steffenw

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RE: Neue Energie für den Gemeinsinn | 15.05.2012 | 11:29

Können auch Niederbayern Anteile an der BürgerEnergie Berlin eG i.G. (in Gründung) zeichnen? Die Antwort: Aber natürlich!

Zwar wollen wir vorrangig die Berlinerinnen und Berliner aktivieren, sind jedoch auch offen für jede Beteiligung aus dem gesamten Bundesgebiet.

Der Genossenschaftsansatz erschien uns dafür am besten geeignet, da bei diesem Modell eben nicht primär die Gewinnerwirtschaftung im Vordergrund steht. Und als Netzbetreiber würden wir dann zwar den von der Bundesnetzagentur gesetzten Regularien unterliegen, haben aber in unserer Satzung explizit festgeschrieben, dass ein bestimmter Prozentsatz der Erlöse aus den Netzentgelten in die Förderung der Erneuerbaren Energien fließen soll. Das 110-kV-Stromverteilnetz des Stadtgebiets ist fitzumachen für die Aufnahme einer wachsenden Zahl dezentraler Anlagen, die Strom einspeisen (Stichworte Speicher, intelligente Verknüpfung zu "virtuellen Kraftwerken" etc.). Das Potential dafür - und für die dezentrale Erzeugung - ist in Berlin (und der Landespolitik) noch nicht einmal ansatzweise erkannt. Hier ist unser Ziel, als "aktiver" Netzbetreiber aufzutreten, statt wie bisher Vattenfall EE-Anlagen "passiv" hinzunehmen, weil es nicht mehr anders geht.