RE: Warum heute noch Sozialist*in sein? | 23.09.2020 | 23:13

Technische Abhilfe ist möglich. Ich musste kurz überlegen was Du meinst weil bei mir ist nichts dergleichen zu sehen.

https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/binnen-i-be-gone/

RE: Die Steuerräuber und der Kanzlerkandidat | 09.09.2020 | 22:24

Passt schon. Auch Merkel und Steinmeier sind komplett instinktlos wenn es um die Belange der obersten 10.000 oder der untersten 10.000.000 geht. Der ideale Kanzler für eine Mittelschicht, die der Oberschicht alles vergibt weil sie sich vollkommen instinktlos dazu zählt.

RE: Hölle der Löwen | 09.09.2020 | 14:42

Jeden gottverdammten Tag. Und es wird von Jahr zu Jahr schlimmer

RE: Ein Bärendienst | 06.09.2020 | 14:03

Das geht so ziemlich gegen alles, was einen Filmstar ausmacht. Männliche und weibliche Filmstars werden seit jeher auf verschiedene Weise verehrt und angeschmachtet. Ja, wahrscheinlich werden wir künftig kaum noch männliche Berlinale-Stars feiern. Dafür ist jetzt die Bahn frei für Trans-Stars, und wir werden schon bald welche vorgesetzt bekommen, die dann exklusiv von merkwürdig verschrobenen Teens und Twens gefeiert und angeschmachtet werden.

RE: Haben wir aufgegeben? | 02.09.2020 | 14:10

Der Begriff "Querfront" beschreibt eine politische Strategie, die hier zur Anwendung kommt und nicht nur als Theorie über eine mögliche Verschwörung. In diesem Fall gibt es nun wirklich keine inhaltlichen Argumente über die man ernsthaft diskutieren könnte. Es geht einzig und allein um den Sturz des verhassten Systems, egal was es kostet.

RE: Bildung macht nicht satt | 29.08.2020 | 09:25

Also bisher ist es doch so, dass es jede Menge "Experten" gibt, die das für sich und die Ihren selbst entscheiden. Diese Leute wären in Hartz4 bzw. Grundeinkommen wesentlich sinnvoller aufgehoben, ohne dass irgendwem irgendwas fehlen würde.

RE: Bildung macht nicht satt | 29.08.2020 | 09:16

Es gibt ein ganzes Paralleluniversum von Jobs, die ihre eigene Existenz qua "Gouvernance" legitimieren. "Dienstleistung" ohne jede Nachfrage. Die Privatwirtschaft hat einen bürokratischen Popanz errichtet, der selbst den staatlichen Apparat in den Schatten stellt.

RE: Bildung macht nicht satt | 25.08.2020 | 10:32

Nein, für eine Volkswirtschaft sind nicht alle Leute gleich wichtig. Wir brauchen all diese Betriebswirte, Anwälte, Bankangestellten und Versicherungsexperten überhaupt nicht in der gegenwärtigen Schichtstärke. Das ist Wasserkopf. Das ist Priesterkaste aka "Gouvernance". Die ökologische Krise wird uns aber in etwa auf das Niveau jener Jahre zurückholen -- wenns gut läuft. Dann wird Haus- Garten- und Feldarbeit angesagt sein, und die Technikexperten (so sie den wirklich welche sind) können Lötkolben, Schweißgeräte und Drehbänke anwerfen, um ein gewisses technologisches Niveau zu halten.

RE: Bildung macht nicht satt | 23.08.2020 | 16:48

Aber nur über die Leichen der (oberen) Mittelschicht. Viel Spaß beim Rattenrennen. Die Frage ist doch: Was ist eigentlich mit all den anderen, die nach der Zehnten von der Schule abgehen? Nur diese Leute sind _wirklich_ wichtig. Der Bedarf an Abiturienten ist doch eigentlich gar nicht so groß. Eine Gesellschaft, in der es mehr Architekten als Maurer, mehr Ärzte als Pfleger, mehr Logistiker als Fahrer gibt funktioniert nicht, außer man importiert Maurer, Pfleger und Fahrer, so dass man selber (und die eigene Brut) niemals in die Verlegenheit kommt, selber arbeiten gehen zu müssen. Es gibt auch irrsinnig viele Jobs, die heute ganz selbstverständlich und aussschließlich von "Akademikern" gemacht werden, die früher (nach dem Krieg) von ganz normalen Leuten gemacht wurden. Ganz normale Leute waren zu der Zeit pfiffig und lebenstüchtig. Die heute 80-jährigen kann man nur um ihre genialen Lebensgeschichten beneiden. Diese Freiheit in der eigenen Erwerbsbiografie können wir uns gar nicht mehr vorstellen. Und das kommt daher weil die arbeitende Bevölkerung weder Achtung noch Gelegenheiten bekommt. Und die totale Verblödung durch die Antikultur tut ihr übriges.

RE: 1970: Bahrs Sternstunde | 17.08.2020 | 00:32

Es war damals exakt das gleiche Problem wie heute. Die Lage der USA zw. Pazifik und Atlantik macht es fast unmöglich, Mittelstreckenraketen vor ihrer Haustür zu stationieren während die USA auf dutzenden exterritorialen Stützpunkten rings um das ganze russische Riesenreich Raketen mit sehr kurzer Vorwarnzeit installieren können. Das eine Mal, wo das den Russen auf Kuba gelang, haben die USA binnen Stunden alles in die Waagschale geworfen, um diese Bedrohung sofort wieder zurückzurollen, natürlich ohne ihre Raketen in der Türkei abzuziehen. Mit Raketen in der Ukraine oder Weißrussland sinkt die Vorwarnzeit noch viel weiter, und der von den USA angestrebte Enthauptungsschlag wird immer wahrscheinlicher. Warum wohl setzen die Russen so sehr auf Hyperschall-Trägersysteme? Wegen der geostrategischen Lage ihres von allen Seiten bedrängten Landes.