RE: Die Kanzlerin gibt so schnell nicht auf! | 01.09.2019 | 08:28

Merkels Politik der großen Worte waren: Das schaffen wir!

Offene Grenzen, gut gemeint, aber politisch vergessen, dass auch sie das schaffen wollte.

Frau May versprach sie ihre Hilfe beim Brexit.

Bolsonaro darf auch auf ihre Hilfe hoffen, wohl weil dessen Politik so sexi ist.

In der EU ist sie mir nur als Mitläuferin aufgefallen. Nie mit einem eigenen Standpunkt z. B. in der Sanktionierungspolitik mit Blick auf die Wirtschaft und nicht auf die Situation der Bürger. Vermutlich sind für sie AN und Familien keine Bürger.

Man kann sie als die an der Ecke stehende. abwartende Kanzlerin sehen.

RE: Die vierte Wand muss weg | 27.08.2019 | 09:38

Hat man sich bewußt ein anspruchsloses Publikum herangezogen? Gäbe es heute noch einen Augstein, der für seine Überzeugung die volle Verantwortung gegen einen FjS zu streiten ins Gefängnis ging?

Die Programmangebote werden vorsortiert.

Bei "arte" ist die Technik der untertitelten Sendungen leider ein Hindernis für Interessierte, die vor dem bunten laufenden Hintergrund in zu kleiner und zu schneller Abfolge, oft weiße Schrift auf zu hellem Hintergrund und des laufenden Tons, kaum zu verstehen. Sofern arte das Programm nur an ein elitäres Publikum richten möchte, könnte das im im Original erkennbar mitgeteilt werden. Sehr schade. Es werden viele Interessierte ab- oder umschalten.

RE: Die vierte Wand muss weg | 27.08.2019 | 09:09

"Dazu müssen die Stimmen aus dem Alltag auf die Bühne gehoben werden."

Stimmt so.

Dass dies noch nicht so ist, belegt die Tatsache, dass die "Mehrheit unserer Gemeinschaft" ohne Parteibuch keine Stimme hat.

Am perfektesten erkennbar ist u. a. das Gelingen, dass kein Vertreter der Arbeitnehmergemeinschaft in den s.g. demokratischen Gesprächsrunden eingeladen und gehört wird.

Eine Statistik "Scheckbuch vs. Parteibuch" und "überparteilich denkende Humanisten" könnte im digitalen Zeitalter schnell vorgelegt werden. Als Grundlage anzustrebender "Bürgergespräche". Ich meine keine getürkten Feigenblätter der "Machtelite".

Oder ist die Humanität zu links?

RE: Familienbande werden brüchig | 25.08.2019 | 16:01

Ich stimme Ihnen auf ganzer Linie zu.

Allerdings fabuliere ich einmal, dass Luther schon damals ein s.g. "Linker" war. Und die Linie führt mich auch dahin, dass er ein Denker und mutiger Humanist war. Hat damit der Protestantismus den Kern des "angeborenen" Widerspruchs nicht nur im Wort? Das Reichskonkordat Hitlers bestätigt m. E. Ihre Meinung und zusätzlich der Umgang mit den realen Sexualstraftaten die es immer gab! Luther stand zu seiner Überzeugung und heiratete!

RE: Familienbande werden brüchig | 25.08.2019 | 15:37

Als gewesene Katholikin weiß ich, dass weder Josef noch Maria im Himmel mit am Familientisch sitzen. Der Hl. Geist ist ja dreifaltig: Vater, Sohn + Hl. Geist.

Und die Jungfräulichkeit Marias ist auch nicht bewiesen. Vielleicht kommt die Forensik noch in ferner Zukunft an entsprechende Belege der Wahrheiten der Indizien. Nehmen wir an, dass Maria aus der Oberschicht stammte, könnte Joseph und eine fantasievolle Erfindung, eine humane Lösung gewesen sein.

Jesus hatte also einen unbekannten Vater aber einen liebevollen Stiefvater.

Die biblischen Philosophen kamen vermutlich alle aus der Oberschicht und konnten so lesen und schreiben und Denken. Sie philosophierten sehr geschickt und bauernschlau zum Nutzen ihres Standes.

Es gibt die Freiheit des Denkens mit eigenem Verstand und der eigenen Logik. Noch so, wie damals und ebenso spannend.

Ich kann akzeptieren, dass diese Geschichten geglaubt werden, vielleicht nicht im wörtlichen Sinn. Der Papst könnte die Deutung dieser Geschichten wenigstens in eine würdige Sprache fassen. Inzwischen ist das schreiben und lesen ziemlich verbreitet. Vorstellbar ist, dass diese humane Haltung des Josephs, heute ein Vorbild für den Klerus anstoßen könnte, vielleicht müßte. Das wäre für viele gläubige Frauen und Kinder eine nicht zu unterschätzende Entlastung. Und ein Denkansatz, soziales Verantworten dem Umfeld abzuverlangen. Dann brauchten sich keine kath. Krankenhäuser von der ö. Hand Babyklappen finanzieren zu lassen und betroffene Frauen in einem lebenslangen Trauma als "selbst schuld" zu verurteilen.

RE: Familienbande werden brüchig | 25.08.2019 | 14:56

Sie haben Recht. Aber wenn Sie nur den ersten Link anklicken, müssten Sie hinkommen. Das ist die von mir gemeinte wörtliche Vermummungstaktik. Man kann diesen Text kaum ertragen, aber erkennen wie Sprache missbraucht wird. (Das ist sonst nicht meine Lektüre.)

RE: Familienbande werden brüchig | 25.08.2019 | 12:30

Wenn auch etwas verspätet komme ich zum Schreiben. Aber die o.a. Beiträge beschreiben den Kern der sozialen "Machtwirtschaft" auch der sich so samariterisch zeigenden Diakonie u. Caritas! Von der Caritas ist bekannt, dass sie noch Sammelhausbesuche macht. Aber was leisten Religionen weltweit gegen die faschistische Haltung gegenüber den hilfebedürftigen Flüchtlingen? In Rom? Oder wo überhaupt?

Sie alle sind steuerrechtlich bevorzugt geförderte, angeblich soziale Privatunternehmen!

Alle Religionen müssten als rein privatwirtschaftlich profitorientiert besteuert und behandelt werden. Schluss mit einem konfessionellen Arbeitsrecht statt einem rechtmäßigen Arbeitsvertragsrecht! Religöse menschenmissachtende Dogmen begründen die Trennung von Kirchen u. Staat, ethisch und wirtschaftspolitisch.

Was ist mit einer Selbstverantwortung, wenn die tiefste Intimität eines Menschen, von einem Subsidiaritätsprinzip einer sich selbst überordnenden Religion mit der Kündigung seiner Subsistenz bestraft wird? Beispiel Wiederverheiratung nach Scheidung!

RE: Familienbande werden brüchig | 25.08.2019 | 10:42

Sie beziehen sich zurecht kritisch auf die religiösen, vorrangig kath. Aspekte .

Die kath. Vorstellung der Sexual- und Familienpolitik ist nicht nur zum eigenen religiösen Machtinstrument ausgedacht und sprachlich vermummt worden, sondern "auf die Kirchenverfassung übertragener Subsidiarismus".

Den Begriff "Subsidiarismus" - Ablehnung staatl. Zentralismus und Kollektivismus - , muss man verstehen können, wenn man die rechte Verurteilung der Hilfebedürftigen kennt u. versteht!

Interessante Infos:

subsidiarismus.pdfSubsidiarismus: Die Alternative, die selbst Linke verstehen können - Roland Woldag - eigentümlich frei

RE: 1919: Die Stadt der Mieter | 21.08.2019 | 17:54

Pardon, das war ein technisches Hindernis.

RE: 1919: Die Stadt der Mieter | 21.08.2019 | 17:52

Dieses Kleinod der sozialen Aufklärung sollten nicht nur Sozialdemokkraten lesen! Danke.