RE: Klima sucht Retter | 08.01.2013 | 13:40

Ihre Ablehnung von Climate Engineering (CE) in Ehren, ihre Aufregung halte ich allerdings für erstaunlich: 2013 wird CE erstmals als mögliche Maßnahme gegen den Klimawandel im IPCC-Bericht aufgeführt werden. Die Frage ist, wie sich darauf politisch und argumentativ reagieren lässt?

Zürn ist Politikwissenschaftler und nimmt aus dieser Perspektive eine CE-skeptische Position ein, die das politische Konfliktpotenzial dieser Technologien betont. Er spricht sich für ein Moratorium aus, warnt vor dem Ende des Klimaprozesses durch CE-Einsatz, vor den ökologischen Risiken dieser Großtechnologien und er fordert eine strenge - international koordinierte - Technikfolgenabschätzung.

Kann es sein, dass Sie hier einen Gegner mit einem Befürworter verwechselt haben?

Die Studie zu den möglichen politischen Verwerfungen eines Einsatzes von CE findet sich übrigens hier als pdf-Datei.

RE: Klima sucht Retter | 08.01.2013 | 11:54

Au weia, das geht auf meine Kappe. Da habe ich mich beim Tippen des Gesprächs wohl zu weit weg geträumt.

RE: Wen haben wir übersehen? | 06.12.2012 | 14:52

Liebe alle,

vielen Dank für all die interessanten Vorschläge. Wir beugen uns nun einmal über alle Vorschläge und versuchen das in ein Konzept zu bringen.

RE: Wen haben wir übersehen? | 06.12.2012 | 13:54

Interessante Idee. Hatte der eine Aktion, einen Post gemacht, die man besonders herausheben könnte?

RE: Wen haben wir übersehen? | 06.12.2012 | 09:22

Ich würde mich ja über Leute freuen, über die wir (oder zumindest einige von uns) zwar gehört haben, die also ein gewisses Maß an Öffentlichkeit bekommen haben, aber dann wieder im Grundrauschen untergegangen sind.

RE: Wen haben wir übersehen? | 06.12.2012 | 09:18

Es muss natürlich heißen: WOW!

RE: Wen haben wir übersehen? | 06.12.2012 | 09:17

Wo, nur eine Nacht - und schon so viele Kommentare! Vielen Dank. Bitte gerne weiterposten, wir werten dann wohl heute Nachmittag aus.

RE: Ungereimtheiten im Fall Weisband vs. Spiegel | 09.11.2012 | 11:57

Vielen Dank für die zahlreichen Kommentare - und sorry für die späte Antwort. Bakterien oder Viren sind schuld, so genau habe ich das nicht erheben lassen.

Das meiste ist hier ja schon geschrieben worden.

Mein Eindruck ist, dass Weisband sich in performative Widersprüche verwickelt. Sie erhebt eine Anklage (Zitate waren nicht autorisiert) und widerlegt sie im gleichen Text (habe die Zitate vorher lesen können). Sie geht von sich aus in die Öffentlichkeit (z.B. in ihrem Blogbeitrag) - und schreibt zugleich, sie "habe keine Bock mehr" in der Öffentlichkeit zu stehen. Sie schreibt ganz offen, dass sie "definitiv nicht festgelegt" ist, ob sie ein Comeback will und bestreitet, dass sie erwägt, in die Politik zurückzukehren.

Es kann sein, dass Weisband in der Tat gerade dazu tendiert, nicht zu kandidieren. Aber dann einer Journalisten Fragen zu Rückkehrpläne zu beantworten, lässt Zweifel daran aufkommen - schon allein, weil das der übliche Weg von Politikern ist, einen Anspruch öffentlich anzumelden: Man sagt, dass man derzeit nicht davon ausgeht, man zögert, sich das aus privaten Gründen nur schwer vorstellen kann etc...

P.S.: Der Vollständigkeit halber: Die Podiumsdiskussion mit Wagenknecht wurde abgesagt.

RE: Es fehlt das Ziel | 02.11.2012 | 10:32

Ja, die Gruppe 42 scheint gerade nicht sehr aktiv zu sein. Inhaltliche Punkte haben die ja bisher nicht auf die Agenda der Piraten gesetzt. Es gibt Gerüchte, dass sich bei der Gruppe 42 vor allem um eine Wahlkampfplattform für einzelne Mitglieder um Jens Seipenbusch bei der Europawahl 2014 handelt.