RE: „Warum nicht mal eine Wirtschaftsdemokratie?“ | 11.11.2018 | 10:33

Wenn der Begriff Demokratie sich an alle Menschen wendet, ist doch mit einer Wirtschafts- oder Kapital-Demokratie das Ziel nicht zu erreichen. Wer würde in Gegenzug den Begriff einer Arbeiter-Demokratie puplizieren?

Human-Demokratie klingt auch komisch? marktkonforme Demokratie? Welcher Markt ist gemeint?

RE: Noch trumpiger? | 08.11.2018 | 10:44

Nun hinken solche Vergleiche immer. Auch unsere Frau Merkel hat den Irak-Krieg bushfreundlich beurteilt und bis heute ist mir nicht bekannt, dass sie darüber heute anders denkt.

Tatsache ist, dass Trump sich selbst als würdeloser geistiger Exhibitionist vorführt. Täglich mit jeder alten u. neuen Lüge.

Fehler sind anders zu ordnen und zu bewerten, als dauerhafte Lügen.

RE: Es ist ja gleich vorbei | 05.11.2018 | 09:29

Die Menschheitsgeschichte im Ursprung hatte es mit Stärke und der Kraft zur Brutpflege der Fortpflanzung zu tun. Zum Begriff der Übermacht bedarf es der Machtausartung.

In einer selbstbestimmten Gesellschaft ist die Ethik die Stärke die Macht nicht in einer Übermacht ausarten zu lassen.

RE: Es ist ja gleich vorbei | 05.11.2018 | 09:11

Ich habe Merkels inhalts- u. seelenlose Politik kritisiert.

Ihre führungslose alternativlose Haltung in der Politik zeigte sich drastisch im Umgang mit Seehofer, der die GroKo auf biegen und brechen beherrschte, ohne dass sie als Kanzlerin reagierte. Weder personal- noch sachpolitisch zeigte sie die Stärke einer Richtlinienkompetenz!

Sie war die CDU-Vorsitzende, die sich Seehofer beugte und Frau Nahles den Vortritt ließ, sich zu dem SPD-Entscheidungsfehler zu bekennen und diesen zu korrigieren.

Welche Politik will Merkel machen, ohne ihre Partei mit wem im Rücken?

Ihre Politik ist erst kritisierbar, wenn sie Politik nach einer Richtlinie macht!

Abwarten und Abnicken ist zu wenig für eine Zustimmung!

Als verantwortungsbewußte Kanzlerin könnte sie die Vertrauensfrage im Parlament stellen, um mit Anstand zurücktreten zu können.

RE: Regenerierungsauftrag | 04.11.2018 | 16:42

Ich meine, dass Ihr letzter Satz das Problem auf den Punkt bringt. Es muss eine humanistische gesellschaftspolitische Balance gefunden werden.

In einer 2:1 Koalition mit einer Kanzlerin, die nur Parteipolitik macht, s. Seehofer, wird eine dem Wohle der Menschen gerechte Politik nicht möglich sein!

Eine sozial gerechte Politik sollte eine Koalition zustande bringen. Das Personalgezerre der CDU/CSU wird hingenommen, ohne dass sich Medien erdreisten, Merkel u. Seehofer etc. niederzuschreiben. Was wird von Merkel & Co. erwartet oder gar gefordert? Wirklich nichts?

In der Merkel-Koalition, die nur eine Wirtschaftspolitik ohne Arbeitsmarkt und Arbeitnehmer macht, wird sich nichts ändern, weil zu erwarten ist, dass die marktkonforme Demokratie Merkels nichts dazu beiträgt. Es reicht nicht, einfach einen Schalter umzulegen!

RE: Das große Klammern | 01.11.2018 | 13:42

Danke, so stellte ich mir das auch vor. Kann man sich selbst einladen zu dieser Champagnerlaune-Festivität? (Und wer finanziert diese Gastfreundschaft?)

RE: Abgang und Andrang | 01.11.2018 | 13:33

Um einen Gedanken möchte ich meinen Beitrag ergänzen:

Ich habe mehrfach in Beiträgen geschrieben, dass die GroKo eine Dreier-Koalition ist und ich auch verwundert bin, dass die SPD diese Tatsache nicht nachvollziehbar infrage stellte. Allerdings, dass diese Frage auch nicht in den Medien aufgegriffen wurde.

RE: Abgang und Andrang | 01.11.2018 | 12:25

An diesen von Ihnen aufgeführten Tatsachen führt kein Weg vorbei.

Die Tatsache, dass Merkel auf ganzer Linie in ihren 3 Funktionen als Kanzlerin, CDU-Parteivorsitzende, Fraktionschefin der CDU nicht ihren Pflichten gerecht wurde.

Sie zeigte sich nicht in Verantwortung als Kanzlerin, nach ihrer Pflicht Schaden vom Volk abzuwenden, indem sie nicht einmal parteiintern Seehofer in seine Schranken wies. Sie hätte mit der SPD als gleichwertiger Fraktion in der Koalition eine Entscheidung zum Wohle aller treffen müssen.

Dass Merkel dann noch ihrem Charakterprofil gemäß, Nahles Format, ihren Fehler zu erkennen und zu berichtigen, als ihre Leistung verkaufte, hat m. E. in den Medien niemand aufgegriffen. Das wäre wohl zuviel des Guten zugunsten der SPD gewesen.

Insgesamt vermitteln die Medien den Eindruck, dass sie auf das Niedermachen der SPD über die Personalkritik ausgerichtet sind. Sie berichten mehrheitlich nur negativ über die SPD. Das Niederschreiben von M. Schulz ist dabei ein durchschaubares Zeugnis.

Vielleicht wird sich Merkels Rücktritt vom Parteivorsitz als Fehltritt zeigen, weil sie keinen neuen Boden zum Betreten hat. Seehofer fummelt noch an seiner Strategie,um nicht der Watschenbaum seiner "Volkspartei" zu bleiben.

RE: Das große Klammern | 01.11.2018 | 10:40

Es reicht nicht aus, nur die SPD anzuprangern. Auch die CDU hatte eine solche Tieflandung, immerhin 11 % Stimmenverlust.

Was wollen wir WählerInnen? Die Neue Soziale Marktwirtschaft gibt es sie noch und was hat sie bewirkt?

"Die Einkommen der ärmsten vierzig Prozent der Deutschen sind seit der Jahrtausendwende deutlich gesunken, während die oberen zehn Prozent deutlich überdurchschnittlich wuchsen. Die untere Hälfte verfügt in Deutschland derzeit nur noch über 17 Prozent des Gesamteinkommens."

Wenn viele Wähler daraus keinen logischen Schluss ziehen, ist das auch ihnen anzulasten, weil sie sich von demagogischer Rhetorik in die Irre führen lassen. Allerdings vervollständigt die Tatsache eine nicht nicht neutrale und sachliche Medienlandschaft. Weshalb schüren sie das Personen-Gezerre um die Macht und überlassen dem Publikum einen wirren Heuhaufen. Diese Elite der Mitmacher der Meinungsbildung kennen ihre Berufsethik zu oft auch nicht.

Selbst wenn auf kath. Kanzeln wieder Politik für die CDU und gegen den Sozialismus gepredigt wird, erreichen sie nicht die auch ihnen entflohenen Hörigen.

Ein neuer Hosenanzug bewirkt keinen neuen Inhalt! Erst recht nicht, wenn er nur ein Hosenbein hat.

Auf welcher Grundlage wird Merkel agitieren?

RE: Abgang und Andrang | 31.10.2018 | 17:28

Der Abstand der CDU zur SPD beträgt in Hessen noch 7, 2 %!

Merkel stand nicht zur Wahl und macht jetzt aus welchen anderen Gründen ihren Rückschritt?

Nun diskutiert man nicht mehr die Politik Hessens, sondern den Rcktritt Merkels von ihrem Parteiamt. In dem sie so versagte wie in ihrem Regierungsamt als Kanzlerin und in dieser Funktion als Inhaberin der Richtlinienkompetenz ihrer Regierungspolitik. Über die Hessen-CDU wird nicht diskutiert.

Was soll sich jetzt ändern? Seehofer bleibt weiterhin Merkels Schattenkanzler, dem sie offensichtlich nicht gewachsen ist und sie wird weiterhin in Berlin eine Regierungsdisziplin nicht durchsetzen. Eine neutrale Kompromissbereitschaft wäre in dem Fall Maaßen möglich gewesen. Sie hätte mit der SPD den Innenminister überstimmen und personalpolitische Konsequenzen ziehen können oder müssen!? Unsere Demokratie ist kein Einparteienstaat.

Personalkämpfe um die Tröge sind in der CDU jetzt erst recht keine Unbekannte. Es wird wohl noch spannend und vielleicht auch überraschend, was noch kommt.