Interview mit Wikileaks-Sprecher am Montag

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Heute früh gleich eine gute Nachricht: Habe gerade noch einmal mit Wikileaks-Sprecher Daniel Schmitt telefoniert - und wir sind jetzt für Montag, 10 Uhr, für ein Interview verabredet.

Offenbar haben sich Schmitt und andere Aktivisten von Wikileaks über manche Artikel im Freitag geärgert (über andere dagegen nicht). "Da war vieles Meinungsmache, damit kann ich nichts anfangen", sagte Schmitt heute früh.

Umso mehr freue ich mich über die Zusage des Gesprächs, zeugt es doch von Professionalität sich auch mit jenen auseinanderzusetzen, die nicht immer einer Meinung mit einem selbst sind.

Das Telefonat mit Schmitt hat mich auch ein wenig nachdenklich gemacht, welche Rolle der Freitag eigentlich in dem ganzen Medienorchester spielen will. Vielleicht lässt sie sich so beschreiben: Dem Freitag war stets wichtig, zugleich als konstruktives und als kritisches Medium zu aufzutreten, sich also weder zum Sprachrohr noch zum Zyniker machen zu lassen. Diesem Anspruch versuchen wir gerecht zu werden - in der Berichterstattung über Wikileaks und auch sonst.

09:50 15.07.2010
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.

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