Stefan Müller

Sozialdemokratisch denkender Mensch. Ich sehe mich auf einer Linie mit August Bebel.
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RE: „Klima vor acht“ statt „Börse vor acht“? | 02.12.2020 | 12:59

Der ganze Aktienhandel ist doch purer Wahnsinn. Wir bruchen eine staatlich gelenkte Zentralverwaltungswirtschaft. Wir müssen weg von der entfesslten Marktwirtschaft.

Wir müssen weg vom Kapitalismus!!! Ziel muss eine klassenlose Gesellschaft sein!!!

RE: Kapitalismus gegen Menschenleben | 02.12.2020 | 12:02

Dem Konservatismus kann ich etwas positives abgewinne, dem Kapitalismus hingegen nicht.

Der Kapitalismus ist ein unmenschliches System, er ist das Sinnbild der Unmenschlichkeit. Diese ewige Profitorientierung, diese Entmenschlichung, genau die zeichnet dieses System aus. Ein System, dass nur auf Geld und Profit aus ist, hat keine Zukunft. Aus diesem Grund sind auch rechtspopulistische Parteien entstanden, die gegen das Establishment argumentieren.

Ich selber engagiere mich gegen Rassismus und bin ein erklärter Gegner der AfD, meine Lieblingspartei ist die SPD.

In Zukunft sollte die CDU nur noch mit Parteien aus dem linken Spektrum koalieren, außer, es bestünde die Option einer Deutschland-Koalition mit Sozialdemokraten und Liberalen.

RE: The Sound of Friedrich | 11.11.2020 | 13:24

Obwohl ich antrebe, Millionär zu werden, bin ich weiterhin der Auffassung, dass der Kapitalismus ein System ist, das abgeschafft bzw. überwunden werden sollte. Ein erster Schritt dahin wäre die Einführung der Finanztransaktionssteuer, diese ist bereits geschehen, aber klar ist, dass diese nicht mehr abgeschafft werden sollte.

Das kapitalistische System muss irgendwann endgültig der Vergangenheit angehören, wir brauchen eine Planwirtschaft, in der der Staat als Unternehmer agiert und nicht irgendwelche Privatleute. Sozialismus ist besser als Kapitalismus, dieser Auffassung bleibe ich auch als künftiger Millionör weiterhin treu.

RE: Schwarz-Grün vs Schwarz-Rot | 11.07.2020 | 16:13

Bei mir funktioniert Schwarz-Grün nicht. Zu konservativ ist diese Zweierkoalition. Ich sehe mit Schwarz-Rot das kleinere Übel als mit Schwarz-Grün

RE: Süßholz schmeckt bitter | 30.09.2018 | 13:41

Es gibt einen entscheidenden Unterschied zwischen Brinkhaus und Lafontaine: während Lafontaine sich von der SPD abgekoppelt hat und anschließend über die Wahlalternative Soziale Gleichheit die PDS in die Linkspartei übergeführt hat, sehe ich in Ralph Brinkhaus eher einen Politiker, der das Ende der Ära Merkel einläuten wird und die Union an die Wand fahren wird. Das ist positiv, weil dann die SPD gestärkt hervorgehen könnte und linke Regierungen wieder realistischer werden. Gegenwärtig machen nur die beiden Wertedreieckkoalitionen Sinn, von denen eine die 🇩🇪-Koalition ist und die andere die 🇦🇫-Koalition ist.

RE: „Der Nahostkonflikt ist hier“ | 02.08.2018 | 20:28

Der Laizismus muss stärker werden. Die Trennung von Staat und Religion muss weltweit eintreten, dafür braucht es einen völkerrechtlichen Vertrag, der für alle Staaten dieser Welt bindend ist. Außerdem muss auch das Bildungssystem deutlich stärker andere Weltbilder vermitteln, um den Laizismus auch bei muslimischen Familien zum Bestandteil der Diskussion zu machen.

RE: Ein Erbe Luthers? | 28.07.2018 | 18:38

Die Wiedervereinigung stellt die falsche Antwort auf die Deutsche Frage dar. Ein sehr eindrucksvolles Bild ist das Bild "Drusus an der Elbe" von Eduard Bendemann aus dem Jahr 1860. Der 11 Jahre später geborene FRIEDRICH EBERT musste wegen der problematischen Ergebnisse in Preußen (ohne Rheinland und Annexionen) immer wieder SPD-geführte Weimarer Koalitionen bilden. In Preußen waren die DVP, die DNVP und die KPD sehr stark, das war damals die Entsprechung zu Linkspartei und AfD. Für mich sind die neuen Länder, die 1990 an die Bundesrepublik angegliedert wurden, der Westteil Preußens. Die Wartburg in Eisenach ist nicht weit von Geisa, der westlichsten Gemeinde Preußens, entfernt. Daher plädiere ich für eine deutsch-preußische Zweistaatenlösung. Preußen erhält die im 1. und im 2. Weltkrieg verlorenen Ostgebiete zurück, während die innerdeutsche Grenze, die von 1945 bis 1990 existierte, wiederhergestellt wird. Damit wäre endlich die Ordnung hergestellt, die schon immer de facto existiert.

RE: Regierung im Burnout | 23.07.2018 | 23:11

Es braucht eine sozialliberale Wende in Deutschland. Vor allem das Abwägen zwischen 🇦🇿-, 🇰🇪-, 🇷🇴- und 🇩🇪-Koalition führt bei mir zu der Erkenntnis, dass es vier Lösungen gibt:

1. 🇩🇪-Koalition: Marktwirtschaft, Smart Society, Festhalten an Tradition der Deutschen Wiedervereinigung

2. 🇷🇴-Koalition: Marktwirtschaft, Smart Society, Deutsch-Preußische Zweistaatenlösung (Preußen zwischen Nimmersatt, Schilleningken, Hoschialkowitz und Geisa)

3. 🇰🇪-Koalition: Ausbau regenerativer Energien, Weltoffenheit und Toleranz, Festhalten an Tradition der Deutschen Wiedervereinigung

4. 🇦🇿-Koalition: Ausbau regenerativer Energien, Weltoffenheit und Toleranz, Deutsch-Preußische Zweistaatenlösung (Preußen als Planwirtschaft)

Offenbar scheint die 🇦🇿-Koalition der goldene Mittelweg zu sein. Das Gebiet zwischen Nimmersatt, Schilleningken, Hoschialkowitz und Geisa sollte demnach in einen kommunistischen Arbeiter- und Bauernstaat umgewandelt werden, während die ehemalige römische Provinz Germanien, welches das Reich Karls des Großen gewesen ist, von Drusus durchquert bis zur Ostgrenze Germaniens, ein sozialliberaler Staat werden sollte. Konrad Adenauer hatte völlig recht, hinter der Elbe beginnt Preußen und damit Asien.