RE: Der Pass wird passend gemacht | 27.01.2016 | 10:42

Natürlich nicht. Der Asylgrund ist seine Fluchtgeschichte. Die Frage ist, ob ein Mensch, nur weil "seine" Botschaft nicht kooperiert, in einen anderen Staat abgeschoben werden darf. Dass es für die Behörden ein Problem darstellt, ist klar. Nur ist die Lösung, die mit den Botschaftsanhörungen angedacht ist, eine, die rechtsstaatliche Prinzipien verletzt.

RE: Der Pass wird passend gemacht | 27.01.2016 | 10:39

Die Belege für seine sierraleonische Herkunft waren: seine Fluchtgeschichte im Asylverfahren, der Sprachtest des BAMF, der Zeitungsartikel und die Person, die ihm den Zeitungsartikel aus Sierra Leone zuschickte. Das wäre eine Verbindung, die man hätte überprüfen können. Die nigerianische Nummer im Handy betrifft einen anderen Fall. Bitte den Text etwas genauer lesen, sonst wird es umständlich auf Kritik zu antworten.

Auch die fehlende Kooperation des Antragsstellers ist nichts, was Sie dem Text entnehmen könnten. Die Botschaftsanhörungen verlangen ja gerade die Mitwirkung des Flüchtlings. Er hat sich den Anhörungen nicht entzogen. Den Zeitungsartikel hat er selbst besorgt, was, wie Sie sich sicher vorstellen können, nicht einfach ist, aus dem Land, aus dem er geflohen ist.

RE: Der Pass wird passend gemacht | 27.01.2016 | 10:30

Ja, seit Dezember 2014 um genau zu sein. Die Autoren des 3sat-Beitrages und ich haben parallel, aber unabhängig voneinander recherchiert.

RE: Der Pass wird passend gemacht | 27.01.2016 | 10:29

Ja, seit Dezember 2014 um genau zu sein. Die Autoren des 3sat-Beitrages und ich haben parallel, aber unabhängig voneinander recherchiert.

RE: Der Pass wird passend gemacht | 27.01.2016 | 10:29

Ja, seit Dezember 2014 um genau zu sein. Die Autoren des 3sat-Beitrages und ich haben parallel, aber unabhängig voneinander recherchiert.