RE: Abbild der britischen Misere | 22.03.2019 | 09:02

Solange unsere Westwertegesellschaft durch die Hintertüt der Konzernallianzen die Menschen da ausbeutet, wo sie die Möglichkeit hat, werden sie weiter die Löhne der Menschen unter ihrem Existenzminimum halten, um sich dann zu Hause aufgrund der Sklavenlöhne mit unredlichen Preisen selbst konkurrenzlos in die Erde stampfen. Wolkenkratzer und Börsen brauchen kein Brot, sondern ausgelaugte Gesellschaften und Scherbenhaufen zum "Wiederaufbau".

So ist die Logik des Kleinen Einmaleins. Globalisierte Wirtschaftskriege füllen Pulverfässer.

RE: Abbild der britischen Misere | 22.03.2019 | 08:48

Danke.

Die selben Eliten warten ab, um dann den Untergang des Kapitalismus den Szozialisten in die Schuhe zu schieben, um sich selbst am Wiederaufbau der Scherbenhaufen erneut zum Gewinner zu stilisieren.

Deutschland, der Kaiser u. dann Adolf, haben 2 mal Russland den Krieg erklärt. Geld- und Machtgier ist ein unsterbliches, unausrottbares Gen und nennt sich Kapitalismus.

RE: Abbild der britischen Misere | 21.03.2019 | 15:14

In Wirtschaft und Politik haben die Menschen nur dann eine Existenzberechtigung, wenn sie nützliche Gewinne sind. So werden Flüchtlinge selektiert. Der Rest steht dem modernen Sklavenmarkt zur Verfügung oder wird in seine Hölle zurückgeschickt.

Unter Berücksichtigung der höchsten Kosten, der Opfer der Menschen mit Leib und Leben, muss jeder denkende Mensch erkennen, dass kein Krieg ein Gewinn für irgend etwas ehrenwertes sein kann. Als Kriegsgewinnler fühlen sich nur menschenverachtende Eliten!

Wie passen z. B. die Sanktionen der EU gegen Griechenland, dem dieser Wirtschaftskrieg den kapitalistischen Scherbenhaufen seiner Wirtschaft bescherte? Die Eliten taten was, um ihr Land zu retten?

RE: Ein Kerl wie ein Pfirsich | 15.03.2019 | 16:05

Was stellen Sie sich unter dem "eigenen Weltbild" vor? Ich kann mit keinem anderen Weltbild etwas anfangen, nur mit meinem eigenen Weltbild. Schon gar nicht, wenn Ihr Weltbild das Ersatzbild sein sollte.

Dieser Kenntnis entspricht auch die Tatsache, dass Hitler und Stalin zwei ureigene Unmenschen waren. Und was hatten die damaligen politischen Verhältnisse mit unserer heutigen Wirklichkeit zu tun.

Der Humanismus ist ein globales Ziel der Menschheit. Wir sind im Universum farblose Sandkörner.

RE: Dieser Scherbenhaufen | 15.03.2019 | 15:49

Vielen Dank für diesen Zuspruch. Auch, weil kaum jemand bereit ist, nachdenklich zu antworten. Wir alle können nicht verleugnen, die Faken zu kennen und haben m. E. daher die Pflicht die Fakten mit klaren Worten zu entzaubern. Wie einfach wäre es, sich zum Humanismus zu bekennen?

Herzl. Grüße Ratatörskr

RE: Ein Kerl wie ein Pfirsich | 12.03.2019 | 09:23

Ihren Hinweis "Lesen und hören Sie beide Seiten" gebe ich Ihnen gerne zurück.

Ich stütze meine Bewertungen zuallererst auf das Wissen meiner Lebens- und Berufserfahrung und meinem logischen Verstand.

Das schließt im Ergebnis aus, dass ich Ihre Quellen suchen muss.

Der Faschismus ist tiefste Menschenverachtung ohne Farbe oder Partei, sondern eine Frage des Menschseins!

Fakt ist, dass der Faschismus auf der rechten Seite der Medaillie am heftigsten wütet. Hitler u. WK II wurden von der rechten Faschistenelite verbrochen. Hitler ignorierte den mit Stalin geschlossenen Nichtangriffspakt. Man kann auch Stalin einen Faschisten nennen. Welchen Vorwurf gegen Putin wurde nachweislich belegt? Die Annahme, Putin müsse selbstverständliche Angriffe hilflos hinnehmen, lässt vermuten, dass die Absender dieser Meinung nichtwissend sind oder annehmen, dass die Empfänger dumm seien.

Akademische Bildung ohne persönliche Urteilsfähigkeit beruht auf der Tatsache, dass Wissen nicht Klugheit garantiert.

RE: Ein Kerl wie ein Pfirsich | 12.03.2019 | 08:55

Jedes Wort kann ich unterstreichen. Es gibt viele Gründe, weshalb Frauen ungerechter Weise mit dieser "normalen" Benachteiligung lebenslang benachteiligt sind. Die "Leichtlohngruppen" der Frauen und die so billig nicht versicherungspflichtig bezahlten Reinigungs- und Dienstmädchen Biographien, in denen Frauen zweimal um ihren gerechten Lohn geprellt wurden (werden), haben tiefe Wurzeln. Die dem Lohnwert entsprechenden Versicherungsbeiträge wurden vom AG einmal ganz real und einmal indirekt nicht gezahlt. Für Dienstmädchen wurden übewiegend keine Lohnanteile für Kost- und Logi mit versichert. Also auch eine Beitragskürzung des Bruttolohns!

Die Beamtenbesoldung basiert auf dem Alimentationsprinzip und ist eine familiengemäße Leistung, weil der "Kaiser" seine Diener und ihre Familien nicht hungern lassen kann. Dementsprechend wurde das Frauen- und Familienbild geprägt.

RE: Ein Kerl wie ein Pfirsich | 11.03.2019 | 13:39

Zustimmung. Diese Tatsache bestätigt, dass wir nichts dazu lernen. Vielleicht ist die Macht eine Droge. Mit Stärke ist auch Gutes zu erzielen. Wenn diese Stärke aber zur Machtdroge ausartet, sollten die Getäuschten angemessen reagieren und Entzugstherapien einsetzen, oder die Machtkranken aus dem Verkehr ziehen.

RE: Ein Kerl wie ein Pfirsich | 11.03.2019 | 13:11

"Ich kritisiere an der aktuellen Politisierung, dass es sich um eine Assoziationsmaschine handelt, mit einer Bekenntnis(un)kultur. Sich gegen Ungerechtigkeit und Unterdrückung einzusetzen, für Schwache und Marginalisierte, fein."

Was Sie kritisieren ist eine "Un"kultur und zeigt mir, dass ich Sie durchaus so verstanden habe, wie sie verstanden sein möchten.

Es gibt immer 2 Seiten, so auch gut und böse. Zu kritisieren sind die akuten Fakten. In den Leitmedien wird mit zweierlei Maß gemessen. Wer nicht selbst prüft und seine Logik bemüht, macht sich manipulierbar. Menschenverachtung ist Faschismus und Lohnausbeutung bis zur Versklavung marginalisierter Kinder, denen wir ihre Würde verweigern, ist die UNKULTUR jetzt und in dieser Welt! Politik, die nur noch gewaltsam agiert, ist faschistisch.

Wir werden kein Paradies auf Erden erreichen. Aber auf die Hölle kann man verzichten. Und dann halte ich fest, dass der Kapitalismus nirgendwo so frei war, humanistisch, sozial gerecht, zu handeln. Sofort tönt der Schrei "wer soll das bezahlen"?

Russland hat die Länder aus dem Warschauer Pakt unblutig in ihre Unabhängigkeit entlassen. Wo hat der Kapitalismus sich unblutig zurückgenommen? In Vietnam, als die Franzosen ihre Kolonialherrschaft blutig verloren und die USA in Korea blutig weiter ihre Macht durchsetzen wollten? Trump ist nicht mit Putin zu vergleichen und logischerweise auch nicht ihre Politik.

Es ist die Frage der Ethik, dass der Starke den Schwachen schützt. Was denn sonst?

RE: Ein Kerl wie ein Pfirsich | 11.03.2019 | 12:43

So habe ich dieses auch erlebt.

Die Tatsache, dass "bürgerliche" Ehemänner mit ihrer finanziellen Möglichkeit ihre Frauen zu Hause halten , sogar ihnen die Berufstätigkeit verbieten konnten, hatte einen tiefen Kern. Diese Nurhausfrauen waren auch zum Aushalten und Bleiben in der Hölle einer Ehe gezwungen! Die wirtschaftliche Selbstständigkeit der berufstätigen Frauen war die Fahne zur Emanzipation. Sie konnten die Erkenntnis, dass der Trauschein kein Garantieschein ist, auch in die Tat umsetzen. Emanzipation ist Selbstachtung und Selbstbestimmung.

Wie weit trifft die Weisheit zu, wer selbst nichts gilt, lässt auch keinen Anderen gelten?

Persönlich sehe ich mich enttäuscht, indem gleichwertige Menschen in Frauenkleidern die Politik der Männer machen. May u. Merkel und AKK legt noch nach!