RE: Endlich wurden die Demos verboten - richtig! | 05.12.2020 | 19:48

Satire?

Das hier ist "Satire" (oder?):

"Auch Friedrich Schiller würde Maske tragen“ ist sich (Herr) Drosten ziemlich sicher. Und als ob das nicht reicht, erfindet er gleich noch den „pandemischen Imperativ“, denn Kant mögen die Deutschen ja auch. Dieser lautet:

„Handle in einer Pandemie stets so, als seist du positiv getestet und dein Gegenüber gehörte einer Risikogruppe an.“

Nun, gemäß Infektionsschutzgesetz heißt das nichts anderes als: Verhalte dich „absonderlich“, also begebe dich in den häuslichen Knast der Quarantäne. Drosten stellt Schiller und Kant auf den Kopf und zückt die Ereignis-Karte wie beim Monopoly: „Gehen Sie direkt in Ihr häusliches Gefängnis. Wenn Sie brav waren, gehen Sie über Los und ziehen Sie Kurzarbeitergeld ein.“

Schiller und Kant würden sich im Grabe umdrehen."

Quelle: "Mit Vollgas in die Verordnungsdiktatur"

RE: Lasst sie demonstrieren! | 04.12.2020 | 21:54

"Italien. Da sind so viele gestorben, weil die Intensivkapazitäten zu Ende gingen."

Da gibt es schätzungsweise Einhundert andere Länder mit ebensowenig oder noch weniger Intensivbetten pro EW, aber kaum "Corona-Opfern", dass das wohl kaum eine plausible Erklärung sein dürfte.

"Aus dem Italienischen Gesundheitsministerium war bereits am Anfang der Epidemie zu erfahren, dass 30 % der Patienten mit Corticoiden, 52 % mit antiviralen Substanzen und 80 % antibiotisch behandelt wurden, und zwar gleichzeitig und in unterschiedlicher Kombination. Eine Kasuistik aus dem Lancet zeigt, wie ein 52-jähriger Patient auf diese riskante Weise therapiert wurde – mit tödlichem Ausgang. Es ist aus meiner Sicht plausibel, dass eine aus Angst betriebene Therapie mit diesen Substanzen zu der bekannten Übersterblichkeit geführt hat und möglicherweise gar nicht die Infektion selbst. Wenn aber derartige Therapieversuche erst in die Öffentlichkeit gelangen oder sogar propagiert werden, wird es immer schwieriger, abgesehen von symptomatischen Maßnahmen therapeutische Zurückhaltung zu empfehlen. Genau dies scheint mir aber bei einem viralen Infekt die beste Option zu sein."

https://www.aerzteblatt.de/archiv/214539/COVID-19-Therapieansaetze-Therapeutische-Zurueckhaltung

RE: Querdenken und Faschismus | 03.12.2020 | 22:17

(Indirekter) Widerspruch von wohl unerwünschter Seite, zumindest zu einigen Ihrer Behauptungen.

Ein Zitat:

"Ich bekenne mich hiermit als Gegner dieser Maßnahmen, die ich für maßlos übertrieben, destruktiv, zukunfts- und kinderfeindlich, zum Teil für offen unmenschlich halte – und erwarte nun die fällige Anschuldigung, ein Antisemit zu sein."

Chaim Noll : "Verbreitet Anett Kahane Verschwörungstheorien?"

RE: Darf man sich mit Sophie Scholl vergleichen? | 03.12.2020 | 20:28

"Schöne Nummer, fand ich, die bringt's besser auf den Punkt als ich:

https://www.youtube.com/watch?v=phinBFKYDe0"

Sagt (aber) viel über Sie aus.

Kabarett (und dazu zählt im erweiterten und schlechtem Sinn ja auch Böhmermanns Schow) hat eine einzige Regel:

Sei solidarisch mit den Schwachen und kritisch mit den Starken.

RE: Darf man sich mit Sophie Scholl vergleichen? | 03.12.2020 | 14:37

"Krankenschwestern gehen nicht zu diesen Demos, die kriegen die Wut, wenn die das sehen."

Sie wissen, das Krankenschwestern oder Pflegekräfte nicht auf "diese Demos" gehen?

Da irren Sie sich gewaltig. Manchmal verlieren Sie danach sogar ihren Arbeitsplatz:

https://www.zdf.de/nachrichten/politik/coronavirus-arbeitsrecht-kuendigung-pflegeheim-100.html

Und eine Wut kriegen Sie eher über die seit Jahren (und nicht erst seit "Corona") strapaziösen und inhumanen Arbeitsbedingungen in den Krankenhäusern und Heimen und die skandalöse "Helden"-Bezahlung.

https://www.dw.com/de/kranken-und-altenpfleger-die-unterbezahlten-helden-der-krise/a-54196179

https://www.swr.de/swraktuell/streiks-102.html

https://www.youtube.com/watch?v=g4GgVTREDAk

RE: Darf man sich mit Sophie Scholl vergleichen? | 03.12.2020 | 14:15

"Ich frage mich manchmal, wo Ihr alle zugange seid. das ist kreuzgefährlich."

Aber bestimmt nicht so gefährlich wie das Virus!

RE: Lasst sie demonstrieren! | 02.12.2020 | 23:01

"Was meinst Du, ist die Erklärung?"

Konklusion (für Schlussfolgerung) sagt man hier. Nein, nicht der Lachs.

Vielleicht ist ein Teil der Erklärung in diesem Bericht zu finden:

https://www.derstandard.de/story/2000116483584/norwegens-eklatanter-mangel-an-intensivbetten-in-corona-krise

Man könnte hier zu dem Schluss kommen, dass man (natürlich nicht mit böser Absicht) Menschen mit einer ethisch bedenklichen, gnadenlos intensiven Hochleistungsmedizin auch zu Tode "retten"bzw. beatmen kann.

Ansonsten ist es doch der Lachs.

RE: Lasst sie demonstrieren! | 02.12.2020 | 17:42

"Warum scheuen Sie eine klare Einschätzung?"

Wer, ich? Sind die Aussagen meiner Kommentare nicht klar genug?

"Ich meine, was sollen wir denn nun aus Briands Paper lesen?"

Äh...., vielleicht das, was sie aussagen? Es gibt keine (geschweige denn dramatische) Übersterblichkeiten.

RE: Lasst sie demonstrieren! | 02.12.2020 | 17:36

"Und wenn man sich die Zahlen von Norwegen anschaut, kann man zu dem Schluss kommen, dass Angst gelegentlich doch ein guter Ratgeber ist."

Aber gewiss nicht in diesem Falle. Seit Beginn der vermeintlichen Krise tragen hier freiwillig oder neuerdings in den grösseren Städten (hier auch nur in Einkaufszentren oder Bus und Bahn) auf Anordnung vielleicht maximal 7-8% der Bevölkerung kurzzeitig eine Maske.

Das ist schon hoch geschätzt.

Ansonsten alles relativ entspannt und unaufgeregt, bis auf die - den unsrigen etwas ähnelnden - "Ansteckungs" - Meldungen (aber auch hier auf weitaus niedrigerem Niveau).

Der "harte Lockdown" im Frühjahr dauerte fünf Wochen und war gar nicht so hart.

Trotzdem bisher nur (vermeintlich) 340 Coronabezogene Todesfälle.

Dieses heimtückische Killervirus wiegt die Norweger in scheinbarer Sicherheit. Perfide!