer EU die sich in wesentlich einfacheren Fragen nicht mal einigen kann. Die jetzigen Szenen auf dem Mittelmeer sind das Resultat aus einer Politik die gerade von Links befürwortet wurde. Italien und Griechenland wissen heute nicht mal ob sie in einem Jahr noch im Euro sein werden und jetzt wundert man sich dass diese Länder wenig Motivation bei der Rettung bzw. Aufnahme von Flüchtlingen zeigen ?

RE: Jede Menge dicke Luft | 13.08.2016 | 12:27

Was bringen wir alles in Verbindung mit dem Wohnen auf 4 Rädern?!. Sex, Lifestyle, Status, Wohlstand, Teilhabe am Reichtum, die Auswahl der Arbeitsstätte, wie auch der Luxus unserer Wohnstätte, und vieles mehr.

Schon lange nicht mehr. Für welchen jungen Erwachsenen ist ein Autos heutzutage noch ein Statussymbol ? Das sind nur noch wenige. Es herscht eh allgemeine Landflucht und in den Städten ist man mit dem Rad oder der S-Bahn eh schneller unterwegs. Gerade unter 20-35-Jährigen wird gerade das Rad wieder das neue Statussymbol.

Gleichzeitig werden großflächig selbstfahrende Autos für 2030, spätestens 2035 prognostiziert. Dieselmotor unattraktiver gestalten, Elektroautos staatlich subventionieren. Der Plan der Bundesregierung scheint es zu sein die Hemmschwellen der Menschen langsam zu verschieben. Von heute auf morgen nur noch 1/8 der Autos, angetrieben durch Elektrizität und selbstfahrend ? Das würde eine Gesellschaft erst mal stark verwirren. Wenn über die nächsten 10-20 Jahre eh deutlich weniger Menschen Autos besitzen werden und diese E-Autos sind, ist der Übergang in die Utopie nicht ganz so ruckartig.
Kann man jetzt schlimm finden, oder auch nicht.


Die Städte verkommen aus ganz anderen Gründen zu Todeszonen. Zum einen natürlich ganz offensichtlich auf Grund der Probleme im Einzelhandel durch den Onlinehandel. Zum anderen aber auch durch sich zumindest in größeren Städten ausbreitende kriminelle Clans. Es gibt ganze Innenstadtbereiche in denen solchen Clans oder Gruppen mit kriminellen Strukturen jede 2. Immobilie gehört. Die "neuen" Innenstädte werden, was jetzt schon zu erkennen ist, dann nur noch aus Shisha Bars, Sport-Wettbüros und Spielotheken bestehen.