Die OsterEier der Kanzlerin - Mea Culpa

StaatsOsterruhe gekanzelt Respekt vor dem Mut der Kanzlerin. Große Geste, Mut, "Eier in der Hose". Größer als die Entschuldigungsgeste war der Konzerndruck, der sie verursachte.
Bei diesem Beitrag handelt es sich um ein Blog aus der Freitag-Community
Ich finde das Scheitern des Plans der staatlich verordneten SonderOsterruhe gut. Der scheiterte nicht an Verwaltungsfragen sondern am Preis. Bei einem zusätzlichen Feiertag hört der Spaß der Großwirtschaft, der Konzerne auf.
Um die kleinen Gaststätten, die Theater, die Konzerte oder die Gastronomen ging es nicht, die haben eh noch Ruhetag.
Da wirds auch keine Entschuldigung geben.

Ich möchte nicht falsch verstanden werden, das war zwar ein Kniefall, inklusive "mea culpa" vor Kapitalinteressen (Exportindustrie, Chinas Markt boomt) dennoch begrüßenswert. Wenn schon wir nicht die Power aufbringen den Wahnsinn zu stoppen, dann ökonomische Interessen der wirklich Mächtigen.
So schnell können unsinnige Maßnahmen gekippt werden - wenn
außer richtigen Argumenten - auch noch die Macht dahinter steht, sie durchzusetzen.

Vielleicht könnten wir daraus lernen....
Allerdings lässt es nichts Gutes erwarten, wenn der Weg aus dem Lockdown und die Frage "wer bezahlt ihn" von den Kräften bestimmt wird, die heuer den "Ruhetag" kippten.
08:34 25.03.2021
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.

Kommentare