Stephan

Jahrgang 1959, unfähig zur Subordination, politisch links, konservativ, mit eher russischer als deutscher Seele, also zwischen allen Stühlen sitzend
Stephan
RE: Abhängigkeit vom Wirtschaftswachstum beenden! | 17.09.2018 | 21:51

Letztendlich geht es um die Eigentumsverhältnisse und um das daraus erwachsende Profitstreben, das Streben nach Vermehrung des Eigentums - letzteres verlangt Wachstum, Ausdehnung der Märkte um jeden Preis.

Alles Herumreden um die Eigentumsfrage ist Augenauswischerei.

RE: Liebe Westdeutsche | 12.09.2018 | 11:45

Warum sollte man einem solchen Blödsinn widersprechen ? Posten Sie doch bei BILD...da passt das besser hin...

RE: Liebe Westdeutsche | 12.09.2018 | 11:43

Hervorragend geschrieben, und das Wichtigste auf den Punkt gebracht.

RE: Die das Fürchten lehren | 12.09.2018 | 10:44

Das Problem ist nicht so sehr die Definition von "Hetzjagd" oder "Nicht-Hetzjagd". Das konkrete Video, um das gestritten wird, zeigt tatsächlich keine "Hetzjagd" - was nicht heißt, dass es diese nicht gäbe.

Lediglich das Wort "Pogrom" vebietet sich aufgrund der historischen Parallelen zu den staatlich organisierten und/oder wohlwollend geduldeten Hetz- und Mordjagden, die mit konkret diesem Wort verbunden sind. Um in der Bundesrepublik eine staatliche Organisation und/oder wohlwollende Duldung von "Hetzjagden" zu erkennen, muss man schon sehr viel Fantasie aufbringen.

Ich war gerade in diesen Tagen in Israel, und bin dort mit der Frage konfrontiert worden, ob es in Deutschland tatsächlich wieder "Pogrome" gäbe - mit der Intention, ob denn wieder jüdische (!) Wohnungen gestümt und/oder Synagogen angegriffen worden wären. Zum Glück wurden diese Fragen - noch - zweifelnd vorgebracht, und ich konnte bei meinen Freunden die Zweifel ausräumen.

Was mich stört, ist die in allen führenden Medien der Bundesrepublik Raum greifende Stigmatisierung ganzer Regionen. Wenn Ausländer in Dortmund gejagt weren, stigmatisiert niemand Dortmund oder NRW. Geschieht dies in Chemnitz, steht - ganz - Chemnitz am Pranger oder, wahlweise, ganz Sachsen. Damit fällt man denen, die nicht rechtsradikal sind und keinen Ausländerhass empfinden - und das ist die überdeutliche Merheit (Chemnitz ist eine Studentenstadt!) - in den Rücken, und stärkt die, die man kritisieren will: die Neonazis.

RE: Klassengesellschaft | 22.08.2018 | 10:10

Die hier dargestellte "gesellschaftliche Hierarchie" in Israel (Ashkenasim vor Sephardim vor Einwnderern aus der Sowjetunion vor Drusen vor Arabern) entspricht schon lange nicht mehr der Realität, wenn dies denn jemals der Fall war. Zunächst einmal sind die Einwanderer aus den Nachfolgestaaten der Sowjetunion in der Regel nichts anderes als Ashkenasim . Zum Zweiten war die Benachteiligung der Sephardim ein Problem; dieses hat sich jedoch spätestens seit den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts stark relativiert - heute sind immer mehr Sephardim in führenden Positionen tätig. Die stärker gewordene Abgrenzung gegenüber dem größeren Teil der arabischen Minderheit ist zum Teil eine Folge dieses Machtzuwachses - die Sephardim, zumeist aus islamischen Ländern vertriebene oder ausgewanderte Juden, wissen, mit wem sie es zu tun haben. Drusen haben nach wie vor eine geachtete Stellung in israel, trotz aller Irritationen. Beduinen hat die Autorin ganz vergessen (der israelische Botschafter in London ist Beduine). Es ist alles nicht so einfach wie es hier dargestellt wird - wie immer, wenn eine Autorin oder ein Autor sich bemüßigt fühlt, ein Land in wenigen Sätzen zu erklären. Wer wenigsten anstzweise etwas verstehen möchte, dem empfehle ich das Buch von Ari Shavit "Mein gelobtes Land", das aus einer sehr persönlichen Sicht Tendenzen der gesellschaftlichen und politischen WEntwicklung Israels - durchaus kritisch - beleuchtet. Darunter geht es nicht. Mit drei Happen kann man ein Land nicht verstehen, Israel nicht, und andere Länder auch nicht.

RE: Verrechnet, aber richtig | 05.08.2018 | 23:43

Ich habe selten so einen ökonomischen Unfug gelesen wie in diesem Beitrag. "Provisionen verbieten" - na, klar. Alle Menschen, die für das Alter und/oder für den fall einer Invalidität/Berufsunfähigkeit vorgesorgt haben, hätten dies sicher auch ohne Vertreter/-innen, die Provisionen erhalten, getan. Vielleicht sollte man Löhne und Gehälter bei dieser Gelegenheit auch gleich mit verbieten ?

RE: Die Nation ist ein Kerl | 15.07.2018 | 20:05

Die Hasskommentare und Pöbeleien sind ein Teil, ein sehr unangenehmer Teil der Realität - insbesondere, soweit es um Sexismus geht, der männlichen Realität. Dinge, die früher an den sprichwörtlichen Stammtischen geblieben wären, sind jetzt eben "öffentlich". zur realität gehört jedoch auch, dass, soweit es um männliche Äußerungen geht, NUR diese Pöbeleien mediale Aufmerksamkeit finden. Dass sich die große Überzahl der Männer, wenn überhaupt, neutral bis anerkennend äußert, findet keinen Widerhall. interessant ist immer nur der Skandal.

RE: Die Zeiten ändern sich | 10.07.2018 | 00:23

Ich habe den Artikel geduldig gelesen - bis zum hasserfüllten Begriff "Putin-Marionetten" - im zusammenhang mit einem innerbritischen Problem.

Das war´s dann. Noch einer, der sich auf den allgegenwärtigen, allmächtigen superduperbösen russischen Dämon fixiert...

RE: Ein Land schreibt sich groß | 20.06.2018 | 09:01

HuiiihBuuuhPutin ist aber Pflicht. damit kann man schön von allen anderen Dingen ablenken.

RE: Cool down? Rise up! | 24.03.2018 | 19:24

Diese entrüstete Entgegnung zeigt, dass Per Leo ins Schwarze getroffen hat.