Stephan

Jahrgang 1959, unfähig zur Subordination, politisch links, konservativ, mit eher russischer als deutscher Seele, also zwischen allen Stühlen sitzend
Stephan
RE: 2008: Ein anderes Land | 04.11.2018 | 23:43

Auch ich habe damals gehofft, und ein "anderes Amerika" erwartet, mit den entsprechenden positiven Folgen für die Verbündeten, und für den Frieden in der Welt. Stattdessen: Vernichtung des libyschen Staates, Anfeuerung des Bürgerkrieges in Syrien, in Teilen neofaschistischer Putsch in der Ukraine, Abhören des Kanzlerinnen-Handys, Drohnenkrieg in Pakistan und, und,und...

Die Enttäuschung war komplett.

RE: Die Insel der weinenden Reichen | 29.10.2018 | 18:47

Die Neue Züricher Zeitung ist die beste deutschsprachige Tageszeitung weit und breit. Ich bin nicht mit allem einverstanden, was dort geschrieben wird - aber es ist nicht der rechte (Welt,FAZ&Co) oder linksliberale (Süddeutsche, Zeit&Co), der einm dort geboten wird. Insofern kann ich das Geschimpfe auf dieses Blatt nicht nachvollziehen. Ich gehöre eben, daran wird es wohl liegen, nicht zu denen, die beim Lesern immer nur die eigene Meinung bestätigt haben wollen.

RE: Die Mutter aller Lösungen | 18.10.2018 | 22:31

Bei den Ängsten und Sorgen vieler Menschen - ob berechtigt oder unberechtigt, sei zunächst einmal hintangestellt - die hier, huiih-buuh, gleich pauschal mit dem Verweis auf Thilo Sarrazin und die AfD diskreditiert werden, geht es nicht um Zuwanderer oder "Ausländer" an sich. Es geht um (dauerhafte) Zuwanderer in unsere Sozialsysteme, um den gezielten Missbrauch unseres Asylsystems und um die Angst vor steigender Kriminalität, Bandenbildung und Terrorgefahr. Wie gesagt: Zunächst bewerte ich hier nicht, ob all diese Befürchtungen berechtigt sind. Mit dem Thema des Artikels hat der Verweis auf diese Ängste und Thilo Sarrazin/AfD nichts zu tun. Thema verfehlt. Setzen. Sechs.

RE: Der Letzte aus dem Rat Pack | 11.10.2018 | 12:16

Das ehrt Sie. Die neue Überschrift ist gelungen... (-;

RE: Brüder des Gemetzels | 09.10.2018 | 14:44

"Doch Bieitos Regie verweigert sich der brennenden Aktualität." Wie jetzt ? Hätte Björn Höcke auftreten sollen ? Oder fehlte das "aktuelle" Sachsen-Bashing ("ausgerechnet in Dresden") ?

Gut, dass Bieito sich diesem Ansinnen entzogen hat.

RE: Der Letzte aus dem Rat Pack | 09.10.2018 | 14:24

Das Copyright für " man wird da nochmal fragen dürfen" hat doch die AfD. (-;

RE: Der Letzte aus dem Rat Pack | 09.10.2018 | 14:23

Zur Überschrift: Die letzte was ??? Bei aller Notwendigkeit politischer Auseinandersetzung: Menschen sind keine "Ratten". das sollte spätestens seit 1945 jedem klar geworden sein. Der Autor - und leider auch der "Freitag" - überschreiten hier eine Grenze, die bisher vor allem Rechtsradikale überschritten haben. Schlimm...ich möchte mich hiermit ausdrücklich davon distanzieren.

RE: Rohe Macht | 07.10.2018 | 18:41

Die Kampagne gegen Kavanough war ein Fehlschlag: Kavanough ist inzwischen vereidigt worden. Es gab gute - inhaltliche - Gründe, Kavanough verhindern zu wollen, und diese hätten - gekonnt vorgebracht - auch bei einigen republikanischen Senatoren Beachtung finden können.

Man hätte einen Kompromiß-Kandidaten suchen und finden können.

Diese inhaltlichen Gründe spielten jedoch keine Rolle.

Stattdessen ließen sich die demokratischen Senatorinnen und Senatoren sinnbildich vor einen nicht fahrfähigen Sensations-Karren spannen, und haben verloren. Und mit ihnen die Vereinigten Staaten...

Auch die Zwischenwahlen in vier Wochen werden für die Demokraten, die von der reinen Anzahl her viel mehr Mandate zu verlieren haben als die Republikaner, ein böses Erwachen bringen. Dies wünsche ich mir nicht, prognostiziere es jedoch; diesbezüglich lag ich - mit vielen anderen - auch vor den letzten Präsidentschafstwahlen richtig, die ebenso wenig von einer Schmutzkampagne statt einer inhaltlichen Auseinandersetzung geprägt waren.

Die Demokraten müssen sich endlich aus der Umklammerung durch die Clinton-Familie befreien, der Rache über alles geht.

RE: Jetzt Kurs halten | 01.10.2018 | 21:35

Links sein definiert sich über die Eigentumsfrage - linke und damit alternative Politik ebenfalls. Wer das Privateigentum an Produktions- und Existenzmitteln nicht in Frage stellt (von "abschaffen" sei an dieser Stelle noch nicht einmal die Rede), kann keine "linke" Politik betreiben. Alles beginnt mit der Infragestellung des Rechts auf Aneignung des von "Arbeitnehmern" erwirtschafeten Mehrwerts durch diejenigen, die die Verfügung über das Kapital haben (ob nun mit formalem Besitz desselben oder eben "nur" mit Verfügungsgewalt verbunden).

RE: Der Fluch der Götter | 01.10.2018 | 19:39

Der von manchen Medien hochgehypte Macron sollte nie wirklich eine Alternative gegen Marie LePen sein. Er sollte Jean-Luc Mélenchon verhindern.